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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • The Event - Die erste und letzte Staffel
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    The Event wollte in die gigantischen Fußstapfen von Lost treten. Anstatt der neue Mystery-Star am Genrehimmel zu werden, wurde die NBC-Serie jedoch nach einer einzelnen, 22 Episoden umfassenden Staffel abgesetzt. Schade, denn The Event hatte meiner Meinung nach tatsächlich Potential.

    Der geheimnisvolle Mystery-Sci-Fi-Plot, rund um Aliens (steht sogar auf dem Backcover, ist also kein Spoiler :D), Regierungsverschwörungen, mysteriösen "Wächtern" und anderen zwielichtigen Gestalten, ist nämlich gar nicht so übel. Hier wird eine spannende und interessante Geschichte erzählt, die immerzu mit netten Wendungen, sowie fiesen Cliffhangern überraschen kann und sich sogar über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Nicht unbedingt ein Lost-würdiger Hirnwindungsverdreher, aber eine gelungene, nachvollziehbare und halbwegs durchdachte Mystery-Sci-Fi-Handlung.
    Auch, wenn es zwischenzeitlich immer mal wieder Momente gibt, die ein wenig zu dick aufgetragen (Sprich: Wie gewollt und nicht gekonnt) wirken und auch in das ein oder andere Klischee-Näpfchen getreten wird. Zudem hat The Event das Problem, dass sich die Autoren häufig zu viel Zeit mit den Auflösungen, der zuvor reichlich aufgeworfenen Fragen, lassen bzw. diese nicht vernünftig weiterstricken, wodurch es immer mal wieder zu kurzen Ermüdungserscheinungen kommen kann.

    Gelungen ist ebenfalls die Inszenierung, die nicht nur handwerklich einwandfrei und, gerade für eine Serie, überraschend cineastisch umgesetzt wurde (es gibt beispielsweise regelmäßige Schießereien oder auch vereinzelte Computereffekte, die absolut brauchbar geraten sind), sondern auch mit guten Darstellern punkten kann. Egal ob ein glaubwürdiger Blair Underwood, die bezaubernde Sarah Roemer (den meisten wohl bekannt als hübsche Nachbarin aus Disturbia), ein charismatischer Scott Patterson oder sexy Taylor Cole. In Bezug auf die Schauspieler gibt es hier, von einzelnen "Overactern" mal abgesehen, nichts zu meckern.

    Leider werden, bedingt durch die frühe Absetzung, natürlich nicht alle Fragen beantwortet. Auch wenn einer der Staffel-Haupthandlungsstränge ein Ende findet, bleiben unzählige staffelübergreifende Storyzweige offen. So gibt es schlussendlich ein durchauch rundes Finale zu sehen, welches eine einzelne Story-Episode in diesem umfangreichen Serien-Universum gekonnt abschließt, den Zuschauer jedoch auch mit einem gemeinen Cliffhanger und vielen ungeklärten Fragen vor dem Fernesher zurücklässt.

    Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten. The Event ist nicht unbedingt neu, bedient sich fröhlich bei Lost, 4400, FlashForward & Co und hat mit der ein oder anderen Drehbuchschwäche zu kämpfen. Dennoch weiß die packende, angenehm wirre und wendungsreiche Handlung zu gefallen. Die Schauspieler und Umsetzung können sich ebenfalls sehen lassen. Schade, dass diese Serie abgesetzt wurde. Mit ein wenig mehr Feinschliff und vor allem Zeit für Charaktere und Story, wäre hier sicherlich ein netter, neuer Genrevertreter herangewachsen. So bleibt ein kurzweiliges Sci-Fi-Vergnügen, für Liebhaber wendungsreicher Mystery-Geschichten, die sich von Klischees und offenen Enden nicht abschrecken lassen.​

    7/10 Aliens
     
    Urgs schrieb:
    KaKun schrieb:
    Ich finde sogar sie hätten den ganzen Scheiß mit den Vampiren wegschmeißen und ein abgefucktes Roadmovie raus machen sollen. Gerade die Gecko-Brüder waren doch die interessantesten Charaktere im ganzen Film...Hayek halbnackt auf 'nem Tisch tanzen lassen kann man auch ohne Vampiergekröse... :D

    Das stimmt allerdings. Ich wusste das damals auch nicht und es kam wirklich überraschend im Kino, dass da nun auch noch Vampire ne Rolle spielen. Aber das hat einen damals nicht wirklich positiv geflasht, sondern erstmal nur verwirrt und dann hat man es achselzuckend hingenommen. Der Bruch war imo einfach zu stark.
    Daher, 10/10 ist schon ne sehr löbliche Note für diesen doch eher durchwachsenen Film.

