Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Gamer von Heute od. "Der was ist euch wichtig beim Spielen"-Thread

  • Ersteller Ersteller Gelöschte Mitglieder 688
  • Erstellt am Erstellt am

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich zock schon fast nichts mehr. Aber zu weit darf ich es nicht weg räumen. TDU2,TW2,GT5 werde ich auf jeden holen. Da freue ich mich auch drauf. Nur früher habe ich echt jeden Misst gezockt. Das fällt heute komplett aus und es schaffen nur noch ganz wenige Titel in meine Konsolen.
 
-Was ist euch wichtig und was weniger wichtig in Games?
Sympathische Charaktere sind das absolut wichtigste für mich. Wenn mir der Protagonist auf den Sack geht, ist das Spiel gestorben. Jegliche Multiplayer-Komponenten sind mir in der Regel vollkommen egal, ausgenommen natürlich Spiele die speziell darauf abzielen.

Was mir darüber hinaus noch seeeeehr wichtig ist, jedoch leider meist im vorfeld nicht ersichtlicht, dass ein Spiel einem reale chancen bietet es komplett (im sinne von mit allen sidequests etc.) durchzuspielen ohne einen Walkthrough zu brauchen. Ich spiele hauptsächlich RPGs und über die Jahre gewöhnt man sich ja schon an jeden winkel jedes dungeons wild x-drückend entlangzurasen und mit jedem noch so unwichtigem stadtbewohner zu sprechen. Wenn selbst das aber nicht mehr reicht und man schon beim Spielen merkt "Ah den hätte ich sicher recruiten können wenn ich irgendwo eine event-flag getriggered hätte..", dann will ich entweder gleich neu anfangen oder ganz aufhören. Man kann ja kaum in Worte fassen wie sehr ein guide mir beim 1. durchgang den spass verdirbt.


-Welche Trends findet ihr gut welche schlecht?

Gute finde ich den Verzicht Sonys auf den Region-Lock bei der PS3 und ich HOFFE, dass das ein Trend wird.
Schlimm finde ich hingegen den Trend das bei viele Franchises eher ein online-ableger veröffentlit wird als einen gescheiter Nachfolger. Download-content im allgemeinen und pre-order boni im speziellen.

-Was vermisst ihr seit langem?

J-Rpgs vom Kaliber der psone-ära, mit frei begehbarer Oberwelt, rundenbasierenden Kämpfen, epischer Story, minigames, echten Sidequests (keine textbasierten mmorpg nebenmissionen) etc. .
 
RealClaymore schrieb:
Ich zock schon fast nichts mehr. Aber zu weit darf ich es nicht weg räumen. TDU2,TW2,GT5 werde ich auf jeden holen. Da freue ich mich auch drauf. Nur früher habe ich echt jeden Misst gezockt. Das fällt heute komplett aus und es schaffen nur noch ganz wenige Titel in meine Konsolen.

Was nichts schlechtes sein muß, wenn Du die dann mit Genuß zockst! ;)
 
Master-Dan schrieb:
Blackacidevil138 schrieb:
Da fällt mir auf... ich werd nachher auch nochmal mit Sacred anfangen. :kaffee:

Hab ja erst 300+ Stunden da runter.

Ist ja süß... :haha:

Nein, Spaß beiseite, das ist eine sehr gute Idee! :dhoch:

@tastepolice

Natürlich wird niemand dazu gezwungen, aber was meinst Du wieviele sich indirekt dazu gezwungen fühlen?

Bin neu in Sacred 2 , mag mir wer helfen? :ugly:
Habs mir gestern besorgt, scheint echt laune zumachen.
 
Ufff , garnnicht mal so einfach .

Grundsätlich muß ein gutes spiel erstmal einen ordentlichen Schwirigkeitsgrad haben . Das heisst , im idealfall steht man öfters mal knapp vor dem Game Over , sieht diesen screen dann aber doch nie . Das gibt es so zwar nie , aber schön wäre es . Aber es darf zumindest nicht frustig sein , wenn ich dann doch mal draufgehe möchte ich wissen warum , so das ich weis was ich anders machen muß .

