Hohe Kosten, wenig Nutzen
Zugleich zeigen die Weltklimaberichte und die einschlägige wissenschaftliche Literatur, dass die Kosten des
Klimawandels – verglichen mit anderen Veränderungen – nicht so hoch sind, wie man vielleicht denken könnte. Zwar sind die Schäden durch Hitze, Wind, Sturmfluten, Meeresspiegelanstieg in absoluten Zahlen riesig – erst recht, wenn sie über Jahrzehnte summiert werden wie kürzlich in einer Auftragsstudie des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
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Tragik des Gemeinguts
Die Bekämpfung des Klimawandels ist ein globales Gemeingut. Wer seine eigenen Emissionen mindert, trägt dafür die Kosten, wohingegen der Nutzen größtenteils bei anderen anfällt. Es ist die typische Tragik der Gemeingüter: Selbst wenn es global betrachtet wünschenswert ist, die Emissionen zu reduzieren, ist es für jede einzelne Person rational, eher wenig zum Klimaschutz beizutragen.