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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

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Wanderlust
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Mit dieser Veröffentlichungspolitik könnte ich auch in Zukunft leben, Universal. Donnerstag in den deutschen Kinos gestartet und den Montag darauf bereits eingedeutscht auf UK Blu-ray zu haben. :dhoch:

Wanderlust ist eine ruhige Feel-Good-Komödie, die David Wain, der mit Vorbilder?! schon bewiesen hat, dass er es kann, in bester Judd Apatow-Manier geschrieben und inszeniert hat. So beschreitet auch dieser Film weitesgehend ausgelutschte Genrepfade, indem er Themen wie Liebe und Zusammenhalt behandelt und seine menschlichen Charaktere eine vorhersehbare Entwicklung durchlaufen lässt. Genauer gesagt ist es diesmal ein, mit ihrer Gesamtsituation unzufriedenes, Ehepaar (Paul Rudd und Jennifer Aniston), das durch Zufall in einer schrulligen Kommune landet, in der sie sich selbst und ihr Leben schätzen lernen.

Gähn. Das Grundgerüst ist weder neu, noch sonderlich lustig. Anders als Genre-Kollege Apatow, schafft es David Wain jedoch seine Geschichten immer mit einem verhältnismäßig erfrischenden Element zu garnieren. War es in Vorbilder?! noch die Rollenspiel-Thematik, ist es bei Wanderlust die unterhaltsame Hippiekommune, welche die relativ lahme Story sehenswert macht und für allerlei lustige Momente sorgt.

Der Humor bleibt dabei jedoch weitesgehend harmlos. Zynische Untertöne oder vulgäre Ausbrüche (Das "Gespräch" zwischen George und Eva ist beispielsweise so ein Highlight: "Ich schlage dir gleich mit meiner mächtigen Fleischpeitsche ins Gesicht!" :lol: ) sind selten, zünden dann aber umso mehr. Ansonsten gibts meist zahme Witzchen und etwas Situationskomik zu bestaunen. Ist in Ordnung, aber nicht sonderlich herausragend. Neben Paul Rudd, zeichnet sich vor allem die herrlich schräge Lebensgemeinschaft für die meisten lustigen Szenen verantwortlich. Jennifer Aniston bleibt ihrem Hübsches-Blondchen-Motto treu und versinkt im austauschbaren Mittelmaß. Von ihrer, zuvor groß angekündigten, Oben-Ohne-Szene ist übrigens, bis auf ein paar verpixelte Brüste, nicht mehr viel übrig geblieben.


Wanderlust ist "gut". Nicht mehr und nicht weniger. Die Story bewegt sich auf vorhersehbaren, ausgetretenen und schlussendlich sogar kitschigen Genrewegen. Die Schauspieler spielen sympathisch, aber auch absolut auswechselbar und mehr als gelegentliche Lacher (dann immerhin sehr ausgiebige), sind leider nicht drin. Dennoch amüsiert das lockere Hippie-Setting und die insgesamt solide Umsetzung. Freunde Judd Apatow'scher Erzählweise können ruhig zugreifen, Schenkelklopferliebhaber bleiben besser bei Will Ferrell & Co.​

5/10 Plazenten
 
Zuletzt bearbeitet:
man muss aber zugeben, dass jodie foster in dem film wirklich bombe gespielt hat....
ich hatte so nen blutdruck wegen der :lol:

genau der typ frau, der mir zum hals raushängt :grins:
 
Flying Monsters 3D
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Was im ersten Moment nach einer inhaltlich belanglosen, 3D-effekthascherischen IMAX Doku klingt, entpuppt sich schnell als brillanter Ausflug in die luftigen Höhen unserer prähistorischen Erde. Wo David Attenborough drauf steht, ist eben auch David Attenborough drin. Nicht umsonst ist dieser Mann für einige der besten Dokumentationen der letzten Jahre (u.a. Planet Erde und Life) verantwortlich.

