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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • OBLIVION-movie-review-tom-cruise.jpg


    Gestern die BD von Ama bekommen und abends direkt aufm Beamer geschaut. Habe den Film damals im Kino nicht gesehen und wusste auch nur recht wenig worum es überhaupt geht.

    Ich muss sagen ich bin sehr gut unterhalten worden. Der beste SciFi Film seit langem, auch wenn ich das ende ein wenig zu abgefahren fand im Vergleich zum Rest.

    Technisch ist die Scheibe absolute Referenz. Das Bild ist sowas von knack scharf und Detailreich, wahnsinn. Absolutes Demo Material. Das gleiche kann man auch vom Ton sagen, sehr sehr räumlich und an einigen Stellen sehr Druckvoll.

    Die Filmszenen mit den Drohnen sind einfach nur geil anzusehen. Direkt am anfang als die erste Drohne wieder aktiviert hat man das Gefühl man steht selbst vor dem Teil.

    Film 8/10
    Bild 10/10
    Ton 10/10
     
    Gestern kurz ein paar Ausschnitte der Doku geschaut... Schon cool. Die DVD muss ich mir mal holen. Alles absolut nerdige Typen die alle irgendwie einen an der Waffel haben. Jedenfalls macht es irgendwie sehr viel Spass. Mich hat es eigentlich nur verwundert, dass MS nicht Billy Mitchell als Ambassador oder sowas angestellt hat. Hätte zu ihrer ganzer verkorkster Präsentation gepasst. :D
     
    Yzerman schrieb:
    Gestern kurz ein paar Ausschnitte der Doku geschaut... Schon cool. Die DVD muss ich mir mal holen. Alles absolut nerdige Typen die alle irgendwie einen an der Waffel haben. Jedenfalls macht es irgendwie sehr viel Spass. Mich hat es eigentlich nur verwundert, dass MS nicht Billy Mitchell als Ambassador oder sowas angestellt hat. Hätte zu ihrer ganzer verkorkster Präsentation gepasst. :D

    :lol:

    Alter, stell Dir das mal vor wie er auf der Bühne steht: "Wir haben versucht die Konsole nicht so awesome zu machen, aber wir können es nicht, wir können einfach nur siegen."
     
    Der_Geächtete schrieb:
    Yzerman schrieb:
    Gestern kurz ein paar Ausschnitte der Doku geschaut... Schon cool. Die DVD muss ich mir mal holen. Alles absolut nerdige Typen die alle irgendwie einen an der Waffel haben. Jedenfalls macht es irgendwie sehr viel Spass. Mich hat es eigentlich nur verwundert, dass MS nicht Billy Mitchell als Ambassador oder sowas angestellt hat. Hätte zu ihrer ganzer verkorkster Präsentation gepasst. :D

    :lol:

    Alter, stell Dir das mal vor wie er auf der Bühne steht: "Wir haben versucht die Konsole nicht so awesome zu machen, aber wir können es nicht, wir können einfach nur siegen."

    :lachweg:

    Und Brian Kuh hätte dann nervös von der PS4-Präsentation telefoniert... Als Protegé von Billy und dem MS-Imperium. :grins:
     
    yld2w5cndpft.jpg


    Saugeil! Beste Unterhaltung die ich dieses Jahr bisher im Kino hatte :D. Einfach eine hammer-sympathische Truppe und man merkt zu jeder Sekunde, was für einen Spaß die beim Dreh des Films hatten. Außerdem sehr geile Gastauftritte.

    Hat mich thematisch an "Cabin in the Woods" erinnert, ist aber insgesamt noch besser. Muss man sich ansehen!

    9.5/10
     
    Gerade Judge Dredd gesehen.
    War okay, kam schnell aufn Punkt und fing nicht an mit unnötigen Ballast abzunerven. Ansonsten aber auch ein typischer Action-Film, bei dem ich jetzt nicht ausmachen konnte, was ihn da so von allen anderen abhebt. Gut, is eh nicht mein Genre, aber in den 80igern war sowas doch fast Standardkost.
    Mir gefiel, wie knapp aber gekonnt das Universum, in dem der Film spielt, angerissen wurde. Die Effekte waren nicht immmer gut und in einigen Szenen wirkte der Look meiner Meinung nach etwas zu overstyled.

