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Die Vögel 10/10

"Das ist das Ende der Welt!"

Einer von Hitchcocks besten Werken, vielleicht nicht mit solch einer raffinierten Handlung versehen wie in Rear Window, Vertigo oder North by Northwest, dafür aber umso spektakulärer. Die Tricktechnik ist immer noch beeindruckend, und die Bedrohung der zahlreichen Vögel funktioniert nach wie vor perfekt. Nach dem Film so idyllisch und friedlich beginnt, gibt es schon vor der Tierhandlung in San Francisco das erste Anzeichen für das seltsame Verhalten der Vögel. Man fragt sich die ganze Zeit warum all das geschehen mag, aber Hitchcock lässt einen Gott sei Dank im Dunklen. Das macht nämlich einen großen Teil der Magie des Films aus.
 
Freezi schrieb:
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Die Vögel 10/10

"Das ist das Ende der Welt!"

Einer von Hitchcocks besten Werken, vielleicht nicht mit solch einer raffinierten Handlung versehen wie in Rear Window, Vertigo oder North by Northwest, dafür aber umso spektakulärer. Die Tricktechnik ist immer noch beeindruckend, und die Bedrohung der zahlreichen Vögel funktioniert nach wie vor perfekt. Nach dem Film so idyllisch und friedlich beginnt, gibt es schon vor der Tierhandlung in San Francisco das erste Anzeichen für das seltsame Verhalten der Vögel. Man fragt sich die ganze Zeit warum all das geschehen mag, aber Hitchcock lässt einen Gott sei Dank im Dunklen. Das macht nämlich einen großen Teil der Magie des Films aus.

Selten kommt's vor, aber zu dem Film hab ich echt ne komplett andere Meinung. Ich muss ihn vielleicht nochmal sehn, aber ich fand ihn völlig belanglos und verglichen mit Rear Window oder Psycho n bisschen unspektakulär.
 
Ich sag ja, die Handlung ist lange nicht so raffiniert und vielschichtig, hier geht es mehr um die Bedrohung durch die Vögel, die Angst und Panik die dadurch verbreitet wird, und natürlichn die etwas komplizierte Dreiecksbeziehung, die aber nicht wirklich tiefgehend ist.

Die Vögel ist irgendwie so was wie ein Blockbuster bevor es Blockbuster gab, quasi wie Jaws, nur mit Vögeln. :D

Gibt vier Filme vom Meister denen ich die 10 gebe. Birds, NBNW, Rear Window und Vertigo.

Und was kommt selten vor?
 
http://www.swr.de/schlaglicht/-/id=233258/did=10648386/pv=video/nid=233258/8ry91y/index.html

"Knicker, Knauser, Pfennigfuchser"

Ab Minute 15, das Mini-Haus. Finde das voll genial :dhoch:
Hut ab vor der Frau !

Gut, beim Rest frage ich mich auch teils, was das denn soll. Lebensqualität sieht bei mir anders aus. Aber das soll ja jeder halten, wie er will.
 
Freezi schrieb:
Ich sag ja, die Handlung ist lange nicht so raffiniert und vielschichtig, hier geht es mehr um die Bedrohung durch die Vögel, die Angst und Panik die dadurch verbreitet wird, und natürlichn die etwas komplizierte Dreiecksbeziehung, die aber nicht wirklich tiefgehend ist.

Die Vögel ist irgendwie so was wie ein Blockbuster bevor es Blockbuster gab, quasi wie Jaws, nur mit Vögeln. :D

Gibt vier Filme vom Meister denen ich die 10 gebe. Birds, NBNW, Rear Window und Vertigo.

Und was kommt selten vor?

Ich fand Rear Window total schwach, dafür fand ich dass Psycho seiner Zeit unendlich weit voraus war!
 
BAZONG schrieb:
http://www.swr.de/schlaglicht/-/id=233258/did=10648386/pv=video/nid=233258/8ry91y/index.html

"Knicker, Knauser, Pfennigfuchser"

Ab Minute 15, das Mini-Haus. Finde das voll genial :dhoch:
Hut ab vor der Frau !

