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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

dynosys schrieb:
Darko schrieb:
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Ich hab die Bücher nicht gelesen, also einfach so geguckt.
Der Film läßt mich ratlos zurück. Einerseits sensationell (Besetzung!), auf der anderen Seite starke Schwächen in der Story und zuviel Schüttelcam. So ganz geblickt hab ich den Film allgemein nicht, sollte man wohl auch nicht.

Was gibt es denn bei dem Film nicht zu blicken? :? Battle Royal auf amerikanisch ;)

Und "Schüttelcam" musste in diesem Fall einfach sein. Ich habe bei Erscheinen das erste Buch (!) nie unter 14 Jahren empfohlen. Damit der Film eine FSK 12 bekommt, mussten sie das wohl so drehen. Zum Leid der Buchhändler, wenn wir jetzt den Eltern von 9jährigen Kindern von diesen Büchern als Geschenk abraten müssen, weil die das mit ihren Kurzen dann schon auf DVD geguckt haben... :roll:
 
Alexicious schrieb:
Und "Schüttelcam" musste in diesem Fall einfach sein. Ich habe bei Erscheinen das erste Buch (!) nie unter 14 Jahren empfohlen. Damit der Film eine FSK 12 bekommt, mussten sie das wohl so drehen. Zum Leid der Buchhändler, wenn wir jetzt den Eltern von 9jährigen Kindern von diesen Büchern als Geschenk abraten müssen, weil die das mit ihren Kurzen dann schon auf DVD geguckt haben... :roll:

Vor allem da der Film ja eigentlich die Weichspülpackung des Buches ist, welches doch gerne recht detailliert und grausig beschreibt.
 
[Dies ist meine erste längere Kritik zu einem Film, deshalb schicke ich mal eine Spoiler-Warnung vorweg. Es sind zwar keine wirklichen Spoiler enthalten, aber wer den Film unvoreingenommen sehen will sollte den Text erst nach dem Kinobesuch lesen. Aber ist ja irgendwo auch logisch.]


Flight

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Flug 227 von Orlando nach Atlanta. Beim Start herrscht starkes Unwetter, trotzdem startet die Maschine mit 102 Menschen an Bord mitten in die dunkelgrauen Wolken hinein. Beim Steigflug gibt es heftige Turbulenzen, doch Flugkapitän Whitaker schafft es, das Flugzeug schnell und sicher durch die Unwetterfront zu manövrieren.
Aber das Flugzeug, das bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, übersteht die Turbulenzen nur scheinbar gut. Plötzlich und unvermittelt begibt sich der Flieger in den Sinkflug, die Mechanik versagt, Pilot und Co-Pilot sind machtlos und können den Höhenabfall nicht stoppen. Ein Triebwerk versagt und geht in Flammen auf. Dann das zweite Triebwerk. Die Maschine droht mitten in einem Wohngebiet abzustürzen, doch der Kapitän behält die Nerven und handelt präzise und geistesgegenwärtig, dreht das Flugzeug auf den Kopf um doch noch in den Gleitflug zu gelangen, dreht die Maschine noch einmal und setzt auf offenem Feld auf.
Dank dieses kühnen Manövers überleben 96 Menschen den Absturz. Whitaker gilt in der amerikanischen Öffentlichkeit fortan als Held.

Der Kinozuschauer weiß es besser. Er hat gesehen, wie Whitaker am Morgen des Unglückflugs in seinem Hotelzimmer aufwacht, nach einer offensichtlich durchzechten Nacht. Er hat gesehen, wie Whitaker sich erst einmal eine Line Kokain durch die Nase zieht, um überhaupt fit zu sein für den anstehenden Flug.
Und er hat auch gesehen, wie Whitaker selbst in der Luft noch weitersäuft um funktionieren zu können. Whitaker ist starker Alkoholiker, schon lange außer Lage, sein Leben und seinen Beruf nüchtern bewältigen zu können.
Trotzdem (oder gerade deshalb?) schafft er es, das Flugzeug irgendwie zu landen und Menschenleben zu retten.
Der Kinobesucher muss sich im Laufe des Filmes mit der Frage auseinandersetzen, wie er zu Whitaker steht. Darf man ihn für seine Notlandung respektieren? Oder muss man ihn dafür verachten, dass er Tag für Tag zugedröhnt im Cockpit sitzt und Menschenleben gefährdet?

Regisseur Robert Zemeckis wagt sich nach 13 Jahren mal wieder an einen Realfilm. Der letzte Spielfilm Zemeckis war Cast Away. Auch hier beginnt der Film mit einem Absturz. Doch anders als Tom Hanks Crusoe-Figur, die auf einer unbewohnten Insel ein einsames Dasein fristen muss, kann sich Whip Whitaker, gespielt von Denzel Washington, der Gesellschaft und ihrem Interesse an seiner Person nicht entziehen. Er muss da sein, der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Für Freunde, für Anwälte, für Fernsehreporter. Er kann sich nicht auf eine einsame Insel davonstehlen und einen Entzug machen, auch wenn er das vielleicht gern täte. Er muss da sein, er muss funktioneren. Und um zu funktionieren muss er trinken. Ein Drahtseilakt und ein Teufelskreis.

