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Der erdrückende Klimawandel (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Antarktisches Meereis auf Rekordtief [sueddeutsche.de]

Das Meereis rund um die Antarktis hat Anfang Februar einen historischen Tiefstand erreicht. Wie das Alfred-Wegener-Institut bekannt gab, waren am 8. Februar noch 2,2 Millionen Quadratkilometer im Südlichen Ozean mit Eis bedeckt, 70 000 Quadratkilometer weniger als am bisherigen Tiefpunkt im vergangenen Jahr. So wenig Meereis wie derzeit wurde seit Beginn der Satellitenmessungen vor 40 Jahren nie beobachtet. Da die Meereisschmelze in der Antarktis wohl bis in die zweite Februarhälfte hinein andauern wird, dürfte der Tiefstand am Ende sogar noch niedriger ausfallen.

[...]

Doch dieses Jahr verläuft die Eisschmelze nach Messungen des AWI außergewöhnlich schnell. Schon im Dezember gab es demnach im Bellingshausen- und im Amundsenmeer vor der Westantarktis außergewöhnlich wenig Meereis. Das Bellingshausenmeer, wo derzeit das AWI-Forschungsschiff Polarstern operiert, ist aktuell nahezu eisfrei. Auch langfristig zeigt das Meereis in der Antarktis einen abnehmenden Trend von 2,6 Prozent pro Jahrzehnt, gemessen jeweils im Januar.

[...]
 
Mal was Positives:

Ich habe am Freitag auf WDR 5 ein Interview mit dem Klimaforscher Stefan Rahmstorf gehört. Dort sagte er, er sehe einen positiven Kipppunkt im Klimaschutz erreicht, nämlich die Wirtschaft. Diese würde derzeit weltweit in einem wahnsitzigen Tempo auf Klimaneutralität umgebaut. Dieser Prozess sei nachhaltig und würde dazu führen, dass die Welt bereits in wenigen Jahren den Gipfel des CO2-Ausstoßes erleben würde, ehe dieser zu sinken beginnen würde. Er sieht sogar dass 1,5-Grad-Ziel wieder als erreichbar an. Aber er sagt auch, es müssen weiter Anstrengungen unternommen werden, um das Klima nachhaltig und besser zu schützen.
 
Mal was Positives:

Ich habe am Freitag auf WDR 5 ein Interview mit dem Klimaforscher Stefan Rahmstorf gehört. Dort sagte er, er sehe einen positiven Kipppunkt im Klimaschutz erreicht, nämlich die Wirtschaft. Diese würde derzeit weltweit in einem wahnsitzigen Tempo auf Klimaneutralität umgebaut. Dieser Prozess sei nachhaltig und würde dazu führen, dass die Welt bereits in wenigen Jahren den Gipfel des CO2-Ausstoßes erleben würde, ehe dieser zu sinken beginnen würde. Er sieht sogar dass 1,5-Grad-Ziel wieder als erreichbar an. Aber er sagt auch, es müssen weiter Anstrengungen unternommen werden, um das Klima nachhaltig und besser zu schützen.
Auch wenn indien und china sowie russland darauf einen haufen machen?
 
Und gleichzeitig investiert China auch so viel in nachhaltige Energie wie kein anderes Land. Global und absolut betrachtet wird selbstverständlich viel zu wenig in den Klimaschutz investiert (und damit meine ich nicht nur finanzielles Invest) und da ist letztlich auch China keine Ausnahme. Aber sie sind auch nicht unbedingt ein Negativbeispiel. Zumal die ganze Welt in China produzieren lässt um dann mit dem erhobenen Finger auf dessen hohen CO²-Ausstoß zu verweisen. Verlogen.

Und was du mit deinem Verweis auf das "Regierungsmedium" ÖRR aussagen willst das weißt mal wieder nur du selbst.
 
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In den letzten Jahren hat sich die Plastikkrise verschärft. Bilder von verendeten Tieren und verschmutzten Ozeanen gehen um die Welt. Die Verpackungsindustrie meint, eine Lösung für das Problem zu haben: Recycling. Auf immer mehr Flaschen, Schachteln und Tüten findet sich der Aufdruck "100 Prozent recycelbar". Aber wenn Recycling wirklich die Lösung ist, warum wird dann heute mehr Neuplastik produziert als je zuvor? Könnte Recycling in Wahrheit nichts weiter als "Greenwashing" sein?