Gut, beim Rest frage ich mich auch teils, was das denn soll. Lebensqualität sieht bei mir anders aus. Aber das soll ja jeder halten, wie er will.

Gerade erst ne Minute gesehen und schon gelacht, Bananenschale als Schuhcremeersatz, da fällt mir nix mehr ein. :lol:

Und dann das Argument der 1. Frau, wenn man früh anfängt, kann man früher mit dem Arbeiten aufhören. Da quält man sich dann Jahrzehnte und verreckt an Krebs oder ähnlichem sobald es daran geht, die Früchte seines Geizes zu ernten. :D

Die Frau mit dem Blockhaus ist auf alle Fälle bewundernswert, Hut ab vor der Lebenseinstellung. Aber solche Leute wie der Hamburger, sind in meinen Augen totale Deppen. Zeitung und Lebensmittel aus Mülleimern zu besorgen hat doch nix mehr mit sparen zu tun, das ist krankhaft.

Die Idee mit dem ewigen Speiseplan hingegen ist sehr gut, gerade für Familien.
 
Alex Cross
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Alex Cross, liebevoller Familienvater, Doktor der Psychologie und Super-Cop, der, wenn man sich mal seine leicht überdurchschnittliche Auffassungsgabe ansieht, Sherlock Holmes in der Pfeife rauchen dürfte. Bereits zwei mal wurden seine Kriminalfälle, basierend auf der gleichnamigen Romanreihe von James Patterson, durchaus erfolgreich verfilmt (Denn zum Küssen sind sie da und Im Netz der Spinne). Doch wie heißt es so schön: Alle guten Dinge sind drei. Das hat sich nun wohl auch Triple X Regisseur Rob Cohen gedacht und Alex Cross mehr oder weniger "gerebootet".

Anstatt jedoch einen weiteren spannenden Krimi abzuliefern, müssen wir mit einem austauschbaren, reißerischen Action-Thriller vorlieb nehmen.
Der einst charismatische und von Morgan Freeman gelungen verkörperte Alt-Cross, wird dabei durch eine anscheinend zeitgemäßere Action-Kopie, genauer gesagt Typer Perry ersetzt. Tyler Perry? Wer ist das denn? Gute Frage. Ein in Hollywood überaus erfolgreicher Produzent, Autor, Regisseur und Schauspieler in meist peinlich-schlechten "afroamerikanischen Komödien" der Marke Big Mama's Haus, die ernüchternde Antwort. Schauspielerisches Talent sieht jedenfalls anders aus, weshalb sich seine Darstellung der vielversprechenden Ermittlerfigur schlussendlich auch irgendwo zwischen ausdruckslosem Klischee-Langweiler und unpassend überzeichneter Karikatur seiner selbst bewegt. Ungefähr dieses Niveau halten dann auch die übrigen Darsteller, was, angesichts der prominenten Nebenbesetzung (u.a. Jean Reno, Rachel Nichols und John "Dr. Cox" McGinley), wirklich schade ist.

Aber ok, aus dem verhältnismäßig schwachem Drehbuch kann man auch kaum mehr rausholen. Die Dialoge sind 08/15-Floskeln vom Thriller-Fließband, die zwei (!), eh nur als Aufhänger für den Rachefeldzug dienenden, Liebesgeschichten stümperhaft in das, zeitweise lächerlich konstruierte ("Schau mal, der Killer hat lustigerweise eine picasso-würdige Zeichnung am Tatort zurückgelassen. Hm, lass die mal falten wie die Faltbilder ausm MAD Heft... Aha, siehste, ein H und ein M! Das sind natürlich die Initialen des nächsten Opferts! Auf auf, Avengers, wir müssen Hans Müller retten!"), Handlungsgerüst eingearbeitet und die Figuren belanglose Genremassenware.

