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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kali schrieb:
The perfect Dark schrieb:
A tale of two sisters. Das war ich.
Und wenn es der nicht ist...dann guck ihn trotzdem :D
UND JA NICHT DAS REMAKE AUS DEN USA !

Ich fand den Remake besser!
Eat this :klopf:
AAAAAAAALTER is nich dein ernst oder? :D

Trayal schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Ich mag eigentlich so Filme nicht, wo man nachher das Gefühl hat, dass das eigene Leben sinnlos ist :D

Dann mach um Requiem for a Dream lieber einen Bogen, da einem der Film unter Garantie einen ziemlich heftigen Schlag in die Magengrube verabreicht.
Ansonsten aber ein Meisterwerk!

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Inland+Empire+DVD+cover.jpg


Heute zum 3. Mal Inland Empire gesehen und immer wieder fällt mir dabei etwas gänzlich Neues auf, was meine bisherige(n) These(n) zum Film erneut ins Wanken bringt oder stellenweise gleich vollkommen kippt.
Wird zwar von einigen nicht zu Lynch besten Filmen gezählt, bin da aber ganz anderer Meinung. Für mich ganz knapp hinter Blue Velvet auf Platz 2.
Wahnsinnig sperrig, surreal, komplex, unkonventionell, verworren und mit großer Wahrscheinlichkeit ist dabei Lynch letzte Sicherung durchgebrannt.

Während ein Donnie Darko etwas für die Michael Bay Fraktion ist und Lost Highway plus Mullholand Drive nur das Vorspiel darstellen, ist Inland Empire die volle Dröhnung.
Recht viel unkommerzieller und weiter vom Mainstream entfernt kann ein Film schon fast nicht mehr sein. Hier werden absolut radikal all die Sehgewohnheiten des Hollywood verwöhnten Publikums attackiert und gipfelt sich in einer nahezu unentwirrbaren Dramaturgie.

Bin zwar wieder einmal schwer begeistert, aber uneingeschränkt kann man einen derartigen Film einfach nicht empfehlen, selbst nicht denjenigen die gerne mal einen Ausflug in unbekannte, filmische Regionen unternehmen.
Wo Mullholand Drive ein doch recht zugänglicher Film war, ist Inland Empire das absolute Gegenteil und ich würde ihn sogar als Lynch schwierigsten bezeichnen - kenne genug Lynch Fans denen Inland Empire zu viel war.
10/10

Muss mir den auch nochmal ansehen. Und hey, nix gegen Lost Highway oder Mulholland Drive! Vor allem der Cowboy in letzterem war gut :D

Inland Empire war aber so....so....so...ich hatte das Gefühl, ich hab was geträumt, wäre gerade danach aufgewacht und völlig geistig verwirrt :ugly:
 
The perfect Dark schrieb:
Muss mir den auch nochmal ansehen. Und hey, nix gegen Lost Highway oder Mulholland Drive! Vor allem der Cowboy in letzterem war gut :D

Ganz und gar nicht, ich mag auch die beiden Filme sehr und unter einer 9 würden die mir auch nicht durchrutschen.


The perfect Dark schrieb:
Inland Empire war aber so....so....so...ich hatte das Gefühl, ich hab was geträumt, wäre gerade danach aufgewacht und völlig geistig verwirrt :ugly:

...das ist einer der Gründe, wieso Inland Empire für mich das größere Meisterwerk ist. :D
 
@Darki

Ich steh ebenfalls nicht auf Filme, die einem dermaßen auf die Schnauze hauen aber Requiem of a dream mußt du dennoch sehen. Der ist audiovisuell ein Meisterwerk welches man sich nicht entgehen laßen sollte. Zudem kann man ihn doch ganz gut verarbeiten wenn man nicht selber drogensüchtig ist. :ulgy:
 
In meinem Himmel
in-meinem-himmel-plaka6rpr.jpg


Peter Jacksons In meinem Himmel ist damals sowohl bei Kritikern, als auch beim Kinopublikum ja eher mittelmäßig weggekommen. Kann ich kein bisschen verstehen. Mich hat dieses bedrückende Drama von Anfang bis (fast) zum Ende überzeugt und teilweise zu Tränen gerührt.

