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Uff...wirklich ein sehr schwieriger Film. Man könnte ihn nun einerseits als kranke, verachtenswerte Low-Budget-Produktion hinstellen und andererseits als bizarren Coming-Of-Age-Film, der sich auf eine äußerst aggressive und morbid-perverse Art sehr ethisch reflexiv gibt. Extrem kontroverse Produktion, die geradezu darauf aus ist, dem Betrachter vor den Kopf zu stoßen.
Mich würde interessieren, wie der Film ursprünglich vom Autor gedacht war. Hatte er diese ethische Satire im Hinterkopf oder ergab sie sich rein zufällig, für mich?
...und was soll ich sagen? ist immer noch einer meiner absoluten lieblingsfilme. vollgepackt mit kleverer symbolik, ohne dabei aber ins pseudointellektuelle abzuschweifen. ausgestattet mit einer bildgewalt, die aber nie aufdringlich wird und einem score von nick bicât, der einfach zum niederknien ist. jap... ich lieb einfach alles an dem film. handlung, kamera, schauspieler, dialoge, egal was und auch wenn mich philip ridley danach nie wieder überzeugen konnte, (übrigens genau so wie darren aronofsky nach pi) danke ich ihm für dieses meisterwerk.
...und was soll ich sagen? ist immer noch einer meiner absoluten lieblingsfilme. vollgepackt mit kleverer symbolik, ohne dabei aber ins pseudointellektuelle abzuschweifen. ausgestattet mit einer bildgewalt, die aber nie aufdringlich wird und einem score von nick bicât, der einfach zum niederknien ist. jap... ich lieb einfach alles an dem film. handlung, kamera, schauspieler, dialoge, egal was und auch wenn mich philip ridley danach nie wieder überzeugen konnte, (übrigens genau so wie darren aronofsky nach pi) danke ich ihm für dieses meisterwerk.
Hab ihn selbst erst vor wenigen Wochen zum ersten Mal gesehen, nachdem ich Dogtooth sah und jenem gewisse Parallelen zu Reflecting Skin zugeschrieben wurden.
Kann dir da nur voll und ganz zustimmen.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen von Zack Snyder!
Watchmen (Kino Cut) 9/10
Fantastischer Superhelden-Thriller mit einer großartigen Musikuntermalung. Der Film funktioniert fast komplett ohne Action, und das bei einer Laufzeit von knapp drei Stunden. Snyder hat hier wahrlich ein Mammutprojekt auf großartige Art und Weise verfilmt. Watchmen schlägt meiner Meinung nach qualitativ und inhaltlich The Dark Knight deutlich!
Die Legende der Wächter 4/10
Technisch brillant, darüber hinaus aber totaler Nonsens. Musste mich durch die anderthalb Stunden quälen ohne Ende. Die Handlung wirkt total lächerlich, das Schicksal der Eulen geht einem am Arsch vorbei, und bis auf die angesprochene Optik bietet der Film rein gar nichts. Ich weiss jetzt nicht ob man da Potential verschenkt hat, oder die ganze Idee einfach nicht mehr hergeben kann. Aber technisch ist das Teil echt ein absolutes Brett.
300 7/10
Pathos und Testosteron ohne Ende, mit einer stilistischen Bildgewalt die einem die Sprache verschlägt! Leider ist die Geschichte dann etwas arg plump, aber die Reise rund um Leonidas und seine tapferen Krieger macht dennoch recht viel Spaß, vor allem wegen der genialen Optik und der tollen Action.
Sucker Punch (Extended Cut) 7/10
Moulin Rouge trifft auf ein Hightech-300. Sucker Punch ist die pure Bilderorgie, inhaltlich zwar völlig substanzlos, aber einfach ein großartiges Spektakel. Da wird in einer furiosen Phantasiewelt gegen Naziezombies, Orcs, Zylonen, riesige Monster-Samuraikrieger und sogar Drachen gekämpft, und all das auf möglichst stylische Art und Weise. Immer dabei im Blickfeld, die fünf süßen Mäuschen aka Sweet Pea, Rocket, Amber, Blondie und natürlich Babydoll. Emily Browning setzt dabei stets einen lasziv-unschuldigen Gesichtsausdruck auf, dass man glatt dahin schmelzen könnte. Und auch wenn "lasziv-unschuldig" jetzt irgendwie nach Oxymoron schreit, es passt trotzdem wie die Faust aufs Auge.
Am Ende geht dem Film leider etwas die Puste aus, und auch der Einsatz von Zeitlupe wird bei dem Zugpart etwas auf die Spitze getrieben. Sucher Punch ist sicherlich kein anspruchsvoller oder gar perfekter Film, aber die Welt der irrealen Träume in Verbindung mit der bildgewaltigen Action sowie der genialen Musikuntermalung ist definitiv ein audiovisueller Genuss. Der Film hätte aber durchaus noch ein wenig mehr Sex, Gewalt und Blut vertragen können. Trotz der Extended wirkte er für mich etwas zu familienfreundlich.