Leider schafft es der Film nicht, diese innere Zerissenheit Whitakers glaubhaft und fesselnd zu vermitteln. Das liegt vorallem daran, dass die übrigen Figuren des Filmes merkwürdig überzeichnet und durchsichtig daherkommen. Man muss z.B. nur mal den Co-Piloten betrachten, der neben Denzel Washington in der Unglücksmaschine Platz nimmt. Akkurater Scheitel, biedere Brille, saubere Uniform, geleckt von Kopf bis Fuß. Einen höheren Kontrast zum versoffenen, witzelnden Bauchentscheider Whitaker hätte man nicht finden können.
So setzt es sich mit den meisten Nebenrollen im Film fort. Ihren Charakter tragen sie über ihr Erscheinungsbild nach außen, ihre Bedeutung für die Handlung ist von Anfang an durchschaubar.
Aber auch die Entwicklung von Washingtons Charakter bleibt oberflächlich und berührt einen als Zuschauer nur wenig. Man spürt zwar, dass Whitaker dem Alkohol abschwören will. Aber es wird nicht vermittelt, dass es harte, persönliche Konsequenzen mit sich bringen würde, wenn er weiter trinkt. Immerhin hat er es auch fertig gebracht, betrunken ein Flugzeug zu landen, was andere Piloten selbst im nüchternen Zustand nicht geschafft hätten. Wo ist also das Problem? Es wäre nur verständlich, wenn Whitaker dafür Hass entgegen gebracht würde. Aber es bleibt harmlos für Whitaker, niemand macht ihm deshalb Vorwürfe. Die wenigen Personen, die allmählich dahinter kommen, dass Whitaker beim Absturz betrunken war, reagieren mit Verständnis.
Die übrigen Sorgen, die Whitaker hat, bleiben im Nebel. Er ist im Streit mit seiner Ex-Frau, seinen Sohn bekommt er so gut wie nie zu Gesicht. Die Beziehung zu einer drogenkranken Patientin, die er nach dem Absturz im Krankenhaus kennenlernt, droht schnell wieder zu zerbrechen. Alles wird zwar mehr oder weniger ausführlich gezeigt. Aber ob diese Konflikte irgendeine Bedeutung für Whitakers Trinken haben (und wenn ja, welche?), darüber erfährt man nichts.

Abgesehen von der konfliktfreien Handlung bleibt die Inszenierung insgesamt reichlich müde und überraschungsarm. Veranschaulichen lässt sich das ganz gut anhand der musikalischen Untermalung in zwei Szenen.
Nach dem Absturz zieht sich Whip Whitaker zunächst auf die alte, verlassene Farm seines Vaters zurück. Um trocken zu werden schüttet er den gesamten Alkohol, den er finden kann, in den Ausguss. Dabei spielt er ein altes Tape ab, dass noch im Kasettendeck steckt, beschriftet ist es mit "Funk/Soul". Während also der Alkohol im Waschbecken zerrinnt ertönt über die Anlage Bill Withers "Ain't No Sunshine". Zweifelsohne ein großer Song, aber hier soll dem Betrachter die Botschaft der Bilder mit dem musikalischen Vorschlaghammer eingetrichtert werden.
Später im Film ist Whitaker wieder auf der Farm. Mit ihm dort ist Nicole, die bereits erwähne Patientin aus dem Krankenhaus. Es kommt zur erotischen Annäherung (bereits das ist wenig überraschend), dabei läuft "What's Going On" von Marvin Gaye. Das Rolling Stone Magazine hat diesen Song mal zur besten Soul-Single aller Zeiten gewählt. Subtil geht anders.

Flight ist ein solider Film, aber leider auch nicht mehr. Denzel Washington spielt seine Rolle gut, aber nicht sehr gut. Umso unverständlicher, dass alle anderen Rollen neben seiner verblassen. Das hat weniger mit schlechtem Schauspiel zu tun (John Goodman und Don Cheadle sind großartige Schauspieler), vielmehr hängt es mit der Überzeichnung und fehlenden Tiefe der übrigen Charaktere zusammen. So bleibt Flight ein reichlich konventionelles Trinker-Drama, dass gegen Genre-Vertreter wie Crazy Heart oder Leaving Las Vegas eindeutig den Kürzeren zieht.
 
Weasel1988 schrieb:
Weiter geht es mit meiner Arnie/Sly/Bruce-Sause:

Was bisher geschah:

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Terminator 2 (Special Edition)

Der Film:

T2 gilt noch heute als einer der besten Actionfilme überhaupt und wahrlich, was hier für ein Feuerwerk auf dem Bildschirm abgebrannt wird, sucht wirklich seines gleichen. Linda Hamliton als Kampfassassine ist sowieso schonmal heiß und wäre die perfekte Lara Croft gewesen, doch auch Robert Patrick als T1000 kann überzeugen. Neben massig handgemachter Action kommt aber auch der Humor nicht zu kurz. Arnies Versuch zu Lächeln und natürlich sein Spruch: Hasta la vista baby! sind hier zu nennen. Alles in allem IST T2 einer der besten Actionfilmen aller Zeiten, kleinere Logiklöcher und undurchdachte Drehbuchpassagen trüben den Spaß kaum.

Arnies Auftritt:
(Hauptrolle)

Arnie in seiner Paraderolle als Terminator, mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Er gibt den gefühlskalten Roboter perfekt und macht auch in Actionszenen eine gute Figur. Leider krankt T2 aber auch an dem, woran viele Arniefilme kranken: Da nämlich der Herr Schwarzenegger stets sehr viele Szenen seinem Stuntdouble überlässt, sieht man das in seinen Filmen und somit auch in diesem hier überdeutlich.


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Terminator 4 (Extended Cut)

Der Film:

Mit Terminator 4 wird die Reihe in die Zukunft geführt und der eigentliche Krieg Mensch gegen Maschine thematisiert. Dieser Film führt das Terminator-Universum dabei entgültig ad absurdum. Die Lögiklöcher im Drehbuch sind so groß, dass ein Planet hindurchpassen würde und die Dialoge oftmals lächerlich schlecht. Der Drehbuchautor dieses Films gehört definitiv verprügelt! Weiter lässt mich das Design manchmal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Wer zum Teufel hat dem T-600 in dem Gefangenentrakt das Stirnband um den Schädel gebunden?? Ich meine jetzt nicht, welcher der Art-Designer das war, sondern wie das in die Filmlogik passen soll. Ziehen sich die Terminatoren gegenseitig an oder was?
Teils exellent gefilmte Action entschädigt schon, wobei die Spezialeffekte von sher geil bis superschlecht reichen.

