Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich frag mich ja eher was los ist. Auch die Nachricht letztens bei Ard, dass sau viele Studenten bzw. Schüler oder jüngere Menschen psychisch am Ende sind. WTF frag ich mich da nur. Ich bin mit meinen 31 noch nicht soooo lange aus allem raus und hab in der Uni auch hier und da mal ein wenig Panik geschoben, weil ich zu den besten Studenten gehören musste fürs Stipendium und den Auslandsaufenthalt. Aber wenn ich mir angucke, was da angeblich los sein soll, dann denk ich mir nur :vogel:

Das ist jetzt nicht auf Alex bezogen. Und klar ist jeder Mensch anders, aber soll ja scheinbar so echt krass sein.
 
Ich frag mich ja eher was los ist. Auch die Nachricht letztens bei Ard, dass sau viele Studenten bzw. Schüler oder jüngere Menschen psychisch am Ende sind. WTF frag ich mich da nur. Ich bin mit meinen 31 noch nicht soooo lange aus allem raus und hab in der Uni auch hier und da mal ein wenig Panik geschoben, weil ich zu den besten Studenten gehören musste fürs Stipendium und den Auslandsaufenthalt. Aber wenn ich mir angucke, was da angeblich los sein soll, dann denk ich mir nur :vogel:

Das ist jetzt nicht auf Alex bezogen. Und klar ist jeder Mensch anders, aber soll ja scheinbar so echt krass sein.
Das gleich Denke ich aber bei der Schule auch...

Mein Stunenplan in den letzten 3 Schuljahren sah noch so aus: Mo - Fr. 6 Schulstunden, 1 mal die Woche Nachmittags noch Sport.

Mein Bruder, 7 Jahre jünger wie ich, hat fast durchgehend bis 16 Uhr Schule :ugly:

Keine Ahnung wo dieser Druck herkommt beim Lernen/Studium. Wird das so von Lehrern/Eltern/Proffesoren vermittelt? Oder vergleicht man sich einfach ständig mit anderen?
 
Wie gesagt ich hab keine Ahnung... Ich hab mir den Druck teils selbst gemacht fürs Stipendium/Auslandsstudium und dann muss man sich im Ranking ja vergleichen und einen Bewerbungsprozess bestehen. Aber selbst das... davon werd ich doch nicht plemplem.

Und wenn ich Gefahr laufe, dann lass ichs doch sein.

Ich kann mir nur vorstellen, dass die Kids bzw. leute von heute viel zu planlos sind und auch niemand da ist um sie aufzuklären. Aber als jemand der so ziemlich alles mitgemacht hat (Realschule, Gymnasium, Ausbildung + Berufsschule, Universität im In- und Ausland, Beruf und jetzt auch zur Horizonterweiterung noch Fernuni), kann ich nur sagen:

Leute chillt euch mal. Es gibt so viele Wege in Deutschland, dass man gar nicht unter der Brücke landen kann, wenn man es nicht darauf ansetzt.

Klar ein Hauptschüler mit entsprechendem privaten Umfeld mag es schwer haben, aber dieser ist wohl eher nicht gemeint in den Statistiken.
 
Zum Glück hat meine so große Füße (42), dass ein Schuh Sammel Fetisch gar nicht erst entstehen kann.
Ist gar nicht mehr so selten um nicht zu sagen erschreckend wie viele Frauen mittlerweile Größe 42 haben. Total der Abturner. :D

Ich schreibe morgen meine letzte Klausur und ich hab so Prifungsangst und Stress, dass ich zum einen körperliche Beschwerden habe und zum anderen nichtmal mehr den Stoff weiß, über den ich selbst (wohl ganz gut, wie mein Dozent meinte) referiert habe. Ich fühle zum ersten mal im Leben totale Blackouts in so Situationen.
Genau deswegen hasse ich Prüfungen jeder Art. Die spiegeln einfach nicht die Anwendung im Alltag wieder. Musste bei meiner praktischen Führerscheinprüfung Baldrian nehmen damit ich nicht wie ein Spastiker wirkte.