Fazit: Nichts fürs Hirn, aber auf jeden Fall etwas für die Sinnesorgane.
Nein, ich weigere mich nach wie vor, den behinderten deutschen Titel zu benutzen, der offensichtlich die ganzen behinderten Patriotismusvorwürfe erst so richtig befeuert hat.
Mir ist absolut schleierhaft, aus welcher Flasche die ganzen Basher ihre "Argumente" haben, aber an diesem Film ist rein gar nichts patriotisch. Der Streifen ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem Krieg im Allgemeinen und dem Vietnamkrieg im Besonderen. Aber weil er eben aus den USA kommt, MUSS er ja erzpatriotisch sein, gelle? Was anderes können die ja nicht.
Wie auch immer - ein wirklich toller (sofern man das bei so einem Film sagen kann) Streifen, der einen mit einem flauen Gefühl in der Magengrube zurücklässt und den Schrecken des Krieges sehr greifbar transportiert.
9/10
PS: Wenn ich mir die Wikipedia-Seite zu dem Film ansehe, dann könnte ich kotzen. Welche Amöbe hat den denn bitte geschrieben?
Viele Freunde hat ja der erste Teil hier im Forum nicht aber mir gefiel der erste schon recht gut. Der Nachfolger gefällt mir sogar noch um einiges besser, ich kann es schwer erklären aber diese vielen Kleinigkeiten im Film schaffen ein glaubhaftes Car-Universum.
Auch die Anlehnung an die James Bond Filme ist sehr gut gelungen und die Actionszenen machen irre Spass. 3D fand ich jetzt nicht wirklich überzeugend.
Als meine Frau neulich mit unserem Sohn am Kino vorbeikam, zeigte er ihr ein Plakat von Cars. "Guck mal Mama". Sie meinte daraufhin nur "Oh nee, die fürchterlichen Autos". Seitdem sagt er jedesmal wenn wir am Kino vorbeikommen "Guck mal, da sind die fürchterlichen Autos".
Nicht nur das Til Schweiger mitspielt macht den Film zum Fail, auch der Rest war eher übelstes Mittelmaß. Schlechte Synchro kommt auch noch dazu und Clive Owen in so einer Rolle geht gar nicht. Das peinlichste war die "Schlacht" auf dem zugefrorenen See. Ab da konnte ich den Film nicht mehr ernst nehmen.
Ich geb mal 4/10.
Vorgestern The Expandables
Ganz nettes Actionkino mit einem alternden Botox-Cast. Der Gastauftriit von Arnie war übel. Ich dachte erst, der kommt mit nem Rollator in die Szene. Alter Schwede, das ist der Terminator? Gruselig, wie alt der geworden ist.
Auf kaum einen Film habe ich mich in diesem jahr so gefreut wie auf 'Super 8'. Immerhin bin ich mit Filmen wie 'Stand by me', 'E.T.' und 'Die Goonies' aufgewachsen. Und ich muss sagen, dass mich 'Super 8' nicht enttäuscht hat.
Der Film erinnert nicht selten an die Werke von Steven Spielberg... als er noch gut war. Auch in 'Super 8' werden die spielbergschen Werte vie Familie, Freundschaft, Liebe sehr gross geschrieben. Aber hier passt es rigendwie gut rein und wirkt nie deplaziert oder kitschig. DennJ.J. Abrams lässt sich viel Zeit für die Charaktere, was imo sehr wichtig ist. So hat man auch die Möglichkeit eine emotionale Bindung zu den Figuren herzustellen. Auch wenn leider nur 3 der 6 Kinder wirklich genug Zeit bekommen sich zu entfalten. Aber das sind nun einmal die Kompromisse die man in einem Kinofilm machen muss. Auch bei 'Die Goonies' oder 'E.T.' haben nicht alle Kinder gleich viel Screentime gekriegt. Ein weiteres Pluspunkt der Inszenierung ist das langsame Steigern was das Mysterium um das "Monster" angeht. Immer mehr Hintergründe werden aufgedeckt... immer mehr ahnt man worauf das Ganze hinauslaufen wird. Und trotz dieser Vorhersehbarkeit,
mir war ziemlich früh im Film klar, dass das Alien ein Raumschiff bauen will um die Erde zu verlassen)
, wird der Film nie langweilig. Das liegt auch an den immer wieder eingestreuten Auftritten des "Monsters". Und diese Szenen sind wirklich hochspannend gemacht und bieten einige nette Schockmomente. Und bitte nicht mit falschen Erwartungen an den Film gehen... 'Super 8' ist nicht 'E.T.' und somit auch nichts für kleine Kinder. Dafür ist der Film streckenweise einfach zu hart. Und das Monsterdesign ist von der Niedlichkeit eines E.T.'s so weit eintfernt wie die Erde vom Pluto.
