Urgs schrieb:Sehr seltsam. Wie erklärst du dir das? Ich mein, der Roman besteht ja nur aus sehr kurzen Textfragmenten, die ständig von Absätzen getrennt werden. Dazu kommt, dass er inhaltlich sehr abgespeckt ist und einen nicht mit endlos langen Ausführungen und Detailbeschreibungen quält. Er konzentriert sich völlig auf die liebevolle Beziehung zwischen Vater und Sohn und wenn man es drauf anlegt, kann man ihn an einem Tag durchlesen.
Klar, man könnte den Roman in wenigen Stunden lesen. Ich kann aber mit dem Schreibstil nix anfangen. Der wirkt so ermüdend auf mich. Er ging...dann merkte er...er grub....bemerkte er....er lief...er schlief....er ging....hundertmal "er" auf jeder Seite. Das strengt mich an und ist vom Stil her absolut unattraktiv für mich. Ermüdend halt.
Zumindest ist der Roman in seiner Langweiligkeit herausragend und einzigartig. Wie erwähnt, kenne ich keinen anderen so langweiligen Roman (ich kenne aber ja auch nicht alle).
Dann gibt es noch den schwulen Gangster, der seinem Gangsterkollegen (dem wurde in die Pobacke geschossen) die Kugel entfernen soll. Der schwule Gangster legt also los, als der angeschossene Bad Guy plötzlich quietschend losschreit "Du Idiot bohrst im falschen Loch!" 
Der hat doch genau da aufgehört wo andere Filme dann erst richtig losgingen.


So unendlich spaßig. 
genau wie die episoden davor