Dann muß ein spiel eine klare linie haben . Was ich garnicht abkann sind spiele die auf Realistisch machen , dann aber mit einer Story ums eck kommen bei der nurnoch fremdschämen angesagt ist . Das trifft bei vielen Shootern z.B. zu .
Gegen spiele wie Boarderlands habe ich nichts . So ein spiel wirft einen in die Spielwelt und gibt dem spieler klar zu verstehen das es ums Ballern geht und die Storyfezen nur dazu dienen einen von A nach B zu lotzen .

Bleiben wir mal bei den Aktionspielen . Was ich garnicht leiden kann sind geskriptete events die dem spieler null möglichkeiten lassen diese situation anders zu lösen als die entwickler sich das gedacht haben . Z.B. Uncharted2 , ein Panzer jagt mich durch ein Dorf bis zu einer bestimmten stelle wo man dann eine Panzerfaust bekommt . Vorher soll man weglaufen . Aber was mache ich in der Situation ? Ich springen von einem Dach auf auf den Panzer , habe Handgranaten in der Hand kann aber nix machen . Sehöffnungen wären da zu Reinwerfen , aber mir bleibt nichts anderes übrig als wieder vom Panzer runter zu springen und weiter weg zu laufen . Bis halt die stelle kommt an dem es vorgesehen ist diesen zu zerstören .


Ein ganz wichtiger Faktor ist aber : Ich möchte Spielen !
Heavy Rain z.B. hat für ein Spiel ja eine wirklich gute Story , aber was bringt mir das wenn man dafür das gefühl hat dass das Gameplay nur als liebloser lückenfüller zwichen den Storysequenzen dient ? Da gucke ich mir lieber einen Krimi im TV an oder lese ein Buch . Da ist die Story meist noch besser und ich muß mich nicht durch nervende stellen spielen die keinerlei spass machen , nur um zu wissen wie die geschichte ausgeht .

Generell wird immer mehr versucht in richtung Film zu gehen . Sei es ein Uncharted2 das versucht mit möglichst viel knallbumm wie ein Actionfilm rüber zu kommen oder eben HeavyRain das eigentlich nur eine Geschichte erzählen möchte ohne wirklich ein spiel im eigentlichen sinne zu sein .
Das ist es aber nicht was mich an spielen reizt . Ich will situationen die individuell zustande kommen und eben nicht jeder erlebt hat der das spiel auch gespielt hat . Grade deswegen mag ich auch vor allem WestRPGs und diese am besten noch mit möglichst individueller Chargestaltung . Vom Aussehen , zu den Skills bis zu den entscheidungen die man im spiel treffen kann und das ganze dann bitte noch in einer offenen , in sich stimmigen Welt .
Ich bevorzuge dieses medium weil es eben interaktiv ist , ICH möchte entscheiden wie ich ein problem angehe und ob mein Charakter die Welt rettet oder nicht doch lieber versucht einfach seinen profit aus der Situation zu ziehen .
Und wenn ich mal keine lust habe irgendeine aufgabe zu erfüllen soll mich das spiel auch in ruhe lassen . Und das geht halt nur in Open World spielen , da maschiert man einfach los und guckt was denn hinter dem nästen Felsen / Haus is .


Generell habe ich sowieso gemerkt das mir die Geschichten in spielen nicht so wichtig sind .
Als beispiel nenne ich hier mal DragonAge , das hat eine absolute 08-15 Fantasy story wie sich sicher schon 100x vorgekommen ist . Aber dafür schafft das spiel was anderes . Man möchte immer mehr über die verschiedenen charaktere erfaren .
Jeder hat seine stärken , schwächen , ängste usw. Sie wachsen einem ans Herz , oder mach verachtet sie . Schlimm wirds wenn einem die Spielfiguren egal sind . Gears of War nenne ich da mal als beispiel . Es wäre mir sowas von egal wenn die Sprücheklopfenden Muskelberge unterwegs krepieren und ich dafür einen anderen durchs spiel steuer . Sie sind mir einfach scheiss egal , sie haben keinen charakter .

