Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich macht das Thema Klimawandel mehr und mehr fertig. Jeden Tag lese ich von neuen Horrormeldungen und fürchterlichen Prognosen und der weltweite CO2-Ausstoß steigt weiter ungebremst.

Ich habe zwei Kinder in die Welt gesetzt, die gute Chancen haben, das Jahr 2100 zu erleben. Was für eine Welt werden sie vorfinden? Werden sie Kriege um die letzten Flecken bewohnbare Fläche führen müssen?

Das Thema droht mich depressiv zu machen. Ich habe noch nie so pessimistisch und angstvoll in die Zukunft geschaut. Und ich habe das Gefühl, ich stehe dem Thema vollkommen ohnmächtig gegenüber. Als Einzelner kann ich nichts tun, nicht verhindern, dass die Menschheit den Planeten zerstört.

Der Klimaforscher Hans von Storch kritisiert ja seine eigene Zunft für den Alarmismus und die Horrorszenarien, die diese regelmäßig an die Wand malt, dennoch scheinen mir genau die wissenschaftlicher Konsens zu sein?

Wie steht ihr zu dem Thema? Habt ihr Sorgen? Wie geht ihr damit um? Hier haben ja einige Kinder und denken sicherlich auch darüber nach, in welcher Welt diese mal leben werden.
 
Ich bin kein Querdenker, aber hier ein aktuelles Inteview vom SWR finde ich wirklich interessant. Wie auch der ganze Kanal...

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Ohne das Interview gesehen zu haben: Michael Limburg gilt als Leugner des menschengemachten Klimawandels. Das AfD-Grundsatzprogramm, an dem er maßgeblich mitgewirkt hat, wurde von Wissenschaftlern Satz für Satz zerpflückt und als Nonsens entlarvt. U.a. auch Hans von Storch hat das Programm scharf kritisiert.

Ich tue mich grundsätzlich damit schwer, wenn Fachfremde sich ein Urteil über das wirklich komplexe Thema Klimawandel erlauben. Mehr als 98% aller fachbezogenen Wissenschaftler ist einhellig der Meinung, dass der Klimawandel maßgeblich menschengemacht ist.

Und tue mich ferner schwer damit, wenn 70-Jährige mir erzählen wollen, dass ich mir keine Sorgen machen brauche. Klar, sie werden die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr erleben und haben daher eher ein Interesse daran, die Kosten für den Umbau, der noch in ihre Lebenszeit fällt, gering zu halten - zumindest, wenn ihnen ihre Nachkommen egal sind.
 
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich macht das Thema Klimawandel mehr und mehr fertig. Jeden Tag lese ich von neuen Horrormeldungen und fürchterlichen Prognosen und der weltweite CO2-Ausstoß steigt weiter ungebremst.

Ich habe zwei Kinder in die Welt gesetzt, die gute Chancen haben, das Jahr 2100 zu erleben. Was für eine Welt werden sie vorfinden? Werden sie Kriege um die letzten Flecken bewohnbare Fläche führen müssen?

Das Thema droht mich depressiv zu machen. Ich habe noch nie so pessimistisch und angstvoll in die Zukunft geschaut. Und ich habe das Gefühl, ich stehe dem Thema vollkommen ohnmächtig gegenüber. Als Einzelner kann ich nichts tun, nicht verhindern, dass die Menschheit den Planeten zerstört.

Der Klimaforscher Hans von Storch kritisiert ja seine eigene Zunft für den Alarmismus und die Horrorszenarien, die diese regelmäßig an die Wand malt, dennoch scheinen mir genau die wissenschaftlicher Konsens zu sein?

Wie steht ihr zu dem Thema? Habt ihr Sorgen? Wie geht ihr damit um? Hier haben ja einige Kinder und denken sicherlich auch darüber nach, in welcher Welt diese mal leben werden.

Das ist doch der falsche ansatz von dir, wenn jeder so denken würde, wäre es echt schlimm um uns bestellt. Jeder kann was tun, sei es Müll trennen, das Auto öfter mal stehen lassen, Foodwaste reduzieren, usw.


War gestern mal wieder bei McDonalds, die haben jetzt sogar Mehrwegbecher, solche Entwicklungen feiere ich total.
 
Das ist doch der falsche ansatz von dir, wenn jeder so denken würde, wäre es echt schlimm um uns bestellt. Jeder kann was tun, sei es Müll trennen, das Auto öfter mal stehen lassen, Foodwaste reduzieren, usw.


War gestern mal wieder bei McDonalds, die haben jetzt sogar Mehrwegbecher, solche Entwicklungen feiere ich total.

