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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerade die Evolutionstheorie ist doch im Detail die faszinierenste, raffinierteste, genauste und komplexeste aller Erklärungen. Finde, dagegen stinkt doch jede andere Erklärung vollkommen ab.
 
Was ist schon "ernstzunehmend" ? :grins:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wissenschaft-und-religion-wie-forscher-nach-gott-suchen-a-296564.html

Spargel. Eure Lieblingsseite :D
Ich gehe nun ins Bett. Ist mir zu langweilig hier. Ich werde nicht gefordert ;)










Nö...hab Frühschicht. Deshalb.
 
Der Artikel ist dermaßen lächerlich. Jede Argumentation darin ist völliger Schwachsinn. Die Vorstellung von Gott, wie sie jede menschliche Religion lehrt, ist komplett in sich widersprüchlich und setzt unglaublich viele, haltlose Annahmen voraus.

Zu der Evolution: Ab wann ist etwas deiner Meinung nach keine Theorie mehr? Tatsächlich ist alles immer nur in einem von uns geschaffenen Gedankenraum "wahr". Auch 1+1=2 besitzt keine Gültigkeit, wenn man vorher keine Definition festlegt die an unsere Wahrnehmung gebunden ist. Alles ist Theorie, selbst diese Sätze jetzt. Wenn du nach belieben und je nach Thema einfach deine Perspektive wechselst, kannst du natürlich alles als "unbewiesen" darstellen. Die Evolution ist an genügend Beispielen nach wissenschaftlichen Maßstäben bewiesen. Zu sagen, sie wäre falsch setzt voraus ein anderes Gedankenkonstrukt zu verwenden als das, in der die Evolution ihre Gültigkeit besitzt. Eben genau dies machen die Religionen. Das ist quasi als würde einer in Deutschland zu einem in Australien sagen, "Es ist 17:00 Uhr" und der Australier sagt "Nein. Das stimmt nicht." Die Evolutionslehre beansprucht ihre Gültigkeit nur in dem von der Naturwissenschaft definierten Rahmen. Die Religion hat sich ihren eigenen, winzigen Rahmen geschaffen, meint aber auch außerhalb muss alles zweifelsfrei so sein wie innerhalb. Ich weiß, dass du jetzt nicht für die Religion argumentiert hast. Aber deine Aussage, in wie weit du die Evolution als "bewiesen" oder nicht anerkennst, entstammt aus allem, nur nicht aus Überlegung und Logik. Im Prinzip sagst du das selbe wie jeder Andere hier, du formulierst es nur so, dass man sich daran stößt/ stoßen kann.
 
Bin immer noch hier ;)

Ich habe nirgends die Evolutionstheorie als "falsch" bezeichnet. Auch hier bitte ich um das Zitat. Kommt da irgendwann mal was zu all den Vorwürfen ?
Ich habe lediglich geäußert, dass es viele Möglichkeiten gibt und auch Ungereimtheiten, weswegen ich diese Theorie nicht in allen Punkten akzeptieren kann.
Es mag Schritte/Vorgänge geben, die evolutionäre Züge besitzen und von Manchem als "Beweis" genutzt werden (quasi hochgerechnet). Ich sehe das eben nicht so bzw. akzeptiere dieses Hochrechnen nicht. Jedenfalls nicht pauschal.
Und warum kritisch (Glod hat gefragt) ? Gegenfrage: Warum soll man seine Birne nicht anstrengen und selber hinterfragen ? Zumal man es mittels Literatur auch noch vertiefen kann (Pro und Kontra oder auch weder noch, sondern eher neutral).

Auch finde ich die hier vorherrschende Denkweise befremdlich, dass einer, der gegen X ist oder X in Frage stellt, automatisch für Y sein muß (das krasse Gegenteil von X). Wo ist denn die vielzitierte Toleranz anderer Meinungen gegenüber ? Die vermisse ich schon hier.