So toll die erste Stunde auch ist... so generisch ist dann das letzte Drittel. Denn da verkommt der Film leider doch noch zu einer "stinknormalen" Monsterhatz und umschifft auch nicht alle Klischees. Zudem ist mir dort der Actionanteil einfach zu hoch.
Vor allem der Militäreinsatz im Städtchen wirkt doch arg deplaziert und übertrieben dargestellt.
Das ist zwar immer noch packend inszeniert und spannend... aber es fehlt einfach die Magie der ersten Stunde.
Technisch ist der Film wirklich eine Bank und gehört sicherlich zum ganz heissen Anwärterkreis was die nächsten Academy Awards angeht. Da wurden sich keine Aussetzer geleistet. Aber nicht nur die SFX sind klasse, auch das Set-Design und die Köstume sind top. Egal ob es die Autos sind, die Fahrräder, die Kleider, die Häuser, die Geräte... das 80er Jahre Flair wird damit sehr gut eingefangen inkl. einiger sehr netten und schönen Anspielungen auf Filmklassiker wie die Romero Filme und Star Wars. Alles wirkt einfach authentisch und das muss der Film auch. Denn sonst wäre das ganze Szenario nicht glaubwürdig. Wäre 'Super 8' technisch nicht so eine Wucht... man könnte glatt meinen er stamme aus dieser Zeit. Und das ist ganz klar als Kompliment gemeint.
Aber was nützen uns die besten SFX und ein tolles Design wenn die Darsteller nicht glaubwürdig sind? Und ein Film wie 'Super 8' lebt nun einmal auch von seinen Darstellern. Und vor allen bei Kinderdarstellern bin ich dann doch immer ein wenig skeptisch. Wäre nicht das erste Mal, dass man einen Griff ins Klo tätigt. Ich kann aber alle beruhigen. Die Darsteller, vor allem die Kinder, sind hervorragend. Und auch die restlichen Darsteller wissen zu gefallen. Man nimmt ihnen alle Emotionen ab. Vor allem das Zusammenspiel von Joel Courtney und Elle Fanning als Joe und Alice ist einfach klasse. Man mekrt einfach, dass die Chemie innerhalb der Crew gestimmt hat. Da haben die Casting-Leute wirklich ein sehr gutes Händchen bewiesen.
'Super 8' ist vor allem in der ersten Stunde Filmmagie pur und eine Verbeugung vor Klassikern wie 'Stand by me', 'E.T.' und 'Die Goonies'. Und auch wenn der Showdown zu actionlastig ist gefällt mir der Film dank den sympatischen und toll aufspielenden Kinderdarsteller trotzdem noch sehr gut. Für Fans der oben genannten Filme gibt es eigentlich keinen Grund sich 'Super 8' nicht im Kino anzusehen... nein sie müssen sich den Film im Kino ansehen. Denn im Gegensatz zu Blockbustern wie 'Transfomers', 'Fluch der Karibik' und Co. hat J.J. Abrams 80er Jahre Hommage etwas was diesen leider fehlt... er hat Seele. Und man merkt dem Film an mit wie viel Herzblut die Macher bei der Sache waren. 'Super 8' ist einfach ein Film von Fans für Fans. Was will man mehr?
8.5 / 10
P.S. Nicht zu Beginn des Abspanns schon das Kino verlassen sondern noch ein bisschen warten. Es lohnt sich.
Der erste Cars Streifen war im Kino zwar kein so reißender Erfolg, wie andere Pixar-Filme (aber auch alles andere als ein Flop), hat aber einfach eine perverse Merchandise-Ausbeute. Laut Disney, hat man 8 Milliarden US-Dollar mit dem Cars-Franchise eingenommen. Dementsprechend wohl alles andere als eine Überraschung, dass der Film ein Sequel beschert bekam, auch wenn ich da grundsätzlich darauf hätte verzichten können.
Was ein langweiliger Streifen. Belanglose und gefühllose Lovestory, billige (eigentlich gar keine) Effekte, frei von Spannung, lahmes Finale.
Nen halben Punkt gibts für die nette Hauptdarstellerin, den anderen für die gelungene Szene in der Kirche. Ansonsten plätschert der Film vor sich hin, völlig vorhersehbar, wenn auch handwerklich ganz sauber. Für die Verwandlungsszenen einfach nur einen Blendeneffekt zu nehmen und dann zahme Wölfe als Werwölfe zu verkaufen ist einfach schwach.
Schokolade gabs auch keine, Blut ebenso Fehlanzeige. Epic Fail!