Nein, das sehe ich anders. Nicht wir Verbraucher sind das Problem, auch wenn wir alle sicherlich zu viel verschwenden. Das Problem ist unsere Lebensweise. Unsere gesamte Lebensweise, unser Wirtschaftssystem. Ob ich jetzt ein oder zwei Autos habe, 5x oder 2x die Woche Fleisch esse - das ist ein so winzig kleiner Unterschied, dass es nichts am Klimawandel ändert. Das heißt nicht, dass ich in meiner Lebensweise nicht auf Klimafreundlichkeit achte. Wir haben das zweite Auto abgeschafft, fahren mehr Fahrrad, fliegen maximal noch einmal im Jahr wohin, essen weniger Fleisch und beteiligen uns an Foodsharing. Aber es macht keinen Unterschied. Ich bin da realistisch.
 
Sicherlich gibt es einen durch den Menschen gemachten Klimawandel, aber die ständige Panikmache geht mir trotzdem auf den Sack. Es ist ja die letzten Jahre zum Dauerzustand geworden, die Menschen in Angst zu versetzen. Egal ob durch Klimawandel, Corona, Krieg, Blackout durch Strommangel und und und... ich kann es nicht mehr hören/lesen und habe deshalb meinen Nachrichtenkonsum drastisch reduziert. Diese Angstmacherei macht die Leute krank.
 
Nachtrag zu meinem Post: Und es reicht eigentlich nicht, jetzt den Ausstoß zu reduzieren - also z.B. auf die ein oder andere Autofahrt zu verzichten. Das müssen wir uns klar machen. Reduzieren reicht nicht. Wir müssen aufhören CO2 Auszustoßen. Heute. Jetzt. Und auch das ist vielen vermutlich nicht klar. Das Klima, das wir gerade erleben, ist das Resultat des CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 1992 - da Klimaveränderungen mit rund 30 Jahren Verzögerung durchschlagen. Das heißt: Selbst wenn wir uns morgen zurück in die Steinzeit begeben, wird das Klima noch 30 Jahre lang schlimmer werden, ehe es sich beruhigt. Wenn ich es richtig erinnere, wurden allein in den letzten 30 Jahren 30% des CO2-Ausstoßes der Menschheitsgeschichte verursacht. Tendenz steigend.
 
Das ist doch der falsche ansatz von dir, wenn jeder so denken würde, wäre es echt schlimm um uns bestellt. Jeder kann was tun, sei es Müll trennen, das Auto öfter mal stehen lassen, Foodwaste reduzieren, usw.


Der Gedanke ist übrigens falsch.

Solange global keine Lösungen auf Staatsebene inkl. der Industrien etabliert wird kannst du deinen mehrfachbecher noch so oft wiederbefüllen lassen, wird nicht den gewünschten Effekt bringen.
 
Das Thema droht mich depressiv zu machen. Ich habe noch nie so pessimistisch und angstvoll in die Zukunft geschaut. Und ich habe das Gefühl, ich stehe dem Thema vollkommen ohnmächtig gegenüber. Als Einzelner kann ich nichts tun, nicht verhindern, dass die Menschheit den Planeten zerstört.

Natürlich macht das Thema depressiv... ich hab mich jahrelang aktiv mit Natur- und Umweltschutz beschäftigt. Mich eingelesen, diskutiert, gespendet, demonstriert... aber auch aktiv Aktionen durchgezogen, das eigene Leben verändert... usw. usw.
Trotzdem erlebe ich ein großes Ohnmachtsgefühl... weil egal was man tut ist man das Problem: Man ist Mensch. Und das kann man nicht ändern... nicht sich selbst, nicht die Gesellschaft. Der Mensch ist destruktiv und nur auf den eigenen Vorteil aus... dagegen kann man schlicht nichts machen.
Die eigene Veränderung ist nur die Akzeptanz nichts Verändern zu können... der Versuch das eigene Gewissen etwas zu beruhigen während man den unveränderlichen Weg weitergeht.

Das einzige was mich positiv stimmt ist dass der Planet schon schlimmeres durchgemacht hat und immer noch da ist... er wird auch in 10000 Jahren oder in 1000000 Jahren noch da sein... hoffentlich ohne uns, aber der Planet wird überleben. Das Leben wird immer einen Weg finden... in welcher Form auch immer. Ein beruhigender Gedanke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das einzige was mich positiv stimmt ist dass der Planet schon schlimmeres durchgemacht hat und immer noch da ist... er wird auch in 10000 Jahren oder in 1000000 Jahren noch da sein... hoffentlich ohne uns, aber der Planet wird überleben. Das Leben wird immer einen Weg finden... in welcher Form auch immer. Ein beruhigender Gedanke.

Ist das denn so? Wenn man bedenkt, wie viele der Planeten im Universum bewohnbar sind, könnte ich mir vorstellen, dass auch die Erde irgendwann den Status der anderen erreicht.
 
