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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Etwas OT:
Wir haben ja auch 3 (erwachsene) Kinder und auch sogar schon Enkelkinder :ugly: und natürlich ist der Klimawandel besorgniserregend - ABER - man(n) muss halt akzeptieren das man nicht "alles" (alleine) beinflussen und steuern kann. (Sonst sollte man auch besser keine Kinder in die Welt setzen)

Jeder kann & sollte halt nur versuchen immer sein Bestes zu geben.

Wir hatten ja in Deutschland neben dem Klimawandel,unfähigen Politikern und "etwas" Innovationsstau keine weiteren wirklich großen Probleme.
Dann kam Covid.
Gerade als man Covid dann halbwegs im Griff hatte kommt Putler um die Ecke und wir haben einen Krieg in Europa.

Soll heißen es kann immer etwas passieren was die Zukunft (unserer Kinder) gefährdet UND wo wir einfach keinen Einfluss drauf haben.

Deshalb gibt es IMHO nur die Lösung Ruhe & einen kühlen Kopf zu bewahren und versuchen die bestmöglichsten Entscheidungen zum möglichst richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Wenn man (du) dich da reinsteigerst und "irre" wirst ist deinen Kindern auch nicht geholfen!

Das mag von meiner Seite - da ich Optimist bzw. eher Typ Glas halb voll bin - leichter klingen als es ist aber es muss ja auch Vorteile haben Optimist zu sein...
;)

Du hast recht - du hast vollkommen recht. Ich bin ansonsten auch immer der Optimist und betrachte die positiven Seiten - ich weiß daher selbst nicht, warum mich dieses Thema nicht loslässt. Ich bin leider aber auch weit über den Punkt hinaus, wo es reichen würde, meinen Medienkonsum zu verringern. Ständig, wenn ich draußen unterwegs bin, interpretiere ich alle Eindrücke in Richtung Klimawandel. Wird es diese Bäume in 30 Jahren hier noch geben? Wird der Rhein in 50 Jahren noch Wasser führen? Als ich im Sommer in der Türkei war, musste ich die ganze Zeit daran denken, wie sich das Land in den nächsten Jahrzehnten in eine sengende Wüste verwandelt. Das ist wie ein Film in meinem Kopf und ich bin derzeit verzweifelt auf der Suche nach irgendwelchen echten positiven Signalen aus Politik und Wissenschaft, die mich etwas beruhigen können.
 
Ich beschäftige mich seit 4 Jahren mit dem Klimawandel, mein persönlicher Pionier auf dem Feld damals war Harald Lesch.

Vorneweg möchte ich erörtern, welche Maßnahmen ICH bis heute beharrlich durchziehe, um
Nachts gut schlafen (;-)) zu können:

- Auto verkauft und auf Öffentliche umgestiegen

- Vegetarisch/Vegane Ernährung, hin und wieder fleischige Ausnahmen am
Wochenende, aber auch nur für
den persönlichen Eisengehalt (PS: es gab 2019 eine Erhebung vom DLF zu dem Thema, dort war zu sehen, das Vegetarier mit einem Ausstoß von 1,3t CO2 im Jahr relativ nah am Fleischesser liegen, der mit 1,6t die Speerspitze bildet, währenddessen Veganer mit 683Kg CO2 die „gesündeste“ Alternative darstellen)

- KONSUM enorm nach unten geschraubt, es wird nur noch das Nötigste gekauft (ja, der Mensch sollte sich im Verzicht üben).

In den letzten Seiten wurde über uns System sinniert. Und das wir mit unserem turbokapitalistischen und klimafeindlichen System an unsere Grenzen stoßen ist allgemein bekannt. Mir scheint es aber auch, der Großteil dieser Plärrer, Straßenaufkleber, Kulturgut-Zerstörer und Extremgeist-Förderer haben überhaupt keine Ahnung worauf sie überhaupt hinaus wollen. Mir scheint es vielmehr - und das sehe ich bei Vielen so - das von dieser radikalen Minderheit der Klimawandel vorgeschoben wird um persönliche politische Agendas durchzusetzen. Davon muss man sich fern halten. Das ist gefährlich.

