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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich bezog mich auf Steels Aussagen und es hatte den Anschein, als würdest du diesen zustimmen. Nichts anderes als das obige habe ich gesagt. Natürlich wird das Wetter extremer, aber Wetter ungleich Klima. Ich kann nicht hier in Deutschland nach draußen schauen, 20 Grad und Regen sehen und in meinem Stammtisch rum gröhlen "Den Klimawandel gibts nicht!!!"
mal langsam. Ich hab nie behauptet das es den Klimawandel nicht gibt, nur Zweifel ich stark daran das er menschengemacht ist. Wir werden dagegen nicht viel unternehmen können. Selbst wenn wir von heute auf morgen die komplette Industrie und Autos lahmlegen würden.
Das Klima hat sich schon immer geändert. Auch ohne uns.
 
mal langsam. Ich hab nie behauptet das es den Klimawandel nicht gibt, nur Zweifel ich stark daran das er menschengemacht ist. Wir werden dagegen nicht viel unternehmen können. Selbst wenn wir von heute auf morgen die komplette Industrie und Autos lahmlegen würden.
Das Klima hat sich schon immer geändert. Auch ohne uns.
Lass gut sein.
Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlicher Konsens und bewiesen.
Du zweifelst wissenschaftliche Tatsachen an. Das ist dein gutes Recht, aber damit disqualifizierst du dich dann eben als Gesprächspartner in diesem Thread.
 
mal langsam. Ich hab nie behauptet das es den Klimawandel nicht gibt, nur Zweifel ich stark daran das er menschengemacht ist. Wir werden dagegen nicht viel unternehmen können. Selbst wenn wir von heute auf morgen die komplette Industrie und Autos lahmlegen würden.
Das Klima hat sich schon immer geändert. Auch ohne uns.
Dann ergänze bei meinen Aussagen "menschengemacht". Aber was bringt dich denn zu der Annahme? Irgendwie muss man das doch begründen?

Ich frage mich einfach nur wie man bei Sichtung aller Messungen und Graphen seit Beginn der industriellen Revolution und der Feststellung dass es in der Erd(neu)geschichte nicht mal den Hauch einer ähnlich rasanten Erwärmung gab, nicht den Zusammenhang zum menschlichen Wirken sehen kann? Nochmal: Temperaturanstiege, die in der gesamten Geschichte unseres Planeten zehntausende von Jahren benötigten, geschehen nun in 2 Jahrhunderten (!).
Zudem haben wir es hier mit einer These zu tun, die von der gesamten Wissenschaft unterstützt wird. Warum sollte man selber es als "simpler Bürger" also besser wissen? Und mit gesamter Wissenschaft ist eine Übereinstimmung von 99,9% aller Wissenschaftler gemeint. Das sind im Bereich der forschenden Wissenschaft Zahlen, die absolut einmalig sind und so nur extrem selten erreicht werden. Ich würde vermuten, dass selbst die These "Die Erde ist eine Kugel und keine Scheibe" auch heutzutage nicht auf einen ähnlichen Wert kommt. Verstehst du worauf ich hinauswill? Ich mein es ja gar nicht böse, aber die Ansicht, die Klimaerwärmung sei nicht menschengemacht ist mit dem heutigen (faktenbasierten!) Wissensstand eine ziemlich...exklusive. Es gibt keine Zweifel daran. Es gibt sie schlicht nicht.

Klimawandel zu 99,9 Prozent menschengemacht - Wissen - SZ.de (sueddeutsche.de)

Dazu empfehle ich dir wie gesagt, folgenden Artikel durchzulesen: Globale Erwärmung – Wikipedia

Danach sollten keine Fragen mehr offenbleiben. Insbesondere wenn du dich mit faktenbasierten Messwerten auseinandergesetzt hast. Ich meine es ja nur gut.

"Der IPCC schreibt in seinem 2021 erschienenen sechsten Sachstandsbericht, dass es unzweifelhaft ist, dass menschlicher Einfluss die Atmosphäre, die Ozeane und Landmassen erwärmt hat. Nach Abschätzung des IPCC sind 1,07 °C der 1,09 °C Erwärmung der Erdoberfläche zwischen 1850 und 1900 sowie zwischen 2011 und 2020 auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.[2]:4, A.1 Diese Aussage wird von anderen Sachstandsberichten gestützt;[9] in der Wissenschaft besteht seit Mitte der 1990er Jahre[10][11] ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die gemessene globale Erwärmung nahezu vollständig vom Menschen verursacht wird.[12] Die gegenwärtige Erwärmung verläuft erheblich schneller als alle bekannten Erwärmungsphasen der Erdneuzeit, also seit 66 Millionen Jahren.[13][14][15] Ohne den gegenwärtigen menschlichen Einfluss auf das Klimasystem würde sich der seit einigen Jahrtausenden herrschende leichte Abkühlungstrend mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter fortsetzen.[16]"

