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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wenn du damit das Gas meinst dass dort drin steckt, dann jein. Ja es ist wesentlich schlimmer als CO2 aber ist dort in so geringen Mengen vorhanden dass es irrelevant ist gegenüber dem Nutzen von Windrädern.
 
Was sind denn Waldanlangen? Meinst damit die, die auf der Wiese stehen?

Nein, es werden auch welche in Wäldern gebaut, zumindest hab ich das letztens auch bei Twitter gesehen, dass sich da maßlos drüber echauffiert wurde, dass die Grünen ja mehrere 100k Hektar Wald roden lassen, für ein paar Windkrafträder, was natürlich totaler Schwachsinn ist, aber so schön ins Narrativ der rechten Schwurbler passt.

Ist die entsorgung von ausgedienten windrädern nicht auch so ein problematisches thema?

Was soll daran schwierig sein? Ist halt genauso Schrott wie jeder andere. Im besten Fall wird so viel wie möglich recycelt.


Am besten man baut Windkrafträder nicht in Wälder, sondern auf Felder. Der Verlust der Ertragsfläche dürfte eher gering sein. Oder gleich in/an Städte direkt ranbauen. Ob der Lärm nun durch Windräder kommt, oder vom Autolärm ist mir herzlich schnuppe.
 
Das mit dem Gas wusste ich nicht aber afaik hab ich mal gehört das es wohl aktuell keine so richtige recycling lösung gibt und man die Teile einfach irgendwo verbuddelt.
Wenn ich es richtig gelesen habe werden 80-90% der Anlagen recycelt. Nur die Rotorblätter werden wohl entweder verbrannt, oder irgendwo im Ausland (aus den Augen aus dem Sinn -.-) deponiert.

Es wird aber wohl an Lösungen gearbeitet um die Anlagen zu 100% recycelt zu können. Mit Rotorblättern aus Hanf zB. Da hat Deutschland mal wieder zu lange geschlafen...
 
Nein, es werden auch welche in Wäldern gebaut, zumindest hab ich das letztens auch bei Twitter gesehen, dass sich da maßlos drüber echauffiert wurde, dass die Grünen ja mehrere 100k Hektar Wald roden lassen, für ein paar Windkrafträder, was natürlich totaler Schwachsinn ist, aber so schön ins Narrativ der rechten Schwurbler passt.

Habe ich auch gehört. Hat sich ja auch Nabu mal aufgeregt.
Wälder müssen in jedem Fall geschützt werden. Wir sollten genug Platz haben das wir die dort bauen können und nicht dafür Wald roden müssen.

Wer heutzutage noch auf so einen Schwachsinn kommt, als wäre Holzwilderei, Verkäufe, Waldbrände und Rodung im allgemeinen nicht schon schlimm genug.
 
Für die Herstellung geht auch Wald flöten.

https://www.regenwald.org/regenwaldreport/2022/604/aus-dem-regenwald-ins-windrad

Aber im Endeffekt wird es sich sicherlich rechnen.

Fands nur interessant, dass der Regenwald in der Herstellung der Räder herangezogen wird.

Danke für die Info.
In dem Artikel klingt das aber sehr stark nach der erwähnten illegalen Raubrodung, welche unnötig zu sein scheint? Aus dem Artikel entnehme ich das man auch andere Baustoffe dafür verwenden kann und es nicht nötig ist das Balsa Holz zu nehmen.

Das Verhältnis kann ich gerade nicht so erfassen... Also wie sinnvoll das Ganze ist und welche Alternativen es gibt und wie nachhaltig und gut die sind.

Letzten Endes halte ich aber die zusätzliche Rodung von Wald nur um die Dinger aufzustellen für Blödsinn. Da haben wir denke ich genug Fläche und rein von meinem Eindruck viel zu viel Probleme unsere Biodiversität aufrecht zu halten, vorallem gerade im Bezug auf den peruanischen Regenwald der zu den biodiversesten Wäldern der Erde gehört.
 
Habe ich auch gehört. Hat sich ja auch Nabu mal aufgeregt.
Wälder müssen in jedem Fall geschützt werden. Wir sollten genug Platz haben das wir die dort bauen können und nicht dafür Wald roden müssen.

Wer heutzutage noch auf so einen Schwachsinn kommt, als wäre Holzwilderei, Verkäufe, Waldbrände und Rodung im allgemeinen nicht schon schlimm genug.

Naja es kommt halt, wie eigentlich immer, auch hier wieder auf den individuellen Kontext an. Wenn es eh ein Nutzwald ist, dann kann man den schon hernehmen um da auch Windkraftanlagen drin zu bauen, sofern das halt sinnvoll ist. In einem Naturschutzgebiet wäre das aber auch mMn ein No-Go. Aber wie so oft ist es auch eine Kosten/Nutzen Rechnung.
 
Naja es kommt halt, wie eigentlich immer, auch hier wieder auf den individuellen Kontext an. Wenn es eh ein Nutzwald ist, dann kann man den schon hernehmen um da auch Windkraftanlagen drin zu bauen, sofern das halt sinnvoll ist. In einem Naturschutzgebiet wäre das aber auch mMn ein No-Go. Aber wie so oft ist es auch eine Kosten/Nutzen Rechnung.

Da würde ich allein schon die Definierung von Nutzwald infrage stellen und was das letzten Endes sein soll.

Versteh was du meinst aber nur Waldgebiete einrichten um sie dann wieder abzuholzen halte ich für Blödsinn... Gerade bei der aktuellen Lage.
Bin da aber auch nicht übermäßig informiert was ein Nutzwald genau ist und muss mich da etwas belesen.
 
