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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

auf so ner piste hab ich null bock zu fahren...ich hatte echt glück dieses Jahr. Anfang Dezember gabs noch Schnee und alles war weiß.
Wenn ich auf Teufel komm raus fahren will geh ich halt in ne Halle oder fahr dorthin wo Schnee liegt...
 
Temperaturanstieg besonders hoch - Für viele Länder Europas war 2022 das wärmste Jahr [n-tv.de]

In vielen Ländern im Westen Europas ist 2022 das wärmste jemals gemessene Jahr gewesen. In Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und weiteren Staaten sei eine so hohe Durchschnittstemperatur gemessen worden wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen, betonte die Klimaforscherin Freya Vamborg vom EU-Klimawandeldienst Copernicus an diesem Dienstag in einer Online-Pressekonferenz.

Der vergangene Sommer war nach Auswertungen des Dienstes der wärmste bisher gemessene in Europa. Das Gesamtjahr 2022 war in Europa das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1979, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Copernicus-Bericht zu Klimaextremen 2022 hervorgeht. Übertroffen wurden das Jahr nur von 2020.

Vielerorts in Europa sorgten dem Bericht zufolge Hitzewellen in Kombination mit kaum Regen und trockenen Böden für Dürreperioden, was zu Problemen in der Landwirtschaft, der Schifffahrt und der Energiewirtschaft führte. Außerdem erhöhte die extreme Trockenheit die Gefahr für Waldbrände - laut Schätzungen wurden im Sommer die höchsten Emissionen durch Waldbrände in der EU und dem Vereinigten Königreich in den letzten 15 Jahren ausgestoßen.

"2022 war ein weiteres Jahr der Klimaextreme in Europa und weltweit. Diese Ereignisse machen deutlich, dass wir bereits jetzt die verheerenden Folgen unserer sich erwärmenden Welt zu spüren bekommen", hielt die stellvertretende Direktorin des Dienstes, Samantha Burgess, fest. Zur Vermeidung der schlimmsten Folgen müssten die Emissionen dringend verringert werden, außerdem müsse sich die Gesellschaft an das sich verändernde Klima anpassen.

Aus seinen Messungen und Schätzungen leitet der EU-Dienst außerdem ab, dass die Temperaturen in Europa in den vergangenen 30 Jahren mehr als doppelt so stark angestiegen sind wie im globalen Durchschnitt und sich Europa von allen Kontinenten am stärksten erwärmt. Dies liege unter anderem an der Lage Europas in der Nähe der höheren nördlicheren Breitengrade, aber auch an Effekten, die für extrem heiße Sommer im Mittelmeerraum sorgen.

Copernicus-Direktor Carlo Buontempo geht von weiteren Rekorden in den kommenden Jahren aus: "Wir können nicht sicher sein, ob der nächste Sommer der heißeste wird. Aber wenn ich wetten müsste, würde ich auf jeden Fall auf einen heißen wetten. Kühlere Jahre werden nun eher die Ausnahme sein", sagte Buontempo mit Blick auf die Erderwärmung.

Weltweit war 2022 Copernicus zufolge das fünftwärmste Jahr und die vergangenen acht Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Durchschnittlich war es im vergangenen Jahr 0,3 Grad wärmer als im Copernicus-Referenzzeitraum der Jahre 1991 bis 2020. Im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bedeutet das eine Erderwärmung von etwa 1,2 Grad.

Die internationale Staatengemeinschaft will die Erderwärmung bei maximal 1,5 Grad stoppen, um die katastrophalsten Folgen des Klimawandels zu verhindern.

Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre nahm jedoch auch im vergangenen Jahr nicht ab - im Gegenteil. Sowohl die Konzentration von Kohlendioxid als auch des extrem potenten Klimagases Methan stieg an: im Jahresdurchschnitt auf 417 ppm (parts per million - Teilchen CO2 pro Millionen Teilchen) für Kohlendioxid und 1894 ppb (parts per billion - Teilchen Methan pro Milliarde Teilchen) für Methan. Für beide Gase sind dies Copernicus zufolge die höchsten Werte seit Beginn der Aufzeichnungen. Bezieht man andere Messungen mit ein, sind es sogar die höchsten Werte seit Hunderttausenden Jahren.

