Cycron schrieb:
Hi KTler,
Dieser Thread soll dazu dienen eure Meinung als jahrelange Zocker kundzugeben.
-Was ist euch wichtig und was weniger wichtig in Games?
-Was soll eurer Meinung nach ein Game für euch erfüllen?
-Welche Trends findet ihr gut welche schlecht?
-Was vermisst ihr seit langem?
-ect.
Generell kann ich aber sagen, dass mir die
Geschichte, deren Präsentation und die Atmosphäre am wichtigsten ist.
Innovative Ideen sind bei mir ebenfalls sehr erwünscht. Das muss gar nichts weltbewegendes sein. nur etwas, was dazu führt, dass ich mich nicht so fühle, als hätte ich das gleiche Game mit anderer Story und schlechterer Grafik schon vor Jahren gespielt. Innovationen sind aber kein Muss für ein Toptitel.
Es gibt für mich zwei Arten von Spielen: Diejenigen, die einfach möglichst lange Spass machen müssen. Dazu gehören Renn- und Sportspiele, Multiplayer-Games, und natürlich auch gewisse Singleplayer-Abenteuer. das sind dann die "Spielzeuge".
Diese Games sind nicht schlecht, oft will man ja genau das. Häufig habe ich aber auch Lust, etwas mehr zu bekommen, als ein reines Spielzeug.
Diese Games müssen mich in ihren Bann ziehen, Emotionen in mir auslösen, mich in eine Welt entführen und nicht mehr loslassen. Die Geschichte und die Atmosphäre dieser Titel lässt mich auch nicht völlig los, wenn ich den Abspann gesehen habe. Ich denke auch noch nach dem Game darüber nach, was ich da gemacht habe.
Die Liste dieser Games, die diese Anforderungen für mich erfüllt haben, ist denkbar klein.
Cage, Ueda, Suzuki und Kojima sind die Namen der Designer, die mich mit so einem Meisterwerk beglückt haben. Während mich letzterer mit seinem letzten Titel eher enttäuscht hat (wobei da auch meine Erwartungen immens hoch waren) und Suzuki gar keine Core-Games machen, hoffe ich sehr, dass Cage und Ueda ihren Weg weiter verfolgen!
zu den Trends:
Ich sehe keinen Trend, der mir gefällt. Ich sehe einzelne Exponenten, die einen Weg verfolgen, der mir sehr zusagt. Cage und Ueda habe ich ja bereits erwähnt. Ich hoffe sehr, dass sich nach dem offenbar doch recht erfolgreichen Heavy Rain ein Trend zu mehr Games für Erwachsene (wenn man es so nennen kann) entsteht. Dabei bin ich offen für viele verschiedene Richtungen, wichtig ist mir nur, dass "für Erwachsene" nicht bedeutet, dass man zum Grossteil herumballert.
ein kleiner "Trend" bei den Sandbox-Titel gefällt mir ebenfalls: momentan sind immerhin 2 Open World Games angekündigt, bei denen gewöhnliche Ballereinlagen keine zentrale Rolle spielen. Open World Titel (mit realistischem Setting) mag ich bereits seit GTA3, und wenn dieses Genre etwas vom nervigen geballere wegkommt, stört mich das auch nicht! ich bin gespannt, was aus L.A. Noire und Agent wird
ein Trend der mir missfällt, man ahnt es schon: Shooter. Es gibt zu viele davon, es werden zu viele Shooter gekauft, und dadurch auch zu viel Geld in Shooter gesteckt. Dass Shooter nun andere Genres infiltrieren fand ich zunächst gar nicht so schlimm (Mass Effect 1 war klasse!), aber man sollte es damit nicht übertreiben (Mass Effect 2. Deus Ex 3? We'll see!)
damit kein falscher Eindruck entsteht:
ich habe nichts gegen Shooter, bzw Leute, welche diese mögen! Ich selber habe ja ein Paar Ego Shooter (Halo2 und 3... ein Paar, wie gesagt

) und spiele auch Shooter-lastige Titel (GTA, Mass Effect u.s.w.). aber es nervt einfach, wenn ich z.B. sehe, was die Rallysport Challenge und Mirrors Edge Entwickler zur Zeit machen... aber naja, ich muss mich damit abfinden, dass die Leute lieber einen weiteren MP-Shooter, als ein Mirrors Edge 2 bekommen.