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Der "Ich könnte kotzen" Thread (2 Betrachter)

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Ich würde es auch ganz locker angehen. Mit offenen Karten spielen kommt bei einem fairen ag gut an und man bekommt ein Gefühl dafur, ob es zumindest von der Firmenphilosophie schon Mal passt. Wenn da rumgemuckt wird oder der Chef beim Gespräch pausenlos schreit, dann ist es wohl auch nicht der richtige Betrieb.
 
wäre es dann jetzt nicht eher angebracht die "Schadenfreude" stecken zu lassen und sich darüber zu beschweren, warum die Männer denn offensichtlich benachteiligt werden von der Gesellschaft, weil ihnen das nicht von anfang an ebenso beigebracht wird wie Frauen?

Also "offensichtlich" ist für mich da gar nichts.
Denn was du beschreibst ist keine Benachteiligung von Männern gegenüber Frauen sondern wenn überhaupt eine Benachteiligung (werdender) Väter (und dann auch eher gegenüber Nicht-Vätern als Gegenüber Frauen per se).
 
Mist, Mist, Mist... sowas hört man auch immer wieder. Alle Firmen wollen immer Berufserfahrung sehen, aber das man diese sich erst aneignen muss (gerade ja nach dem Studium), versteht keiner und Chancen dafür gibt es dann auch kaum. So wie ich das rauslese, hat dein noch AG auch nicht wirklich zur Einarbeitung beigetragen. Wenn das jetzt wirklich der Grund war, würde mich das auch echt etwas wütend machen und hätte mich enttäuscht. Gut, dass du einen einigermaßen ruhigen Kopf bewahren kannst.
naja ruhigen Kopf bewahren ist nicht ganz richtig. Ich war da natürlich völlig vor den Kopf gestoßen und wusste erstmal gar nicht was ich denken soll. Erst dacht ich einfach das ich zum Arzt geh und fertig aber den Gefallen will ich denen auch nicht tun. Im Kern war genau dass das Problem. Ich hab am Anfang klar gesagt das ich eingearbeitet werden muss was mit "kein Problem" oder "klar machen wir, dafür ist es ja eine Trainee Stelle". Das aber nicht passiert und das war das Problem welches ich angesprochen habe. Vor 2 Wochen hieß es dann kein Thema wir ändern das und plötzlich kommt die Kündigung. Das einfach frustrierend.

Das mach ich seit 15 Monaten so :D
Auch Baubranche, Tiefbau. Allerdings völliger Quereinsteiger, aber die zahlen mir nen Haufen Geld und zeigen mir nix. Ich verstehe es echt nicht, was in der Branche schief läuft. Da haben sie Nachwuchssorgen, aber ordentlich einarbeiten wollen sie auch keinen. Kostet ja Zeit und Geld. Das sich das nach ner Weile x-mal bezahlt macht, schnallen sie nicht.
Ich habs mittlerweile aufgegeben und quasi resigniert. Bin 40, hab 2 kleine Kinder und Hausbau steht an, da hau ich jetzt nicht sonderlich auf den Tisch, weil ich befürchte, dass es mir dann so geht wie dir. Das kann ich mir gerade nicht leisten.
Ich such in Ruhe was Neues, solange sollen sie mir ruhig das Geld in Hintern schieben...

Hatte das 2014 schonmal: nach 10 Jahren die Kündigung im Briefkasten, ein derber Schock. Erstes Kind gerade ein Jahr alt. Im Nachhinein wars aber super, bin bei der Kleinen geblieben und habe ein mega-gutes Verhältnis mit ihr. Die Zeit hat uns beide geprägt. Will sagen, das wird schon. :)
Werde dir erstmal in Ruhe bewusst, was du willst, und richte derweil euer Zuhause für den kommenden Wurm ein.
Ja aber das doch das Kernproblem. Man sitzt hier, langweilt sich und lernt nichts. Man stelle sich mal vor man muss irgenwann zu einem andren Unternehmen und die merken das du nach x Jahren nichts kannst... dass ja im Grunde verschwendete Zeit. Geld schön und gut aber wenn du nichts lernst und vorwärts kommst ist das einfach nervig. Aber schön das du dich damit arrangiert hast. Naja wenn ich a 1.9. arbeitslos bin für 6 Monate muss ich genau dann wieder gehen wenn dass Kind zwei Monate ist. Das auch irgenwie Mist. Weiß ja nicht ob sich einer hier mit Arbeitslosengeld auskennt aber ein Jahr arbeiten heißt doch 6 Monate Geld. Oder wird Studiumszeit mit angerechnet?
 