Ich bin kein Querdenker, aber hier ein aktuelles Inteview vom SWR finde ich wirklich interessant. Wie auch der ganze Kanal...

Par Infos über diesen "interessanten" Kanal:

https://www.volksverpetzer.de/bericht/eike/

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Vieleicht bist du doch näher am Querdenker als dir bewusst ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo richtig, dann sollten die 8 Milliarden Menschen auf der Welt so verschwenderisch wie möglich leben, hilft der Umwelt ja sowieso nicht:lol:

Ich glaube, er meinte es anders. Ich zumindest meinte es anders:

Wir dürfen die Lösung des Problems und damit die Verantwortung nicht auf die Verbraucher abwälzen, nach dem Motto: "Wenn jeder ein Steak weniger die Woche isst und beim Einkaufen auf Bio-Labels achtet, werden wir das Ding schon schaukeln." Die Beiträge, die Verbraucher zum Klimaschutz leisten können, sind zu vernachlässigen, solange wir in einem System leben, das so funktioniert wie es derzeit funktioniert. Die Hebel zum Klimaschutz müssen in Politik und Wirtschaft umgelegt werden, anders wird es nicht gehen.
 
Es hat halt einfach zu viele Menschen auf dem Planeten. Es ist klar, dass man Ressourcen sparen muss. Das bringt aber nichts, wenn es immer mehr Verbraucher gibt. Ist ein wenig ein Teufelskreis.
 
Das Thema Klimawandel kann einem auf jeden Fall Angst machen, sollte es imo auch.

Imo nutzt es aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken - gerade was das Thema "ich kann ja sowieso nix machen" angeht. Jeder kann zumindest einen kleinen Beitrag leisten und aus vielen kleinen Beiträgen wird verdammt viel. Wer einen SUV fährt, sollte sich z.B. kritisch hinterfragen, ob das notwendig ist. Allein schon einen SUV Verbrenner mit sagen wir mal Realverbrauch 9 Liter Benzinverbrauch durch einen nicht-SUV Verbrenner mit sagen wir 7 Liter Benzinverbrauch zu ersetzen, spart bei 15.000 km pro Jahr ~700 KG CO² oder ~6% des rechnerischen CO² Ausstoßes, den der Durchschnittsmensch in Deutschland hat (d.h.: wenn man den kompletten CO² Ausstoß Deutschlands kalkulatorisch auf alle Menschen hier verteilen würde).

Wer ein eigenes Dach sein eigen nennt: Photovoltaik drauf. Und zwar vollmachen, nicht dieser Blödsinn von wegen Autarkie optimieren. Speicher ist nice to have, PV zwingend.

Und wer in seinen Haushalt schaut, sollte sich vielleicht überlegen, ob der alte 50 Zoll LCD unbedingt durch einen 77 Zoll OLED ersetzt werden muss, der mal eben das dreifache an Strom braucht.

Braucht es 22 Grad im Winter? Kann die Gas- oder Ölheizung zumindest perspektivisch durch eine Wärmepumpe ersetzt werden (bitte nicht von Heizungsbauern ausreden lassen, die rein zufällig nur Gas- und Ölheizungen verkaufen!)?


Was mich in Sachen CO² positiv stimmt ist, dass der Ausbau der Erneuerbaren extrem schnell vorangeht und weiter extrem hohe Wachstumsraten erzielt werden. Beispielhaft sei hierbei auf diesen Artikel hingewiesen: https://www.golem.de/news/strom-ern...ken-anstieg-des-strombedarfs-2210-168733.html
Im Grunde müsste das aber natürlich alles noch viel schneller vonstatten gehen. Dass wir in Deutschland immer noch Windkraftverhinderer in Regierungen sitzen haben, ist beispielsweise unfassbar. Da sollte man dementsprechend natürlich auch die eigene Macht als Wähler nutzen. Wer Windkraft verhindern will, darf niemals politische Macht erhalten. Denn letztlich sind solche Leute aktiv an der Zerstörung unserer Lebensgrundlage beteiligt.


Es hat halt einfach zu viele Menschen auf dem Planeten. Es ist klar, dass man Ressourcen sparen muss. Das bringt aber nichts, wenn es immer mehr Verbraucher gibt. Ist ein wenig ein Teufelskreis.

Hierfür gibt es auch "gute" Nachrichten. Die Geburtenrate nimmt beständig ab, insofern wird sich dieses Problem verhältnismäßig bald (je nach Schätzungen irgendwo zwischen 2070 und 2100) von selbst erledigen.
 
Wie hieß es so treffend in Matrix:
  • "Es fiel mir auf, als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesen Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. Ihr seid wie die Pest. Und wir sind die Heilung."
 
Zurück
Oben