Flying Monsters 3D reiht sich problemlos in diese Erfolgsserie ein und bringt einem das Zeitalter der Flugsaurier verständlich und informativ näher. Attenborough entführt uns dabei zu urzeitlich wichtigen Orten der Welt und erläutert die Evolution der Flugsaurier dabei an bedeutenden Fossilienfunden. Das Ganze wird überaus mitreißend, verständlich und wissenschaftlich fundiert erzählt. Unterstützt von absolut beeindruckenden Computeranimationen und gelungenen 3D-Effekten, die sozusagen die Kirsche auf der gewohnt schmackhaften Attenborough-Doku-Torte darstellen.


So hat eine gute 3D-Dokumentation auszusehen. Ein angenehm unaufgringlicher David Attenborough führt durch ein hochinteressantes Thema, welches wissenschaftlich und zugänglich zugleich aufbereitet wird. Schöne Realaufnahmen, gelungene CGI-Welten und ein toller 3D-Effekt sorgen für die nötige Visualisierung. Kein Vergleich zu den inhaltlich meist schwachen 3D-Dokus, die man sonst so vorgesetzt bekommt.​

9/10 Federn
 
Ja, für die kleinen Saurierliebhaber ist das Ganze eindeutig zu trocken bzw. ernst, wobei Attenborough es doch überraschend "charmant" rüberbringt.

Habe gerade gelesen, dass da die 3D-Effekttechniker von Avatar mitgearbeitet haben.
Danach sieht es auch aus. Wirklich überzeugende Effektarbeit. Leider beträgt die Laufzeit nur 70 Minuten, wodurch sie die Evolutionsgeschichte natürlich extrem raffen mussten und nur die wichtigsten Wendepunkte angesprchen werden. Hätte das sehr gerne in einem umfangreicheren Serien-Format, also mit mehreren, thematisch sortierten Episoden, gesehen.
 
Extrem laut und unglaublich nah
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Der Film war einfach nur anstrengend.
Emotionen kamen bei mir jetzt nicht so rüber wie ich es erwartet hätte.
Bis auf das Ende
wo er den Leuten Briefe schreibt und sich bei Ihnen bedankt, und vielleicht die Anrufe von seinem Vater
kam bei mir nicht viel an
Das liegt daran das ich mit der Art des Jungen einfach nicht klar kam.
Und der Hauptdarsteller im Film ist der Junge, Thomas Horn
Ich glaube er spielt in jeder Szene mit die im Film gezeigt wird.
Sandra Bullock und Tom Hanks haben hier nur die Nebenrollen.


Fazit: Ein etwas anderer 9/11 Film für den man einige Nerven braucht.
6.5/10
 
Wanderlust

wie schon MiXeR zuvor finde ich den film auch gut, hat mich super unterhalten. der humor ist sehr skurril und hat mich etwas an parks & rec erinnert. ich musste auch erst mal den tittel googlen was der auf deutsch bedeutet, denn der deutsche titel macht imo keinen sinn. aber egal, besser als den einzudeutschen oder nen dummen deutschen untertitel zu wählen wie "Wanderlust: Darfs ne Titte mehr sein?". und schon allein wegen lauren ambrose ist der film sehenswert.

1/1
 
Gladiator (Extended Cut)

Toller Film. Sehr gute Charakterzeichnung, viel Spannung, viel Emotionen, Ein sehr durchdachter und geschliffener Film. Commodus war vielleicht nur einen Tick zu 'böse'. Dafür war der Soundtrack trotz Hans Zimmer stellenweise richtig gut. Nur das Fluch der Karibik-Theme hat mich gelangweilt.
 
