funGus schrieb:
Dr.Para schrieb:
Baroness - Yellow & Green (Ltd.Deluxe Digi Book)


Gefällt's dir bisher nicht?
Dr.Para schrieb:
okay... ich warte ja noch auf mein paket, (übermorgen dann endlich) aber die paar songs, die ich mir vorab über yt gegeben hab, sind ne herbe enttäuschung bis jetzt.
little things, board up the house, foolsongs, psalms alive... ich bin richtig aggro dabei geworden und baizley, baizley, baizley... seine clean vocals waren früher ne nette abwechslung, aber das ganze album scheint ja nur voll damit zu sein und dafür ist er einfach ein zu durchschnittlicher sänger, als dass die platte auf der ebene funktionieren könnte.
klar, musikalisch ist noch die typische baroness note vorhanden, wenn auch nicht vollständig, aber wirklich überzeugt mich das auch nicht. wenn sie wirklich keinen anderen weg gefunden haben sich als band weiterzuentwickeln, ohne von ihrem alten und von mir geliebten sound (höre sie ja auch nicht erst seit blue) abzuweichen, dann tun sie mir ehrlich gesagt leid und dann hab ich sie wohl die jahre maßlos überschätzt. dabei ist das ja noch nicht mal schlechte musik und manche songs sind auch sehr gut (wie z.b. das von dir geposte sea lungs), aber baroness stand für mich immer für etwas anderes... für etwas ganz anderes und für das, was sie nun sind, hab ich kein bedarf. da hilft auch nicht der alte fanboy status.
aber gut, das "verflixte dritte album" halt und ich reg mich auch wieder zu sehr auf... wobei der beitrag noch zu nett ausfällt.
vielleicht wird die platte ja doch noch was besser, aber bis jetzt sind meine befürchtungen wahr geworden.
habs ja inzwischen öfters durchgehört und wirklich verändert hat sich da nix.
ein doppel album voller b-seiten material, wenn überhaupt. bin immer noch enttäuscht.
@el_barto:
el_barto schrieb:
Ja, es ist ruhiger, es hat weniger straighte Metal-Einflüsse.
Aber dafür ist das Ding tiefgängig und vielschichtig.
achso, man kann ja nur das eine oder das andere haben. tolles "entweder oder"-prinzip und tiefgang/vielschichtig hatten/waren sie vorher schon.
el_barto schrieb:
Klar, wenn man auf "reinen" Metal festgelegt ist, ist das Album nichts für einen und da kann ich verstehen, dass man das Album nicht wirklich mag.
du scherst mal wieder alles über einen kamm.
el_barto schrieb:
Aber IMO ist es für Hörer, die verschiedensten Musikrichtungen gegenüber offen sind, ein super Hörerlebnis zwischen Sludge, 70er Prog Rock und modernem Metal.
genau das gleiche wie oben... das hat doch nichts mit dem eigenen horizot zu tun. nur weil jemand die oben erwähnten genres hört und mag, (wie ich) muss das ja nicht automatisch heißen, dass er auch yellow & green als ein "super" hörerlebnis beschreiben würde. auf der anderen seite können ja auch menschen was gut finden, obwohl sie gar nichts mit der musik am hut haben. vor allem yellow & green ist so ein album, welches keine vorkenntnisse in dem bereich vorrausetzt, ganz im gegenteil.
el_barto schrieb:
Und ich finde, dass Baizley auch eine super cleane Stimme hat, er hat ja trotzdem noch den rockigen, dreckigen Drive in der Stimme, auch wenn er nicht schreit.
ehm, er schreit doch noch, aber die kraft fehlt einfach und genau wo ist baizley da irgendwo mal "dreckig"? (die frage mein ich ernst) für mich ist das alles so extrem gewollt und in eine richtung gepresst... klar, konzept und so, aber dann ist das ein ziemlich bescheidenes konzept sich so stimmlich zu limitieren.
el_barto schrieb:
Wie gesagt, ich finds super. Wenn ich Bock auf die "alten", rohen Baroness hab, hab ich die Blue Record und Red Album hier. Auf der Stelle treten ist halt langweilig.
auch wieder so ein ding wie am anfang... wieso müssen bands um nicht "auf der stelle zu treten" immer einen sprung nach rechts oder links machen? es gibt genug bands, die sich konstant entwickeln und sich dabei weder großartig vom ihrem ursprünglichen sound entfernen noch schlechte scheiben veröffentlichen. beispiel? baroness. first bis blue. die haben in der vergangenheit immer einen guten schritt nach vorne gemacht und haben dabei nie die wichtigsten dinge aus den augen verloren. hier gabs aber keinen schritt, eher einen leichten sprung, der leicht angewinkelt war und dadurch eine unsaubere landung verursachte.
el_barto schrieb:
EDIT: UNd Sea Lungs schwebst sowieso transzendent über allem. Einer der besten Songs überhaupt in 2012
okay, sea lungs ist schon gut, sehr gut sogar, aber das waren take my bones away, march of the sea und eula auch schon... und dabei stinken die im vergleich zum alten material immer noch stark ab. ich fühl mich sogar jetzt von relapse betrogen, da dass ja alles songs waren, die sie vorher schon rausgehauen hatten...
mal schauen was ich in paar wochen noch dazu sagen kann, aber bis jetzt können sie mich mal kreuzweise und bevor jetzt noch so jemand mit dem argument "du bist einfach zu festgefahren, was baroness angeht blabla" ankommt: einer meiner lieblings bands sind ulver... u l v e r... sprünge, große sprünge haben die von album zu album gemacht. trotzdem war jeder sprung erfolgreich.
oder hier: mastodon. auch so eine band, die sich über die jahre hin weg von ihrem alten sound wegentwickelt haben und auch hier ist die qualität trotzdem immer vorhanden gewesen.