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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die gesellschaftliche Akzeptanz der Klimaschutzmaßnahmen wie z.B. dem Heizgesetz und Nachfrage nach E-Autos sollten dir bekannt sein?
Wenn du kein Fleisch essen würdest, dann würdest du dich hier über klimaschädliche Fleischesser aufregen.
Wenn du ein petrolhead wärst, dann würdest du dir kein E-Auto in die Garage stellen wollen.
Wenn du ein niedriges Einkommen hättest, dann wärst du froh, wenn dein altes Auto nochmal durch den TÜV kommen würde.

Ich finde deine Argumentation sehr widersprüchlich, auf der einen Seite postest du hier Bilder von Katastrophen verursacht durch den ''Klimawandel" und wie man denn die Parteien wählen kann, die den Klimawandel ignorieren.
Auf der anderen Seite bist du nicht bereit an deinen Essgewohnheiten etwas zu ändern,da dir die alternativen nicht schmecken.
Dabei bist du mit deinem Gewohnheiten genauso Verursacher des Problems.
Daher solltest du erstmal deine eigenen Lebensgewohnheiten in den Griff bekommen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst.

Wir alle sind verursacher des problems. Keiner lebt auf diesem planeten komplett klimaneutral, wenn er in einer zivilisation lebt. Der umweltfreundlichste mensch ist immer der, der nicht existiert.
Nobody is perfect. Man kann schon im kleinen rahmen etwas tun, das hilft, weil jeder einzelne zumindest ein klein wenig besser sein kann.
Da muss nicht jeder ein komplett heiliger werden.
 
Berechnung - UNO-Umweltprogramm kritisiert Höchststand bei klimaschädlichen Emissionen

Nach Einschätzung des UNO-Umweltprogramms UNEP müssen vor allem Industriestaaten massive Schritte einleiten, um das Pariser Klimaziel einzuhalten. Den Berechnungen zufolge wurden 2023 weltweit Treibhausgase mit einer Klimawirkung von 57,1 Gigatonnen Kohlendioxid ausgestoßen – ein Höchststand.


https://www.deutschlandfunk.de/uno-...and-bei-klimaschaedlichen-emissionen-100.html
 
Lancet Countdown on Climate Change - Internationale Studie: Klimawandel verschärft Gesundheitsrisiken

Der Klimawandel beeinträchtigt einer Studie zufolge weltweit zunehmend die menschliche Gesundheit. Durch die Erderwärmung verstärkten sich multiple Gesundheitsrisiken immer weiter, heißt es im Report „The Lancet Countdown on Climate Change“.


https://www.deutschlandfunk.de/inte...andel-verschaerft-gesundheitsrisiken-102.html
Ist dabei berücksichtigt, dass die Menschen seit 1975 immer mehr Scheiße essen und Adipositasfälle, die verstärkt unter Hitze und auch Schlafmangel leiden, weltweit um 300% gestiegen sind? Frage für einen Freund...
 
Ist dabei berücksichtigt, dass die Menschen seit 1975 immer mehr Scheiße essen und Adipositasfälle, die verstärkt unter Hitze und auch Schlafmangel leiden, weltweit um 300% gestiegen sind? Frage für einen Freund...

In dem recht kurzen Artikel, der niemals die Komplexität des Problems darstellen könnte, wird jedenfalls auch auf Schlafmangel eingegangen, als zusätzlichen möglichen Faktor, welcher Übergewicht fördern könnte. Könnte man jetzt die Henne-Ei-Frage stellen. Richtig wird wohl beides sein: die Menschen leiden mehr unter den Umwelteinflüssen, weil generell die Gesundheit "sinkt" und die Gesundheit "sinkt", weil die Umwelteinflüsse immer schlechter werden. Auch dünne, augenscheinlich "gesunde" Menschen leiden an übermäßiger Hitze.
Ein Anstieg der Hitzesterblichkeit bei den Ü65 jähren von 167% im Vergleich zu den 1990ern aber "nur" auf eine Anstieg der Fettleibigkeit zu schieben, finde ich jedenfalls zu kurz gedacht.

Darüber hinaus, wird ja auch die Auswirkung der Erderwärmung auf die Verbreitung von Infektionskrankheiten untersucht. Das hat eher weniger was mit dem eigenen Ernährungsverhalten und dem Körpergewicht zu tun.
 
Ein Anstieg der Hitzesterblichkeit bei den Ü65 jähren von 167% im Vergleich zu den 1990ern aber "nur" auf eine Anstieg der Fettleibigkeit zu schieben, finde ich jedenfalls zu kurz gedacht.