Ab und zu bin ich einem guten Actionspiel natürlich auch nicht abgeneigt . An KIllzone2 z.B. hatte ich einen riesen spass . Aber das spiel lies mir zumindest innerhalb der gefechte noch freiraum , so das sich die selbe stelle oftmals nach einem gescheiterten versuch wieder ganz anders spielte ( mal abgesehen vom extrem gescripteten lezten level ) .


Also daher kann man generell sagen ich will interaktivität , ich will es individuell .
Je nach Genre auch gerne nur im kleinen rahmen , also innerhalb der "Schläuche" .
Und ich werde nie wieder ein Spiel anfassen das die Story weit wichtiger nimmt als das spielen an sich .


Ach und ein Trend der mir in dieser Gen garnicht gefällt ist der zwangs coop .
Es macht einfach keinen spass auf einen KI kollegen aufpassen zu müßen , da man dem , im gegensatz zu einem Menschlichen mitspieler , ja nicht erklären kann was man grade vorhat . So muß man die eigene Spielweise der KI anpassen und das kann niocht der Sinn der Sache sein .

GRafik und Sound lasse ich mal aussen vor . Klar ist eine Bombastgrafik immer nett , aber die sehe ich nach 2-3std eh nicht mehr . Daher darf die Grafik einfach nicht unangenehm auffallen , dann reicht mir das .
 
Cycron schrieb:
Hi KTler,

Dieser Thread soll dazu dienen eure Meinung als jahrelange Zocker kundzugeben.
-Was ist euch wichtig und was weniger wichtig in Games?
-Was soll eurer Meinung nach ein Game für euch erfüllen?
-Welche Trends findet ihr gut welche schlecht?
-Was vermisst ihr seit langem?
-ect.

Wichtig sind mir Grafik, Steuerung und Atmosphäre.
Ein Game soll motivierend sein, man soll es gerne spielen, dabei Spaß haben, die Zeit soll dabei wie im Flug vergehen ohne, dass man sich langweilt.
Trends die mir weniger gefallen --> Wii oder Casual Games, denen einfach die Tiefe und der Spielspaß fehlt, natürlich die immer wieder schlechten Film-Games Umsetzungen ...
Gute Trends sind für mich persönlich, dass die Games in meinem Empfinden vom Preis her etwas gesunken sind, bzw. billig zu bekommen sind, wenn man nicht gleich am Release-Tag kauft oder im Ausland.

Also nen richtig geilen Multiplayer Hit, den man offline zu viert ohne Ende zocken kann, früher war das für mich Mario Kart ... aber nun bin ich auch schon älter und deshalb vl. auch anspruchsvoller :ugly:
 
Cycron schrieb:
Hi KTler,

Dieser Thread soll dazu dienen eure Meinung als jahrelange Zocker kundzugeben.
-Was ist euch wichtig und was weniger wichtig in Games?
-Was soll eurer Meinung nach ein Game für euch erfüllen?
-Welche Trends findet ihr gut welche schlecht?
-Was vermisst ihr seit langem?
-ect.

Generell kann ich aber sagen, dass mir die Geschichte, deren Präsentation und die Atmosphäre am wichtigsten ist.
Innovative Ideen sind bei mir ebenfalls sehr erwünscht. Das muss gar nichts weltbewegendes sein. nur etwas, was dazu führt, dass ich mich nicht so fühle, als hätte ich das gleiche Game mit anderer Story und schlechterer Grafik schon vor Jahren gespielt. Innovationen sind aber kein Muss für ein Toptitel.

Es gibt für mich zwei Arten von Spielen: Diejenigen, die einfach möglichst lange Spass machen müssen. Dazu gehören Renn- und Sportspiele, Multiplayer-Games, und natürlich auch gewisse Singleplayer-Abenteuer. das sind dann die "Spielzeuge".