In Deutschland sind 97% (Stand 2019) Nutzwald, oder Wirtschaftswald. Man hat also kaum noch Urwald, bzw. Wald, welcher nicht bewirtschaftet wird. Aber es gibt eben Wälder die werden verstärkt wirtschaftlich genutzt. Da wird also sowieso regelmäsig Brennholz, oder Holz für die Wirtschaft gewonnen. Da macht es dann auch keinen Unterschied, ob man da Flächen für Windräder frei lässt. Bei einem wenig wirtschaftlich genutzten Wald sollte man evtl. drauf schauen und an einen nicht wirtschaftlich genutzten Wald sollte man gar nicht gehen.
 
Danke für die Info.
In dem Artikel klingt das aber sehr stark nach der erwähnten illegalen Raubrodung, welche unnötig zu sein scheint? Aus dem Artikel entnehme ich das man auch andere Baustoffe dafür verwenden kann und es nicht nötig ist das Balsa Holz zu nehmen.

Das Verhältnis kann ich gerade nicht so erfassen... Also wie sinnvoll das Ganze ist und welche Alternativen es gibt und wie nachhaltig und gut die sind.

Letzten Endes halte ich aber die zusätzliche Rodung von Wald nur um die Dinger aufzustellen für Blödsinn. Da haben wir denke ich genug Fläche und rein von meinem Eindruck viel zu viel Probleme unsere Biodiversität aufrecht zu halten, vorallem gerade im Bezug auf den peruanischen Regenwald der zu den biodiversesten Wäldern der Erde gehört.


Die Vorstellung ist da vollkommen falsch. Es wird nicht wegen einem oder wenigen Windrädern eine riesige Waldfläche gerodet, sondern "nur" eine kleine Fläche, auf die dann letztlich das Windrad kommt sowie ein Weg dorthin. Und dann gibt es in Deutschland auch noch Auflagen, dass gerodete Flächen woanders wieder aufgeforstet werden müssen. Und irgendwo mitten in einen Urwald sollte man die Dinger natürlich auf keinen Fall stellen, aber das will ja auch niemand :ugly:

Volker Quaschning hat dazu mal ein schönes Video gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=nFBj7N5VOM8
 
Danke euch :) da informiere ich mich mal um ein Bild für mich zu bekommen.

Hab auch noch die Podcasts von Peter Wohlleben vor mir. Mal sehen ob er auch auf das Thema eingeht
 
Volker Quaschning hat dazu mal ein schönes Video gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=nFBj7N5VOM8
Die vielleicht größten Probleme werden aber zu wenig diskutiert, und auch Quaschning behauptet, dass die Windräder nur die Luft in der unmittelbaren Nähe beeinflussen. Das ist aber nicht ganz richtig. Die Verwirbelung der warmen Luft auf den Boden wurde m. E. bisher nur, wenn auch zu zaghaft, für die landwirtschaftlichen Fläche untersucht. Auf Grund der jetzt schon fortgeschrittenen Klimaerwärmung ziehen Windräder nach Untersuchungen zusätzliches Wasser aus dem Boden. Jetzt kann man sich natürlich Gedanken machen, was das für eine zukünftige Nutzung bedeutet.

Der "Platz" der Windräder im Wald ist deshalb vielleicht gar nicht das große Problem, sondern eher der erhebliche Eingriff in die natürliche Kühlung des Waldes und die entsprechende Sauerstoffproduktion bzw. Co2-Bindung. Das ist alles nicht so ganz trivial und wird vielleicht bereits bzgl. der Erhitzung der Kahlflächen unterschätzt.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/windkraft-wald-naturschutz-100.html

Da gibts m. W. auch ein Video auf Spiegel TV, aber das habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Die Thesen wie "wird schon passen...", "die haben das bestimmt durchgerechnet" oder "wird ja woanders wieder aufgeforstet" etc. etc. sind heutzutage leider genauso verlässlich wie viele, an anderer Stelle diskutierten Eingriffe in unser Leben. Nachher sind wir immer schlauer, aber dann ist das Kind vielleicht bereits in den Brunnen gefallen. Und das leider nur allzu menschlich und auch gefährlich.
 
Extremwetterkongress - Meteorologen halten Pariser Klimaschutzabkommen für faktisch gescheitert

Angesichts der zunehmenden Extremwetter-Ereignisse gibt es unter Experten unterschiedliche Meinungen über das sogenannte 1,5-Grad-Ziel. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Marotzke, vertrat die Ansicht, das Pariser Rahmenabkommen für mehr Klimaschutz sei faktisch gescheitert. Man müsse sich damit abfinden, dass die 1,5-Grad-Grenze überschritten werde.


https://www.deutschlandfunk.de/mete...tzabkommen-fuer-faktisch-gescheitert-100.html
 
Keine neue Erkenntniss, sollte aber nie vergessen werden und allen immer und immer wieder vor Augen gehalten werden:

Oxfam-BerichtReiche leben zigfach klimaschädlicher als arme Menschen
Viele Flugreisen, luxuriöse Häuser, reichlich Konsum: Laut einer Analyse tragen wohlhabende Personen überproportional zur Erderwärmung bei. Auch die Zahlen aus Deutschland sind ernüchternd.
...
Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verursachte demnach 2019 so viele klimaschädliche Treibhausgase wie die fünf Milliarden Menschen, die die ärmeren zwei Drittel ausmachen.
https://www.spiegel.de/ausland/oxfa...nschen-a-1c82bb72-b5db-42ad-ba17-8527f333fda5

Einfach nur krank
 
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