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Fright Night Teil 2 - Eine rabenschwarze Nacht

Ich liebe die Filme aus den 80ern, vor allem die Horror- und Gruselreihen. Die meisten funktionieren auch heute noch für mich perfekt, einfach eine herrliche Stimmung.
Tolle handgemachte Masken und Effekte, irgendwie sympathische Teenies und eine einzigartige Atmosphäre.
Natürlich gibt es hier nichts zum Gruseln, aber Fright Night war ja sowieso eher Horrorkomödie.
Daumen hoch und souveräne 7/10

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Inside The Darkness

Kann man sich ruhig anschauen, war absolut in Ordnung. Spannung war auf solidem Niveau, die Teenies sind in keinster Weise nervig und Dennis Quaid spielt den Mörder stets souverän, wenn auch etwas ohne Esprit. Irgendwie passt seine Synchronstimme einfach nicht zu ihm, aber das empfinde ich schon immer so und damit haben andere wohl weniger ihre Probleme.
Der Film war im Großen und Ganzen zwar recht vorhersehbar, aber irgendwie doch unterhaltsam und zwar über die komplette Laufzeit. Nichts tolles, aber wie gesagt definitiv anschaubar.

6/10
 
Gestern auch endlich mal Ziemlich beste Freunde gesehen.

Kann allen nur zustimmen, denen der Film gefallen hat. Er hat keine Längen, es gibt immer etwas zu lachen und ist einfach schön anzusehen. Erfreulicherweise hat er jetzt auch nicht großartig auf die Tränendrüse gedrückt - was ich ja insgeheim befürchtet hatte. Bin mal gespannt, wie lange es dauert bis eine Hollywood Adaption kommt. Schöne Filme bringen die Franzosen in den letzten Jahren hervor.
 
Brautalarm
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Spitzen Komödie! Brautalarm ist weder eine kitschige RomCom, noch eine platte Hangover-Kopie, als die er oft abgestempelt wird, sondern ein ganz eigener, extrem lustiger und sympathischer Frauen-Film für Männer.

Anders als man zunächst vermuten könnte, gibts hier keine ausgelutschte Liebesgeschichte oder feinfühliges RomCom-Amüsement, sondern überraschend derben Mitten-in-die-Fresse-Humor, der mit den Jungs von Hangover den Boden aufwischt. Waren es bei diesem nämlich eigentlich nur die total sinnbefreiten Situationen, welche zwischenzeitlich für Lacher sorgten, sind es bei Brautalarm die schrägen Charaktere und herrlich-platten Dialoge, die regelmäßig zu Zwerchfellzusammenbrüchen führen. Bei der Brautkleidanprobe konnte ich mich beispielsweise kaum mehr halten. Selten so gelacht.

Mit der feinen Humor-Feder sind die Gags dabei, wie gesagt, nicht gezeichnet. Ganz im Gegenteil, hier gibts waschechten, vulgären Holzhammerhumor, der auch vor Penis-, Kotz- und Kack-Witzen nicht zurückschreckt. Will im ersten Moment so gar nicht zu den Frauenfilm-Erwartungen passen, macht schlussendlich aber gerade deswegen riesen Spaß.

Um ein wenig Gefühlsseligkeit kommen wir jedoch auch hier nicht herum. Macht aber nichts, da die Emotionen relativ unaufdringlich und sinnvoll eingesetzt werden. Dennoch wären an dieser Stelle 20 Minuten weniger wohl mehr gewesen, da sich am gefühlvollen Ende der 2 Filmstunden doch die ein oder andere minimale Länge eingeschlichen hat.


Darüber sehe ich bei diesem frech-fröhlichen Treiben jedoch gerne hinweg. Brautalarm ist sicherlich kein romantischer Film für Zwei, sondern vielmehr eine echte, ziemlich derbe und überaus lustige Männer-Komödie in Frauenkleidung. Die Damen spielen grandios, die Gag-Dichte ist sehr hoch und hat mich teilweise Tränen lachen lassen und die Story umschifft gekonnt die meisten Genre-Klischees. Unbedingt anschauen, wenn man mal wieder herzhaft lachen möchte. Das kann man bei den grobschlächtige Brautalarm-Frauen nämlich reichlich.​

8/10 Fight-Clubs :lol:
 
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