Sinners and Saints
7/10 Pinguine
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=6nDAPsAMxbQ[/vid]
Sinners and Saints ist ein nostalgisch anmutender Cop-Thriller der härteren Gangart. Er verzichtet auf Hochglanzbilder und anderen neumodischen Schnick-Schnack und liefert stattdessen eine handfeste Verbrecher-Story mit reichlich heftiger Action ab. Ich habe schon lange keine derart authentischen Schießereien mehr gesehen. Da ist nichts geschönt oder verharmlost. Im Gegenteil, Sinners and Saints ist knallharte, realistische Cop-Action. Da wird mit der Shotgun dann auch schon mal die Haut vom Gesichtsknochen gelöst oder eine Gruppe Teenager beim Pizzaessen exekutiert.
Protagonist Jean Riley verhält sich dabei wie eine Mischung aus Vic Mackey, Jack Bauer und Steve McGarrett aus Hawaii 5-0. Ganz nach dem Motto: "Erst schießen, dann fragen."
Leider kann die Handlung nicht mit der packenden Schnörkellos-Inszenierung und dem stimmigen Schauplatz (das verwüstete New Orleans nach Katrina) mithalten. Während der zu lösende Mordfall noch hochspannend beginnt und die Weichen für ein intensives Verbrechens-Drama stellt, besticht seine geradlinige Auflösung nicht gerade durch Originalität und verläuft schlussendlich im einfallslosen 08/15-Genre-Sande.
Trotzdem kann ich Sinners and Saints jedem Freund harter Action-Thriller-Kost wärmstens ans Herz legen. Seine spartanische, fast schon Doku-hafte Optik sorgt in Verbindung mit der schonungslosen Gewaltdarstellung für eine bedrückend-realistische Stimmung. Kein Gute-Laune-Vertreter, aber glaubwürdige, blutige old school Action, bei der schon die durchdringenden Waffensounds für Gänsehaut sorgen. Mit einem besseren Drehbuch, wären auch noch ein oder zwei Punkte mehr drin gewesen. So gibts aber immer noch schweißtreibende und "Geheimtipp"-würdige
Protagonist Jean Riley verhält sich dabei wie eine Mischung aus Vic Mackey, Jack Bauer und Steve McGarrett aus Hawaii 5-0. Ganz nach dem Motto: "Erst schießen, dann fragen."
Leider kann die Handlung nicht mit der packenden Schnörkellos-Inszenierung und dem stimmigen Schauplatz (das verwüstete New Orleans nach Katrina) mithalten. Während der zu lösende Mordfall noch hochspannend beginnt und die Weichen für ein intensives Verbrechens-Drama stellt, besticht seine geradlinige Auflösung nicht gerade durch Originalität und verläuft schlussendlich im einfallslosen 08/15-Genre-Sande.
Trotzdem kann ich Sinners and Saints jedem Freund harter Action-Thriller-Kost wärmstens ans Herz legen. Seine spartanische, fast schon Doku-hafte Optik sorgt in Verbindung mit der schonungslosen Gewaltdarstellung für eine bedrückend-realistische Stimmung. Kein Gute-Laune-Vertreter, aber glaubwürdige, blutige old school Action, bei der schon die durchdringenden Waffensounds für Gänsehaut sorgen. Mit einem besseren Drehbuch, wären auch noch ein oder zwei Punkte mehr drin gewesen. So gibts aber immer noch schweißtreibende und "Geheimtipp"-würdige
7/10 Pinguine
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=6nDAPsAMxbQ[/vid]

Aber bei Tieren geht das mal gar nicht!