Arnies Auftritt:
(Digitale Kopie von Arni)

Man kann natürlich streiten, ob Arnie in diesem Film einen Auftritt hat oder nicht. Ich finde dennoch, der Film ist eine Erwähnung wert. Mir zumindest hat gemeinte Szene damals die Kinnlade nach unten sausen lassen und hat den Film gleich um Welten aufgewertet. Arnie tritt hier vollkommen digitalisiert auf einem Körperdouble auf, was meiner Meinung nach gar nicht schlecht ausschaut. Natürlich erkennt man, dass das kein echter Mensch ist, aber es ist eben wirklich gut gemacht. Außerdem haben die Filmemacher das clever umgesetzt, sodass sie den guten Arnold nicht zu lange animieren mussten. Supergeiler Pseudo-Cameo-Auftritt!!!


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Total Recall

Der Film:

Paul Verhoeven, der uns das wundervolle Starship Troopers geschenkt hat, liefert mit Total Recall einen wirklich bizarren und blutigen Sci-Fi-Film, der zwar Kult-Status genießt, dem ich aber nicht gaaanz so viel abgewinnen kann. Die Effekte sind wirklich hervorragend und die Mischung aus Humor und Action gefällt mir auch, aber das grenzdebile Drehbuch vermiest mir ein wenig diesen Film. Da gibt es für meinen Geschmack einfach zu viele Ungereimtheiten und Undurchdachtes. Mit Michael Ironside mischt dann auch noch einer meiner Lieblings-Nebendarsteller mit, außerdem darf der Zuschauer Arni dabei zusehen, wie der Sharon Stone verprügelt. Was will man mehr? Der Film ist schon sehenswert, mehr aber auch nicht

Arnies Auftritt:
(Hauptrolle)

Hier spielt Arnie mal nicht den muskelbepackten Actionhelden (gut, ein wenig doch), sondern eher einen einfachen Arbeiter, der in eine Welt voller Durchgeknallter gerät. Arnie kommt dabei sehr sympathisch rüber und liefert in meinen Augen eine seiner schauspielerisch besten Leistungen ab. Hinzu kommen einige top Oneliner, die Handtuch-Szene sowie die Szene, in der er der Oma den Koffer aus der Hand reißt. Für Arnie-Fans auf jeden Fall sehenswert!


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Terminator

Der Film:

Arnies Durchbruch und was für ein Film! Gegenüber den Nachfolgern, die eher ein Actionfeuerwerk abbrennen, ist der erste mehr ein düsterer Thriller, eine tödliche Jagt, die mit Linda Hamilton (inkl. Sex-Szene!!!), Arnold Schwarzenegger und Michael Bien sehr gut besetzt ist. Lustig vor allem, den Film noch einmal in der Retroperspektive zu sehen, wenn man die anderen teile kennt, denn im Erstling ist der T800 noch ziemlich verwundbar (ein Autocrash reicht z.B. aus, um ihn zu beschädigen). Auch kann er im ersten Teil viele Dinge noch gar nicht und scheint auch noch nicht so stark zu sein. Er muss zum Beispiel türen aufschießen, wo er sie in späteren Teilen einfach aus den Angeln reißt.
Aber ich schweife ab. Der erste Teil ist wirklich sehenswert. Tolle Tricktechnik, ein endgeiler Soundtrack und ein starkes Drehbuch gepaart mit beinharter Action machen diesen Film aus!

Arnies Auftritt:
(Hauptrolle)

Arnies legendärer Auftritt als Terminator. Im ersten Teil spielt er diesen sogar am gruseligsten, am "maschinenmäßigsten". Er sieht schon echt befremdlich aus, wie er in dem Polizeiwagen die Straßen absucht. Sehr geil gemacht! Daneben gibt es viel Arnie-Action: Er springt auf fahrende Autos, gerät unter die Räder eines LKW und reißt einem Typen das Herz aus der Brust. Der Satz "I'll be back" stammt natürlich auch aus diesem Film.




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Rocky Balboa

Der Film:

Was hat man ihn ausgelacht und belächelt, als Sylvester Stallone mit Ende 50 und nach Jahren im unteren B-Movie-Segment verschwunden verkündet hatte, er wolle noch einen Rocky-Film machen. Doch Sly bewies 2006 seinen Kritikern, dass er es noch immer drauf hat und seitdem ist er im Actiongeschäft wieder da, wo er hingehört: An der Spitze mit jährlichen Produktionen, die Fans wie mir Freudentränen ins Gesicht zaubern.
Mit Rocky Balboa wollte Sly die Geschichte um den Boxer Rocky zu einem würdigen Abschluss bringen und agiert gleich als Drehbuchschreiber, Regisseur und Hauptdarsteller. Einfühlsam zeichnet er das Bild eines gebrochenen Mannes, dessen sportlichen Erfolge lange zurückliegen, dessen Frau verstorben ist und dessen Sohn so wenig wie möglich mit ihm zu tun haben möchte. Sly legt es hier nicht auf möglichst viele und möglichst blutige Kämpfe an, sondern konzentriert sich auf die Entwicklung der Charaktere. Schön, dass er noch einmal Burt Young als Paulie mit ins Boot geholt hat und viele Anspielungen auf die früheren Filme einbaut. Vor allem hat mir die subtile Liebesgeschichte gefallen, die zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder erwzungen wirkt und würdevoll nachgezeichnet wird.
Auch von der Actionseite hat Rocky Balboa etwas zu bieten. Sly ist dafür bekannt, seine Stunts stets selbst zu machen und auch im hohen Alter lässt er davon nicht ab. So tritt er im Endkampf gegen einen echten Boxer an und wer sich Zeit nimmt für das Making Of erfährt, dass die ganzen Schläge keineswegs gefaked waren. Ich ziehe immer wieder meinen Hut vor diesem Mann!
Schön, dass Rocky Balboa an die Qualität der ersten Filme anknüpfen kann. Diese kleine, subtile Meisterwerk macht somit den oberpeinlichen vierten Teil fast wieder vergessen. Unbedingt ansehen!!