Gerettet wird Alex Cross eigentlich nur durch seine routinierte, wenn auch wenig aufregende, Hochglanzinszenierung und vor allem einen: Matthew Fox.
Der hat in den letzten Jahren eine Wandlung durchgemacht, wie man sie sonst nur von Christian Bale kennt und sich für Alex Cross vom normalgebauten LOST-Specki zum drahtigen Soziopathen umgestaltet. Ein Charakter, den man am ehesten als geisteskranke Mischung aus Agent 47, Dexter und Hannibal Lecter beschreiben kann. Ein unzurechnungsfähiger, narzisstischer Killer, der seinen Zielpersonen am liebsten eine paralysierende Droge verabreicht, nur um sie daraufhin mit Begeisterung und bei vollem Bewusstsein (der Opfer) zu foltern und in einer morbiden Kohlezeichnung zu verewigen. Mit dieser Darbietung stiehlt Fox dann auch allen anderen ordentlich die Show. Eine Schande, dass dieser hochspannede und dominierende Antagonist in einem derartig banalen Drehbuch verschenkt wird.

Kurz gesagt: Alex Cross ist konventionelle Action-Thriller-Kost von der Stange. Mäßiges Drechbuch, passable Schauspieler und eine grundsolide Umsetzung.
Weder außergewöhnlich gut, noch besonders mies. Zu verdanken ist dies jedoch ausschließlich Matthew Fox, der hier mal so richtig aufdrehen darf und den Film damit gerade noch ins Mittelfeld hievt.​

5/10 Schlachter von Sligo
 
Der war auch nicht wirklich schlecht, aber halt irgendwie ... komplett austauschbar. Halbe Stunde aufgesetztes Gelaber, dann eine wirklich coole Killer-Szene. Wieder halbe Stunde Gelaber, bisschen Schießerei, gefolgt von einer total dämlichen, vorhersehbaren Wendung. Danach erneutes Gelaber und actionreiches Finale inkl. gelungener Wendung.

Hat man alles schon tausendmal gesehen. Dazu noch Tyler Perry, dem ich seine Rolle kein bisschen abkaufen konnte. Nach dem recht guten Trailer und einigen überraschend postiven Kritikermeinungen, habe ich da einfach mehr erwartet. Aber wie gesagt, Matthew Fox ist der Knaller und auch sonst ist es ein solider Vertreter. Kann man sich auf jeden Fall mal geben.
 
Abraham Lincoln: Vampirjäger (3D)
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Wie wäre wohl die Schlacht von Gettysburg ausgeganen, wenn die Konföderierten damals die Unterstützung von Vampiren gehabt hätten? Noch nie drüber nachgedacht? Ich auch nicht, aber eben solche absurden Fragen klärt Abraham Lincoln: Vampirjäger. Und das auf höchst unterhaltsame Weise.

Zur Handlung muss ich hier ausnahmsweise kein Wort verlieren, da der Filmtitel bereits den gesamten Inhalt vorwegnimmt. So hangelt sich der Film lose an den wichtigsten Stationen aus Abraham Lincoln's tatsächlichem Leben entlang und versüßt die historischen Ereignisse mit einem ordentlichen Schuss Fantasy, genauer gesagt: Vampiren. Obwohl das im ersten Moment reichlich dämlich klingt, macht das Endprodukt doch tatsächlich richtig Laune.

Im Grunde genommen geht Abe's Vampirjagd dabei in eine ähnliche Richtung wie etwa Stephen Sommer's Van Helsing oder auch Anderson's Resident Evil - also strunzdumme, aber unheimlich kurzweilige Fantasy-Action. Der Unterschied ist jedoch, dass hier mit Timur Bekmambetov (Wanted) jemand auf dem Regiestuhl sitzt, der sein Handwerk versteht, die absurde Geschichte vom monsterschlachtenden US-Präsidenten absolut gekonnt erzählt und in famose 3D-Bilder verpackt. Die rasante Abhandlung historischer Tatsachen und fiktiver Vampir-Action lässt dabei kaum Zeit zum Verschnaufen und verzaubert regelmäßig mit originellen Actioneinfällen, die zudem, wie von Bekmambetov nicht anders gewohnt, meist in Zeitlupe ablaufen und spitzenmäßig durchchoreographiert sind. Die treibende Verfolgungsjagd inmitten bzw. auf den Rücken einer wilden Pferdeherde ist beispielsweise so ein Highlight. Vom spektakulären Finale will ich gar nicht erst reden. Auch wenn die Action nie die Genialität der Fabrikszene aus Wanted erreicht, bietet das überzeichnete Fantasytreiben großen Unterhaltungswert.

