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Tolkien-Erben einigen sich mit Hollywood
Im Rechtstreit um die Beteiligung an den Einnahmen aus der HERR DER RINGE Filmtrilogie und um die HOBBIT-Filmrechte haben sich die Erben von J. R. R. Tolkien und die Filmproduktionsfirma New Line Cinema jetzt geeinigt. Damit steht der HOBBIT-Produktion nichts mehr im Weg.
Wie genau die Einigung aussieht ist geheim, aber Insider vermuten, dass New Line / Warner mehrere Hundert Millionen Dollar an die Erben gezahlt hat, um den Streit außergerichtlich beizulegen. Vertreter der Tolkien-Erben teilten mit, dass New Line und MGM mit der Produktion von DER HOBBIT weitermachen dürfen. "Wir sind froh, dass wir diese Rechtsstreit jetzt beendet haben", sagte Alan Horn von New Line / Warner. "Und wir freuen uns auf eine produktive Beziehung in der Zukunft, von der wir beide profitieren."
Eigentlich sollte der Fall am 19. Oktober vor einem Geschworenen-Gericht in Los Angeles behandelt werden, doch dieser Termin fällt jetzt durch die außergerichtliche Einigung aus.
Die Tolkien-Erben, vertreten durch die Stiftung Tolkien Trust, und der Verlag Harper Collins (Verleger der Romane) hatten New Line im Februar 2008 verklagt, weil sie sich bei der Beteiligung aus den Einnahmen der Filmtrilogie betrogen fühlten. Sie beriefen sich auf den Vertrag von 1969, nach dem ihnen 7,5 % der über 3 Milliarden Dollar Einnahmen zustünden. New Line argumentierte, dass der Vertrag aber nicht zwischen ihnen abgeschlossen sei und damit nicht wirksam sei.
"Wir bedauern, dass diese rechtlichen Schritte nötig waren, aber wir sind froh, dass der Streit jetzt zur Zufriedenheit aller beigelegt wurde. Somit hat der Tolkien Trust die Möglichkeit seine wohltätigen Aktivitäten fortzusetzen", erklärte Christopher Tolkien, Sohn und Verwalter des Erbes des Autors. "Wir bestätigen, dass New Line jetzt mit den Arbeiten am HOBBIT fortfahren darf."
Vertreter des Tolkien Trust erklärten, dass die Einnahmen aus der Einigung in wohltätige Zwecke investiert werden, darunter in den "Save the Children Fund", für Darfur Opfer, für Erdbebenopfer in Asien und die "World Cancer Research Foundation".
http://www.herr-der-ringe-film.de/v2/de/archiv/archiv_38656.php
Und del Toro wollte etwas zum Cast im Winter 2008 sagen, jetzt haben wir bald Winter 2009 und wir wissen immer noch nicht viel..Ein Besuch in Hobbingen
Das australische Reisemagazin GETAWAY hat das Hobbingen-Set in Matamata besucht und berichtet, wie es dazu kam, dass das Grundstück der Familie Alexander zum Filmset wurde und was die aktuellen Arbeiten zu bedeuten haben.
Als Schafzücher Dean Alexander im Jahr 1998 Besuch auf seinem Weidegrundstück im Norden Neuseelands bekam, ahnte er noch nicht, dass sich das Leben der Familie für immer verändern würde. Denn dieser Besucher war auf der Suche nach dem idealen Drehort für das Auenland in der HERR DER RINGE Filmtrilogie. Die Familie Alexander hatte bis zu diesem Tag nicht mal von dem Roman von J.R.R. Tolkien gehört. Aber ihr Grundstück war perfekt und hatte alles, was Peter Jackson benötigte: Einen See, einen großen Baum und eine Wiese. Die ersten Arbeiten am Set begannen im März 1999 und die Dreharbeiten begannen dann im Dezember des gleichen Jahres.
Eine logistische Meisterleistung: Die Neuseeländische Armee musste eine 1,5 Kilometer lange Straße zu dem Grundstück bauen. Bagger, Bulldozer, Lastwagen und andere großen Fahrzeuge wurde vor Ort gebraucht. Hecken und Bäume mussten angepflanzt werden.
37 Hobbithöhlen wurden aus Holz und Styropor in den Hügel errichtet. Außerdem eine Mühle, eine Brücke (aus einem Baugerüst, Sperrholz und Styropor), ein Marktplatz und das Gasthaus zum Gründen Drachen. Die große Eiche über Beutelsend wurde ebenfalls von den Filmleuten errichtet. Eine echte Eiche wurde zerlegt und in Einzelteilen ans Set gebracht und Stück für Stück über Bilbos Hobbithöhle aufgebaut. Dann wurde Tausende künstlicher Eichenblätter aus Taiwan importiert, die in mühseliger Kleinstarbeit von Hand an dem Baum befestigt wurden.