Slys Auftritt:
(Hauptrolle)

Sly ist trainiert wie eh und je und zeigt im Finale, dass er sowohl einstecken als auch austeilen kann. Doch auch schauspielerishc präsentiert er sich von seiner besten Seite und rührt mich wirklich mit seiner Darstellung des Rocky Balboa.


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Ocean's Twelve

Der Film:

Als Nachfolger des Ensemble Films Oceans Eleven rund um Goerge Clooney versucht natürlich auch Oceans Twelve wieder massig Stars um sich zu scharen. So treten neben dem Cast des Vorgängers (darunter Brad Pitt, Matt Damon und Julia Roberts) auch einige neue Schauspielgrößen hinzu, namentlich Catherine Zeta-Jones und Bruce Willis. Der Film dümpelt wie schon sein Vorgänger gemächlich vor sich her und versucht sich hauptsächlich durch Coolness über Wasser zu halten. Die Gagdichte ist in beiden Filmen leider so niedrig, dass sie sich eigentlich gar nicht Komödien schimpfen dürfen, aber als Ensemble-Filme kriegen sie halt allein durch das illustre Staraufgebot noch so gerade eben die Kurve. Ich finde aber, man hätte mehr aus den Filmen machen können.

Bruce Auftritt:
(Minirolle)

Bruce Willis tritt hier in einer Minirolle als er selbst auf und markiert damit den wirklich lustigen und gelungenen Abschnitt des Films. Vor allem die Situation, in die er Julia Roberts Charakter bringt, ist saukomisch und Bruce spielt sich selbst gelassen selbstironisch. Toller Auftritt, der den Film massiv aufwertet!




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Catch .44

Der Film:

Wie im Eingangspost beschrieben, ist Bruce Willis ein Darsteller, der sich auch für Nebenrollen in teils kleinen Filmen ohne brachialem Budget im Rücken hergibt. Einer der neueren Vertreter dieser Art ist Catch .44, ein Möchtegern-Tarantino-Gangsterfilm, der immerhin nicht so schlecht ist, wie ich erst befürchtet hatte. Das liegt vor allem an Forest Whitaker, der einen durchgeknallten Gangster gibt und für einige lustige Situationen sorgt. Auch Brad Dourif ist in Catch .44 zu sehen (die Schlangenzunge aus "Herr der Ringe" und der verrückte Wissenschaftler aus "Death Machine"), doch seine Rolle ist so überflüssig wie ein Kropf. Als Polizeisheriff ist er lediglich dazu verdammt, eine Leiche zu finden, die für den weiteren Film keine Bedeutung mehr hat. Hier hat Regiesseur und Autor Aaron Harvey wohl zu spät erfahren, dass der gute Herr Dourif auch noch gerne mitmachen würde und hat ihm so mal eben einen Miniauftritt ins Drehbuch geschrieben.
Catch .44 versucht, Tarantino-mäßige Dialoge auf den Schirm zu zaubern und klaut auch sonst eifrig beim Großmeister. Tja, gut geklaut ist besser als schlecht selbst gemacht, heißt es ja so schön, dass problem ist nur, dass man bei Tarantino nicht klauen kann. Um den Mann zu kopieren, müsste man schon selbst Tarantino sein. So wirkt der Film oft eher gewollt als gekonnt, doch die netten Darsteller, der Spannungsbogen sowie die Atmosphäre retten Catch .44 vor dem Unterdurchschnitt.

Bruce Auftritt:
(Nebenrolle)

Hier ist Bruce Willis mal wieder in einer Form zu sehen, die ich sehr mag, aber in den letzten Jahren viel zu selten zu Gesicht bekomme: Mit Haaren! Er spielt den coolen Gangsterboss und das gewohnt leichtfüßig, ohne sich allerdings zu verausgaben. Ist sicherlich keine Rolle, die man für alle Ewigkeit in Erinnerung behält, aber es passt schon.


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Judge Dredd

Der Film:

Zu Judge Dredd gibt es eine lustige Anekdote von mir: Als ich ungefähr neun oder zehn war, stöberte meine Mutter durch die Fernsehzeitung udn entdeckte, dass Judge Dredd - ein Science-Fiction-Film - heute um 22.00 Uhr läuft. Und weil gerade Wochenende war, kam sie zu mir und sagte: "Hey, du magst doch Star Wars? Heute Abend läuft da so ein ähnlicher Zukunftsfilm im Fernsehen. Wollen wir den gucken?" Ich war natürlich Feuer und Flamme und fand den Film auch total geil, so wie man in dem Alter wohl alles geil findet. Meine Mutter allerdings hatte die Sache glaube ich spätestens bei der Szene mit den Kannibalen bereut, brachte es aber nicht übers Herz, den Film nachträglich abzubrechen. Was auch geil ist: Meinem Vater ist einige Monate später dasselbe mit Starship Troopers passiert (und ja, mit zehn reicht auch die geschnittene RTL-2-Fassung).
Deshalb kann ich diesen Film auch nicht objektiv bewerten, da er für mich einfach Nostalgie pur ist und mich an meine Kindheit und an meine leider verstorbene Mutter erinnert. Ich hatte Judge Dredd sogar einige Monate später auf Video bekommen und den Film dann noch unzählige Male geschaut. Und auch heute ist das ein Film, den ich immer wieder gerne in den Player lege. Lögiklöcher bis sonst wohin, super trashig, aber geil - und das vor allem dank Stallone! Doch auch Rob Schneider, Max von Sydow sowie Jürgen Prochnow sorgen für den nötigen B-Movie-Charme. Action und Art Design sind überzeugend, vor allem Mean Maschine sticht an dieser Stelle heraus (meine Mutter hatte ihn gehasst).