Apropos: es gab - nagelt mich nicht fest - vor 3 Jahren einen interessanten Artikel von Hubertus Knape in der NZZ. Der Mann schrieb über den CO2-Ausstoß in der damaligen DDR (Planwirtschaft), der um ein deutliches höher war als im damaligen Westen (Freie Marktwirtschaft).

Diese Systemfrage muss zwingend geklärt werden, daran steht und fällt es. Der Mensch braucht in dem Fall einen starken Staat um handlungsfähig zu sein. Von Alleine wird er das nicht umsetzen wollen/können. Auch wenn ich eine andere Meinung vertrete… ;)

Aber, und das ist positiv hervorzuheben: der Planet wird uns überleben :D
Mein Kurs, oder besser gesagt, der Kurs unserer Familie ist derzeit derselbe. Gerade die radikale Reduktion des Fleischkonsums ist m. E. schon lange nicht mehr verhandelbar. Es geht dabei neben dem CO2-Fußabdruck auch um Trinkwasservergeudung, Futtermittelherstellung etc. Dabei ist schon lange klar, dass der Fleischkonsum eben nicht notwendig für die Gesundheit ist, im Gegenteil ist er in den meisten Fällen schädlich. Kurzer Exkurs: Deinen Eisengehalt kannst Du Dir auch alternativ holen: Hochdosiert Vitamin C und eine halbe Stunde später ein Dinkelmüsli - das reicht als Eisendosis. Das vorgelagerte Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme enorm - ich habe das selbst an Blutwerten über einen längeren Zeitablauf kontrollieren können.

Das Problem mit dem CO2-Fußabdruck ist aber sehr viel vielschichtig und erfordert nicht "nur" den Verzicht auf Fleisch, sondern eben auch ein Mitdenken (wie bei so vielen anderen Dingen auch), sonst geht der Schuss nämlich nach hinten los, wie z. B. bei nicht saisonalem und regionalem Obst und Gemüse vom Bauern nebenan etc.. Klar kann das auf den ersten Blick teurer erscheinen, aber der Nährstoffgehalt ist in vielen Fällen auch nachweislich höher. Daneben kommt auch die mittlerweile völlig selbstverständliche Verpflichtung im "unverpackt"-Laden zu kaufen (auch Duschgel, Zahnpasta etc. ohne Plastik) und eben auch den Konsum weitestgehend nach unten zu schrauben.

In National Geographic findet sich auch ein interessanter Artikel zu dem Thema und möglicher Fehler:
https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/03/warum-veggie-umweltschaedlicher-sein-kann

Viele Tipps für den Alltag kann man auch noch mal in diversen Büchern nachlesen, wie z. B.:
"Mission Erde" von Robert Marc Lehmann (Kleine Selbstverständlichkeiten, die leider nur ein Bruchteil der Menschen umsetzt) oder auch
"Was, wenn wir einfach die Welt retten?" von Frank Schätzing.

Für mich persönlich ist es sehr frustrierend, dass man weltpolitisch keinen Anfang erkennen kann und das Lobbys und/oder überwiegend alte Menschen dagegen arbeiten, wie das kleine Kind, das am Süßigkeitenregal auf Schokolade verzichten soll, dabei sollten sie es so viel besser wissen.