Vor allem die erste Filmhälfte erzeugt, durch ihre stimmige 70er-Jahre-Optik, den hervorragenden Darstellern und der brisanten Ausgangssituation, eine wahnsinnig dichte Atmosphäre. Im weiteren Verlauf gibt es dann leider die ein oder andere Länge zu überwinden und die kunterbunte Zwischenwelt lässt die Kindsmord-Thematik in einem merkwürdig "fröhlichen" Licht erscheinen. Da hat mir die eher ernste und düstere Stimmung der ersten Filmminuten deutlich besser gefallen. Trotzdem bin ich vom Gesamtwerk mehr als nur begeistert. Ich habe wirklich mitgefühlt und hatte, trotz der gemächlichen Erzählweise, keine Sekunde Langeweile.

Ein besonderes Lob muss ich aber noch loswerden: Der Film hat einen unglaublich guten Cast!
Mark Wahlberg zeigt hier wieder, dass er nicht nur ein hervorragender Action-Star ist, sondern auch "gehaltvolle" Figuren mit Bravour spielen kann. Rachel Weisz überzeugt ebenfalls und Stanley Tucci brilliert als gestörter und bedrohlicher Mörder.
Am meisten beeindruckt hat mich jedoch Saoirse Ronan. Die junge Dame ist erst 16 Jahre alt und spielt in ihren Filmen regelmäßig die großen Hollywoodstars an die Wand.
Sie sieht nicht nur bezaubernd aus, sondern besitzt auch eine raumfüllende Ausstrahlung und Leinwandpräsenz, der man sich nicht entziehen kann. :huldig: Ich hoffe und gehe eigentlich auch davon aus, dass wir in Zukunft noch sehr viel mehr von ihr sehen werden. An dieser Stelle kann ich nur nochmal den Film City of Ember mit ihr empfehlen. Und auf Hanna freue ich mich auch schon sehr.


Mit einer etwas strafferen Erzählweise und weniger CGI wäre auch eine noch höhere Punktzahl drin gewesen. Für die dichte Atmosphäre, emotionale Geschichte und tollen Schauspieler gibts aber trotzdem satte

8/10 Clubhäuser für die Kinder aus der Nachbarschaft :dhoch:
 
Konnte auch nicht verstehen wieso der von den Kritikern so verrissen wurde. Ok, die Szenen in der Zwischenwelt sind zum Teil optisch nah an der Kitschgrenze inszeniert. Trotzdem war's für mich einer der besten Filme 2010.
 
Irreversible

Okay, ich fass mal grob zusammen:

Unnötig ausufernde Gewaltdarstellung - Check
Mir ist die Botschaft unklar, falls sie über "Menschen hauen sich gegenseitig häufig die Schnauze ein" hinausgeht - Check
Hirnverbrannte Dialoge - Check
Absolut beschissene Kameraführung am Anfang (Stilmittel hin oder her, aber ich will ganz gerne den Film sehen ohne wegen dem Gewackel kotzen zu müssen) - Check
Scheiß Geflimmer am Anfang und am Ende des Films, das einen absolut wahnsinnig macht - Check


1/7
 
Barry Lyndon

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Cr_fsGEW2-A[/vid]

Heute wieder einmal gesehen, nach vier Jahren der Abstinenz und immer wieder erstaunt, dass er nicht an Faszination verliert, sondern von Mal zu Mal sogar besser gefällt.

Unbegreilich und verdammt schade, dass ausgerechnet Barry Lyndon wahrscheinlich Kubricks einziger finanzieller Flop wurde. Eigentlich müsste im Zusammenhang mit dem Namen Stanley Kubrick der Titel Barry Lyndon automatisch fallen.
Neben 2001 und Clockwork Orange definitiv DAS Werk von Kubrick und damit einer der besten Filme, der mir je untergekommen ist.