Ich habe auch 2 Jahre die Bibel "studiert" mit den Zeugen Jehovas und ich bin und war erstaunt, wieviele historische Tatsachen sie enthält, die erst mit den Jahrzehnten an Forschungen und Ausgrabungen bestätigt wurden. Die Bibel ist nicht ohne.
Trotzdem glaube ich nicht an einen "fürsorglichen Übervater", der meine Gebete hört. Ich bin ausgetreten aus dem Verein (Kirche, nicht die Zeugen, da war ich nie wirklich drin). Dennoch offen für alles.
 
Ach wie niedlich. Wissenschaftler (natürlich aus den USA..), die versuchen, irgendwas mit Gott zu erklären und dann auch unweigerlich mit der Frage konfrontiert werden, wo Gott denn hergekommen sein soll. Selbst wenn dieser "Gott" unseren gesamten Kosmos erschaffen haben soll, dann muss dieser Kosmos irgendwo positioniert sein - und zwar dort, von wo aus "Gott" gearbeitet hat. Und wie bitte ist dieser Platz entstanden?

Dieser ganze Kreationismus ist einfach nur Schwachsinn. Allein diese Passage und ihre Abwandlungen davon finde ich immer hochgradig hilariös:

Tatsächlich scheint vieles im Kosmos exakt auf das menschliche Dasein ausgerichtet zu sein - Physiker sprechen vom anthropischen Prinzip. Wären die Stärke der Gravitation, die Ladung eines Elektrons oder die Masse eines Protons nur geringfügig anders, gäbe es weder Atome noch funkelnde Sterne und erst recht kein Leben.

Ganz genau. Vieles im Kosmos ist auf unsere Existenz ausgerichtet. Wir wissen zwar noch nicht mal genau, wie groß unser Kosmos ist - scheißgroß würd ich sagen - aber alles darin ist auf das Leben auf unserem Planeten ausgerichtet, der im Verhältnis so klein ist, dass man es nicht mal in vernünftigen Zahlen ausdrücken kann. Das mal 'ne maxikrasse Versuchsanordnung. Bau 'ne riesige Stadt, um dann darin in einem 2 Quadratmeter großen Raum eine Bakterienkolonie zu züchten. Lass alles andere leer stehen...

BAZONG schrieb:
Und warum kritisch (Glod hat gefragt) ? Gegenfrage: Warum soll man seine Birne nicht anstrengen und selber hinterfragen ?

Na wenn du deine Birne angestrengt hast, dann wirst du ja sicher auch einen konkreten Grund für deine Zweifel nennen können, anstatt einfach nur ziellos Namen wie Däniken in den Raum zu werfen, die im Grunde deine Kritik nicht im Ansatz fundieren.
Ich meine, es steht in Sachen Fakten/Beweisen wirklich

Evolutionstheorie: viele
alle anderen: 0


Es gibt nicht einen einzigen haltbaren Beweis für einen Schöpfer. Alle Argumente aus dieser Ecke laufen darauf hinaus, dass die Evolutionstheorie (noch) nicht alle Fragen beantworten kann. Sie selbst haben absolut nix.
Worauf beruht deine Kritik?
 
Glod schrieb:
Ach wie niedlich. Wissenschaftler (natürlich aus den USA..), die versuchen, irgendwas mit Gott zu erklären und dann auch unweigerlich mit der Frage konfrontiert werden, wo Gott denn hergekommen sein soll. Selbst wenn dieser "Gott" unseren gesamten Kosmos erschaffen haben soll, dann muss dieser Kosmos irgendwo positioniert sein - und zwar dort, von wo aus "Gott" gearbeitet hat. Und wie bitte ist dieser Platz entstanden?

Diesen Trick benutzt auch die Wissenschaft. Was war vor dem Urknall ? Wer hat die notwendigen "Komponenten" dazu herangetragen, woher kommen sie ? Energie ? Materie ? Woher ? Was ist Nichts ? Wohin dehnt sich das Universum aus ? Und so weiter.
An diesem Punkt ist Wissenschaft wie Gottglaube. Weil es einfach keine bessere Erklärung gibt, wird ein völlig unbewiesenes, vermeintliches Faktum geschaffen, dass das Fundament bilden soll. Damit man überhaupt einen Sockel hat (wacklig zwar, aber was tut man in der Erklärungsnot nicht alles ?). Beides Schwachsinn.