@olddeadman30

Darf man fragen, was das für Problem waren, die dein Chef und Du gemeinsam hinbekommen wolltet ?
Im Kern war es eine Trainee Stelle bei der ich eingearbeitet werden sollte. Doch keiner hat sich verantwortlich gefühlt und mich quasi sitzen gelassen. Das hab ich angesprochen. Ist natürlich sehr kurz gefasst.

Hm.. also bei uns ist das so wenn man nichts zu tun hat, dann schnappt man sich ein Buch und schaut wie andere es machen und lernt dabei vielleicht wie es richtig geht. Oder vielleicht was neues.

Oder man nimmt ein altes Projekt und unterzieht das mal nem eigenen review nach neueren Erkenntnissen..... "oha.. hätt ich das damals so und so gemacht, dann wäre das 12 mal schneller und wäre 6 Wochen eher fertig gewesen. Dann wäre der Kunde vielleicht noch nicht insolvent gewesen und wir hätten Geld bekommen..."

Oder Tests kann man bei uns machen bis man schwarz wird.. funktionstests macht niemand. Sollte man aber.

Da zu sitzen und zu warten das einer kommt und das erklärt... naja..kann man machen.
Schön das du dir ein Urteil bildest ohne vorher mal zu fragen. Zur Info, ich hab mir alte Baustellen bzw Unterlagen genommen und wollt mich rein lesen, oder mit der VOB Urteile und Verfahren einzelner Fälle versucht zu bearbeiten. Immer wenn ich das gemacht habe wurde mir gesagt dass das Unsinn ist und ich mir eine andre Aufgabe suchen soll. Als ich dann die Kollegen gefragt hab was ich machen könnte wurden mir entweder Ordner zum sortieren gegeben oder nur mit dem Augen gerollt von wegen was will der
 
Ja aber das doch das Kernproblem. Man sitzt hier, langweilt sich und lernt nichts. Man stelle sich mal vor man muss irgenwann zu einem andren Unternehmen und die merken das du nach x Jahren nichts kannst... dass ja im Grunde verschwendete Zeit. Geld schön und gut aber wenn du nichts lernst und vorwärts kommst ist das einfach nervig. Aber schön das du dich damit arrangiert hast. Naja wenn ich a 1.9. arbeitslos bin für 6 Monate muss ich genau dann wieder gehen wenn dass Kind zwei Monate ist. Das auch irgenwie Mist. Weiß ja nicht ob sich einer hier mit Arbeitslosengeld auskennt aber ein Jahr arbeiten heißt doch 6 Monate Geld. Oder wird Studiumszeit mit angerechnet?
fang JETZT an, dich wegzubewerben und begründe das im vorstellungsgespräch (und zwar nur da, nicht unbedingt schriftlich) genau damit. das man dich nicht vernünftig eingearbeitet hat und du so keine perspektive in dem unternehmen gesehen hast. natürlich sprachlich etwas schwammiger und netter verpackt.
 
Also "offensichtlich" ist für mich da gar nichts.
Denn was du beschreibst ist keine Benachteiligung von Männern gegenüber Frauen sondern wenn überhaupt eine Benachteiligung (werdender) Väter (und dann auch eher gegenüber Nicht-Vätern als Gegenüber Frauen per se).

Vor allem werden Frauen ja immer noch generell weniger eingestellt/befördert, gerade weil sie, ob Kinderwunsch oder nicht, irgendwann mal schwanger werden könnten. Ist nicht so, dass es da auch nur irgendwelche Vorteile gäbe.
Was hier passiert, zeigt eher sehr deutlich, warum auch Männer unbedingt Feminismus brauchen und davon profitieren.
 