Andere Probleme kommen auch noch dazu wie mangelnde Bildung, Infrastruktur und damit auch das Festhalten am Wohlstand bzw. schon fast an der Völlerei, wie wir es genau in diesem Augenblick in Deutschland erleben, ohne Solidarität, ohne Verzicht und leider auch ohne die notwendige politische Führung. Diese Probleme sind direkt miteinander verbunden und eben auch weltlich verknüpft, aber wir schaffen m. E. den Sprung ins internationale Problembewusstsein leider nur im Netz oder auf Social Media, zunehmend mit Aggressionen aber leider auch mit verkümmerter Motivation und ohne konstruktive Ansätze - ein Trend, der sich derzeit bei vielen Themen durchsetzt. Dazu kommt noch mitten in ein einer riesigen Energiekrise die Unterstützung für eine Weltmeisterschaft in einem Land, das Temperaturen in einem Fußballstadion herunterregeln will und das in der Pro-Kopf-CO2-Bilanz ganz einsam und weit vorne an der Spitze thront. Fans sollen mit Flugzeugen zu Spielen geflogen werden. Bei solchen Betrachtungen kommt neben völligem Unverständnis auch noch eine Art Ekel in mir hoch, der den Zynismus von @Cannibalpinhead auch in mir weiter wachsen läßt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Buchtipps!
"Mission Erde" ist wirklich großartig! Sehr intensives Leseerlebnis.
Die Wertungen sind auch krass. Mir ist bei Amazon noch kein Buch mit einer besseren Resonanz begegnet.

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Wollte mir demnächst auch mal das Buch von Ulrike Herrmann "Das Ende des Kapitalismus: Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden" geben.

Wer ihre eindringliche These nicht kennt: [Einfach den Frank Thelen Nonsens übersprungen]
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Wie kann eine Zukunft mit erneuerbaren Energien aussehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Journalistin Ulrike Herrmann und kommt auf die Antwort: Wenn Deutschland komplett klimaneutral wirtschaften möchte, müssten wir wieder in das Jahr 1978 zurück. Erst einmal verwirrend, doch Frau Herrmann erklärt ihren Standpunkt.

Grünes Wachstum alleine reiche nicht aus, um klimaneutral zu leben. Denn was man in der vergangenen Zeit gesehen hat ist, dass vor allem die Wirtschaft und die Industrie einen steigenden Energieverbrauch mit sich tragen. Heute würde die Windenergie mit 4,7 Prozent und die Solarenergie mit 2,0 Prozent nur einen Bruchteil dieses Energieverbrauchs decken. Um den gewaltigen Endenergieverbrauch ausgleichen zu können, müsse ein enormer Ausbau an erneuerbaren Energien stattfinden. Doch dies sei kaum machbar und ihre These lautet: Man bräuchte insgesamt 30 - 50 Prozent weniger Energieverbrauch. Auch Flüge müssten weg und die Mobilität vom Auto hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln. Diese Erkenntnis der Abhängigkeit zwischen steigendem Ausbau erneuerbarer Energien und dem „Schrumpfen“ des Endenergieverbrauchs in der Wirtschaft käme ihr zu kurz.


Oder hier:
Wachstum versus Klimaschutz: Ulrike Herrmann sieht Kapitalismus am Ende - Deutschlandfunk
Wirtschaftswachstum und Klimaschutz schlössen einander aus, deshalb habe der Kapitalismus keine Zukunft, schreibt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann in ihrem neuen Buch. Dabei versucht sie, den Kapitalismus nicht grundsätzlich schlecht zu reden.

Wie funktioniert der Kapitalismus? Mit dieser Frage beschäftigt sich Ulrike Herrmann seit Jahren. Sie hat in ihren Büchern analysiert, wie das kapitalistische System entstanden ist, welche Schwächen es hat und warum es zu Krisen neigt. Jetzt sei der Kapitalismus am Ende, schreibt sie. Er lasse sich mit Klimaschutz nicht vereinbaren:

„Der Kapitalismus […] erzeugt nicht nur Wachstum, sondern muss auch wachsen, um stabil zu sein. Ohne ständige Expansion bricht der Kapitalismus zusammen. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen.“