    Die Figur der Mama war meiner Meinung nach ne glatte Fehlbesetzung. Eigentlich ne gute Idee, mal 'ne Frau an die Spitze zu sezten, aber diese Schauspielerin hat die Rolle nicht wirklich gut ausgefüllt. Je mehr sie im Film an Boden verliert, desto blasser und phlegmatischer wurde ihr Spiel. Sehr schade, vor allem, weil man Wood Harris am Set hatte, der in The Wire bereits bewiesen hat, dass er nen Ghetto-Drogenboss genial spielen kann. Der war in seiner Handlanger-Rolle total unterfordert.

    7/10
     
    tom-cruise-oblivionoubxm.jpg


    Oblivion

    Was für ein Science Fiction-Brett! Oblivion schleudert einem ungebremst die volle Breitseite audiovisuelle Sci-Fi-Genialität mitten ins genreliebende Gesicht. Dabei ist Joseph Kosinskis (Tron: Legacy) zweiter Film glücklicherweise nicht die drölfte Fortsetzung irgendeiner ausgenudelten Sci-Fi-Reihe, kein effekthascherischer Seelenlos-Blockbuster von der Stange und auch keine einfallslose Comicverfilmung, sondern tatsächlich eine frische und originelle Sci-Fi-Idee. Eine spannende, alternative Zukunft, in der die Menschheit gegen Außerirdische Invasoren in den atomaren Krieg ziehen musste und daraufhin kaum etwas von unserer Zivilisation übrig blieb. Lediglich Techniker Jack (Tom Cruise) und seine paragraphenreitende Kollegin - Schrägstrich - Freundin Victoria (Andrea Riseborough) sind zurückgeblieben, um die, von der Natur zurückerboberte und verstrahlte, Welt aufzuräumen bzw. die errichteten "Wasserkraftwerke" und deren Beschützerdrohnen in Stand zu halten, um den übrig gebliebenen Menschen im Orbit das Überleben zu sichern.

    Klingt ein wenig wie Wall-E, nur ohne Müll und mit Tom Cruise. Ähnlich isoliert und beunruhigend ruhig wie Disneys Animationsfilm fühlt sich Oblivion tatsächlich an. Eine ergreifende Atmosphäre, die ein schmackhaftes Gegengewicht zur ansonsten so explosiv-übertriebenen Sci-Fi-Blockbusterwelt darstellt. Eingefangen in atemberaubend schöne, glasklare Bilder einer zerstörten Erde und untermalt von einem treibenden Score, der die Wände wackeln und das audiophile Cineastenherz höher schlägen lässt. Audiovisuell ist Oblivion schlichtweg eine Wucht, die man gesehen bzw. gehört haben sollte.

    Positiv überrascht hat mich zudem die Handlung, die gar nicht mal so unklug ist. Zwar wird sie relativ geradlinig erzählt, bietet aber einige absolut gelungene Kniffe, die ich nie und nimmer hätte kommen sehen. Schön, wenn der Trailer dann doch nicht alles verrät und das Endprodukt den Zuschauer so ausnahmsweise noch mal erstaunen kann. Trotz des überhasteten Finales, würde ich Oblivion sogar zu den besten, neuen Sci-Fi-Stories zählen, die in letzter Zeit das Licht der (Heim)Kinosäle erblickten.

    Oblivion ist meiner Meinung nach ein (aus der unübersichtlichen Menge an Genreproduktionen) herausragender Sci-Fi-Vertreter. Ein audiovisuelles Erlebnis mit einigen einzigartigen Bildkompositionen, starken Spannungsmomenten, einer durchaus gewitzten Handlung und guten Schauspielern, präsentiert auf einer Referenz-Blu-ray. :dhoch:

    8/10 Drohnen
     
    MiXeR schrieb:
    tom-cruise-oblivionoubxm.jpg


    Oblivion

    Positiv überrascht hat mich zudem die Handlung, die gar nicht mal so unklug ist. Zwar wird sie relativ geradlinig erzählt, bietet aber einige absolut gelungene Kniffe, die ich nie und nimmer hätte kommen sehen. Schön, wenn der Trailer dann doch nicht alles verrät und das Endprodukt den Zuschauer so ausnahmsweise noch mal erstaunen kann. Trotz des überhasteten Finales, würde ich Oblivion sogar zu den besten, neuen Sci-Fi-Stories zählen, die in letzter Zeit das Licht der (Heim)Kinosäle erblickten.