Punkt eins ist halt einfach da und lässt sich schwer wettmachen, gerade kleine Unternehmen kann es schon treffen, wenn jemand dringend benötigtes wegbricht. Habe eine Kollegin, die ist nach 3 Monaten im Betrieb jetzt zum zweiten Mal schwanger daheim und hat auch halt sämtlichen Kontakt zur Arbeit "verloren". Sie muss, wenn sie wieder kommt, quasi komplett wieder eingearbeitet werden.

Grundsätzlich gebe ich dir zum zweiten Punkt natürlich recht, nur würde ich es dann nicht mehr Feminismus nennen :D.

Ich hab auch Elternzeit beantragt und werde ab nächste Woche erstmal mit dem Kleinen daheim bleiben. Vorne rum gab es einige doofe Sprüche und ich bin mir sicher hinter dem Rücken wird es nicht weniger, aber ich steh da drüber (bis jetzt).
 
Hatte das auch kürzlich bei einem Vorstellungsgespräch. Hab dann offen gesagt, dass ich in Elternzeit gehen werde. Hat nicht geklappt. Warum weiß ich nicht genau. Ist mir auch in dem Fall einfach egal. Aber ich spiele bei so was mit offenen Karten. Wer als AG das nicht akzeptiert, ist für mich dann auch der falsche AG.
 
Eltern, also Frauen und männer und weiteren Geschlechts menschen, kann nur eine Perspektive eröffnet werden, wenn Unternehmen die arbeitszeit runter schrauben. Sonst sind diese den Vollzeitarbeitnehmern nie ebenbürtig.

Ich denke, so könnte es auch in einem Unternehmen aussehen, dass von alexcious geleitet wird.
 
Ich arbeite seit der Geburt ja weiter Vollzeit, da es betrieblich kaum anders ging und die Elterngeldstelle so lahm ist, dass ich nach drei Monaten noch nicht meine Bescheinigung bekonmen habe und finde es teils schon heftig.

In der Zeit seit der Geburt hab ich gerade mal knapp 4 Stunden gezockt, das ging früher an nem guten Tag. Serien in Netflix schaun wir auch kaum noch, häppchenweise irgendwas seichtes wie Modern Family.
Noch dazu läuft vieles an Arbeit im Haus, Garten und Nebengebäuden auf.

Unter 45 Stunden die Woche komme ich halt auch selten aus.

Kindergeld langt kaum für Windeln. Ok, Geld ist grundsätzlich kein Problem.
Papierkrieg geht mir mehr auf den Sack.

Trotzdem würde ich den Zwerg nicht mehr abgeben ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar muss er es nicht sagen, aber die Fairness gebietet es imo schon. Macht ihm das Leben in einem evtl. Job später auch etwas leichter.
Wenn er es sagt, und der potentielle AG reagiert gleich ablehnend, weiß er eh, dass er dort nicht glücklich wird. Dann würde ich die Stelle gar nicht erst antreten, selbst wenn der Rest stimmen würde.
Bei einem großen Konzern würde ich kein Ton sagen, ist es ne kleine Firma mit paar Mitarbeitern aber schon. Ist halt von der Situation abhängig.
 
Meinst du Kindergeld?

Was kauft ihr denn für Windeln, dass dafür 194 € im Monat draufgehen?

Die Frage ist, was kaufst Du denn für Windeln? Für KT Babys natürlich:

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Meinst du Kindergeld?

Was kauft ihr denn für Windeln, dass dafür 194 € im Monat draufgehen?

Ja, Kindergeld. War natürlich überspitzt ausgedrückt, aber 194€ sind für so nen kleinen Kerl verdammt schnell ausgegeben.
Aber alles keine ernsthafte Beschwerde, wir haben uns bewusst für diesen Schritt entschieden und sind glücklich damit.
Ist halt doch etwas anstrengender wie erwartet.
 
Ja, Kindergeld. War natürlich überspitzt ausgedrückt, aber 194€ sind für so nen kleinen Kerl verdammt schnell ausgegeben.
Aber alles keine ernsthafte Beschwerde, wir haben uns bewusst für diesen Schritt entschieden und sind glücklich damit.
Ist halt doch etwas anstrengender wie erwartet.
Ist es das erste Kind? Da läuft doch alles von selbst. Lustig wird es mit dem zweiten, wenn der Schwierigkeitsgrad plötzlich von easy auf Alptraum wechselt :ugly:
 
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