An sich bin ich da bei dir aber genau in dem Moment stellst du dich an dem Tag als wichtiger dar als den Toten/die Heiratenden und das find ich nicht ok. Da sollte man sich einfach mal zurücknehmen und die Extrawurst beiseite schieben.
Schwachsinn. Die sollen sich mal nicht so wichtig nehmen. :gerri:

das kann man halt 1:1 zurückgeben. diese ganze argumentation von wegen verkleidung habe ich schon bis zum erbrechen im freundeskreis durchgekaut. als würde jemanden ein zacken aus der krone brechen, wenn man sich mal "feiner" anzieht und dem anlass entsprechend sein eigenes ego runterfährt. euer charakter verändert sich nicht, ihr werdet nicht teil des establishments, ihr gehört nicht zu herrschenden kaste oder sonst irgendein blödsinn. nein, alles was passiert ist, dass ihr ne stoffhose, ein hemd, ne stoffjacke und hoffentlich halbwegs ordentliche schuhe tragt.

man könnte das ganze natürlich einfach mit würde tragen oder z.b. dem wunsch des brautpaares entsprechen, aber nö, es wird wieder und wieder der gleiche quatsch rausgeholt, den ich oben schon beschrieben habe... sorry, ich bleibe dabei, das ist einfach kindisch...

Euer Verhalten, Anzug Verweigerer als kindisch zu bezeichnen ist nicht viel besser. Für die scheiß Hochzeit vom Stefan, war ich so bescheuert 500€ für Anzug, Hemd und Schuhe aus dem Fenster zu werfen. Das bereue ich bis heute. Seitdem hab ich den 2x angehabt, da hätte ich das Geld auch echt besser verwenden können.
Wenn du bei dem ganzen Schabernack mitmachen willlst, es gar toll findest, bitte schön aber lass deine Mitmenschen mit diesen Zwängen in Frieden. :P
 
Weiß ich nicht, ob dem so ist. Die Menschen sind so vielfältig drauf, da kann ich nicht sagen „nur überarbeitet“ oder „nur faul“. Es gibt die, die ordentlich ranklotzen und auf dem Zahnfleisch gehen. Dann gibt es wieder die, die aus Jux und Dollerei noch 1-3 Semester an den Master dran hängen, weil sie noch keinen Bock auf den Ernst des Lebens haben und sich das Ganze von ihren Eltern finanzieren lassen. Und dann noch die vielen Menschen zwischen diesen Extremen.


Letztendlich gehört das Klagen über die aktuelle Situation aber irgendwie zum Reflex des Menschen. Wie oft treffen wir jemanden der sagt: „Läuft gerade richtig gut bei mir. Alles gut, ich bin total entspannt“. Egal, ob es sich jetzt um einen leitenden Angestellten, einen Sachbearbeiter, einen Finanzbeamten, einen Lehrer, einen Polizisten oder einen Studenten handelt? Irgendwie wollen sich viele ja auch nicht die Blöße des Satten, Zufriedenen geben.


Was mich halt irgendwie wurmt ist die Entwicklung, dass viele versuchen den optischen Lebensstandard zu halten, egal ob die Sicherheit des Arbeitsvertrages in den letzten Jahren immer mehr abgenommen hat, die Bezahlung gemessen am allgemeinen Preisniveau nicht mitkommt oder man ohne Finanzierung null Chance hat. Mein Vertrauen in die Arbeitswelt ist gering, von daher mag ich mich kaum dazu durchringen einen fetten Kredit für eine Wohnung oder ein Haus aufzunehmen. Das ist eine zentrale Sache, die mich total verfolgt.


Anderseits: Ein Haus zahlt man im Leben immer ab – entweder deins oder das eines anderen.
 
Keine Ahnung wo dieser Druck herkommt beim Lernen/Studium. Wird das so von Lehrern/Eltern/Proffesoren vermittelt? Oder vergleicht man sich einfach ständig mit anderen?
Ist einfach von vielen Faktoren abhängig. Welche Erwartungen hab ich an mich selbst? Welcher Typ bin bin? Was studiere ich? Was will ich erreichen?

Ich finde meine Fächer z.B. relativ entspannt und ich mach mir selbst auch nicht den allergrößten Druck (oft auch zu meinem Nachteil), von daher ist für mich das Studentenleben meistens relativ angenehm.
Wenn du dich jetzt aber schwerer tust oder richtig gut sein willst, kann es schon ziemlich stressig und anstrengend werden.
Meine Mitbewohnerin studiert z.B. Psychologie und ist kurz vor ihrem Bachelor und das, was sie leisten muss, ist schon nochmal was anderes. Vielleicht nicht unbedingt vom Umfang her, aber in Psychologie brauchst du permanent sehr gute Noten, um an einer ordentlichen Uni für den Master genommen werden (wir reden hier von einem Schnitt von 1,0 bis 1,4).
Dann kannst du (anders als bei uns) keine Wiederholungsklausuren schreiben, sondern musst sie ins nächste oder übernächste Semester verschieben.