Bei der Wissenschaft akzeptiert man es, die Religion belächelt man dafür.

Darauf beruht auch die Kritik. Mich stellen beide Erklärungen nicht zufrieden. Beide haben in etwas dieselben Lücken. Gottvertrauen versus Ur(knall)vertrauen. Die Einen stellen Gott an den Anfang, die anderen ein großes "Plopp !".
Und bei der Evolutionstheorie ist es das Fehlen tausender Bindeglieder, das mich stutzig werden läßt.
Ich frage mich zum Beispiel auch, warum denn Hunde, bereits Tausende Jahre domestiziert vom Menschen, ständig den Menschen vor Augen, nicht endlich mal eine Evolutionsstufe aufsteigen und den aufrechten Gang einnehmen. Wäre doch nur von Vorteil für sie. Wenigstens mal normal hinsetzen in einen Stuhl oder Sessel :grins:
 
Evolutionstheorie und Urknalltheroie sind aber schon zwei verschiedene Stiefel, oder?
Das wurde auf den letzten beiden Seiten gerne mal in einen Topf geworfen, habe ich das Gefühl.
 
BAZONG schrieb:
Bin immer noch hier ;)

Ich habe nirgends die Evolutionstheorie als "falsch" bezeichnet. Auch hier bitte ich um das Zitat. Kommt da irgendwann mal was zu all den Vorwürfen ?
Ich habe lediglich geäußert, dass es viele Möglichkeiten gibt und auch Ungereimtheiten, weswegen ich diese Theorie nicht in allen Punkten akzeptieren kann.
Es mag Schritte/Vorgänge geben, die evolutionäre Züge besitzen und von Manchem als "Beweis" genutzt werden (quasi hochgerechnet). Ich sehe das eben nicht so bzw. akzeptiere dieses Hochrechnen nicht. Jedenfalls nicht pauschal.
Und warum kritisch (Glod hat gefragt) ? Gegenfrage: Warum soll man seine Birne nicht anstrengen und selber hinterfragen ? Zumal man es mittels Literatur auch noch vertiefen kann (Pro und Kontra oder auch weder noch, sondern eher neutral).

Auch finde ich die hier vorherrschende Denkweise befremdlich, dass einer, der gegen X ist oder X in Frage stellt, automatisch für Y sein muß (das krasse Gegenteil von X). Wo ist denn die vielzitierte Toleranz anderer Meinungen gegenüber ? Die vermisse ich schon hier.

Ich habe auch 2 Jahre die Bibel "studiert" mit den Zeugen Jehovas und ich bin und war erstaunt, wieviele historische Tatsachen sie enthält, die erst mit den Jahrzehnten an Forschungen und Ausgrabungen bestätigt wurden. Die Bibel ist nicht ohne.
Trotzdem glaube ich nicht an einen "fürsorglichen Übervater", der meine Gebete hört. Ich bin ausgetreten aus dem Verein. Dennoch offen für alles.

Habs misverständlich formuliert. Der mittlere Teil war auf den Artikel bzw. die Position der Religionen bezogen. Ich hab dir nicht untestellt, du hättest die Evolution als falsch bezeichnet, nur als unbewiesen. Deine Art soetwas dann ins Forum zu posten ist eher der Kritikpunkt. Du machst ein Statement ohne Begründung das ganz klar aneckt, obwohl die Aussage dahinter nichtmal radikal ist.

Wie genau sieht denn die Evolution aus bei der du die Beweise als nicht ausreichend feststellst? Geht es um die Aussage, das Leben hat sich über Jahrmillionen durch Fortpflanzung, Anpassung und Mutation verändert und entwickelt? Wo sind die Lücken?