Ja, zweifelhafte Quellen haben ihm den Titel einer überlangen Bilderorgie angeheftet und nochmals JA, der Film erstreckt sich auf 3 Stunden und verdammt nochmal, es handelt sich um eine Bilderorgie, aber was für eine...1975 erstmals der Öffentlichkeit gezeigt und 2011 noch immer im Stande zu fessseln? Dieses Kunststück muss einem auf visueller Ebene erst einmal gelingen und dann kommt noch hinzu, dass der Film über dies hinaus noch ganz andere (inhaltliche) Qualitäten vorweisen kann, die ihn schon ganz für sich alleine deutlich von der Masse abheben.

Kaum zu glauben, dass dieser Film tatsächlich auf seinen 40. Geburtstag zusteuert. Szenenbilder für die Ewigkeit, da steht selbst für den Zahn der Zeit ein Besuch beim Kieferchirurgen dringend an der Tagesordnung.

Interessant ist auch wo der Film Schelle und Lorbeeren erntete...während er in den USA und UK stellenweise förmlich zerfetzt wurde, wurde er in Kontinentaleuropa, Südamerika und Japan regelrecht von der Fachpresse gefeiert.

Absolut verdiente 10/10, für dieses zeitlose Monument.
 
Steffko schrieb:
Irreversible

Okay, ich fass mal grob zusammen:

Unnötig ausufernde Gewaltdarstellung - Check
Mir ist die Botschaft unklar, falls sie über "Menschen hauen sich gegenseitig häufig die Schnauze ein" hinausgeht - Check
Hirnverbrannte Dialoge - Check
Absolut beschissene Kameraführung am Anfang (Stilmittel hin oder her, aber ich will ganz gerne den Film sehen ohne wegen dem Gewackel kotzen zu müssen) - Check
Scheiß Geflimmer am Anfang und am Ende des Films, das einen absolut wahnsinnig macht - Check


1/7

:dhoch: +1

Weiß nicht was hier alle so toll an dem film finden....
Rape + Gaybar szenen (fiste mich)

Meins wars net
 
Ich versteh nicht was an Vergewaltigungs und Folterszenen in Filmen Kunst sein soll.

Das sind Gründe, warum ich mir Irreversible und Martyrs erst garnicht geben werde. ich kann sowas einfach nicht mehr ab.
 
John Woo's Hard Target ( Sneak Preview Version )

4/5

Ich mag ja Van Damme an und für sich nicht, aber dieser Streifen ist, zumindest in der mir vorliegenden Rohschnittfassung, gar nicht übel. Die Shootout's sind dank Woo geil inszeniert und Tauben fehlen auch nicht! :grins:

Was mich allerdings in jedem Van Damme Film tierisch nervt, sind seine undynamischen Kämpfe. Tritt - *schnitt* - Schlag *schnitt* - wieder Tritt - *wieder schnitt* usw. Da kommt überhaupt keine Dynamik in die Kämpfe. Ich bin da aufgrund meiner Liebe zum HK Kino weit besseres gewöhnt!

Für einen Popcorn Kino Abend reicht der Film aber allemal! :D
 
den hab ich letztens auch gesehen und war überrascht, wie gut der eigentlich ist. face/off ist zwar der bessere us-woo film, aber sonst schon ein ordentlicher actionstreifen. auch wenn die haare von van damme gaaaar nicht gehen. :D
 
Dr.Para schrieb:
den hab ich letztens auch gesehen und war überrascht, wie gut der eigentlich ist. face/off ist zwar der bessere us-woo film, aber sonst schon ein ordentlicher actionstreifen. auch wenn die haare von van damme gaaaar nicht gehen. :D

Und hat 1:1 die gleiche Szene drin! Bei Hard Target stehen sich Van Damme und Arnold Vosloo getrennt durch eine Wand gegenüber. Bei Face Off sind's Cage und Travolta! :D
 
obwohl das empfinde ich eigentlich als typisches woo stilmittel. die szene gibs doch auch bei a better tomorrow & co. oder?
 