Darüber hinaus, wird ja auch die Auswirkung der Erderwärmung auf die Verbreitung von Infektionskrankheiten untersucht. Das hat eher weniger was mit dem eigenen Ernährungsverhalten und dem Körpergewicht zu tun.
Niemand sprach von "nur" und die Verbreitung von Infektionskrankheiten hat natürlich etwas mit dem Klimawandel zu tun, ebenso wie die Widerstandsfähigkeit gegen diese Infektionskrankheiten sehr wohl und sehr viel mit dem Ernährungsverhalten und Fettleibigkeit zu tun hat.
 
Niemand sprach von "nur" und die Verbreitung von Infektionskrankheiten hat natürlich etwas mit dem Klimawandel zu tun, ebenso wie die Widerstandsfähigkeit gegen diese Infektionskrankheiten sehr wohl und sehr viel mit dem Ernährungsverhalten und Fettleibigkeit zu tun hat.

Deswegen habe ich das nur auch in Gänsefüßchen gesteckt, da es mir bei dir manchmal nicht ganz klar ist, wie man deine Einwürfe eindeutig zu werten hat ;) Hätte ich vlt. nicht machen sollen, tut mir leid.

Denke bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten geht es eher um die Ausbreitung von möglichen Übertragern aus dem Tierreich, die ihren Weg halt jetzt auch in Länder und Gegenden der Welt finden, die vorher nicht geeignet für sie waren.
 
Deswegen habe ich das nur auch in Gänsefüßchen gesteckt, da es mir bei dir manchmal nicht ganz klar ist, wie man deine Einwürfe eindeutig zu werten hat ;) Hätte ich vlt. nicht machen sollen, tut mir leid
Alles gut!

Denke bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten geht es eher um die Ausbreitung von möglichen Übertragern aus dem Tierreich, die ihren Weg halt jetzt auch in Länder und Gegenden der Welt finden, die vorher nicht geeignet für sie waren.
Bestes Beispiel ist ja jetzt schon die Verbreitung der asiatischen Tigermücke in Europa. Wenn das so weitergeht, haben wir es in ein paar Jahren auch in Deutschland vielleicht mit Dengue-Fieber oder Malaria zu tun. In dem o. g. Artikel ist das ja als "zusätzliche" Gefahr zum Hitzetod beschrieben.
 
Jahresbilanz - DWD: Durchschnittstemperatur um außergewöhnliche 0,3 Grad gestiegen

Im zu Ende gehenden Jahr ist die Durchschnittstemperatur in Deutschland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ungewöhnlich stark angestiegen. Dass 2024 erneut als wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen in die Geschichte eingehen wird, steht schon seit einigen Tagen fest. Eine genaue Auswertung der Daten habe jetzt aber ergeben, dass die Temperatur gegenüber dem Vorjahr gleich um 0,3 Grad gestiegen sei, erklärte der DWD.


https://www.deutschlandfunk.de/dwd-...ussergewoehnliche-0-3-grad-gestiegen-100.html
 
Ist halt immer so eine Sache mit Klima und Wetter.
Hier im Oberrheingraben war der Sommer nass und eher kühl. Die Nachttemperaturen waren halt etwas weniger kühl als im Durchschnitt, war ja auch immer bewölkt.
Und die Sonne schien auch weniger als sonst.
Aktuell krebsen wir um die Null Grad bei Dauergrautristesse, ein paar hundert Meter höher hat es 10° mehr. Typische Inversion halt, aber das Klima sagt dann, es ist zu warm und sonnig.
 
man merkt dass du den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht kennst.

Es gehört eben zum Klimawandel dazu dass es nasser wird. Mehr extreme Perioden, mehr Extremwetter. Und wenn der Golfstrom versiegt wirst du hier nicht mehr leben wollen (auch wenn bisher nur vermutet werden kann was dann passiert).
 
Zuletzt bearbeitet:
ich unterstelle dir nix, du hast es doch selbst geschrieben.

Was soll denn "ist ja so ne Sache mit Klima und Wetter". Das deutet doch schon an dass du der Wissenschaft da nicht allzu gerne glaubst und wirkt arg relativierend.
Wenn ich falsch liege dann mea culpa aber es liest sich für mich so.
 
Nein, er meint dass Klima nicht gleich Wetter bedeutet.
Es kann halt teils auch regional kälter/nässer werden in bestimmten Regionen und trotzdem ist das Klima ansonsten wärmer/trockener.
Das wollte er damit aussagen.
Wobei ja, Nässe ist natürlich auch mit Klimawandel einhergehend, weil mehr Wasser verdunstet und warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.
 
Klima <> Wetter
Es wird weltweit wärmer, da durch erhöhte Treibhausgaskonzentration weniger Energie ins All rückgestrahlt werden kann. Und die Erde kann nur durch Strahlung die Energie abgeben.
Die Erhöhung der Treibhausgaskonzentration ist menschengemacht.
Was kein Modell jedoch voraussagen kann, ist wie sich das Ganze auf das lokale Klima (vom Wetter ganz zu schweigen) auswirken wird, da man die Rückkopplungseffekte nicht modellieren kann.
 
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