"Treibhausgase, einschließlich Kohlendioxid und Methan, sind die Haupttreiber des Klimawandels, und unsere Messungen zeigen, dass die atmosphärischen Konzentrationen weiter ansteigen, ohne dass es hierbei Anzeichen für eine Verlangsamung gibt", sagte Vincent-Henri Peuch, der den Copernicus-Monitoring-Dienst leitet.

[...]


Es wird nicht besser Freunde...
 
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Klimakrise belastet junge Menschen stark – bis hin zur Depression [geo.de]

Expertinnen und Experten bestätigen: Die Klimakrise belastet viele Kinder und Jugendliche psychisch stark. Mit Blick auf die Zukunft hätten sie Angst, seien wütend oder verzweifelt: Wie wird die Welt in 10 oder 20 Jahren aussehen? Hat es noch Sinn, Kinder zu bekommen? Und: Wieso tut die Politik nichts?

In einer kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung publizierten Umfrage in Deutschland äußerten 80 Prozent der Befragten im Alter von 12 bis 18 Jahren Sorge wegen des Klimawandels, 42 Prozent waren sehr besorgt.

Wovor junge Menschen mit Blick auf die Klimakrise konkret Angst haben, hänge auch vom Alter ab, sagt die Psychologin Lea Dohm von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG): "Wir wissen, dass das bei jüngeren Kindern etwa im Grundschulalter eher noch konkretere Ängste sind, wie die Angst vor Feuer oder Überschwemmungen." Jugendliche hingegen beschäftigten sich mehr mit der eigenen Identität und dem politischen Bezugsrahmen. Fehlender Klimaschutz werde auch mit der Tatenlosigkeit der Regierung zusammengebracht.

[...]

Als wahrscheinlichstes Szenario gelte zurzeit eine globale Erwärmung um 2,5 bis 3 Grad. Auch in diesem Fall könnten bereits Eisschilde abschmelzen, Wälder verschiedener Klimazonen geschädigt werden und vermehrt Permafrostböden auftauen und das extrem kräftige Treibhausgas Methan freisetzen, sagt Marx.

Er sehe die Zukunft dennoch nicht ganz so pessimistisch – zumindest mit Blick auf Deutschland. "Am Ende des Jahrhunderts wird Deutschland immer noch klimatisch eine Gunstregion sein." In anderen Regionen Europas sei das anders, etwa im Mittelmeerraum. Da sei Trockenheit jetzt schon ein Problem, das künftig noch größer werde. Der allergrößte Teil dieser Regionen werde zu den Verlierern zählen.

[...]


Warum plätten wir eigentlich nicht dutzende Dörfer in bspw. Mecklemburg-Vorpommern für große Windparks? Da lebt doch auf dem Land eh kaum noch jemand. Für Kohle machen wir das doch auch. :?
 
Kein wunder bei der panikmache, die müssen zwangsläufig ja krank werden.

bevor die krise da ist sind die schon an den sorgen daran gestorben.
Das ist so hohl dass man schon fast bewundern muss wie man ernsthaft so einen Standpunkt vertreten kann ohne sich dabei selbst lächerlich vorzukommen.

Was bei der jungen Generation Panik auslöst ist weniger die Tatsache, dass über die Klimakatastrophe viel berichtet wird, sondern dass Boomer wie du trotz der Allgegenwärtigkeit des Wissens über die Klimakatastrophe zu wenig bis nichts dagegen unternehmen und am Ende noch die Chuzpe besitzen, die junge Generation für dumm zu verkaufen ("lassen sich von einer Mediengeschichte verrückt machen") statt ihre Ängste ernst zu nehmen.
 
