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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So etwas gibt es bei Fleisch (noch) nicht und der gesellschaftliche Stellenwert ist bei Fleisch sehr hoch.
Wie es gibt keine Alternative? Der Stellenwert ist hoch?

Glaube das kommt ganz aufs Umfeld / die Bubble an. Ich esse zwar auch noch Fleisch, aber nur noch sehr sehr selten. In meinem Umfeld bin ich der EINZIGE der noch kein Vegetarier oder Veganer ist.

Und die Alternativen gibt es. In Berlin hat der erste vegane Rewe eröffnet.
Die Veganen Abteilungen in regulären Supermärkten werden immer größer.
IMG_20240905_191937.jpg

Und ganz ehrlich, der Großteil schmeckt einfach total geil und bei vielen Produkten schmeckst keinen Unterschied.

Ich glaube in ein paar Generationen wird kein Mensch mehr Fleisch essen.

Und ja, Fleischkonsum, Massentierhaltung usw sind eines wenn nicht sogar das größte Problem fürs Klima.
 
Afaik hat trotzdem noch niemand gezeigt, dass man Wasserstoff wirklich im großindustriellen Maßstab und kostendeckend produzieren kann. Alles noch Versuchsballons.

das ist richtig, das wird ne durchaus teure Sache aber es nicht zu tun wird uns noch teurer zu stehen kommen.

@Nimble
Viele Veggiesachen sind leider weder gesünder (oft sogar im Gegenteil) noch besser schmeckend als echtes Fleisch. ich probier die auch laufend und informier mich auch drüber.

Daher sind das leider in den meisten Fällen noch keine Alternativen.
Ausnahme sind imo Schnitzel/ Chicken Nuggets. Da merkste absolut keinen Unterschied, beim Rest leider schon.
 
das ist richtig, das wird ne durchaus teure Sache aber es nicht zu tun wird uns noch teurer zu stehen kommen.

@Nimble
Viele Veggiesachen sind leider weder gesünder (oft sogar im Gegenteil) noch besser schmeckend als echtes Fleisch. ich probier die auch laufend und informier mich auch drüber.

Daher sind das leider in den meisten Fällen noch keine Alternativen.
Ausnahme sind imo Schnitzel/ Chicken Nuggets. Da merkste absolut keinen Unterschied, beim Rest leider schon.
Ich denke da braucht man einfach ein umdenken.

Die ganzen Alternativen die es neu gibt sind meist großer Schrott.

Man kann sich einfach traditionell vegetarisch ernähren, das schaffe ich im Alltag nahezu täglich.

Fleisch und dieses nachgemachte zeugs gibt's bei mir eig kaum noch, und damit bringt man Der Umwelt was und was noch wichtiger ist, für einen selbst ist es das beste was man machen kann.

Aber sowas muss man halt wollen.
 
das ist richtig, das wird ne durchaus teure Sache aber es nicht zu tun wird uns noch teurer zu stehen kommen.

@Nimble
Viele Veggiesachen sind leider weder gesünder (oft sogar im Gegenteil) noch besser schmeckend als echtes Fleisch. ich probier die auch laufend und informier mich auch drüber.

Daher sind das leider in den meisten Fällen noch keine Alternativen.
Ausnahme sind imo Schnitzel/ Chicken Nuggets. Da merkste absolut keinen Unterschied, beim Rest leider schon.
Ums gesünder ging es jetzt aber nicht. Klar sind hochverarbeitete Lebensmittel Scheiße. Es ging jetzt nur ums Klima. Und da macht sich die Massentierhaltung bemerkbar.

Und der Faktor Ernährung ist tatsächlich DER Faktor, wo JEDER mitwirken kann.
 
das ist richtig, das wird ne durchaus teure Sache aber es nicht zu tun wird uns noch teurer zu stehen kommen.

Ist die Frage. Egal was wir tun, wir werden nicht mit den neuen sehr großen Wasserstoff-Stahlwerken in Schweden konkurrieren können, weil wir schlicht nicht mit den dortigen Energiepreisen der Wasserkraft mithalten können. Gut möglich dass man am Ende einfach nur wieder gutes Geld schlechtem hinterher wirft.
 
das kann natürlich sein, dann müssen wir entweder in der Qualität punkten, uns Wasserstoff günstig aus anderen Staaten importieren oder halt die Werke zu machen und andere Beschäftigungen finden.
 
sondern die gesellschaftliche Akzeptanz. Deshalb hab ich auch die Alternative erwähnt.
Bei der Dekarbonisierung gibt es Alternativen, Verbrenner - E-Auto, Kohlekraftwerk - Windrad, Koksverbrennung für Stahlproduktion - Wasserstoff, Ölheizung - Wärmepumpe. So etwas gibt es bei Fleisch (noch) nicht