Diese Games sind nicht schlecht, oft will man ja genau das. Häufig habe ich aber auch Lust, etwas mehr zu bekommen, als ein reines Spielzeug.
Diese Games müssen mich in ihren Bann ziehen, Emotionen in mir auslösen, mich in eine Welt entführen und nicht mehr loslassen. Die Geschichte und die Atmosphäre dieser Titel lässt mich auch nicht völlig los, wenn ich den Abspann gesehen habe. Ich denke auch noch nach dem Game darüber nach, was ich da gemacht habe.
Die Liste dieser Games, die diese Anforderungen für mich erfüllt haben, ist denkbar klein. Cage, Ueda, Suzuki und Kojima sind die Namen der Designer, die mich mit so einem Meisterwerk beglückt haben. Während mich letzterer mit seinem letzten Titel eher enttäuscht hat (wobei da auch meine Erwartungen immens hoch waren) und Suzuki gar keine Core-Games machen, hoffe ich sehr, dass Cage und Ueda ihren Weg weiter verfolgen!

zu den Trends:
Ich sehe keinen Trend, der mir gefällt. Ich sehe einzelne Exponenten, die einen Weg verfolgen, der mir sehr zusagt. Cage und Ueda habe ich ja bereits erwähnt. Ich hoffe sehr, dass sich nach dem offenbar doch recht erfolgreichen Heavy Rain ein Trend zu mehr Games für Erwachsene (wenn man es so nennen kann) entsteht. Dabei bin ich offen für viele verschiedene Richtungen, wichtig ist mir nur, dass "für Erwachsene" nicht bedeutet, dass man zum Grossteil herumballert.
ein kleiner "Trend" bei den Sandbox-Titel gefällt mir ebenfalls: momentan sind immerhin 2 Open World Games angekündigt, bei denen gewöhnliche Ballereinlagen keine zentrale Rolle spielen. Open World Titel (mit realistischem Setting) mag ich bereits seit GTA3, und wenn dieses Genre etwas vom nervigen geballere wegkommt, stört mich das auch nicht! ich bin gespannt, was aus L.A. Noire und Agent wird


ein Trend der mir missfällt, man ahnt es schon: Shooter. Es gibt zu viele davon, es werden zu viele Shooter gekauft, und dadurch auch zu viel Geld in Shooter gesteckt. Dass Shooter nun andere Genres infiltrieren fand ich zunächst gar nicht so schlimm (Mass Effect 1 war klasse!), aber man sollte es damit nicht übertreiben (Mass Effect 2. Deus Ex 3? We'll see!)

damit kein falscher Eindruck entsteht:
ich habe nichts gegen Shooter, bzw Leute, welche diese mögen! Ich selber habe ja ein Paar Ego Shooter (Halo2 und 3... ein Paar, wie gesagt :) ) und spiele auch Shooter-lastige Titel (GTA, Mass Effect u.s.w.). aber es nervt einfach, wenn ich z.B. sehe, was die Rallysport Challenge und Mirrors Edge Entwickler zur Zeit machen... aber naja, ich muss mich damit abfinden, dass die Leute lieber einen weiteren MP-Shooter, als ein Mirrors Edge 2 bekommen.
 
Hi KTler,

Dieser Thread soll dazu dienen eure Meinung als jahrelange Zocker kundzugeben.
-Was ist euch wichtig und was weniger wichtig in Games?
-Was soll eurer Meinung nach ein Game für euch erfüllen?
-Welche Trends findet ihr gut welche schlecht?
-Was vermisst ihr seit langem?
-ect.


Wichtig ist doch unterm Strich einfach nur, dass das Spiel Spaß macht. Das kann durch eine packende, mitreißende Story passieren, durch überragendes Gameplay, eventuell durch tonnenweise Action. Kann ich so pauschal auf jeden Fall nicht sagen. Technisch kann ein Spiel ja noch so ein Schrott sein, wenn ich mit nem dicken Grinsen davor sitze und die Stunden wie im Flug vergehen ist mir alles andere wurscht egal.
Was ein Spiel möglichst nicht machen sollte: mich stressen, ruckeln. Wobei auch das keine 100% sichere "Todsünde" ist.

Trends die ich schlecht finde: dieser Wahn, dass jedes Spiel, sei es noch so ungeeignet dafür, unbedingt en Onlinemodus bekommen muss. Ich hasse zudem den allgemeinen "Einheitsbrei" vor allem im Shooterbereich. Sieht alles gleich aus (und das ist durchaus wortwörtlich zu verstehen, dank Unreal Engine bei jedem zweiten Spiel), spielt sich gleich, ich hab oft nicht das Gefühl, dass da mit Herzblut und Hirn gearbeitet wurde.
 
Zurück
Oben