Slys Auftritt:
(Hauptrolle)

Sylvester Stallone ist Judge Dredd! Und der ist das Gesetz! Starr wie eine Maschine, stets korrekt und mit supergeilen Sprüchen ausgestattet...ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, es gibt keinen Darsteller auf dieser Erde, der diese Rolle hätte besser spielen können - auch Karl Urban nicht. Judge Dredd ist mein heimlicher Favourit unter den Sly-Filmen.


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Welcome to the jungle

Der Film:

Also man gibt einem amerikanischen Film im deutschen Raum einen anderen, dennoch englischen Namen? Aus The Rundown wird Welcome to the Jungle (was für ein behinderter Titel), aber egal. Ich glaube, dass muss man nicht verstehen. Davon ab versteckt sich hinter dem "deutschen" Titel ein sehr geiler, wunderbar inszenierter und top besetzer Actionstreifen Marke Humor, übertriebene Kämpfe und satte handgemachte Action. Dwayne "The Rpck" Johnson in einer seiner frühesten Rollen überhaupt und bis heute in meinen Augen auch sein bester Hollywood-Auftritt. Der Film entstand zudem 2003, wo der Gute noch nicht wie ein aufgepumptes Wisent ohne Fell aussah. Daneben geben sich illustre Darsteller wie Christopher Walken, Sean William Scott und Rosario Darwson ein Stelldichein und spielen mit viel Freude herrlich überdrehte Charaktere vor bunter Dschungelkulisse. Soundtrack, Drehbuch, Locations, Action, hier stimmt einfach alles.

Arnies Auftritt:
(Cameo)

Was gerne vergessen wird: Auch Arnold Schwarzenegger hat in diesem Film einen kurzen Auftritt (sogar mit Text). Ganz am Anfang trifft The Rock Arnie in einer Disco, in der The Rock Geld von einem Typen eintreiben soll. Arnie kommt ihm am Eingang entgegen, streift The Rock und wünscht ihm viel Spaß. Ich finde diese kurze Szene einfach episch, weil es so wirkt, als würde hier der Action-Altmeister das Zepter an einen möglichen Nachfolger weiterreichen. Und The Rock beweist in den folgenden 90 Minuten, dass er ein würdiger Nachfolger ist!


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Terminator 3

Der Film:

Dritter Teil der Action-Saga, der in meinen Augen dem zweiten in nicht viel nachsteht. Manchmal noch etwas hirnrissiger, dafür bietet er aber eine tolle Mischung aus auch heute noch guten CGI-Effekten und großartiger handgemachter Action. Ich mag vor allem die selbstironische Note des Films.

Arnies Auftritt:
(Hauptrolle)

Arnies letzter großer Auftritt vor seiner Politikkarriere und ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Der Film ist von 2003, d.h. Arnie war damals Mitte fünfzig, was man ihm absolut nicht ansieht! Erst wenn man T3 mit Expendables 2 vergleicht, sieht man, wie stark er in seinem Governeurssessel gealtert ist.
T3 jedenfalls bietet nochmal endgeile Arnie-Action. Im wahrsten Sinne des Wortes verabschiedete er sich mit einem Feuerwerk in die Politik!



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R.E.D.

Der Film:

Brian Cox, Hellen Mirren, John Malcovich, Karl Urban, Mary-Louise Parker, Morgan Freeman und Bruce Willis sind die Zutaten für diesen superlustigen Actioner. Durchgeknallte Charaktere prügeln und schießen sich durch die amerikanischen Sicherheitsbehörden. Ich liebe diesen Film! John Malcovich ist der größte! Und mit Mary-Louise Parker ist die weibliche Rolle mal mit einem normalen Menschen besetzt und keinem Supermodel, was ich sehr zu schätzen weiß.

Bruce Auftritt:
(Hauptrolle)

Fairerweise muss man sich eingestehen, dass Bruce Willis in diesem Film neben Malcovich schauspielerisch ein bisschen untergeht, dennoch ist er in diesem Film mehr als sehenswert. Während Sly noch immer den 40-jährigen gibt, geht Bruce Willis zunehmend selbstironisch mit seinem Alter um, was mir sehr gut gefällt. Außerdem gibt es in RED eine der coolsten Bruce Willis-Einstellungen aller Zeiten (er steigt aus einem fahrenden Auto und ballert los).