"Die derzeit beobachtete globale Erwärmung ist nahezu vollständig auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Gemäß IPCC sind 1,07 °C der 1,09 °C Erwärmung der Erdoberfläche zwischen 1850–1900 und 2011–2020 auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.[2] Im vierten Nationalen Klimabericht der Vereinigten Staaten wird der wahrscheinliche menschliche Anteil an der Erwärmung des Zeitraums 1951 bis 2010 mit zwischen 93 % und 123 % angegeben. Werte über 100 % bedeuten hierbei eine Überkompensation diverser Abkühlungsfaktoren.[9] Hingegen sind Veränderungen der natürlichen Sonnenaktivität ein unbedeutender Faktor bei der gegenwärtig beobachteten Erderwärmung. Die Sonnenaktivität machte im gleichen Zeitraum einen Strahlungsantrieb von nur 0,1 W/m² aus; seit Mitte des 20. Jahrhunderts ging die Sonnenaktivität sogar zurück.[38]"
 
mal langsam. Ich hab nie behauptet das es den Klimawandel nicht gibt, nur Zweifel ich stark daran das er menschengemacht ist. Wir werden dagegen nicht viel unternehmen können. Selbst wenn wir von heute auf morgen die komplette Industrie und Autos lahmlegen würden.
Das Klima hat sich schon immer geändert. Auch ohne uns.

Der Punkt ist nicht, ob das Klima sich auch ohne Menschen wandelt, denn das passiert natürlich. Der Punkt ist, in welchem Zeitraum sich der Wandel vollzieht. Dank uns passiert das viel zu schnell. Neulich gelesen, dass 50% des in die Athmosphäre geblasenen CO2 seit 1990 entstanden ist
 
Dann ergänze bei meinen Aussagen "menschengemacht". Aber was bringt dich denn zu der Annahme? Irgendwie muss man das doch begründen?

Ich frage mich einfach nur wie man bei Sichtung aller Messungen und Graphen seit Beginn der industriellen Revolution und der Feststellung dass es in der Erd(neu)geschichte nicht mal den Hauch einer ähnlich rasanten Erwärmung gab, nicht den Zusammenhang zum menschlichen Wirken sehen kann? Nochmal: Temperaturanstiege, die in der gesamten Geschichte unseres Planeten zehntausende von Jahren benötigten, geschehen nun in 2 Jahrhunderten (!).
Zudem haben wir es hier mit einer These zu tun, die von der gesamten Wissenschaft unterstützt wird. Warum sollte man selber es als "simpler Bürger" also besser wissen? Und mit gesamter Wissenschaft ist eine Übereinstimmung von 99,9% aller Wissenschaftler gemeint. Das sind im Bereich der forschenden Wissenschaft Zahlen, die absolut einmalig sind und so nur extrem selten erreicht werden. Ich würde vermuten, dass selbst die These "Die Erde ist eine Kugel und keine Scheibe" auch heutzutage nicht auf einen ähnlichen Wert kommt. Verstehst du worauf ich hinauswill? Ich mein es ja gar nicht böse, aber die Ansicht, die Klimaerwärmung sei nicht menschengemacht ist mit dem heutigen (faktenbasierten!) Wissensstand eine ziemlich...exklusive. Es gibt keine Zweifel daran. Es gibt sie schlicht nicht.

Klimawandel zu 99,9 Prozent menschengemacht - Wissen - SZ.de (sueddeutsche.de)

Dazu empfehle ich dir wie gesagt, folgenden Artikel durchzulesen: Globale Erwärmung – Wikipedia

Danach sollten keine Fragen mehr offenbleiben. Insbesondere wenn du dich mit faktenbasierten Messwerten auseinandergesetzt hast. Ich meine es ja nur gut.