Dieser Film nimmt eine Industrie unter die Lupe, die das Problem lieber verbirgt als löst. Die Autoren spüren Müllmakler auf, die Plastikmüll illegal im Ausland verklappen, Industriezweige, die sich an der Verbrennung von Müll bereichern, und Mafianetzwerke, die mit Abfallschmuggel inzwischen so viel Geld verdienen wie mit Menschenhandel. Der Film zeigt, wie einige der größten Konsumgüterhersteller der Welt Recycling als Vorwand benutzen, um ohne Konsequenzen weiter die Umwelt verschmutzen zu können. Die Menschen leben in einer Welt, die im Müll ertrinkt. Und dieser Film stellt die Frage: Wer verdient an der Plastikkrise?

Einfach nur deprimierend.
 
war die tage in luxemburg einkaufen, ja die haben auch noch zu viel verpackung, aber wesentlich weniger als hier!
die verpackungsfreien läden in saarbrücken haben ja schon wieder zu...

Das Unverpackt floriert aber und hat noch immer auf. Gehe da oft vorbei. Ist halt ein reiner Lebensmittelladen. Finde ich aber gut.
 
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Statt zu sinken, steigen die globalen CO-2-Emissionen. Der Weltklimarat wird in seinem jüngsten Bericht deutlich, wie nie zuvor: Die Erderwärmung schreitet schneller voran, als gedacht und die Folgen sind verheerender.

Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Grenze für die globale Erwärmung wird laut dem neuen Bericht des Weltklimarats IPCC bereits in wenigen Jahren erreicht. Fast alle Szenarien für den kurzfristigen Treibhausgas-Ausstoß der Menschheit sagten eine Erderwärmung um 1,5 Grad im Zeitraum 2030 bis 2035 voraus, heißt es im sogenannten Synthesebericht zum aktuellen IPCC-Sachstandsbericht, den der Weltklimarat im schweizerischen Interlaken veröffentlichte.

Laut IPCC werden die derzeit heißesten Jahre künftig zu den kühlsten innerhalb einer Generation zählen.
 
Ich finde, das gehört eher hierhin:

Es ist wirklich bitter, dass der Volksentscheid gescheitert ist und m. E. doch so logisch zugleich:

- Der Klimawandel ist für die Menschen immer noch nicht greifbar und es geht keine "unmittelbare" Gefahr für Leib und Leben davon aus.
- Daher wird der Nutzen nur im eigenen Geldbeutel gemessen und der Sicherung des Wohlstands.
- 2030 ist derart kurzfristig, dass genau das o. g. Thema messbar mit in die Alltagssorgen der Menschen übergeht und den Blick über den Tellerrand haben die Menschen m. E. schon lange verloren.
- Die grüne Politik wird von vielen nur noch als Verbots- und Einschränkungspolitik wahrgenommen.
- Luisa Neubauer wird gefühlt als nerviges Klimapüppchen gesehen, obwohl man so viel lernen kann, wenn man ihr richtig zuhört.

Ich bin schon frustriert, wenn ich nur die paar Punkte aufzähle. Es ist ein stückweit wie in der Rede von Konstantin Kisin vor der Oxford Union. Wenn man den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren möchte, muss man eben China, Russland, Südamerika und/oder Afrika notwendigerweise miteinbeziehen. Und sein "They don`t want to be poor!" als Synonym für die Ausweglosigkeit der Klimapolitik läßt sich auch in so einem Volksentscheid ablesen, eben nur auf einem anderen und teilweise absurden Niveau. Diesen Kampf scheint man tatsächlich nicht mehr mit der Einstellung der Menschen gewinnen zu können, sondern nur mit genialen Köpfen und dem technischen Fortschritt, der vielleicht noch die wichtigste Frucht des Kapitalismus werden kann, wenn es nicht schon zu spät ist, denn das System steht m. E. dramatisch auf der Kippe.
 
Entweder geht die welt durch das klima unter (was nicht stimmt) oder durch krieg (was deutlich wahrscheinlicher ist).

China z.b. zemetiert den klimawandel aktuell. Ich glaube schon dass man sich mit dem gedanken befassen sollte wie man dem klimawandel entgegnet, denn auch das geht natürlich, es muss vor allem getan werden, das wird sich nicht aufhalten lassen, das wird einer der wichtigsten aufgaben der nächsten jahrzehnte, das neben den maßnahmen der vermeidung von co2.
 
- Die grüne Politik wird von vielen nur noch als Verbots- und Einschränkungspolitik wahrgenommen.

Das liegt aber zum großen Teil nicht an der Politik an sich, sondern an massiver Lobbyarbeit. Gerade heute erst einen Artikel über den mächtigen aber wenig bekannten Verband „Die Familienunternehmen“ gelesen. Da weiß man, woher der Wind kommt.

2030 mag nicht schaffbar sein, aber hier gilt es das Unmögliche zu wollen. Daher ist es bedauerlich, dass dieses Zeichen nicht gesetzt wurde.
 
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