Alles so Feinheiten, die ein Studium ganz schön stressig und (über)fordernd machen kann.
Die Verschulung des ganzen Betriebs tut sein übriges.
 
Ob das früher wirklich anders war? Oder kriegt man es heute dank 24/7 Online nur mehr mit?


früher hat es das auch gegeben jedoch wurde darüber meist geschwiegen oder man ist damit anders umgegangen, zb jeden abend in die kneipe und seine sorgen runterspülen.
auch war die medizin bzw psychologie noch nicht soweit wie heute. man hat in den letzten 20 jahren ein anderes bewusstsein dafür geschaffen, sodass mehr leute sich trauen mit ihren psychischen erkrankungen offen umzugehen.

dazu kommt, umso schnelllebiger und leistungsorientierter unsere gesellschaft wird, umso mehr fälle von burn out, depressionen, angsterkrankungen etc gibt es.
der mensch kommt iwann nicht mehr hinterher, die gesellschaft entwickelt sich schneller als die evolution und das nicht zum vorteil. immer mehr springen über die klinge.

es ist doch kein zufall dass in unseren hochmodernen, medizinisch top aufgestellten westlichen zivilisationen die hochburgen von solchen erkrankungen ist.
 
Das gleich Denke ich aber bei der Schule auch...

Mein Stunenplan in den letzten 3 Schuljahren sah noch so aus: Mo - Fr. 6 Schulstunden, 1 mal die Woche Nachmittags noch Sport.

Mein Bruder, 7 Jahre jünger wie ich, hat fast durchgehend bis 16 Uhr Schule :ugly:

Keine Ahnung wo dieser Druck herkommt beim Lernen/Studium. Wird das so von Lehrern/Eltern/Proffesoren vermittelt? Oder vergleicht man sich einfach ständig mit anderen?
Und trotzdem ist aus dir was geworden ;)
 
Ist einfach von vielen Faktoren abhängig. Welche Erwartungen hab ich an mich selbst?
Das ist wohl der Grund, ja... ich hatte den Vorteil, eigentlich nie was tun zu müssen. Realschule ziemlich ordentlich abgeschlossen und Lehre ohne zu lernen auch locker mit 3 bestanden in dem wissen, ziemlich sicher übernommen zu werden. Egal ob mit 1.0 oder 3,7. Ich wusste immer, das es reichen wird und hatte nie die Motivation, der Beste zu werden. Vllt hatte ich deswegen so eine entspannte Schul- und Lehrzeit. Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss. :D

Und auch jetzt hält sich meine Motivation, mehr zu tun, in grenzen. Ich kann gut von meinem Gehalt leben, habe viel Freizeit und bin mit meinem Leben eigentlich ziemlich zufrieden. Manchmal muss nicht immer alles "to the moon" gehen :)
 
Ob das früher wirklich anders war? Oder kriegt man es heute dank 24/7 Online nur mehr mit?

Ich schätze dieses 24/7 online hat da eine sehr starke Gewichtung.
Ich beobachte das bei mir.
Wenn ich die Küche nach dem Essen aufräume, läuft zu 70% YouTube.
Wenn ich mich im Bad morgens richte, laufen die Nachrichten und evtl. danach YouTube. Input und zwar permanent zwischen Büro und Kids.

Das ist nicht gut.
 
Mal notiert, danke.

Schreibe gerade an einer Seminararbeit über Bourdieus Habitus des menschlichen Körpers, wie er menschliches Verhalten erklärt etc. und ich finde langsam Gefallen an ihm.
 
Ich schätze dieses 24/7 online hat da eine sehr starke Gewichtung.
Ich beobachte das bei mir.
Wenn ich die Küche nach dem Essen aufräume, läuft zu 70% YouTube.
Wenn ich mich im Bad morgens richte, laufen die Nachrichten und evtl. danach YouTube. Input und zwar permanent zwischen Büro und Kids.

Das ist nicht gut.
Dann mach aus?
Was guckt man eigentlich beim Küche aufräumen oder im Bad auf youtube? Ernsthafte Frage, denn mir käme das nie in den Sinn.
 
Zurück
Oben