"Der IPCC schreibt in seinem 2021 erschienenen sechsten Sachstandsbericht, dass es unzweifelhaft ist, dass menschlicher Einfluss die Atmosphäre, die Ozeane und Landmassen erwärmt hat. Nach Abschätzung des IPCC sind 1,07 °C der 1,09 °C Erwärmung der Erdoberfläche zwischen 1850 und 1900 sowie zwischen 2011 und 2020 auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.[2]:4, A.1 Diese Aussage wird von anderen Sachstandsberichten gestützt;[9] in der Wissenschaft besteht seit Mitte der 1990er Jahre[10][11] ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die gemessene globale Erwärmung nahezu vollständig vom Menschen verursacht wird.[12] Die gegenwärtige Erwärmung verläuft erheblich schneller als alle bekannten Erwärmungsphasen der Erdneuzeit, also seit 66 Millionen Jahren.[13][14][15] Ohne den gegenwärtigen menschlichen Einfluss auf das Klimasystem würde sich der seit einigen Jahrtausenden herrschende leichte Abkühlungstrend mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter fortsetzen.[16]"

"Die derzeit beobachtete globale Erwärmung ist nahezu vollständig auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Gemäß IPCC sind 1,07 °C der 1,09 °C Erwärmung der Erdoberfläche zwischen 1850–1900 und 2011–2020 auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.[2] Im vierten Nationalen Klimabericht der Vereinigten Staaten wird der wahrscheinliche menschliche Anteil an der Erwärmung des Zeitraums 1951 bis 2010 mit zwischen 93 % und 123 % angegeben. Werte über 100 % bedeuten hierbei eine Überkompensation diverser Abkühlungsfaktoren.[9] Hingegen sind Veränderungen der natürlichen Sonnenaktivität ein unbedeutender Faktor bei der gegenwärtig beobachteten Erderwärmung. Die Sonnenaktivität machte im gleichen Zeitraum einen Strahlungsantrieb von nur 0,1 W/m² aus; seit Mitte des 20. Jahrhunderts ging die Sonnenaktivität sogar zurück.[38]"
Danke für die ausführliche Ausführung.
Allerdings bezweifle ich stark das man als Deutschland alleine viel dagegen ausrichten kann, wenn alle anderen Länder ringsum sogar noch "aufrüsten" (Kernkraftwerke z.b. frankreich) China und USA ist es scheinbar auch egal.
Wenn schon ein Wandel vollzogen werden soll muss der doch global passieren.
Am ende importieren wir wieder Strom von anderen Ländern die diesen mit Kernkraft herstellen, weil wir mit unseren grünen Anlagen den Bedarf nicht decken können.
 
Bei Kernkraft ist das aber "egal", diese ist ja Klimafreundlich. Die Probleme liegen da ja woanders.
Der Atommüll ist ja nicht nur ein Ökologisches, sondern auch ein Ökonomisches Problem, da die Langzeitkosten da einfach extrem sind.
Aber wenn wir den Importieren und die Französischen Steuerzahler das über Generationen zahlen müssen, ist das ja deren Problem :D

Außerdem sind wir als Deutschland auch nicht wirklich in der Position anderen Ländern zu erzählen das sie Sauberen Strom Produzieren sollen da wir das ja selber über Jahrzehnte verschlafen haben und jetzt erstmal damit beschäftigt sind innerhalb der EU vom Vorletzten Platz weg zu kommen :ugly:
In den Wintermonaten sieht das bei uns halt echt noch richtig übel aus. Wir haben bisher eigentlich nur unsere Atom Energie mit Erneuerbaren ersetzt, das ist bei den Fossilen ja noch gar nicht passiert.
Screenshot 2023-07-28 144023.png

https://www.ndr.de/nachrichten/info...Anteil-erneuerbarer-Energien,strommix102.html
 
Danke für die ausführliche Ausführung.
Allerdings bezweifle ich stark das man als Deutschland alleine viel dagegen ausrichten kann, wenn alle anderen Länder ringsum sogar noch "aufrüsten" (Kernkraftwerke z.b. frankreich) China und USA ist es scheinbar auch egal.
Wenn schon ein Wandel vollzogen werden soll muss der doch global passieren.
Am ende importieren wir wieder Strom von anderen Ländern die diesen mit Kernkraft herstellen, weil wir mit unseren grünen Anlagen den Bedarf nicht decken können.

Ich muss leider meine Aussage von vor ein paar Tagen revidieren. Du bist offenbar nicht mal in der Lage, deine eigenen Zweifel und Fragen, mittels den frei zur Verfügung stehenden und in unterschiedlichen intellektuellen Aufbereitungen zur Verfügung stehenden Informationen, gegen zu checken. Stattdessen kommst du hier aus deiner Blase gehüpft und wenn dir die hilfsbereiten User dieses Forums alles auf dem Silbertablett serviert haben, wirst du dich beratungsresistent zurückziehen. Mingo hat leider Recht.
 