    Genau das störte mich so an dem Film, (ich packs in Spoiler für die, die nichtmal den Trailer kennen)
    ich hab den "Twist" nach etwa 10min gewusst, war irgendwie offensichtlich, worauf es hinausläuft, wobei ich noch ne ganze Weile geglaubt habe, daß sie eben nicht einfach nochmal Moon machen, so alt ist er ja nun noch nicht, aber doch, sie nehmen einfach die Story von Moon und kombinieren sie mit Independence Day. Zumal einem der Trailer, indem man eine andere männliche Hauptrolle sieht sowieso schon den anderen Teil der Story spoilert...
     
    Nochmal, die Story von Oblivion war VOR
    Moon
    da, der Film basiert auf der Graphic Novel.

    Ok wie ich grad gelesen habe ist diese Graphic Novel nie erschienen, sondern wurde direkt zum Drehbuch umgeschrieben, ändert ja aber nix dran das es die Idee schon vorher gab. Kann ja gut sein das mehrere Köpfe eine ähnliche Idee haben.
     
    Oxblood schrieb:
    Genau das störte mich so an dem Film, (ich packs in Spoiler für die, die nichtmal den Trailer kennen)
    ich hab den "Twist" nach etwa 10min gewusst, war irgendwie offensichtlich, worauf es hinausläuft, wobei ich noch ne ganze Weile geglaubt habe, daß sie eben nicht einfach nochmal Moon machen, so alt ist er ja nun noch nicht, aber doch, sie nehmen einfach die Story von Moon und kombinieren sie mit Independence Day. Zumal einem der Trailer, indem man eine andere männliche Hauptrolle sieht sowieso schon den anderen Teil der Story spoilert...

    Gerade die "Wir sind keine Aliens, sondern Menschen."-Sache hätte man natürlich ein wenig besser verstecken können, da gebe ich dir Recht. Das war mir, auch Dank des Trailers, ebenfalls sehr bzw. zu schnell klar. Mit der Klongeschichte und damit, dass eine außerirdische Maschine das Ganze eingefädelt hat, habe ich aber nicht gerechnet. Diesbezüglich wurde vorher glücklicherweise auch nichts angedeutet. Ok, man konnte den jeweiligen Twist meistens schon kurz vorher riechen, insgesamt fand ich das aber ordentlich überraschend. :D
     
    pic_1623011.jpg

    Der Blender - The Imposter

    Ich hab noch nichtmal hinten auf die Verpackung geguckt und wusste nichts, als ich den Film einlegte. Deswegen verzichte ich einmal mehr auf eine Inhaltsangabe. Die Bilder sind gelungen, die Handlung durchaus gut genug, um gefesselt zu werden und es is mal was neues. Einlegen, zurücklehnen und gespannt sein. Mit adjustierter Erwartungshaltung (bitte nicht zu hoch) ein wohliger Abend mit in meinem Fall zwei mit Gemüsewurst belegten Sesambrötchen und nem Kinderriegel. Hat Spaß gemacht. Empfehlung.

    Guter Film 7/10
     
    Oxblood schrieb:
    Genau das störte mich so an dem Film, (ich packs in Spoiler für die, die nichtmal den Trailer kennen)

    ich hab den "Twist" nach etwa 10min gewusst, war irgendwie offensichtlich, worauf es hinausläuft, wobei ich noch ne ganze Weile geglaubt habe, daß sie eben nicht einfach nochmal Moon machen, so alt ist er ja nun noch nicht, aber doch, sie nehmen einfach die Story von Moon und kombinieren sie mit Independence Day. Zumal einem der Trailer, indem man eine andere männliche Hauptrolle sieht sowieso schon den anderen Teil der Story spoilert...