Generatoren wurden auf das Grundstück gebracht, um das Base-Camp und das Film-Equipment mit Strom zu versorgen. Wasseranschlüsse wurden verlegt, Abwassersystem installiert. Bis zu 400 Menschen mussten gleichzeitig mit Catering versorgt werden. Nach den Dreharbeiten zogen die Filmleute ab, aber die Hobbithöhlen blieben und wurden zu einer beliebten Touristenattraktion.
Doch jetzt gibt es wieder Aktivitäten auf dem Grundstück der Familie Alexander. Wege werden neu angelegt, Hecken und Bäume gepflanzt, Mauern errichtet. Das Film-Team ist zurück und bereitet das Tal bei Matamata für die Dreharbeiten zum HOBBIT vor!
* GETAWAY Video anschauen
Aber es heisst Zum Gruenen Drachen
und wie komisch die Australier reden Quelle: herr-der-ringe-film.deHOBBIT-Finanzierung weiterhin in Gefahr
Ein Insider aus Hollywood berichtet im Zusammenhang mit der drohenden Insolvenz von MGM von einer entscheidenden Telefonkonferenz, bei der es unter anderem um die Finanzierung des HOBBITS ging. Aber das Telefonat verlief nicht gut.
Worum geht es? Der Filmproduktionsfirma MGM, die eigentlich die Hälfte der HOBBIT-Verfilmungen bezahlen sollten, geht es derzeit gar nicht gut. Geschäftsführer und HOBBIT-Produzent Harry Sloan hat im August den Hut nehmen müssen und hinterlässt einen Schuldenberg von 3,7 Milliarden (!) Dollar. Experten gehen davon aus, dass MGM in Kürze Insolvenz anmelden muss, wenn kein Wunder geschieht.
Nun berichtet ein Insider Deadline Hollywood Daily, dass es gestern eine Telefonkonferenz mit den Gläubigern gab, die Gerüchten zufolge über sechs Stunden gedauert haben soll. Während dieses Gesprächs soll MGM die Gläubiger gebeten haben, ihre Ansprüche bis Februar 2010 zu verschieben, damit die aktuellen Mittel genutzt werden könnten. Anschließend habe der neue Geschäftsführer Stephen Cooper um weitere finanzielle Mittel gebettelt! Um den Konzern zu retten, bräuchte man kurzfristig 20 Millionen Dollar und dann noch einmal 150 Millionen Dollar, um laufende Projekte beenden und um endlich mit der Produktion von DER HOBBIT beginnen zu können.
Doch noch unter der Führung von Harry Sloan hatte es schon im frühen Sommer ein ähnliches Telefonat gegeben und damals waren die Gläubiger bereit gewesen zu zahlen. Doch von den leeren Versprechungen Sloans enttäuscht, lehnten sie diesmal ab.
Was bedeutet das für den HOBBIT? Da Warner Bros. (New Line) und MGM gleichermaßen am HOBBIT beteiligt sind und sich die Finanzierung teilen wollten, liegt das Projekt erstmal auf Eis. MGM hat derzeit nicht die finanziellen Mittel um die Verfilmung zu stemmen. Wie wird es weitergehen? Entweder findet MGM noch kurzfristig jemanden, der dem Konzern eine ordentliche Finanzspritze verpasst oder MGM verliert die Rechte am HOBBIT und Warner würde den Zweiteiler dann alleine produzieren.
Für MGM wäre letzteres übrigens das kleinere Übel, auch wenn ihnen dadurch Millionen von Dollar durch Kino-Eeinnahmen entgehen würden. Viel mehr Angst hat man bei dem ehemals erfolgreichen Filmstudio vor dem Verlust der JAMES BOND Rechte. Denn ohne das JAMES BOND Franchise würde der Konzern auch nach einem Wiederaufbau vermutlich nicht lange überleben.


Mandos schrieb:Wirklich überhaupt nicht zu verstehen das Ganze. Da ist ein potentieller Blockbuster in der Pipeline und dann gibts solche Probleme. Hoffentlich geht das Ganze nicht den Bach runter und wird enttäuschend.

Großinvestor rettet HOBBIT
DER HOBBIT ist gerettet - Das verkündet heute morgen offiziell der Hollywood Reporter. Nach langen Verhandlungen hat MGM endlich doch noch einen Investor gefunden.