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Set Up

Der Film:

Set Up reiht sich ein in die Riege neuerer kleinerer Filme mit Bruce Willis. Meine Befürchtungen im Vorfeld waren dabei groß. Eine Direct-to-DVD-Production? Auch noch mit 50 Cent? Hinzu kam, dass der Trailer ziemlich lahm wirkt.
Dabei ist Set Up ein grundsolider Gangsterfilm, der durch einen konsequenten Spannungsbogen wirklich tolle Dialoge, einige witzige Momente und ein bisschen Action über die volle Laufzeit gut unterhält. Und ja, selbst 50 Cent - sicherlich kein Schauspielgott - macht seinen Job gut und zeigt, dass er wirklich eine Hauptrolle übernehmen kann. Daneben trifft der Zuschauer auf illustre Gestalten wie Randy Couture, Ryan Phillippe und natürlich Bruce Willis. Vor allem Rany Couture hat einen saukomischen Auftritt als Willis Schläger vom Dienst! Herausragend an Set Up sind aber die Dialoge. Die sind frisch, spritzig und wirken wie frei von der Leber weg. Manchmal weist auch dieser Film einen Hauch von Tarantino auf, allerdings versucht der Regisseur hier nie, den Altmeister zu kopieren, sondern lässt sich bloß von ihm inspirieren. Das wirkt sehr angenehm und nicht so aufgesetzt wie bei Catch .44. Ich spreche dem Film eine klare Empfehlung aus!
Leider ist die technische Seite nicht so pralle, denn der deutsche Ton hört sich seltsamerweise sehr blechern an. Hier kann ich nur dazu raten, Set Up im Original zu schauen.

Bruce Auftritt:
(Nebenrolle)

Bruce spielt den Mafiaboss, dem kein Mittel zu garstig ist, wenn er etwas haben will. Und so, wie er seine Rolle spielt, spürt man förmlich, dass man sich mit diesem Mann lieber nicht anlegen sollte. Bruce Willis in Bestform! Zwar wirkt er an einer Stelle sehr unglaubwürdig, aber das liegt mehr am Drehbuch, dass in einer einzelnen Szene leider völlig patzt. Dennoch, Bruce Willis hat hier einen starken Auftritt, dem man etwa 15 Min. Screentime zugesteht.


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The Expendables (Directors Cut)

Der Film:

Stallone hatte sie 2010 tatsächlich alle um sich gescharrt, all die Altstars des Actionkinos und sogar einige von den Neuern. Die Bestzungsliste zu The Expendables liest sich wie ein Traum: Stallone, Li, Statham, Crews, Couture, Rourke, Lundgren, dazu Davis Zayas, Steve Austin, Eric Roberts, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger! Überhaupt: Sly, Arnie und Bruce in einem Film (man kann nur mit dem Kopf schütteln, dass das nicht schon früher passiert ist, vor allem, da die drei sich schon ewig privat kennen).
The Expendables ist für viele nicht das geworden, was sie sich erhofft hätten. Wie schon in Rambo 4 setzt Stallone leider zu sehr auf CGI-Blut, was optisch einfach immer hinter handgemachter Action zurückbleibt. Das ist vor allem deshalb schade, weil Sly hier eine Homage an die 80er-Action schaffen wollte und dann bei so einem elemtären Element versagt. Ansonsten macht der Film in meinen Augen aber vieles richtig (ich beziehe mich hier eindeutig auf den DC, der an einigen Ecken deutlich besser ist als die Kinofassung). Die Darsteller spielen mit viel Freude an der Sache und verkörpern jeweils die Stereotypen des Actionkinos: Die einen flink wie Wiesel und kämpferisch auf der Martial Arts-Schiene, die anderen einfach grobschlächtig und mit Muskeln das Hirn ausgestattet. Die Story kann man getrost vergessen (was sonst), dafür stimmt in meinen Augen aber der Rahmen. Ich mag die Nebenhandlung mit Stathams Charakter und dessen Freundin, die vielen zu ernst war. Ich mag auch die Szenen in Rourkes Tattoobunker, die natürlich vor Klischees strotzen. Aber es passt einfach zum Film. Ich mag an Expendables aber vor allem den Humor, besonders wenn es um Ying Yang geht (was für ein Name :ugly: ).
Am Ende ist Expendables ein knallharter Actionfilm, dessen Action manchmal zu 0815 und dessen Effekte leider hier und da unterirdisch sind, der dafür aber mit einem gewaltigen Starensemble und vor allem sehr guten Schlägereien aufwartet. Ich steh auf den Film und ich verbeuge mich vor allem vor Stallones Leistung als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller mit Mitte 60. Wer das Making Of schaut, sieht warum Sly noch immer einer der Größten ist!

Slys/Bruce/Arnies Auftritte:
(Hauptrolle/Minirolle/Minirolle)

Den ersten Absatz möchte ich Sly widmen, der an diesem Film als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller mitgewirkt hat. Ich bin nach wie vor ein riesiger Stallone-Fan, aber rein optisch droht er eine Grenze zu übertreten. Das Sly weiterhin den 45-jährigen gibt, wird langsam richtig lächerlich und sein Botox-verseuchtes Gesicht ist leider auch nicht mehr sonderlich schön anzusehen. Ich würde mir für ihn wünschen, dass er sich in Zukunft sein Alter etwas mehr eingesteht (rein äußerlich). Er darf gerne weiterhin Actionfilme machen, keine Frage. Aber in The Expendables sieht er aus wie ein 45-jähriger 65-jähriger. Sobald Sly sich dann aber bewegt, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wie eh und je hat Sly auch in diesem Film ALLE Stunts selbst gemacht. Wenn man sieht, wie er sich um Steve Austin windet und ihn anschließend zu Boden schleudert, dann hat er das tatsächlich so am Set selbst gemacht. Da war kein Stuntman am Werk. Es ist absolut beeindruckend, was Stallone hier abliefert, er lässt da so manchen alt aussehen, der nicht mal halb so alt ist wie er. Leider musste er für seine Stunts teuer bezahlen, weshalb mit solchen Aktionen wohl endgültig Schluss ist. In Expendables 2 konnte man das leider schon sehen, da waren Stallones Aktionen viel generischer und unspektakulärer.
Doch was er in The Expendables abliefert, sucht seinesgleichen. Zum Vergleich: Mein Vater, ebenfalls Mitte 60, ist völlig offen, wenn er einen Bierkasten vom Auto ins Haus schleppt und Stallone prügelt sich mal eben mit Steve Austin durch die Gegend - stundenlang! Auch hier kann man im Making Of schön sehen, wie er schweißgebadet und mit schmerzverzerrtem Gesicht sich wieder und wieder die Szenen anschaut und Austin dann auffordert, noch ein Take zu machen. Wahnsinn! Das muss man einfach anerkennen.
Zur Optik hatte ich zu Beginn bereits etwas geschrieben. In The Expendables geht es noch so gerade eben, aber Sly muss aufpassen, dass er es jetzt nicht übertreibt. In Ex2 fand ich ihn schon sehr eklig anzuschauen...