Beides :p

man kann sich auch verrückt machen.

aber fliegt ruhig jedes jahr in den urlaub, kauft eure fetten schweren autos, zeugt kinder so viel es geht, esst noch mehr Fleisch und geht dann auf die Barrikaden weil unser klima sich an uns anpasst.

eigentlich ist alles gut denn das ist einfach nur das ergebnis für das was man bislang getan hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
aber fliegt ruhig jedes jahr in den urlaub, kauft eure fetten schweren autos, zeugt kinder so viel es geht, esst noch mehr Fleisch und geht dann auf die Barrikaden weil unser klima sich an uns anpasst.
Schönes Feigenblatt.

Ich bin autolos aufgewachsen und habe bis heute keines, bin mein lebtag Vegetarier, bin in meinem Leben drei Mal geflogen, habe keine Kinder... Und jetzt? Darf mir jetzt die drohende Klimakatastrophe Angst machen?

Wenn dann bestätigst du doch nur jede Sorge, die die junge Generation hat. Denn die ist auch zunehmend vegetarischer, selbst noch ohne Kinder etc. Es zeigt ihnen also nur die Ohnmacht auf, dass sie die Klimakatastrophe offensichtlich mit einem "klimafreundlichen" Lebensstil alleine nicht aufhalten können.

Niemand kann das.

Aber auch nicht aufhalten wird man sie übrigens wenn man einen auf zynischer Boomer-Edgelord macht, aber ich hoffe es hilft dir wenigstens für dein persönliches Wohlbefinden.
 
Natürlich muss man das unterscheiden. Die ursprüngliche Meldung stammt aus der BILD - mehr muss ich eigentlich nicht wissen. Das ist mal wieder pure Hetze. Es weiß doch niemand, ob sie ihren CO2-Fußabdruck ggfs. nicht (über-)kompensiert haben, so wie es heutzutage JEDER machen sollte - nicht nur beim Fliegen.
 
Schönes Feigenblatt.

Ich bin autolos aufgewachsen und habe bis heute keines, bin mein lebtag Vegetarier, bin in meinem Leben drei Mal geflogen, habe keine Kinder... Und jetzt? Darf mir jetzt die drohende Klimakatastrophe Angst machen?

Wenn dann bestätigst du doch nur jede Sorge, die die junge Generation hat. Denn die ist auch zunehmend vegetarischer, selbst noch ohne Kinder etc. Es zeigt ihnen also nur die Ohnmacht auf, dass sie die Klimakatastrophe offensichtlich mit einem "klimafreundlichen" Lebensstil alleine nicht aufhalten können.

Niemand kann das.

Aber auch nicht aufhalten wird man sie übrigens wenn man einen auf zynischer Boomer-Edgelord macht, aber ich hoffe es hilft dir wenigstens für dein persönliches Wohlbefinden.
Mein co2 abdruck würde dich verunsichern. Hab nur einen zu hohen stromverbrauch, das ist dann mein laster. Dass ich Autos und kinder ablehne sollte auch bekannt sein. :d

Boomer :lol:
 
Bei aller Kritik an der Klimabewegung:
Irgendwie bewegt sich die ganze Diskussion in Deutschland im Kreis. Zu meiner Schulzeit war schon Klimawandel ein Thema und man hat es weltweit eben nicht so richtig auf die Reihe bekommen. Am Montag habe ich hart aber fair gesehen und irgendwelche alten Frauen erklären einer jungen Frau, dass sie durch die Institution gehen soll oder für bessere Technikentwicklung studieren soll usw. Nach dem Motto: erfinde dir doch was, was den Klimawandel beseitigt.
Das Pariser Klimaabkommen wurde doch durch eine deutsche Regierung unterschrieben und das BVG hat doch gesagt es reicht nicht was wir machen und bis irgendwelche Jugendliche jetzt mal in der Regierung sein könnte - um das längst beschlossene zu überwachen - würde locker 20 bis 30 Jahre dauern und nach dem Fertigmachen der Schule und Studium und Forschungsanfängen ist man auch nicht sofort in einer Position und von Ideen, bis zu Investitionen und Prototyp dauert es weg und dann ist das noch nicht marktreif, also kann man wieder locker 15 bis 20 Jahre rechnen, wenn ein Jugendlicher von heute das erfinden soll. Dann wäre es aber in beiden Fällen eh zu spät. Das ist also eher ein alberner Vorschlag, wenn man damit Klimaproteste abwimmeln möchte.