Erst müssen die Reichen (zum Teil, ein bisschen dürfen sie natürlich behalten) enteignet werden. Dann ist es vorbei mit zig Tonnen CO2 verschwenden durch Privatjets, Kreuzfahrtschiffe und co. Dieses Geld wird dann zu einem universellem, bedingungslosen Grundeinkommen umgewandelt und kommt jedem Erdenbürger zugute. Damit kann sich jeder einen klimaneutraleren Lifestyle leisten und die Welt ist dann ein besserer Ort.
 
Bei Kernkraft ist das aber "egal", diese ist ja Klimafreundlich. Die Probleme liegen da ja woanders.
Der Atommüll ist ja nicht nur ein Ökologisches, sondern auch ein Ökonomisches Problem, da die Langzeitkosten da einfach extrem sind.
Aber wenn wir den Importieren und die Französischen Steuerzahler das über Generationen zahlen müssen, ist das ja deren Problem :D

Außerdem sind wir als Deutschland auch nicht wirklich in der Position anderen Ländern zu erzählen das sie Sauberen Strom Produzieren sollen da wir das ja selber über Jahrzehnte verschlafen haben und jetzt erstmal damit beschäftigt sind innerhalb der EU vom Vorletzten Platz weg zu kommen :ugly:
In den Wintermonaten sieht das bei uns halt echt noch richtig übel aus. Wir haben bisher eigentlich nur unsere Atom Energie mit Erneuerbaren ersetzt, das ist bei den Fossilen ja noch gar nicht passiert.
Anhang anzeigen 161561
https://www.ndr.de/nachrichten/info...Anteil-erneuerbarer-Energien,strommix102.html


In was sollen wir denn den vorletzten Platz in der EU haben :?

Und btw.: ich weiß nicht, wo immer wieder diese Fehlinformation herkommt, dass wir vor allem im Winter Probleme mit dem erneuerbaren Strom hätten (so deute ich das was du schreibst bezüglich übel aussehen). Tatsächlich ist der Anteil der erneuerbaren am Strommix im Winter, Frühling, Herbst und Sommer recht ähnlich, was auch daran liegt, dass Wind und Sonne zu im wesentlichen genau entgegengesetzten Jahreszeiten viel Strom erzeugen.

Vgl. beispielsweise hier für 2022:

https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&year=2022


Auch die Aussage wir hätten bisher eigentlich nur unsere Atomenergie mit erneuerbaren ersetzt ist falsch.

Als Beispiel sei hierbei auf 2022 vs. 2010 (vor Fukushima) verwiesen. Die großen drei fossilen haben 2010 vs. 2022 das folgende erzeugt (Nettostromerzeugung):

2010 - Braunkohle: 130,4 TWh - Steinkohle: 99,7 TWh - Gas: 63,1 TWh

2022 - Braunkohle: 105,9 TWh - Steinkohle: 55,4 TWh - Gas: 45,2 TWh

Falls Du 2022 aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine für problematisch halten solltest (da ggf. deutlich weniger Gas verstromt worden sein könnte), schau dir gerne auch 2021 an. Da ist es tatsächlich etwas mehr Gas, dafür aber auch nochmal wesentlich weniger Braun- und Steinkohle.

https://www.energy-charts.info/char...rtColumnSorting=default&year=-1&interval=year
 
Danke für die ausführliche Ausführung.
Allerdings bezweifle ich stark das man als Deutschland alleine viel dagegen ausrichten kann, wenn alle anderen Länder ringsum sogar noch "aufrüsten" (Kernkraftwerke z.b. frankreich) China und USA ist es scheinbar auch egal.
Wenn schon ein Wandel vollzogen werden soll muss der doch global passieren.
Am ende importieren wir wieder Strom von anderen Ländern die diesen mit Kernkraft herstellen, weil wir mit unseren grünen Anlagen den Bedarf nicht decken können.
Kann Deutschland. Sie sind nur zu dumm den Strom zu speichern, weshalb ich in Österreich hervorragend billigen öko Strom beziehe :)

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In was sollen wir denn den vorletzten Platz in der EU haben :?

Und btw.: ich weiß nicht, wo immer wieder diese Fehlinformation herkommt, dass wir vor allem im Winter Probleme mit dem erneuerbaren Strom hätten (so deute ich das was du schreibst bezüglich übel aussehen). Tatsächlich ist der Anteil der erneuerbaren am Strommix im Winter, Frühling, Herbst und Sommer recht ähnlich, was auch daran liegt, dass Wind und Sonne zu im wesentlichen genau entgegengesetzten Jahreszeiten viel Strom erzeugen.