Bruce und Arnie haben bloß einen kurzen Auftritt in diesem Film, doch die Szene ist einfach göttlich: Die Drei treffen sich in einer Kirche und kloppen sich zwei Minuten lang einfach Sprüche rein, wobei Bruce Willis die anderen beiden in Sachen Coolness hier einfach gnadenlos aussticht. Und Arnie...tja Arnie. Der ist echt verdammt alt geworden. In Expendables wirkt der wie ein Greis und neben dem ewig coolen Bruce und dem jugendlichen alten Stallone fast schon deplaziert. Gut, dass Arnie in seinen kommenden Filmen keinen Hehl aus seinem Alter macht. Warum auch nicht? Clint Eastwood hat vorgemacht, wie es geht!

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The Specialist

Der Film:

Sly spielt einen Ex-CIA-Sprengstoffexperten, der nun private Jobs erledigt. Die schöne May Munroe kontaktiert ihn, um drei Männer zu töten, die ihre Familie auf dem Gewissen haben. Da Sly hadert, den Auftrag anzunehmen, sich in unzähligen Telefonaten aber in die Frau verliebt, muss er doch eingreifen, als May sich dazu entschließt, ihren Rachefeldzug selbst anzutreten und dabei in große Gefahr gerät.
The Specialist ist neben Stallone mit Eric Roberts, Sharone Stone und James Woods wirklich hervorragend besetzt, wobei James Woods hier der überragende Darsteller ist. Sein Alter Ego ist einfach Gold wert! Daneben verblasst der Rest eindeutig, auch Sly hat schon besser gespielt. Das mag auch am Drehbuch liegen, das oft zu langatmig ist und mit teils absurden Dialogen aufwartet. Was bleibt, ist ein laaaanger und sehr mittelmäßiger Thriller, der einen Hauch von Action, einige nette Effekte und einen herausragenden James Woods bietet. Sollte man sich definitiv nicht anschauen wenn man müde ist, denn der Soundtrack ist einfach einschläfernd.

Slys Rolle:
(Hauptrolle)

Sly gibt wie so oft den coolen Profisoldaten, auch wenn die Rolle es durchaus hergeben würde, auch mal etwas Gefühl zu zeigen. Wäre das Drehbuch in der Beziehung zwischen ihm und May präziser und würde Sly schauspielerisch das zeigen, was er wirklich kann, hätte das den Film deutlich aufgewertet. So gibt es wenigstens ein ganz kleines bisschen Sly-Action zu sehen, außerdem darf man ihn ausgiebig beim Sex mit Sharone Stone beobachten (d.h. man sieht Sly nackt!!! Ahja, die Olle auch...).


Mein aktueller Stand:

Arnie:

1. Terminator
2. Total Recall
3. Terminator 2 - Tag der Abrechnung
4. Welcome to the Jungle
5. Terminator 3
6. Terminator 4 - Die Erlösung
7. The Expendables

Sly:

1. The Specialist
2. Judge Dredd
3. Rocky Balboa
4. The Expendables

Bruce Willis

1. Oceans Twelve
2. R.E.D.
3. The Expendables
4. Set Up
5. Catch .44

Specialist hab ich zum ersten Mal 1996 auf premiere gesehen, danach lange 16 Jahre (!) nicht mehr, genau gesagt letztes Jahr auf BD. Einer der schlechtesten Filme mit Sly, mit Dialogen zum Fremdschämen. Würde ich ne 2/10 geben.
 
Django Unchained

Kommt direkt hinter Pulp Fiction. Hat mir extrem gut gefallen. Die Dialoge sind mal wieder großartig.
Die Diskussion über die selbst genähten Kapuzen ist zum in die Hose machen. :lachweg:
Streckenweise übertreibt er es zwar mit der Splatterei ganz ordentlich aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch und kennt man ja von Tarantino.
Mucke wie immer über jeden Zweifel erhaben. Anschauen!

10/10
 
"The Box"
Gestern das erste Mal gesehen. Fängt sehr gut an, hält eine hohe Spannung und setzt Elemente aus dem Horror-Genre geschickt ein.

Zugegebenermaßen bin ich bei Horror ohnedies viel zu übersensibel, weshalb ich mir gestern gefühlt 1/4 der Filmlänge die Augen zu halten musste oder nur zum Fernseher blinselte.
Für mich war schon fast das Nasenbluten zu viel. :P

Die olle Oma dann, die Frau Lewis auf der Party so anstarrte; richtig gruselig. Wuah.

Insgesamt dann ein guter Film, wobei ich am Ende dann immer noch nicht so recht wusste, wer oder was und warum. :ugly:
 
tomixxx schrieb:
"The Box"
Gestern das erste Mal gesehen. Fängt sehr gut an, hält eine hohe Spannung und setzt Elemente aus dem Horror-Genre geschickt ein.

Zugegebenermaßen bin ich bei Horror ohnedies viel zu übersensibel, weshalb ich mir gestern gefühlt 1/4 der Filmlänge die Augen zu halten musste oder nur zum Fernseher blinselte.
Für mich war schon fast das Nasenbluten zu viel. :P

Die olle Oma dann, die Frau Lewis auf der Party so anstarrte; richtig gruselig. Wuah.

