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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nun sind auch die Preise für das musikalische Vergnügen bekannt gegeben worden: Im Vorverkauf kosten Sitzplätze im Innenraum zwischen 355 und 499 Euro. Sitzplätze auf der Tribüne sind für 148, 183 und 240 Euro zu haben. Für Stehplätze im Innenraum zahlen Fans 114 Euro; die günstigsten Karten gibt es in der Kategorie Sitzplatz-Tribüne für 79 Euro.

stuttgarter-zeitung.de So teuer sind die Tickets für die Rolling Stones
 
Da hört man eher zu und muss nicht zwangsläufig hinsehen. Beobachte exakt @snowman s verhalten bei meiner Freundin, da läuft in der Küche morgens beim Schminken youtube, im Badezimmer youtube usw
Dokus, Nachrichten, Politik Talks, oder Was zur Unterhaltung.
Ich persönlich könnte/brauche das auch nicht. Mich würde das nerven oder ablenken :nein:
 
Deine Freundin schminkt sich in der Küche?
Ja, da kann sie bequem am Tisch sitzen, auf dem Tisch steht dann ein Schminkspiegel und ihr ganzes Klimbim inkl Tageslichtlampe die vermutlich blind machen kann. Da sie das aber um 4 Uhr morgens machen muss, bekommt das eh keiner mit, von daher ist mir das egal was sie da veranstaltet, wenn ich in der Regel noch schlafe :sleep:
 
giphy.gif
 
Kannst du denn überhaupt ordentlich aufräumen, während du ne Doku guckst? :D

Natürlich. Dann werden Brote gemacht für das Frühstück und wenn die Kids lieb waren, gibt es den Käsebelag in Herzform. Dazu Apfelschnitze. Alles bei vollem Bewusstsein :D Geschirr einräumen ist halt langweilig und warum nicht was cooles nebenher reintun.
Das Problem ist, wenn es zuviel wird.
Ein Overkill an Informationen ob simple YT Videos oder Nachrichten. Das ist alles seichte Kost aber dennoch verlangt sie Aufmerksamkeit. Arbeit, zur Zeit gerne zehn Stunden, Familie, spezifisch die ältere Fraktion rüsten gerade auf. Smart Home, neue Rechner, geblickt wird aber nix (ist ja okay) und man kann ja jeden Tag anrufen. Abends dann Kinder, vorlesen und am liebsten nicht nur den Text runterrasseln sondern etwas mit ihnen interagieren. Das Gehirn giert an Ruhe, man ist sich dessen nur nicht konstant bewusst. Ist ja vieles nur Berieselung. Ja aber die kann auch zuviel werden.
Achtsamkeit ist die Devise.
Den Moment in den Fokus rufen.
Ich bastel gerade etwas und baue um,
damit das besser wird. Mir geht es gut, schlafe wie ein Baby (mein Stress Indikator) aber so soll es auch bleiben.
 
Ist einfach von vielen Faktoren abhängig. Welche Erwartungen hab ich an mich selbst? Welcher Typ bin bin? Was studiere ich? Was will ich erreichen?

Ich finde meine Fächer z.B. relativ entspannt und ich mach mir selbst auch nicht den allergrößten Druck (oft auch zu meinem Nachteil), von daher ist für mich das Studentenleben meistens relativ angenehm.
Wenn du dich jetzt aber schwerer tust oder richtig gut sein willst, kann es schon ziemlich stressig und anstrengend werden.
Meine Mitbewohnerin studiert z.B. Psychologie und ist kurz vor ihrem Bachelor und das, was sie leisten muss, ist schon nochmal was anderes. Vielleicht nicht unbedingt vom Umfang her, aber in Psychologie brauchst du permanent sehr gute Noten, um an einer ordentlichen Uni für den Master genommen werden (wir reden hier von einem Schnitt von 1,0 bis 1,4).
Dann kannst du (anders als bei uns) keine Wiederholungsklausuren schreiben, sondern musst sie ins nächste oder übernächste Semester verschieben.

Alles so Feinheiten, die ein Studium ganz schön stressig und (über)fordernd machen kann.
Die Verschulung des ganzen Betriebs tut sein übriges.

Ich bin vorhin einfach völlig übermüdet eingepennt, darum antworte ich so spät.
Danke, du bringst es schon ziemlich auf den Punkt. :knuddel:

Meine Fächer an sich sind auch nicht so schwierig, aber
1.) ich bin seit mehr als 10 Jahren aus der Schule raus und hab kein Abitur
2.) ich brauche generell bei fast allem den zwei- bis dreifachen Aufwand von dem, was andere ohne viel Mühe schaffen
3.) ich habe Angststörungen. Das läuft phasenweise oft gut, aber neue Leute, neue Situationen und Stress sind besonders in Kombi einfach eine zusätzliche Herausforderung.
4.) ich hab in diesem meinem ersten Semester verdammt viel über mich, Arbeitsaufwand, Work/Life-Balance und Möglichkeiten gelernt. Vom eigentlichen Lernstoff mal ganz abgesehen. Da ist soviel gutes passiert, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es kann und deswegen „tue ich mir das überhaupt an“.
 
Machen wir auch.. 5 x 6 Stunden pro Woche... Mehr geht nicht. Ich schaff es nicht länger als 6/7 Stunden wach zu bleiben .. dann brauch ich ein Nickerchen.

Nachmittags gitbs dann Essen und danach leg ich mich meistens zwischen 18 - 21 Uhr hin. Frau macht, was immer Frauen in dieser Zeit machen, danach bingen wir netflix oder zocken oder warten darauf das es spät genug ist endlich ins Bett zu gehen.
 