    Also der erste Twist war wirklich relativ schnell erkennbar. Der eigentliche Aufhänger wie es zu der ganzen Situation kam, war imo aber doch sehr gut ausgearbeitet und so nicht vorher zu sehen. Meine Freundin ist bei sowas immer ziemlich gut, aber bei Oblivion tappte sie gerade beim zweiten Punkt bis zur im Film gezeigten Erklärung im Dunkeln.
     
    matt-damon-elysiumwcpjv.jpg


    Elysium

    Im Grunde genommen hat Sci-Fi-Ausnahmeregisseur Neill Blomkamp bei Elysium folgendes gemacht: Er hat das grundlegende Konzept von District 9 (glaubwürdiger Stil, gesellschaftskritische Handlung, etc.) genommen, es bis in den Orbit ausgeweitet, ein paar namhafte Schauspieler gecastet und alles in ein visuell beeindruckendes 115 Millionen Dollar Spektakel verpackt. Elysium ist sozusagen der teure Blockbusterbruder von District 9. Ist das sonderlich intelligent? Nein, aber das war der geistige Vorgänger auch nicht. Es ist aber angenehm anders, irgendwie realistischer und erwachsener als die meisten Sci-Fi-Filme. Außerdem hat Neill Blomkamp nie behauptet einen hochintellektuellen Charakterfilm machen zu wollen, sondern, ganz im Gegenteil, sich über das ordentliche Budget gefreut und damit einen waschechten, geradlinigen und designtechnisch herausragenden Sci-Fi-Blockbuster gezaubert. Von daher kann ich die "Außen hui, innen pfui!"-Kritik beim besten Willen nicht nachvollziehen. Da passt eher "Außen hui, innen solide, insgesamt sehr eigenwillig und damit besser als die meisten anderen Genrevertreter".

    Am Inhalt kann man diesmal lediglich kritisieren, dass er sich doch sehr in bekannten Hollywoodbahnen bewegt. Das war in District 9 noch etwas anders. In Elysium ist alles relativ eindeutig eingefärbt (die Guten sind gut, die Bösen böse), es gibt keinerlei Überraschungen und sogar das ein oder andere Logik- oder eher Verstehensloch ist vorhanden, da einige Aspekte leider nicht zu Ende gedacht bzw. stiefmütterlich behandelt wurden. Sein Hirn sollte man also besser etwas herunterfahren (nicht abschalten, das wäre ungerecht gegenüber der platt präsentierten, aber immerhin vorhandenen Gesellschaftskritik) und seine Storyerwartungen nach District 9 lieber nicht zu hoch schrauben. Dann hat man auch mit der ziemlich "eindeutigen" Geschichte von Elysium großen Spaß.

    Und Spaß macht Blomkamps Sci-Fi-Reißer auf jeden Fall. Man hat den Eindruck, dass er einfach sein glaubwürdiges, schmutziges District 9-Universum geschnappt, durch einige übrig gebliebenen Halo-Live Action-Werbespot-Requisiten ergänzt und mit einem Mass Effect-würdigen Design kombiniert hat. Und genau das macht einiges her. Elyisum sieht unverschämt gut aus, ist einerseits blutig und roh (Ja, es gibt auch wieder platzende Menschen.), andererseits technologisch-ästhetisch. Alles wirkt wie aus einem Guss, glaubwürdig und imposant. Dazu gibt es einige fetzige Waffen- und Technikeinfälle, sowie schweißtreibende, wenn auch etwas wackelige Action. Das ist toll anzusehen, ein Fest für Videospieler und Sci-Fi-Liebhaber und angenehm eigenwillig. Sogar die Schweine, die bei Blomkamp anscheinend die Rolle der John Woo'schen Tauben übernehmen, konnten wieder einen Gastauftritt ergattern. :D

    Zusammenfassend kann ich nur sagen: Eigentlich ist Elysium nicht mehr als ein aufgeblasener District 9. Der eine mag "schade", ich hingegen würde eher "zum Glück" sagen. Blomkamps Erstlingswerk war bzw. ist nämlich ein außergewöhnlicher Sci-Fi-Film mit einem ganz speziellen Stil, den er glücklicherweise beibehält und, dank noch mehr Geld und deswegen besseren Effekten, sogar noch aufhübschen konnte. Ok, ich gebe zu, Elysium ist nicht mehr so "persönlich" wie District 9 und macht einen großen Schritt hin zum klassischen Sommerblockbuster. Jedoch mit Blomkamps unverkennbarer Handschrift, guten Schauspielern (Sharlto Copley hat auf jeden Fall das Zeug zum Villain of the Year!) und vielen feinen Sci-Fi-Visionen. Da sehe ich dann auch gerne über die flache Handlung hinweg und vergnüge mich mit dem brillanten Rest dieser schmutzig-schönen Dystopie.​

    7/10 Stecker im Kopf
     
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