Klimaschutz bedeutet Ressourcen schonen. Kapitalismus ohne Wachstum aber sei unmöglich. Das ist Ulrike Herrmanns zentrale These. Die taz-Journalistin stellt sich damit gegen die Annahme vieler Volkswirte und Politiker, dass es „grünes Wachstum“ geben kann. Sie argumentiert, dass die erneuerbare Energie dafür in absehbarer Zeit nicht ausreichen wird:

„Diese Aussage mag zunächst überraschen, schließlich schickt die Sonne 5.000-mal mehr Energie zur Erde, als die acht Milliarden Menschen benötigen würden, wenn sie alle den Lebensstandard der Europäer genießen könnten. […] Solarpaneele und Windräder liefern jedoch nur Strom, wenn die Sonne scheint und der Wind weht. Um für Flauten und Dunkelheit vorzusorgen, muss Energie gespeichert werden – und dieser Zwischenschritt ist so aufwendig, dass Ökostrom knapp bleiben wird.“


Weiter lesen...




Edit: Ich denke wer das nicht wahrhaben will wird in eine weitaus düstere Zukunft blicken müssen.
 
Bei Ulrike Hermann bin ich mir etwas unsicher. Ich kenne ihren Auftritt bei Lanz und habe mir auch das komplette Interview mit ihr aus dem Hotel Matze angeschaut. Ihre These, Deutschland müsse seine Wirtschaftsleistung halbieren, anders ließe sich nicht klimaneutral leben, scheint mir etwas sehr vereinfacht zusammengerechnet worden zu sein und viele Aspekte auszublenden. Mich würde interessieren, was Klimaforschende dazu sagen.

Immerhin beobachte ich aber mit Freude, dass der Diskurs über das "Post-Wachstum" im Mainstream angekommen ist.
 
Wollte mir demnächst auch mal das Buch von Ulrike Herrmann "Das Ende des Kapitalismus: Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden" geben.

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Oder hier:
Wachstum versus Klimaschutz: Ulrike Herrmann sieht Kapitalismus am Ende - Deutschlandfunk





Edit: Ich denke wer das nicht wahrhaben will wird in eine weitaus düstere Zukunft blicken müssen.

wahrhaben ja aber es wird sich niemals durchsetzen weil die Menschen einen gewissen Wohlstand wollen. Daher seh ich es auch eher so dass wir diesen Wohlstand auf grüner(er) Ebene erreichen müssen.
 
ob das zutreffend ist kann ich nicht beurteilen ich denke aber selbst wenn es zutreffend ist wird es nicht so weit kommen.

Es wird keinen gesellschaftlichen Konsens zu weitreichendem Wohlstandabbau geben. Dafür ist der Klimawandel nicht fassbar genug.
 
ob das zutreffend ist kann ich nicht beurteilen ich denke aber selbst wenn es zutreffend ist wird es nicht so weit kommen.

Daher: "Sollte sie jedoch recht haben, wir es aber einfach nicht wahrhaben wollen (so umsetzen) ..." -> sehe ich uns in eine düstere Zukunft erwachen, ob das einem lieb ist oder nicht. Was ist wenn sie (auch wenn nur in Teilen) recht hat?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wollte mir demnächst auch mal das Buch von Ulrike Herrmann "Das Ende des Kapitalismus: Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden" geben.

Wer ihre eindringliche These nicht kennt: [Einfach den Frank Thelen Nonsens übersprungen]
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Wachstum versus Klimaschutz: Ulrike Herrmann sieht Kapitalismus am Ende - Deutschlandfunk





