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Der erdrückende Klimawandel

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James Cameron macht zu genau diesem Thema großes SciFi-Kino, aber irgendwie scheint es trotzdem niemand kapieren zu wollen.
 
Und mit gesamter Wissenschaft ist eine Übereinstimmung von 99,9% aller Wissenschaftler gemeint. Das sind im Bereich der forschenden Wissenschaft Zahlen, die absolut einmalig sind und so nur extrem selten erreicht werden. Ich würde vermuten, dass selbst die These "Die Erde ist eine Kugel und keine Scheibe" auch heutzutage nicht auf einen ähnlichen Wert kommt. Verstehst du worauf ich hinauswill? Ich mein es ja gar nicht böse, aber die Ansicht, die Klimaerwärmung sei nicht menschengemacht ist mit dem heutigen (faktenbasierten!) Wissensstand eine ziemlich...exklusive. Es gibt keine Zweifel daran. Es gibt sie schlicht nicht.

Klimawandel zu 99,9 Prozent menschengemacht - Wissen - SZ.de (sueddeutsche.de)

Gab es dazu nicht Meldungen das gegenteilige Erkenntnisse und neutrale Erkenntnisse bei den 99% fehlen bzw nicht berücksichtigt wurden?
Bin mir da allerdings nicht sicher.
 
Gab es dazu nicht Meldungen das gegenteilige Erkenntnisse und neutrale Erkenntnisse bei den 99% fehlen bzw nicht berücksichtigt wurden?
Bin mir da allerdings nicht sicher.

Ist das jetzt ernst gemeint?
Die 'gegenteilige Erkenntnisse und neutrale Erkenntnisse' von denen du sprichst wären dann die <1% wissenschaftliche 'Meinungen' die den 99% gegenüberstehen.
 
Beruhigt euch mal :)
Ich hatte es etwas verwechselt und nochmal geschaut.
Bei der Zahl der 97% aller Klimaforscher, die den menschengemachten Klimawandel nicht anzweifeln, wird in der Regel und auch von der AfD einiges angezweifelt. Klimawandelleugner wie beim Kopp-Verlag „entdeckten“ hierbei, dass bei der Studie, der angeblich diese Zahl zu Grunde liegt, „nur 3146 Wissenschaftler“ von 10 257 Befragten geantwortet hätten. Nur wie der Blog KlimaLounge feststellt, ist erstens mehr als 30% Antworten eine verdammt gute Reaktionsquote und zweitens wurden die Wissenschaftler auch nach Fachgebiet und Fachpublikationen befragt.

Warum das relevant ist? Weil diejenigen der Wissenschaftler, die auch tatsächlich überwiegend zu Klimaveränderungen forschen und veröffentlichen der Aussage, dass der Klimawandel menschengemacht ist, zustimmen. Nämlich zu 97%. Wirtschaftsgeologen nur zu 47% und Meteorologen nur zu 64%. Aber das sind ja auch keine Klimaforscher.
https://www.volksverpetzer.de/bericht/afd-konsens-klimawandel/
 
Nice.
Dazu mal eine Frage, weil ich da bisher stark nach Bauchgefühl gegangen bin, also nur eine Meinung oder Bauchgefühl die bzw das man gerne berichtigen kann:

Windräder sind zwar okay, aber eher so ein Relikt alter Zeit. Besser, sowohl wirtschaftlich, von der Energiegewinning als auch allgemein verträglicher sind die Solarpanele.

Wie liege ich da mit dieser Ansicht? Kennt sich da jemand aus?
 
Alles gut. Deswegen interessiert es mich ja :)

Der simple Fakt das Windräder öfter Energie erzeugen können ist mir gar nicht so selbst gekommen. Danke allein schon für den Gedanken.

Aufgrund dessen das ich die letzten Monate viel mit Taxifahrern in die Klinik fahren musste, bin ich sehr viel ins Gespräch zu den üblichen Themen gekommen. Konnte ziemlich gut üben wie ich meine überzeugten Standpunkte argumentiere und aufkläre, aber dazu sind auch ein paar Fragen bei mir entstanden.
 
Klar stören Windräder mehr als ne PV Anlage aufm Dach oder sonst wo und PV könnte man auch wesentlich leichter über bereits versiegelte Flächen anbringen aber ohne Wind gehts nicht.

edit: v.a. werden wir eh schon sehr viel Mühe haben unseren kompletten zukünftigen! Strombedarf durch PV und Windkraft decken zu können. Es gibt also kein entweder/oder sondern nur ein Beides.
 
Oder Bayern leistet mal seinen Anteil?

IMG_8494.png
 
Der Winter naht, ab 16 Uhr irgendwann dunkel, da will ich mal die Solarwerte sehen, zumal wir eine höhere Luftfeuchte haben wegen dem warmen Meer, es gibt jetzt schon paar Orte mit nie gemessenen Schneemengen, ich denke das wird auch hier realistisch sein.
 
Die sollen halt mehr Offshore Anlagen bauen.
Sowohl Offshore- als auch Waldanlagen stellen einen echten Zielkonflikt dar. Zum einen möchte man, dass die Wälder durch einen gebremsten Klimawandel erhalten bleiben, zum anderen stellen Windräder selbst eine nicht zu unterschätzende Schädigung der Umwelt dar, auf die m. E. bewusst nicht mehr so eingegangen wird, wie z. B. noch vor 5-10 Jahren. Ich zähle dazu mal nicht die seltenen Erden etc., die dafür benötigt werden, sondern vielmehr den ökologischen Kollateralschaden, der vielen Tierarten, dem Mikroklima in Windparks oder den Meeressäugern zugeführt wird. Die unglaubliche Lautstärke der Offshore-Anlagen stört bspw. den Orientierungssinn von Walen über etliche Kilometer hinweg. Wir sind leider wieder einmal an dem Punkt, an dem der technische Fortschritt wichtiger als die Untersuchung der Konsequenzen ist. Aber eine echte Lösung für das Dilemma sehe ich auch nicht - Ich bin mir nur sicher, dass uns wieder das eine oder Thema in vielleicht schon 10 Jahren auf die Füße fällt. Dann stehen wieder alle betroffen da und meinen, das hätte man unmöglich ahnen können. Einen Tod müssen wir wohl sterben; ich hätte nur lieber eine vollständigere Informationslage für die Entscheidungen, aber das war ja noch nie unsere Stärke.
 
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