Zur Bibel (nur auf die Aussage bezogen. Ich will dir keine Meinung unterstellen): Wenn man sich alleine mal anschaut wie unpräzise und komplex unmittelbare menschliche Kommunikation ist und dann darüber nachdenkt, dass eine Schriftensammlung die über einen längeren Zeitraum vor tausenden von Jahren von verschiedenen Autoren entstanden ist, mehrfach übersetzt und verändert wurde, einem den Sinn des Lebens erklären möchte, dann kann man das einfach nur ablehnen.
Alles an Religion stammt aus menschlicher Kultur. Jedes Ritual, jede Facette hat sich im Laufe der Geschichte schon mehrfach völlig gewandelt. Warum sollte dann plötzlich genau diese eine Facette, diese eine Praxis die Richtige sein? Und wenn man alles Kulturelle so weit reduziert, dass nur das Spirituelle übrig bleibt, dann kann man schon nicht mehr auf Religion, sondern nur auf Glauben bestehen. Und es gäbe auch keinen Weg diesen Glauben auszuleben der zu rechtfertigen wäre. Religion ist nichts anderes als Kultur und kann auch nichts mit der Antwort auf die Frage nach der Existenz zutun haben.


@Glod: Die Aussagen "groß" und "klein" sind wieder so Sachen, die nur an unsere Wahrnehmung gebunden sind. Die Aussage hier aus dem Artikel find ich am härtesten:
Wäre zum Beispiel die Materiedichte im Urknall nur um den zehn-hoch-vierzigsten Teil größer gewesen, wäre das Universum in kurzer Zeit wieder kollabiert.
Was soll dieses "nur"? Was für ein blödsinniger Maßstab wird da benutzt? Ernsthaft? Einfach weil unser Gehirn Schwierigkeiten mit der Vorstellung so eines Vorkommnisses hat soll es etwas besonderes sein? Man kennt das ja, die Natur und der Allmächtige haben extra so ein Amt für WTF gegründet, dass festlegt ab wann ein Zufall "nicht mit rechten Dingen zugeht" und ab wann er "aja, passiert" ist.



Edit:
An diesem Punkt ist Wissenschaft wie Gottglaube. Weil es einfach keine bessere Erklärung gibt, wird ein völlig unbewiesenes, vermeintliches Faktum geschaffen, dass das Fundament bilden soll. Damit man überhaupt einen Sockel hat (wacklig zwar, aber was tut man in der Erklärungsnot nicht alles ?). Beides Schwachsinn.

Bei der Wissenschaft akzeptiert man es, die Religion belächelt man dafür.
Steht eigentlich alles in meinem vorigen Post. Die Wissenschaft ist sich dessen immer bewusst. Die Begriffe "Wahrheit" und "Tatsache" haben in der Wissenschaft eine ganz andere Definition als in der Religion. Die Religion macht eine Grundannahme ohne zuzugeben, dass es nur eine Annahme ist. Außerdem fordert sie auch von jeder anderen Perspektive ihre Gültigkeit anzuerkennen und verneint diese anderen Perspektiven wiederum. Eine wissenschaftliche Betrachtungsweise würde weder sagen es gibt einen Gott, noch das ein Gott ausgeschlossen ist. Da es keine Faktenlage oder keine zu beobachtenden Phänomene gibt, kann die Wissenschaft sich damit nicht beschäftigen. Deswegen belächelt man die Religion.
 
FiscHwäcg schrieb:
Wie genau sieht denn die Evolution aus bei der du die Beweise als nicht ausreichend feststellst? Geht es um die Aussage, das Leben hat sich über Jahrmillionen durch Fortpflanzung, Anpassung und Mutation verändert und entwickelt? Wo sind die Lücken?