Edit: Ich denke wer das nicht wahrhaben will wird in eine weitaus düstere Zukunft blicken müssen.
Ulrike Hermann beschäftigt sich in ganz vielen Beiträgen insbesondere mit Energieherkunft versus Energiever(sch)wendung und denkt auch sehr weit voraus. Die Einsicht, dass mittlerweile nur noch ein geringerer Wohlstand mit einer Abkehr von der derzeitigen Form des Kapitalismus den Turnaround herbeiführen kann, ist bei ökonomischen wie okölogischen Klimaforschern mittlerweile Konsenz. Die These, dass die Abkehr vom Kapitalismus den dazu nötigen technischen Fortschritt einschränkt lasse ich nicht gelten, da zeitgleich eine völlig andere (zielgerichtete) Verteilung der Ressourcen stattfinden muss. Aus dem Schlamassel können wir uns nur als Weltgemeinschaft herausziehen, aber vorher müssen anscheinend erst noch die Süd- und Nordseeinseln verschwinden.
 
Möchte auch nochmal das Thema Generationengerechtigkeit und das wegweisende Grundsatzurteil des BVerfG-Urteil zur Klimaklage 2021 einbringen:

Bei seiner Entscheidung bezieht sich das Gericht auf Artikel 20a des Grundgesetzes. Darin heißt es: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung." Die Richter erklärten, es dürfe nicht einer Generation zugestanden werden, "unter vergleichsweise milder Reduktionslast große Teile des CO2-Budgets zu verbrauchen, wenn damit zugleich den nachfolgenden Generationen eine radikale Reduktionslast überlassen und deren Leben umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde".

Künftig könnten selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein, erläuterten die Richter. Zwar müssten die Grundrechte abgewogen werden. Aber: "Dabei nimmt das relative Gewicht des Klimaschutzgebots in der Abwägung bei fortschreitendem Klimawandel weiter zu." Mit den natürlichen Lebensgrundlagen müsse sorgsam umgegangen werden. Und sie müssten der Nachwelt in einem Zustand hinterlassen werden, "dass nachfolgende Generationen diese nicht nur um den Preis radikaler eigener Enthaltsamkeit weiter bewahren könnten".

Quelle: Tagesschau

Wir können/sollten/dürfen die Lasten nicht einfach (einfach nur weil unsere Generation es nicht will) der nächsten aufbürden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Daher: "Sollte sie jedoch recht haben, wir es aber einfach nicht wahrhaben wollen (so umsetzen) ..." -> sehe ich uns in eine düstere Zukunft erwachen, ob das einem lieb ist oder nicht. Was ist wenn sie (auch wenn nur in Teilen) recht hat?

dann muss man einfach nüchtern sehen dass es kommt wie es kommt. Das ist keine befriedigende aber realistische Antwort.
 
dann muss man einfach nüchtern sehen dass es kommt wie es kommt.

Siehe Beitrag über dir (hat sich wohl überlappt mit deiner Antwort).

Edit: habe ich (weil ich solche Antworten erwartet habe) mal strategisch vorweg nehmen wollen.


Edit2: Aber ich bin kein Klima- und Ökonomieexperte um sagen zu können welche Schritte (auch für eine generationsgerechte Last) nötig wären.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich seh das an sich wie du aber ich versuch es eben auch realistisch zu sehen und ich glaube nicht dass wir uns weltweit so einigen können dass da wirklich was bei rum kommt.
 
ich seh das an sich wie du aber ich versuch es eben auch realistisch zu sehen und ich glaube nicht dass wir uns weltweit so einigen können dass da wirklich was bei rum kommt.

Bin da auch sehr pessimistisch und teile daher auch die Sorgen des Threaderstellers (und der anderen im Thread).
Ich hab nicht das Gefühl - nicht in den nächsten 20 Jahren - dass wir auch wirklich das richtige tun werden (das was getan werden müsste).


Edit: Da hilft eigentlich nur diese Dringlichkeit immer wieder ins Kollektive Bewusstsein zu holen, bis auch der letzte Mensch verstanden hat was diese Klimakrise für den Mensch eigentlich bedeutet, damit es diese Masse gibt die auch gewillt ist das richtige zutun und auf eine politische Ebene zu bringen (dort wo die Entscheider und die Hebel sind).
 
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