    Klar, er hat ja auch keine bedeutungsschwangere Handlung. :D

    Aber ich denke wir müssen uns über solche Filme auch nicht wirklich unterhalten, das ist ein Genrefilm der mit deinem Geschmack in etwa so kompatibel ist wie das Titty Twister mit Caviar und Wein.
     
    Um erneut zu demonstrieren, wie exquisit mein Filmgeschmack ist:

    Hier DAS Meisterwerk:

    the_big_lebowski_22.jpg

    The Big Lebowski

    Vodka. Kahlua. Milch. Fuckin' A. Ich liebe diesen Film und ich finde, dass er durch und durch perfekte Unterhaltung liefert. Ein Kumpel und ich zelebrieren den Streifen regelrecht. Es ist für mich der (beinahe) perfekte Film, weil er von Mal zu Mal besser wird und ein einziges Sammelsurium an denkwürdigen Zitaten ist. Vor 6 Jahren hab ich ihn zum ersten mal gesehen (auf deutsch :fp: ) und fand ihn tierisch öde. Vor etwa 2 Jahren hab ich ihm nochmal ne Chance gegeben und seitdem schaue ich ihn etwa 3 bis 4mal pro Jahr. Der Film ist zu 100% genau mein Humor und darüber hinaus wirklich raffiniert.
    "What's a pederast, Walter?"
    "Shut the fuck up, Donnie!"

    9,84529123/10, man! It's genius Walter! Swiss fucking watch, man...
     
    Das ist doch Quatsch. Sin City finde ich zum Beispiel richtig gut. El Mariachi und Desperado hatte ich auch mit viel Spaß und gute Laune im Kino damals gesehen. Nur weil du oft ein Problem mit anspruchsvollen Arthouse-Filmen hast, kannst du davon nicht ableiten, dass ich dadurch automatisch nicht mit solchen Filmen klarkomme. Ich denke, ich bin mit meinem Filmgeschmack wesentlich liberaler eingestellt als du! ;)
     
    Freezi schrieb:
    fromdusktilldawn9.jpg

    From Dusk Till Dawn 10/10

    "Waren das da drin Irre, oder...?" - "Sahen die aus wie Irre? Haben die etwa so ausgesehen? Das waren Vampire! Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft! Ganz egal wie irre sie sind!"

    :lol:

    Der Inbegriff von Kult. Wenn der Teufel einen Lieblingsfilm hat, dann sicherlich diesen, und selbst Gott wird ihn wohl mögen. :D Ein derber Ritt, wie es ihn seit dem nie mehr gegeben hat. 1996 hat sich mein Vater den Film aus der Videothek ausgeliehen, und wusste nicht was ihn erwartet. Begeistert erzählte er mir dann von dem Film, und hatte dabei ein fettes Grinsen im Gesicht. Nach dem ich ihn dann ebenfalls gesehen habe, konnte ich das Grinsen nachvollziehen. :D

    Ein Gott verdammtes Meisterwerk, ewig!!!! :headbang:

    Volle Zustimmung. Der Film ist SO geil. Vor paar Jahren in den Sommerferien hab ich mir den jede Nacht angemacht. Gibt glaub ich kein Film, den ich sooft geguckt habe. :dhoch:
     
    Gerade die Vampire machen den Film so geil. Man denkt sich so "uhh derbe Sprüche usw. und dann WTF Vampires? :D" ich liebe den Film echt.

    Hajek finde ich aber nicht soooooooooo scharf ehrlich gesagt :p
     
    Jiders schrieb:
    Um erneut zu demonstrieren, wie exquisit mein Filmgeschmack ist:

    Hier DAS Meisterwerk:

    the_big_lebowski_22.jpg

    The Big Lebowski

    Vodka. Kahlua. Milch. Fuckin' A. Ich liebe diesen Film und ich finde, dass er durch und durch perfekte Unterhaltung liefert. Ein Kumpel und ich zelebrieren den Streifen regelrecht. Es ist für mich der (beinahe) perfekte Film, weil er von Mal zu Mal besser wird und ein einziges Sammelsurium an denkwürdigen Zitaten ist. Vor 6 Jahren hab ich ihn zum ersten mal gesehen (auf deutsch :fp: ) und fand ihn tierisch öde. Vor etwa 2 Jahren hab ich ihm nochmal ne Chance gegeben und seitdem schaue ich ihn etwa 3 bis 4mal pro Jahr. Der Film ist zu 100% genau mein Humor und darüber hinaus wirklich raffiniert.
    "What's a pederast, Walter?"
    "Shut the fuck up, Donnie!"

    9,84529123/10, man! It's genius Walter! Swiss fucking watch, man...

