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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber zumindest Bourne 1 war ja als Film ein Stück weit abgeschlossen. Hier der hört irgendwann einfach auf, ohne dass was in irgendeiner Form passiert ist. Nada, niente, garnix.
 
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/actiondramazero-dark-thirty-anatomie-einer-jagd/7708378.html

Kleines Review zu Zero Dark Thirty. Dieser ein Satz reicht mir eigentlich, um ihn mir anzuschauen:

Mit detailgenauer Nüchternheit erzählt „Zero Dark Thirty“ von der hartnäckigen Tätigkeit der Agentin, die sich an ihrer Aufgabe festbeißt und gegen die Ignoranz der männlichen Vorgesetzten ankämpfen muss. Bigelow interessiert sich in ihrem Film vornehmlich für die Anatomie der Jagd, die sie spannend, aber keineswegs Effekte erheischend inszeniert.

Ich liebe intelligent gemachte Jagdfilme.
 
Fand den auch enttäuschend. Renner und Weisz leisten, trotz der sichtlichen Limitierung durch das Drehbuch, wirklich umwerfende Arbeit, aber der Plot ist dermassen lächerlich und, nicht zuletzt wegen den parallelen Erzählsträngen, völlig konfus, sodass ich am Ende einfach nur froh war, dass das Ende so unerwartet kommt. Gilroy hätte sich den echt sparen sollen (von mir aus sogar müssen).

Und wofür casten sie eigentlich Norton, wenn seine Rolle sich eh nur auf das Herumbrüllen beschränkt?
 
:lol: Am schlimmsten fand ich, daß ständig von Bourne geredet wird, is hier aufgetaucht und dort gesehen worden aber nicht ein Shot in dem er wirklich zu sehen ist. Das wirkte sehr lächerlich. :D
 
MiXeR schrieb:
Junge, Jessica Simpson war damals ja echt ein ziemliches Geschoss... :sabber:
jessica_simpson_jessi7jukn.jpg


Und heute macht sie Werbung für WeightWatchers ... :nein:

Aber hallo :sabber:
 
Stolen
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Ja, der Nic, der Cage mausert sich langsam zum spaßbringenden Direct-to-DVD-Darsteller. Ok, für einen einstigen Actionstar und Kinokassenfüller wie ihn, ist das natürlich ein ziemlicher Rückschritt. Wenn man jedoch seinen filmischen Durchhänger betrachtet, in dem er sich, bis auf wenige Ausnahmen a la Kick-Ass, in den letzten Jahren befand, sind Streifen wie Pakt der Rache oder eben auch Stolen fast schon eine kleine Offenbarung.

Auch Letzterer entpuppt sich als grundsolider, knackiger Action-Thriller ohne Anspruch, dafür aber mit absolut aushaltbarer Umsetzung. Die Story ist eine Art Taken Light mit Heist-Einschlag, wenig überraschend und nur selten realtistisch (... sondern vielmehr das Gegenteil :ugly: ), alles in allem aber kurzweilig unterhaltsam. Dazu gibts ein wenig handgemachte Action, bestehend aus einigen netten Autostunts und ein bisschen Rumgeballer, sowie eine überdurchschnittliche Inszenierung.

Nicolas Cage macht seine Sache, im Vergleich zu seinen schlechteren Schauspielergüssen der jüngeren Vergangenheit, überaus gut und wirkt hier weder fehlbesetzt, noch in irgendeiner Form lächerlich. Die Rolle des angepissten Action-Vaters steht ihm, wie auch schon in Pakt der Rache, einfach sehr gut. Und wäre Cage nicht schon genug, dürfen sogar noch einige halbwegs bekannte Schauspieler, wie beispielsweise Malin Akerman, Mark Valley oder Danny Huston, in Nebenrollen glänzen. Na, wobei "glänzen" hier vielleicht etwas übertrieben ist. Sie leihen dem Cover eigentlich nur ihren Namen und spielen ansonsten eher ... routiniert.

Insgesamt kann Stolen durchaus als passabler Action-Thriller für ausgehungerte Genrefans durchgehen. Er macht rein gar nichts neu, aber eben auch nichts wirklich falsch. Von daher kann man sich ihn ruhig mal geben... oder auch nicht. :D Auf jeden Fall einer der besseren "Cages", obwohl mir Pakt der Rache, auf Grund seiner clevereren Handlung, noch etwas besser gefallen hat.​

5/10 Goldbarren
 
eMKay schrieb:
MiXeR schrieb:
Junge, Jessica Simpson war damals ja echt ein ziemliches Geschoss... :sabber:
http://www.abload.de/img/jessica_simpson_jessi7jukn.jpg[img]

Und heute macht sie Werbung für WeightWatchers ... :nein:
[/quote]

Aber hallo :sabber:
[/quote]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=qiazmeZoPCU[/vid]

Erst letztens wieder im Fernsehen gesehen und mir das selbe gedacht. Hachja, dabei ist es nicht mal so lange her.
 
Burn After Reading
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Hui oder pfui, das ist hier die Frage. Und damit geht es mir nach Burn After Reading genau so wie nach den meisten anderen Coen-Filme. Die beiden Brüder schaffen es nämlich immer mich total rat- bzw. meinungslos zurückzulassen.

Einerseits sind ihre Filme immerzu herrlich verschroben und teils unheimlich lustig, andererseits aber auch unglaublich nichtssagend, langweilig und zäh. So ähnlich geht es mir nun auch wieder bei Burn After Reading. Was habe ich da gerade gesehen? Da passiert nichts und doch so viel... eine irrwitzige "Wir machen aus 'ner Mücke einen Elefanten"-Geschichte, die jetzt zwar nicht sonderlich spannend, im Sinne von "mitreißendem Schweißtreiben", trotzdem aber irgendwie höchst amüsant war. In der einen Sekunde musste ich mich noch langweilen, nur um danach, wegen einer total absurden Drehbuchidee, in Verzückung zu verfallen.

Wie gesagt, ein sehr merkwürdiger Film. Interessant, schräg und genial gespielt, zwischenzeitlich aber auch belanglos und unaufregend. Für Coen-Fans und Filmfreunde, die nach dem "gewissen Etwas" suchen, sicherlich eine humoristische Bereicherung, für den geneigten Hollywood-Klamauk-Liebhaber eher eine wirre Schlaftablette. Der letzte Filmdialog fasst das Ganze eigentlich ganz gut zusammen:

"Und was lernen wir daraus?" - "Ich weiß es nicht, Sir." - "Scheiße, ich weiß es auch nicht. Schätze wir sollten das nicht wiederholen... Wenn ich nur wüßte, was eigentlich." - "Ja Sir, es ist schwer zu sagen." - Gott, was für ein Riesen-Scheißdreck!" :ugly:

Eine Punktewertung fällt mir da relativ schwer. Schlecht war Burn After Reading jedenfalls nicht, aber war er denn sonderlich gut? Ich weiß es nicht. Sucht euch was aus. :D

6 - 8/10 Floppy Disks
 
Burn After Reading ist in der Tat langweilig. Er ist aber nicht langweilig weil er ein FC Arte Film ist, denn das ist er keinesfalls, aber das macht den Film nicht besser. Da gibt es weitaus unterhaltsamere Coens.
 
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