Ich weiß nicht so recht, was der Sinn solcher Sendungen sein soll, wo eine junge Frau alleine gegen drei abgew%"§&§ ältere Leute argumentieren soll, die sie nonstop unterbrechen und was von Demokratie an den Kopf knallen. Der Wettermann und der Moderator sitzen erst mal daneben und schauen zu. Daraufhin wird sich dann über die Gefahr einer Radikalisierung der Bewegung Gedanken gemacht, obwohl es dafür laut offiziellen Stelle gar keine entscheidenden Anzeichen gibt. Also wenn irgendein Jugendlicher aus der Klimabewegung diese Sendung gesehen hat, dann radikalisiert der sich aber auf jeden Fall.
Und dann hat der Moderator noch einen auf "wer bezahlt sie" gemacht, anstatt das mal einfach auf den entsprechenden Webseiten vorher nachzulesen. Das geschieht dann auf eine Art und Weise, wo da wohl ganz seltsame Leute im Hintergrund aktiv sind. Das löst halt mehr Vorurteile aus, als einfach mal die 400 Namen nachzuschauen die ein 25000€ Gofundme vollgemacht haben.
Am besten war es noch am Ende, wo - ohne Teilnahme der jungen Frau - eine Elektroautodiskussion aufgemacht wird und dann wird in den Raum gestellt, dass ein Geringverdiener nicht den Tesla von Will Smith fahren kann. Derselbe Geringverdiener kann aber auch keinen Ferrari eines Fussballspielers fahren, also hat das nicht wirklich viel zum Thema beigetragen.

Mich nervt da aus der Klimabewegung vieles, aber die obige Sendung ist darauf keine vernünftige Reaktion und hat nicht ansatzweise versucht, einen Kompromiss zwischen den Generationen abzudenken. Konfrontation bringt mehr Quote, klar, aber in den öffentlich rechtlichen hätte ich ein bisschen mehr erwartet. Ganz schwache Sendung.
 
Herrlich wie sich die westliche Welt gegenseitig fertigmacht bezüglich des Klimas. Wenn es den herrschaften wirklich ernst wäre müsste unser gesamtes Konsumverhalten auf den Kopf gestellt werden. Wer will das schon bei den ganzen Lobbyisten in der Wirtschaft und Politik.

Der Klimawandel ist da. Fertig. Aufhalten wird nicht funktionieren. Und verlangsamen glaub ich auch nicht mehr dran. Die Menschheit wird sich wohl über kurz oder lang an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Da hilft auch kein EAuto oder Strassenkleber. Und so ein Quatsch wie erneuerbare Energien. Es wird ja immer mehr Energie benötigt…. Man sollte sich nur mal anschauen, wie viel Energie benötigt wurde in einem Haushalt vor 40 - 30 Jahren und heute. Völliger Irrsinn. Wo soll die den herkommen. Wenn ich sehe, was für ein Material Aufwand für 1 Windrad benötigt wird. Stellt sich wohl oder übel die Frage ob das überhaupt sich noch alles rechnet. Wir benutzen Energie halt einfach als wär genug für alle da. und alle wird immer mehr. Wenn ich in meinem Freundeskreis schaue…. Da hat bald jeder drei Kinder. Applaus für den Klaus.


Gearscht sind wie immer die Ärmsten auf diesem Blauen Erdball.


Viele Grüße der 120 Kilo Aida Boomer
 
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