Vgl. beispielsweise hier für 2022:

https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&year=2022


Auch die Aussage wir hätten bisher eigentlich nur unsere Atomenergie mit erneuerbaren ersetzt ist falsch.

Als Beispiel sei hierbei auf 2022 vs. 2010 (vor Fukushima) verwiesen. Die großen drei fossilen haben 2010 vs. 2022 das folgende erzeugt (Nettostromerzeugung):

2010 - Braunkohle: 130,4 TWh - Steinkohle: 99,7 TWh - Gas: 63,1 TWh

2022 - Braunkohle: 105,9 TWh - Steinkohle: 55,4 TWh - Gas: 45,2 TWh

Falls Du 2022 aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine für problematisch halten solltest (da ggf. deutlich weniger Gas verstromt worden sein könnte), schau dir gerne auch 2021 an. Da ist es tatsächlich etwas mehr Gas, dafür aber auch nochmal wesentlich weniger Braun- und Steinkohle.

https://www.energy-charts.info/char...rtColumnSorting=default&year=-1&interval=year

Mit Platz 2 hatte ich wohl wirklich eine falsche Info im Kopf.
An meiner Kernaussage ändert das jetzt aber nicht so viel. ich ging ja darauf ein das es angeblich nichts bringt wenn nur wir grün bei der Stromerzeugung werden/sind wenn andere das nicht tun. Da habe ich nur darauf hingewiesen das wir nicht in der Position sind andere zu Belehren, da unser Strommix trotz starker Verbesserungen noch immer nicht gut/ CO2 Arm ist.
Strommix .png
https://app.electricitymaps.com/)?lang=de
2022 lag (laut Link) Deutschland bei 486g Co2 pro Kwh.
Also mehr als Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, Niederlande, Italien, England, Österreich, Schweiz, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Irland, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Slowenien, Lettland, Litauen und kA wen ich noch übersehen habe.
Was ich damit sagen wollte ist letztendlich nur das wir erstmal unsere eigenen Hausaufgaben machen müssen.
 
Stell dir vor "alle" großen Ölkonzerne (Shell, Exxon, BP und Total) wissen seit den 1970ern, was sie da für eine Scheiße veranstalten.
Und haben Strategien entwickelt, das als Schwachsinn über Jahrzehnte zu bezeichnen.

Und auch Total hat sich demnach mit vollem Einsatz darum bemüht, Zweifel an der Echtheit des Klimawandels zu säen, politischen Maßnahmen entgegenzuwirken und aktiv »Unwissenheit zu erzeugen«.

  • Die Verantwortlichen bei Total waren sich der schädlichen Auswirkungen der globalen Erwärmung bewusst – und zwar mindestens seit 1971.

  • Und trotzdem leugnete Total bis in die Neunzigerjahre offen die Klimawissenschaft.

  • Auch darüber hinaus verfolgte Total verschiedene Strategien, um die Gefahr der Klimakrise – und den Beitrag der Mineralölunternehmen – zu verschleiern.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...ermung-a-b31a50ef-1d28-4774-a0a3-ca70756c0b70

Stell dir nun vor, es ist 2023 und immer noch nicht bei den Leuten angekommen.

Ich muss leider sagen ich kenne einen im Arbeitsumfeld der sich leider erst vor wenigen Tagen quasi genauso wie STEEL geäußert hat. Gott sei dank war ich gesessen.
 
Interview der Woche - „Es mangelt am Willen“ – Klimaforscher Rahmstorf hält 1,5-Grad-Ziel politisch kaum noch für erreichbar

Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf hält die Überschreitung der 1,5-Grad-Marke bei der Erderwärmung für kaum noch aufhaltbar. Politisch sei dies angesichts der Weltlage praktisch nicht mehr zu schaffen, sagte er im Interview der Woche des Deutschlandfunks.


https://www.deutschlandfunk.de/es-m...-politisch-kaum-noch-fuer-erreichbar-100.html
 
Interview der Woche - „Es mangelt am Willen“ – Klimaforscher Rahmstorf hält 1,5-Grad-Ziel politisch kaum noch für erreichbar

Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf hält die Überschreitung der 1,5-Grad-Marke bei der Erderwärmung für kaum noch aufhaltbar. Politisch sei dies angesichts der Weltlage praktisch nicht mehr zu schaffen, sagte er im Interview der Woche des Deutschlandfunks.


https://www.deutschlandfunk.de/es-m...-politisch-kaum-noch-fuer-erreichbar-100.html

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