Der neue MGM-Chef Steve Cooper hat gestern die Investmentbank J.P. Morgan als Investor gewonnen, die dem Studio mit der entscheidende Finanzspritze zunächst über die kommenden Monate hilft. Die amerikanische Bank leitet eine Ratskommission, die Ablaufe und Geschäftsführung des Studios komplett überarbeiten soll. Im Gegenzug für die Finanzierung sicherte sich J.P. Morgan einige Änderungen in den derzeitigen Konditionen für die Schuldentilgung.
Das traditionelle Filmstudio MGM, das mit einer 50%igen Beteiligung die beiden Filme produzieren soll, stand bis gestern kurz vor der Pleite und die Zukunft des HOBBIT-Projekts war ungewiss. Doch jetzt steht dem Beginn der Produktion fast nichts mehr im Weg.
Die MGM-Führung ließ gestern Abend verlauten, dass die Produktion beginnen kann, sobald das Drehbuch-Team um Peter Jackson Ende November das Drehbuch zum ersten Film abliefert. Aufgrund der finanziellen Lage wird aber Warner (verantwortlich für die anderen 50% des Budgets) zunächst die Produktion leiten und auch kurzfristig anfallende Kosten übernehmen.
Die MGM-Leitung setzt jetzt darauf weitere Investoren gewinnen zu können. Für die HOBBIT-Finanzierung fehlen noch mindestens 40 Millionen US-Dollar. Doch aufgrund der erfolgsträchtigen Aussichten sind die Film-Bosse jetzt sehr zuversichtlich.
http://www.herr-der-ringe-film.de/v2/de/archiv/archiv_39680.php



Howard Shore über den HOBBIT
Im Interview mit MTV bestätigte Howard Shore, dass er bereits fleißig für den HOBBIT komponiert.
Howard Shore
Bei der Arbeit am Soundtrack gehe er ähnlich vor, wie damals bei der Komposition des Soundtracks zu DER HERR DER RINGE. Große Teile der Musik würden komponiert, bevor es überhaupt erste Szenen des Films zu sehen gibt.
"Ich träume und lese und lese und träume davon. Und so komponiere ich. Ich gehe beim Komponieren immer sehr intuitiv vor", so Shore. "Man muss sich in die richtige Stimmung bringen. Man möchte einen gewissen Zugang zu Mittelerde erreichen und beginnt dann einfach etwas zu entwerfen."
Natürlich würden auch im HOBBIT wieder musikalische Themen auftauchen, die Fans bereits aus der Trilogie kennen.
"Unsere Idee war es ja, dass wir eine einheitliche Qualität erreichen. Deswegen haben wir auch alle drei Filme parallel gedreht. Die HOBBIT-Filmen drehen wir auch gleichzeitig. Es handelt sich ja um eine in sich geschlossene, homogene Welt. Die Geschichte vom HOBBIT spielt nur früher. Und gewissen Motive werden wir sicherlich wieder aufgreifen, so dass der Eindruck entsteht, dass der HOBBIT ein Teil der Geschichte ist."
QuelleJohn Rhys-Davies will kein Zwerg sein
John Rhys-Davies spielte Gimli, Sohn des Gloin, in der Filmtrilogie DER HERR DER RINGE und nun wollen die Filmemacher, dass er für den HOBBIT zurückkehrt, doch sie haben nicht mit dem Starrsinn der Zwerge gerechnet.
"Ja, sie haben mich gefragt", so Rhys-Davies im Interview, "Aber um ehrlich zu sein, würde ich es nicht noch einmal machen. Das kommt für mich gar nicht mehr in Frage. Klar, der sentimentale Teil von mir würde liebend gern noch mal mitspielen, aber um ehrlich zu sein weiß ich nicht, ob mein Gesicht diese Folter noch einmal übersteht."
Aufmerksame Zuschauer der DVD-Specials wissen, dass John Rhys-Davies durch die die Gimli-Maske mit einem allergischen Ausschlag im Gesicht zu kämpfen hatte. Aber würde er sich nicht mal für zu einem kleinen Kurzauftritt überreden lassen?
"Warum sollte ich, wenn es nur ein paar Einstellungen sind? Ich war mal einzigartig, da wäre ich nur einer von dreizehn! [...] Sie haben mich ganz freundlich gefragt, ob ich nicht wieder dabei sein wolle, aber nein! Es wäre höchstens interessant mal was anderes zu spielen! Das wäre für mich als Schauspieler die Herausforderung. Ich würde am liebsten einen komplett anderen Charakter spielen, zum Beispiel einen Elben! Außerdem haben sie ne ganze Menge von Problemen mit dem HOBBIT. Es gibt 13 Zwerge, eine ganze Truppe. Und die repräsentieren ein ganzes Volk, und das muss so funktionieren, wie es bei DER HERR DER RINGE mit den Hobbits geklappt hat."
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