Dr.Para schrieb:
obwohl das empfinde ich eigentlich als typisches woo stilmittel. die szene gibs doch auch bei a better tomorrow & co. oder?

Jein! Es gibt zwar so ziemlich in jedem Woo-Film einen Stand-Off aber nicht so ala Face/Off oder Hard Target!

Ein typisches Stilmittel Woo's sind für mich die Tauben und der Sound.
Bei The Killer sieht man die Tauben in der Kirche über die brennenden Kerzen fliegen, welche durch die Flügelschläge dann erlöschen. Unmittelbar danach wird die Madonna Statue zerschossen, was ja quasi (zumindest für mich) schon andeutet das Chow Yun Fat am Ende nicht überleben wird!

Und der Sound! Während der Schiesserei ist es ein normaler Pegel, aaaaaaaber sobald der Held die Waffe lädt, dann ist das die lauteste Sache der Welt! :D
Bestes Beispiel hierfür auch The Killer. Bin mir nicht sicher aber so ab Minute 40 müsste das sein, da kommt die Szene
wo Chow bewusst wird, dass ihm sein langjähriger Kumpel verraten hat. Er erschiesst unzählige Badguys und am Ende sitzt ihm sein Freund gegenüber und fragt ihn ob er tatsächlich noch eine Kugel über hätte. Jetzt repetiert Chow (in Zeitlupe) und man sieht die letzte Kugel aus dem Auswurf fliegen!
Mir läuft es während dieser Szene immer eiskalt den Buckel runter.

Und ich möchte an dieser Stelle auch Anmerken das der Soundtrack des Films fantastisch ist! Gesungen von Sally Yeh, welche auch Chow's Freundin im Film spielt. Hab mir sogar die LP von ihr damals importiert. Face to Face heisst das Album! Da ist der Song aus The Killer drauf und sogar ein Cover eines Jackson Songs. Aber fragt mich jetzt blos nicht welcher?! :grins:

Grade auf youtube gefunden. Die oben beschriebene Szene:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Qk5v2Hd3nqA[/vid]
 
Piranha3D_014.JPG


Piranha 3D 7/10

"Das sind Babys..? Und wo sind dann die Eltern?" :lol:

Und OMG, Jerry O'Connell :ugly: "Wet-Bikini, Wet-Bikini" :lol: :lol:

Absoluter Trash-Horror-Partyfilm. Titten und viel roter Saft. Das Ding ist kurz und knackig, macht Spaß das Teil! :bier:
 
Jerry O'Connell ist der Hammer, geb ich dir recht. Aber der Rest ist doch arm, vor allem die Dialoge. Ich dachte, da erwartet mich schwarzer Humor....oder überhaupt mal Humor. Leider hört man nur pubertierendes Gesabbel.

Wie gesagt Jerry O'Connell ist entschuldigt, der darf das :D
 
The perfect Dark schrieb:
Jerry O'Connell ist der Hammer, geb ich dir recht. Aber der Rest ist doch arm, vor allem die Dialoge. Ich dachte, da erwartet mich schwarzer Humor....oder überhaupt mal Humor. Leider hört man nur pubertierendes Gesabbel.

Wie gesagt Jerry O'Connell ist entschuldigt, der darf das :D

Oh man, der Film nimmt sich zu keiner Sekunde ernst und soll 75 Minuten lang so bescheuert wirken, meinst du echt Aja hat damit etwas anderes beabsichtigt? Erwartet man einen ernsten Horrorfilm darf man Piranha nicht mehr als 1/10 geben, stellt man sich aber auf das ein was man serviert bekommen wird, ist eine 6-7/10 absolut angebracht.

Mal ehrlich, der Zuschauer WILL doch das alle aufgefressen werden. Es hätte überhaupt keine Überlebenden geben dürfen. :ugly:
 
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