    Hatte ich Dir schon ne positive gegeben? :grins:
    John Goodman ist soooooo unfuckinfassbar gut in dem Streifen. Und jeder Dialog ist godlike. Ich liebe diesen Streifen ebenso wie "Brügge, sehen und sterben" und "Burn after reading".
     
    Ich hab mir gerade Contagion angeschaut. Ziemlich überzeugendes Szenario, mit nem grauenvollen Einstieg. Zumindest wenn man selbst Familie hat, kann einen das schon ziemlich unter die Haut gehen. Aber auch der Rest macht nen glaubwürdigen Eindruck und legt einen gelungenen Spagat zwischen Unterhaltung und Reality-Spielfilm hin. Im letzten Viertel fällt der Spannungsbogen zwar deutlich ab, aber das liegt sicherlich in der Natur der Geschichte.

    8/10
     
    Urgs schrieb:
    Im letzten Viertel fällt der Spannungsbogen zwar deutlich ab, aber das liegt sicherlich in der Natur der Geschichte.

    8/10

    Das fand ich allerdings auch schade. Da hat man imo auch sehr stark das Gefühl, dass sie nicht das Budget hatten, um wirklich ein glaubwürdiges Katastrophenszenario aufzubauen. Außerdem finde ich diverse Sachen extrem unglaubwürdig. Der Zusammenbruch der Gesellschaft wird einfach nicht gut rübergebracht.

    Und die Tochter
    schreibt selbst über 1 Jahr nach Ausbruch der Seuche noch locker SMS mit ihrem Smartphone und der Strom geht auch ohne Probleme - zumindest einige Wirtschaftszeweige scheinen ja noch zu laufen
    :ugly:.
     
    Der Zusammenbruch der Gesellschaft wird deswegen nicht gut rübergebracht, weil er imo gar nicht stattfindet. Die Gesellschaft verkraftet dieses Ereignis. Weiß nicht, aber ich glaube, es war auch gar nicht im Sinne Sodherbergs, hier großartige Panik- und Katastrophenszenen mit einzubauen. Ihm ging es doch eher darum, sowas wie ne Chronik über die Ausbreitung und Bewältigung eines tödlichen Virus zu erzählen, mit verschiedenen Protagonisten an unterschiedlichen Orten. Allerdings denke ich auch, dass er nicht das volle Potential aus der Geschichte hat rausholen können.
     
    Drag Me To Hell (DC)

    ich bin ja ne pussy was horrorfilme angeht und die überteiben es in dem film echt mit dem spannungsbogen. minutenlang sieht man die in nahaufnahme wie sie sich langsam bewegt und überall komische geräusche kommen. gegen ende wird der film dann zum glück trashiger, was ihm gut steht.
    es gibt auch nen dicken anschlussfehler gegen ende, da hebt sie sich die ohren zu, im nächsten schnitt nicht auf den darauffolgenden schnitt dann wieder. hätten die merken müssen.
    schecht war er imo nicht, nur leider war das ende vorhersehbar und vor allem wurde es im trailer schon gespoilert, sowas geht ja mal garnicht! ich will mein geld zurück!!!! wenn man den trailer nicht gesehen hat, kann man sich den film geben.


    1/1


    New Year's Eve

    New Year's Eve setzt wie schon der film valentine's day auf bekannte gesichter in fast allen rollen. man kennt echt fast jeden der in diesem film vorkommt, gruselig! aber anders als sein vorgänger kann er nicht überzeugen, er ist so unnötig wie katy perry. dazu spiel bon jovi mit und singt auch noch, dass ist echt die härte, gibt wohl mit bono keine blödere person auf diesem planeten. und sarah jessica parker und dieser high school musical typ nerven auch nur, bitte nicht anschauen!

    0/1

    Chronicle

    man bekommt genau das, was man sich vom trailer erwartet, dabei verschießt dieser noch nicht das ganze pulver des films, da sind noch nen paar awesome scenes dabie. storytechnisch ist er total straight forward ohne schnörkel, recht platt, macht aber nichts aus. ist so ein film für das kind im mann.
    allerdings ist es so ein pseudo "ich fimle mich selbst mit der kamera" film wie gloverfield. wo dies bei gloverfield aber von der story her noch sinn gemacht hat, macht dies hier keinen sinn mehr, spätestens nachdem man auch das filmmaterial von anderen kameras wie überwachungskameras sieht, es aber nie geklärt wird, wie diese es in den film schaffen. dafür sorgt diese selbstfilmkamera für nen mittendringefühl, was echt nicht schlecht ist.
    z.b. ist bei jedem schritt die musik im hintergrund an einer anderen stelle, nur einmal haben sie dies vergessen, da gibt es ein paar schnitte aber die musik läuft ohne unterbrechungen, war nen bisschen blöd.


    1/1
     
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