Interessant ist noch, dass sich der Film, trotzt comichafter Romanvorlage, überraschend ernst nimmt und tatsächlich eine runde Geschichte erzählt. Lächerlich wirkt er dabei glücklicherweise aber nie, sondern macht, ganz im Gegenteil, sogar eine außerordentlich coole Figur. Einzig die sehr sprunghafte Erzählweise - Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass da ganze Szenen fehlen. Sowohl in den storylastigen Passagen als auch den Actionsequenzen - fällt hier störend auf.

Ansonsten liefert Abraham Lincoln: Vampirjäger grandioses Fantasy-Amüsement vor unverbrauchter Kulisse. Schräg, optisch eindrucksvoll und einfach nur fetzig. Wenn Abraham Lincoln, mit nur einem Axthieb, Bäume (und später auch Vampire) förmlich zum Explodieren bringt und mir daraufhin Splitter (und später auch die ein oder anderen Körpferteile) genüsslich um die 3D-Brille fliegen, dann ist das schon ziemlich lässig und lässt mich gerne über die seichte Handlung und Drehbuchhüpfer hinwegsehen.​

7/10 Reden von Gettysburg
 
Mixer, fallen dir die Textbrocken alle spontan ein während du tippst, oder machst du dir darüber großartig Gedanken? Ich versteh nicht wie man zu jedem Blödsinn so viel schreiben kann. :ugly: Habe den Film zwar auch in der Bestellung weil ich Vampirkram liebe, aber ich bin dennoch immer wieder überrascht woher du all das Zeug nimmst was du dann hier nieder schreibst. :D

Selbst zu einem Streetdancefilm schreibst du Romane. :ulgy:
 
Freezi schrieb:
Mixer, fallen dir die Textbrocken alle spontan ein während du tippst, oder machst du dir darüber großartig Gedanken? Ich versteh nicht wie man zu jedem Blödsinn so viel schreiben kann. :ugly: Habe den Film zwar auch in der Bestellung weil ich Vampirkram liebe, aber ich bin dennoch immer wieder überrascht woher du all das Zeug nimmst was du dann hier nieder schreibst. :D

Selbst zu einem Streetdancefilm schreibst du Romane. :ulgy:

Wenn du dich nicht so oft wiederholen würdest, hättest du auch Zeit für Romane. :ulgy:
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Nee, also der Film ist imo echt Sondermüll. Der hat quasi nen Unterhaltungswert unterhalb der Grasnarbe - und dann diese Dialoge :ugly:.

Woas? Wo war der denn bitte nicht unterhaltsam? Ein Vampire schnetzelnder Abe ist ja wohl das Coolste, was ich in der letzten Zeit sehen durfte. :D Und die Dialoge gingen doch klar. Sind mir jedenfalls nicht sonderlich negativ aufgefallen. Da musste dir mal die oralen Klischee-Bomber aus Alex Cross anhören. :ugly:


Freezi schrieb:
Ich will es einfach wissen. Kann es sein dass Mixer mich auf Ignore hat! :D

Eigentlich wollte ich jetzt ja noch etwas länger ruhig sein und dich in deinem Ignore-Glauben lassen, aber das wäre gemein. Natürlich habe ich dich nicht auf Ignore! Doch nicht einen meiner wenigen, ebenfalls gerne 10/10 Punkte für hirnlose Blockbuster verteilenden, Filmkollegen hier. :bier:

Und ja, ich tippe hier eigentlich immer spontan was zusammen. Vor einiger Zeit habe ich mal versucht mir was im Vorfeld zu überlegen, aber das war dann meistens schon ausm Gedächtnis verschwunden, bevor ich es überhaupt niederschreiben konnte. :ugly: Von daher texte ich mir lieber spontan was zusammen, weshalb das Ganze häufig auch etwas länger wird. Da komme ich dann sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. :D
 
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