Die gesellschaftliche Akzeptanz wir sich aber auch nur ändern, wenn man als Individuum bereit ist, mit Alternativen zu leben.
Die gibt es beim Fleisch. Zu Hauf. Und man muss auch keine Ersatzprodukte konsumieren.
Dass das für DICH keine Alternativen sind, ändern nichts daran, dass es sie gibt. Dass sie dir nicht schmecken oder nicht alle davon supergesund sind, ist einfach kein Argument. Genauso kann man sagen, E-Autos sind auch keine Alternative, weil diese weniger Spaß machen etcpp. Genauso ein Argument.

Wenn man sich WIRKLICH fürs Klima einsetzen will, dann ist man doch bestimmt auch bereit, etwas am eigenen Leben zu ändern- auch, wenn es Änderungen sind, die einem nicht so gut gefallen.

"Mir gehts aber um die realistische Chance das weltweit umzusetzen und die ist eben ohne Alternativen gleich Null."
Warum? Warum setzt du es nicht einfach für dich um? Weil es fürs große Ganze nicht genug bringt? Warum sollte man sich dann ein E-Auto kaufen, anders heizen usw.? Bringt im Einzelnen auch nicht genug.

Es bleibt einfach beim Paradoxon.
 
Ich hab auch schon ne menge vegane ersatzprodukte durch und es war zumindest für meinen geschmack nichts dabei, was an fleisch ran kommt. Klar kann manches auch gut schmecken, aber ich denke, wenn ich vegan leben würde, dann brauch ich kein soja, tofu produkt, das nach bacon schmecken soll, sondern setze halt dann eher voll aufs gemüse.
Ich will ja auch kein steak, das nach blumenkohl schmeckt.
 
Das ist halt das Problem.
ich setze es für mich nicht um weil ich es noch nicht kann/will und weil mir die Alternative fehlt.
Sobald die da ist werde ich liebend gerne umsteigen, ich hoffe zb dass das künstlich gezüchtete Fleisch in den nächsten Jahren massentauglich wird und bezahlbar.

so würde mir einfach zu viel fehlen, Fleisch ist eben auch Genuss.
Das hat nix mit nem Paradoxon zu tun.
 
Seh ich auch so. Die problematik mit dem klimakillen gibts aber auch generell, wenn man sich vegan oder vegetarisch ernährt. Wenn man weiß, wieviel wasser beispielsweise eine einzelne avokado braucht, dann noch der transport aus mexico, kalifornien whatever und teils stecken auch noch kartelle dahinter, dann kann man sich echt fragen, was man noch guten gewissens essen darf.

Hier in schweden werde ich sicher nicht komplett zum selbstversorger, aber zumindest teilweise und ich versuche auch, wenn es geht regionale produkte zu kaufen. Mein brot backe ich selbst, es sei denn ich hab absolut keine zeit.
Trotzdem gibts halt dinge, die kann ich noch nicht ändern oder will ich auch nicht ändern.
 
so würde mir einfach zu viel fehlen, Fleisch ist eben auch Genuss.
Das hat nix mit nem Paradoxon zu tun.

Es ist für dich ein Genuss und du bist nicht bereit, für das Klima Abstriche zu machen, wenn es um dich geht.
Andere sind nicht bereit, Abstriche in anderen Bereichen zu machen. Denen aber genau das vorzuwerfen, das ist paradox.

"und was machen wir? wählen Parteien die den Klimawandel ignorieren....."
Vielleicht, weil man nicht auf Genuss in irgendeiner Form verzichten will?


Anyway, die Diskussion gabs hier schon mehrmals und es wird immer das Gleiche genannt. Zurück zu Energie, Autos und Politik.
 
Wenn Energie grün und nicht teurer ist, klar, sofort umsteigen.

Bei Autos gibt es keine Alternative zum Verbrenner. E-Autos hören sich anders an, fahren anders. Machen einfach weniger Spaß. Da würde einfach zu viel fehlen. Autofahren ist eben auch Genuss.
 
Öhm nö ( eigentlich machen sie mehr Spaß aber darum gehts nicht).
Autos sind Fortbewegungsmittel um von a nach b zu kommen, ist sowohl mit Verbrenner als auch mit E Antrieb problemlos möglich. Daher ist es eine Alternative die trotzdem den Standard erhält.

bisserl sachlicher kann ma da schon rangehen.
 
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ok, lassen wir das :)

edit: Ein Mofa ist keine Alternative zu nem Auto nur weil man von A nach B kommt, so ungefähr passt dann dein Vergleich
 
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