Glod schrieb:
Ach wie niedlich. Wissenschaftler (natürlich aus den USA..), die versuchen, irgendwas mit Gott zu erklären und dann auch unweigerlich mit der Frage konfrontiert werden, wo Gott denn hergekommen sein soll. Selbst wenn dieser "Gott" unseren gesamten Kosmos erschaffen haben soll, dann muss dieser Kosmos irgendwo positioniert sein - und zwar dort, von wo aus "Gott" gearbeitet hat. Und wie bitte ist dieser Platz entstanden?
Diesen Trick benutzt auch die Wissenschaft. Was war vor dem Urknall ? Wer hat die notwendigen "Komponenten" dazu herangetragen, woher kommen sie ? Energie ? Materie ? Woher ? Was ist Nichts ? Wohin dehnt sich das Universum aus ? Und so weiter.
An diesem Punkt ist Wissenschaft wie Gottglaube. Weil es einfach keine bessere Erklärung gibt, wird ein völlig unbewiesenes, vermeintliches Faktum geschaffen, dass das Fundament bilden soll. Damit man überhaupt einen Sockel hat (wacklig zwar, aber was tut man in der Erklärungsnot nicht alles ?). Beides Schwachsinn.
Bei der Wissenschaft akzeptiert man es, die Religion belächelt man dafür.
Darauf beruht auch die Kritik. Mich stellen beide Erklärungen nicht zufrieden. Beide haben in etwas dieselben Lücken. Gottvertrauen versus Ur(knall)vertrauen. Die Einen stellen Gott an den Anfang, die anderen ein großes "Plopp !".
Und bei der Evolutionstheorie ist es das Fehlen tausender Bindeglieder, das mich stutzig werden läßt.
Ich frage mich zum Beispiel auch, warum denn Hunde, bereits Tausende Jahre domestiziert vom Menschen, ständig den Menschen vor Augen, nicht endlich mal eine Evolutionsstufe aufsteigen und den aufrechten Gang einnehmen. Wäre doch nur von Vorteil für sie. Wenigstens mal normal hinsetzen in einen Stuhl oder Sessel