Ist einfach von vielen Faktoren abhängig. Welche Erwartungen hab ich an mich selbst? Welcher Typ bin bin? Was studiere ich? Was will ich erreichen?

Ich finde meine Fächer z.B. relativ entspannt und ich mach mir selbst auch nicht den allergrößten Druck (oft auch zu meinem Nachteil), von daher ist für mich das Studentenleben meistens relativ angenehm.
Wenn du dich jetzt aber schwerer tust oder richtig gut sein willst, kann es schon ziemlich stressig und anstrengend werden.
Meine Mitbewohnerin studiert z.B. Psychologie und ist kurz vor ihrem Bachelor und das, was sie leisten muss, ist schon nochmal was anderes. Vielleicht nicht unbedingt vom Umfang her, aber in Psychologie brauchst du permanent sehr gute Noten, um an einer ordentlichen Uni für den Master genommen werden (wir reden hier von einem Schnitt von 1,0 bis 1,4).
Dann kannst du (anders als bei uns) keine Wiederholungsklausuren schreiben, sondern musst sie ins nächste oder übernächste Semester verschieben.

Alles so Feinheiten, die ein Studium ganz schön stressig und (über)fordernd machen kann.
Die Verschulung des ganzen Betriebs tut sein übriges.

Weil ich hier wieder euren Numerus clausus heraus lese: Ich finde das immer etwas befremdlich, wie da nach dem perfekten Notenschnitt gejagt wird bzw. euer System euch darauf drillt. Bei uns spielt der Abitur/Matura Schnitt ja gar keine Rolle. Wenn es eine Beschränkung zu einem Studiengang gibt, dann läuft das über Eignungstests ab, anhand derer ein Ranking erstellt wird. Da kannst du mit einem 1,0er Schnitt genauso durchrasseln wie du mit einem 3,5er angenommen werden kannst. Die einzelnen Prüfungsnoten sind auch alle wayne. Auch wenn es um Master Studiengänge geht gibts hier kein Problem.
 
Weil ich hier wieder euren Numerus clausus heraus lese: Ich finde das immer etwas befremdlich, wie da nach dem perfekten Notenschnitt gejagt wird bzw. euer System euch darauf drillt. Bei uns spielt der Abitur/Matura Schnitt ja gar keine Rolle. Wenn es eine Beschränkung zu einem Studiengang gibt, dann läuft das über Eignungstests ab, anhand derer ein Ranking erstellt wird. Da kannst du mit einem 1,0er Schnitt genauso durchrasseln wie du mit einem 3,5er angenommen werden kannst. Die einzelnen Prüfungsnoten sind auch alle wayne. Auch wenn es um Master Studiengänge geht gibts hier kein Problem.
Ich finde euer System auch deutlich besser, hat auch zwei Bekannten ermöglicht, das zu studieren, was sie wollten, weil es in Deutschland aussichtslos war mit dem Abischnitt.

Wir kennen es halt nicht anders, zumindest hier in Bayern.
Da zählen in der Grundschule schon alle Noten, da du am Ende der vierten Klasse einen bestimmten Schnitt brauchst (afaik 2,33) um aufs Gymnasium gehen zu können.
Beim Abi fürs Studium dann wieder das Gleiche, obwohl es natürlich Unterschiede gibt, was und wo du studieren willst.

Würde mir aber auch wünschen, dass sich Deutschland eurem System anpasst, diese Notenjagd finde ich einfach nur noch lächerlich. Und der scheiß ist, du musst dich anpassen, um halbwegs erfolgreich zu sein auf dem Bildungsweg.
 
Einerseits denke ich auch, hoffentlich gehen beide Kinder aufs Gymnasium, damit sie später mal ne ordentliche Chance haben.
Andererseits wurde ich durchs Gymnasium geprügelt, und mir wäre es sicher besser bekommen, hätte ich "nur" Realschule gemacht.
Muss da vorsichtig sein, den Kindern nicht zuviel Druck zu machen. Es geht auch auf dem 2. oder 3. Bildungsweg noch was, man muss nicht auf Teufel komm raus die Kinder drillen.
Sehe es bei Freunden, deren Kind ist so alt wie meine Große (erst 4), und hat schon soviele Verpflichtungen, das ist abartig. Musikschule, Englisch-Unterricht, Tanzunterricht, Turnverein, Chor, Judo und Ballett. Alles, "damit es ordentliche Grundlagen hat". Das Kind soll natürlich Arzt oder Ingenieur werden, für die Eltern ist das jetzt schon klar.
Ich find das völlig pervers. Unsere geht einmal die Woche in Turnverein und alle 2 Wochen zum Singen. Ansonsten spielt sie einfach.
 
Ich kenne fast nur unglückliche Studenten. Meiner erfahrung aber ist, dass Leidenschaft am wichtigsten dabei ist. Etwas nur zu studieren weil man darin viel verdient, weil es sich toll anhört, never! Dann lieber eine ausbildung machen für etwas bei dem schon Leidenschaft und interesse da war als ein studium das nur unglücklich macht. Geld ist überhaupt nicht wichtig im leben, das würde ich ja meinen kindern mitgeben, man kann Glück einfach nicht kaufen, aber die ganzen unglücklichen studenten die ich kenne, traurig. Ich glaube in deutschland wird man in der schule darauf einfach nicht vorbereitet herauszufinden was richtig für einen selbst ist.
Ich kannte und kenn aber auch das gegenteil und bei den wenigen merkt man die leidenschaft / hobby dahinter.

Diese medienberufe sind ja total in, die studieren kamera, regie usw, haben privat aber noch nie eine kamera in der hand gehabt, und nach dem studium schön arbeitslos.
 
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