The Event - Die erste und letzte Staffel
7/10 Aliens
The Event wollte in die gigantischen Fußstapfen von Lost treten. Anstatt der neue Mystery-Star am Genrehimmel zu werden, wurde die NBC-Serie jedoch nach einer einzelnen, 22 Episoden umfassenden Staffel abgesetzt. Schade, denn The Event hatte meiner Meinung nach tatsächlich Potential.
Der geheimnisvolle Mystery-Sci-Fi-Plot, rund um Aliens (steht sogar auf dem Backcover, ist also kein Spoiler
), Regierungsverschwörungen, mysteriösen "Wächtern" und anderen zwielichtigen Gestalten, ist nämlich gar nicht so übel. Hier wird eine spannende und interessante Geschichte erzählt, die immerzu mit netten Wendungen, sowie fiesen Cliffhangern überraschen kann und sich sogar über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Nicht unbedingt ein Lost-würdiger Hirnwindungsverdreher, aber eine gelungene, nachvollziehbare und halbwegs durchdachte Mystery-Sci-Fi-Handlung.
Auch, wenn es zwischenzeitlich immer mal wieder Momente gibt, die ein wenig zu dick aufgetragen (Sprich: Wie gewollt und nicht gekonnt) wirken und auch in das ein oder andere Klischee-Näpfchen getreten wird. Zudem hat The Event das Problem, dass sich die Autoren häufig zu viel Zeit mit den Auflösungen, der zuvor reichlich aufgeworfenen Fragen, lassen bzw. diese nicht vernünftig weiterstricken, wodurch es immer mal wieder zu kurzen Ermüdungserscheinungen kommen kann.
Gelungen ist ebenfalls die Inszenierung, die nicht nur handwerklich einwandfrei und, gerade für eine Serie, überraschend cineastisch umgesetzt wurde (es gibt beispielsweise regelmäßige Schießereien oder auch vereinzelte Computereffekte, die absolut brauchbar geraten sind), sondern auch mit guten Darstellern punkten kann. Egal ob ein glaubwürdiger Blair Underwood, die bezaubernde Sarah Roemer (den meisten wohl bekannt als hübsche Nachbarin aus Disturbia), ein charismatischer Scott Patterson oder sexy Taylor Cole. In Bezug auf die Schauspieler gibt es hier, von einzelnen "Overactern" mal abgesehen, nichts zu meckern.
Leider werden, bedingt durch die frühe Absetzung, natürlich nicht alle Fragen beantwortet. Auch wenn einer der Staffel-Haupthandlungsstränge ein Ende findet, bleiben unzählige staffelübergreifende Storyzweige offen. So gibt es schlussendlich ein durchauch rundes Finale zu sehen, welches eine einzelne Story-Episode in diesem umfangreichen Serien-Universum gekonnt abschließt, den Zuschauer jedoch auch mit einem gemeinen Cliffhanger und vielen ungeklärten Fragen vor dem Fernesher zurücklässt.
Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten. The Event ist nicht unbedingt neu, bedient sich fröhlich bei Lost, 4400, FlashForward & Co und hat mit der ein oder anderen Drehbuchschwäche zu kämpfen. Dennoch weiß die packende, angenehm wirre und wendungsreiche Handlung zu gefallen. Die Schauspieler und Umsetzung können sich ebenfalls sehen lassen. Schade, dass diese Serie abgesetzt wurde. Mit ein wenig mehr Feinschliff und vor allem Zeit für Charaktere und Story, wäre hier sicherlich ein netter, neuer Genrevertreter herangewachsen. So bleibt ein kurzweiliges Sci-Fi-Vergnügen, für Liebhaber wendungsreicher Mystery-Geschichten, die sich von Klischees und offenen Enden nicht abschrecken lassen.
Der geheimnisvolle Mystery-Sci-Fi-Plot, rund um Aliens (steht sogar auf dem Backcover, ist also kein Spoiler
Auch, wenn es zwischenzeitlich immer mal wieder Momente gibt, die ein wenig zu dick aufgetragen (Sprich: Wie gewollt und nicht gekonnt) wirken und auch in das ein oder andere Klischee-Näpfchen getreten wird. Zudem hat The Event das Problem, dass sich die Autoren häufig zu viel Zeit mit den Auflösungen, der zuvor reichlich aufgeworfenen Fragen, lassen bzw. diese nicht vernünftig weiterstricken, wodurch es immer mal wieder zu kurzen Ermüdungserscheinungen kommen kann.
Gelungen ist ebenfalls die Inszenierung, die nicht nur handwerklich einwandfrei und, gerade für eine Serie, überraschend cineastisch umgesetzt wurde (es gibt beispielsweise regelmäßige Schießereien oder auch vereinzelte Computereffekte, die absolut brauchbar geraten sind), sondern auch mit guten Darstellern punkten kann. Egal ob ein glaubwürdiger Blair Underwood, die bezaubernde Sarah Roemer (den meisten wohl bekannt als hübsche Nachbarin aus Disturbia), ein charismatischer Scott Patterson oder sexy Taylor Cole. In Bezug auf die Schauspieler gibt es hier, von einzelnen "Overactern" mal abgesehen, nichts zu meckern.
Leider werden, bedingt durch die frühe Absetzung, natürlich nicht alle Fragen beantwortet. Auch wenn einer der Staffel-Haupthandlungsstränge ein Ende findet, bleiben unzählige staffelübergreifende Storyzweige offen. So gibt es schlussendlich ein durchauch rundes Finale zu sehen, welches eine einzelne Story-Episode in diesem umfangreichen Serien-Universum gekonnt abschließt, den Zuschauer jedoch auch mit einem gemeinen Cliffhanger und vielen ungeklärten Fragen vor dem Fernesher zurücklässt.
Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten. The Event ist nicht unbedingt neu, bedient sich fröhlich bei Lost, 4400, FlashForward & Co und hat mit der ein oder anderen Drehbuchschwäche zu kämpfen. Dennoch weiß die packende, angenehm wirre und wendungsreiche Handlung zu gefallen. Die Schauspieler und Umsetzung können sich ebenfalls sehen lassen. Schade, dass diese Serie abgesetzt wurde. Mit ein wenig mehr Feinschliff und vor allem Zeit für Charaktere und Story, wäre hier sicherlich ein netter, neuer Genrevertreter herangewachsen. So bleibt ein kurzweiliges Sci-Fi-Vergnügen, für Liebhaber wendungsreicher Mystery-Geschichten, die sich von Klischees und offenen Enden nicht abschrecken lassen.
7/10 Aliens




.