Das fängt ja bereits mit dem Urknall an. Aus Nichts soll Materie entstehen. Und aus oder in dieser toten Materie Aminosäuren und so weiter. Sorry, das halte ich für Humbug. Stellt mich nicht zufrieden.
Ansonsten halte ich, auch das habe ich geschrieben, Anpassung in gewissem Maße für möglich. Sieht man ja auch heute immer noch, wie sich die Tierwelt an bestimmte Bedingungen anpasst. Allerdings ist hier auch Skepsis angesagt, in welchem Maße dies so stattfinden kann.

Die Erklärung der Religionen stellt mich ja ebenfalls nicht zufrieden, habe ich ja geschrieben. Auch wenn nun das Weltbild vieler zusammenbricht, aber man kann kritisch der Wissenschaft gegenüber sein OHNE in gleichem Maße der Religion gegenüber unkritisch ;)
 
BAZONG schrieb:
FiscHwäcg schrieb:
Wie genau sieht denn die Evolution aus bei der du die Beweise als nicht ausreichend feststellst? Geht es um die Aussage, das Leben hat sich über Jahrmillionen durch Fortpflanzung, Anpassung und Mutation verändert und entwickelt? Wo sind die Lücken?

Das fängt ja bereits mit dem Urknall an. Aus Nichts soll Materie entstehen. Und aus oder in dieser toten Materie Aminosäuren und so weiter. Sorry, das halte ich für Humbug. Stellt mich nicht zufrieden.
Ansonsten halte ich, auch das habe ich geschrieben, Anpassung in gewissem Maße für möglich. Sieht man ja auch heute immer noch, wie sich die Tierwelt an bestimmte Bedingungen anpasst. Allerdings ist hier auch Skepsis angesagt, in welchem Maße dies so stattfinden kann.

Die Erklärung der Religionen stellt mich ja ebenfalls nicht zufrieden, habe ich ja geschrieben. Auch wenn nun das Weltbild vieler zusammenbricht, aber man kann kritisch der Wissenschaft gegenüber sein OHNE in gleichem Maße der Religion gegenüber unkritisch ;)

Dann stellst du aber nicht die Evolutionstheorie in Frage, sondern die Urknalltheorie.
 
Ich will mich an dieser schwachsinnigen Diskussion nicht ernsthaft beteiligen, aber 2 Punkte kann ich so nicht stehen lassen:

- Es wurde im Labor schon nachvollzogen, wie aus "toter" Materie Aminosäuren unter den Bedingungen der Ur-Atmosphäre entstehen können. Darüber hinaus sind Aminosäuren genauso tot wie ein Stein, halt nur ein (nicht mal sonderlich komplexes) Molekül auf C-Basis. Aber auch die anderen Schritte über primitive Verkettungen wie Prionen, einfachen Nukleinsäureverbindungen über den Schritt zur Selbstreproduktion bis hin zu komplexen Zellen und Zellverbindungen sind eigentlich zum Großteil kein Mysterium mehr.

- Man darf nicht wissenschaftliche Theorien mit religiösen Behauptungen aus die selbe Stufe stellen. Letztere behaupten irgendwas, stellen das als Wahrheit hin und wollen das Gegenteil bewiesen bekommen (wobei die Religionen sich immer wieder aus handfesten Beweisen rauswinden, indem der Gottbegriff einfach verändert und absolut ungreifbar gemacht wird). Der wissenschaftliche Ansatz funktioniert genau anders rum. Theorien werden bewiesen, wobei es auch für Evolution genügend handfeste, teils sogar beobachtbare Beweise gibt. Wenn sich keine HInweise auf die Schlüssigkeit finden lassen, werden Theorien verworfen.
Grade was das Urknallbeispiel (und allgemein die Kosmologie um den Urknallzeitpunkt) ist die Forschung auch sehr weit und auch schlüssig. Nur wird hier eben viel mit Mathematik gearbeitet, viele Erklärungen und Beweise sind für den Nicht-Astronom im Detail schnell unverständlich. Aber auch heir gibts einfach zu verstehende Hinweise auf de Authentizität der Theorie wie die Hintergrundstrahlung im All oder das durch Doppler-Rotverschiebung beobachtbare Auseinanderdriften der Galaxien. Natürlich gibts auch hier noch UNklarheiten wie die Frage, wieso bei der Materie-Antimaterie-Annihilation nach dem Urknall ein Bruchteil der normalen Materie übrig bleiben konnte (sonst wären wir ja nicht hier). Aber man ist sich der UNklarheiten bewusst und versucht sie mit großen Anstrengungen aufzuklären.
Noch ein großer Unterschied zu Religionen, die sich grundsätzlich nie in Frage stellen.