Insgesamt dann ein guter Film, wobei ich am Ende dann immer noch nicht so recht wusste, wer oder was und warum. :ugly:

Den Film habe ich auch angeschaut.
Die Story hat eine Menge Potential. Das Setting ist klasse. Und die Stimmung kommt auch ganz gut rüber. Aber sobald
es dann in diese höheren Mächte ins Spiel kommen, ist der Film nicht mehr so berauschend.
Ich hätte lieber etwas konventionelleres gehabt. Zum Beispiel, dass
Stewart, der ja bei der NASA arbeitete, nach einem Unfall bei der NASA, nun alle Leute rächen will, die damals damit zu tun hatten oder so was.

6/10 Two Faces
 
Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser

overboard2.jpg

Die 80er... :deal:

Ein Klassiker auf RTL 2. Bin natürlich hängen geblieben. Wusste gar nicht, dass der Film sooo alt ist.

Joanna Staton (Goldie Hawn) ist reich, verzogen und nicht gerade umgänglich. Verheiratet ist sie mit einem blasierten Waschlappen aus der feinen Gesellschaft. Als sie mit ihrer Yacht in einem Kaff in Oregon anlegen müssen, bestellt Joanna den Tischler Dean Proffitt (Kurt Russell), um sich ihren Kleiderschrank auf der Yacht umbauen zu lassen. Sie behandelt den Handwerker ähnlich schlecht wie ihre Mitarbeiter und prellt ihn am Ende auch noch um seinen Lohn.

Jedenfalls fährt die Luxusyacht dann wieder weiter. In der Nacht fällt Joanna dann beim Versuch ihren Ehering vom Deck holen zu gehen, über Bord. Ein Kutter zieht sie aus dem Wasser und bringt sie in das Spital von Elk Cove. Bei dem Unfall hat sie ihr Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wer sie ist.

Ihr Mann reist ihr nach Elk Cove nach, um sie zu identifizieren. Er nutzt allerdings die Gunst der Stunde und erkennt sie nicht wieder.
Dean Proffitt gibt sich danach als ihr Ehemann aus. Schliesslich schuldet sie ihm noch $600 und seine Kinder bedürften wohl auch mal ein wenig Erziehung...

Der Film ist einfach lustig. Überzeichnet bis zum geht nicht mehr, aber trotzdem noch gut. Natürlich mit Happy End und allem drum und dran.

8/10 Leberflecken
 
TheCabinInTheWoods_poster.jpg


Am Wochenende habe ich mir "the cabin in the woods" ausgeliehen. Ich hatte hier im Forum ja eher zwiespältige Meinungen über diesen Film gelesen und bin dementsprechend mit einer gedämpften Erwartungshaltung an den Film rangegangen.

Ich wusste nichtmal das der Film von Joss Whedon ist, dem Schöpfer meiner Lieblingsserien Buffy und Angel.

Was soll ich sagen, man merkt an jeder Ecke das der Film von Whedon ist. Er ist imo eine Hommage an das Buffy und Angel Universe und man könnte glauben das man

sich in einer langen Angel Episode befindet; das Blutopfer hätte auch wunderbar zu Angel und Wolfram und Hart gepasst. Vielleicht waren das ja die Senior Partner am Ende ;)

Dazu noch die Auftritte der Buffy/Angel Schauspieler wie Amy Acker, Tom Lenk und dem Director Drew Goddard, der auch schon mit Whedon an Buffy/Angel gearbeitet hat.

The cabin in the woods ist für mich eine große Folge im Buffy Universe und dafür bin ich Whedon/Goddard echt dankbar.:hurra:

9/10 aus der Sicht eines Buffy Fans
 
Killer Joe

hmpf.... was war das denn? irgendwie hatte ich an den film wohl eine ganz andere erwartungshaltung... von wegen SPIO fassung und gewaltfaktor...

die story ist eigentlich abgefahren, die schauspieler durch die bank klasse... aber irgendwie wollte der funke bei mir überhaupt nicht überspringen.

ich kann den film im moment überhaupt nicht bewerten, da er einerseits wirklich klasse inszeniert ist und durch teils klasse dialoge glänzt, andererseits hat er mich aber stellenweise so gelangweilt, das ich ihn ausmachen wollte...

fazit: ich muss mir den nochmal in einer anderen stimmung geben...
 
xanderh schrieb:
TheCabinInTheWoods_poster.jpg
Am Wochenende habe ich mir "the cabin in the woods" ausgeliehen. Ich hatte hier im Forum ja eher zwiespältige Meinungen über diesen Film gelesen und bin dementsprechend mit einer gedämpften Erwartungshaltung an den Film rangegangen.

Ich wusste nichtmal das der Film von Joss Whedon ist, dem Schöpfer meiner Lieblingsserien Buffy und Angel.

Was soll ich sagen, man merkt an jeder Ecke das der Film von Whedon ist. Er ist imo eine Hommage an das Buffy und Angel Universe und man könnte glauben das man

sich in einer langen Angel Episode befindet; das Blutopfer hätte auch wunderbar zu Angel und Wolfram und Hart gepasst. Vielleicht waren das ja die Senior Partner am Ende ;)

Dazu noch die Auftritte der Buffy/Angel Schauspieler wie Amy Acker, Tom Lenk und dem Director Drew Goddard, der auch schon mit Whedon an Buffy/Angel gearbeitet hat.

The cabin in the woods ist für mich eine große Folge im Buffy Universe und dafür bin ich Whedon/Goddard echt dankbar.:hurra:

9/10 aus der Sicht eines Buffy Fans

Dem kann ich mich nur anschließen! :deal:

Ach und Amy hat es mir ja seid Angel echt an getan! :sabber:
AA_110807.jpg
 
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