Damnit, eigentlch wollt ich nix zum Thema posten, aber dann hats zu arg in den Fingern gejuckt. :D
 
el_barto schrieb:
Ich will mich an dieser schwachsinnigen Diskussion nicht ernsthaft beteiligen, aber 2 Punkte kann ich so nicht stehen lassen:

- Es wurde im Labor schon nachvollzogen, wie aus "toter" Materie Aminosäuren unter den Bedingungen der Ur-Atmosphäre entstehen können. Darüber hinaus sind Aminosäuren genauso tot wie ein Stein, halt nur ein (nicht mal sonderlich komplexes) Molekül auf C-Basis. Aber auch die anderen Schritte über primitive Verkettungen wie Prionen, einfachen Nukleinsäureverbindungen über den Schritt zur Selbstreproduktion bis hin zu komplexen Zellen und Zellverbindungen sind eigentlich zum Großteil kein Mysterium mehr.

- Man darf nicht wissenschaftliche Theorien mit religiösen Behauptungen aus die selbe Stufe stellen. Letztere behaupten irgendwas, stellen das als Wahrheit hin und wollen das Gegenteil bewiesen bekommen (wobei die Religionen sich immer wieder aus handfesten Beweisen rauswinden, indem der Gottbegriff einfach verändert und absolut ungreifbar gemacht wird). Der wissenschaftliche Ansatz funktioniert genau anders rum. Theorien werden bewiesen, wobei es auch für Evolution genügend handfeste, teils sogar beobachtbare Beweise gibt. Wenn sich keine HInweise auf die Schlüssigkeit finden lassen, werden Theorien verworfen.
Grade was das Urknallbeispiel (und allgemein die Kosmologie um den Urknallzeitpunkt) ist die Forschung auch sehr weit und auch schlüssig. Nur wird hier eben viel mit Mathematik gearbeitet, viele Erklärungen und Beweise sind für den Nicht-Astronom im Detail schnell unverständlich. Aber auch heir gibts einfach zu verstehende Hinweise auf de Authentizität der Theorie wie die Hintergrundstrahlung im All oder das durch Doppler-Rotverschiebung beobachtbare Auseinanderdriften der Galaxien. Natürlich gibts auch hier noch UNklarheiten wie die Frage, wieso bei der Materie-Antimaterie-Annihilation nach dem Urknall ein Bruchteil der normalen Materie übrig bleiben konnte (sonst wären wir ja nicht hier). Aber man ist sich der UNklarheiten bewusst und versucht sie mit großen Anstrengungen aufzuklären.
Noch ein großer Unterschied zu Religionen, die sich grundsätzlich nie in Frage stellen.


Damnit, eigentlch wollt ich nix zum Thema posten, aber dann hats zu arg in den Fingern gejuckt. :D

Jo. Wie Holger Klein immer sagt: wer bereit ist diesen Unsinn zu glauben, ist auch bereit jeden anderen Unsinn zu glauben. :ugly:
 
Zur Evolutionstheorie nur so viel:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=lA5JR1FWoz8[/vid]

Von dem Film Save the Green Planet, einer meiner Lieblingsfilme. :D Vielleicht aber nur bis Minute 3 gucken, denn ab da wird es dann ein bisschen verstörender...
 
Um mal ein wenig Niveau hier reinzubringen, ein kleiner Vor-Ort-Bericht aus einer der dunkelsten Ecken Deutschlands.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/politik/wer-schuetzt-unsere-frauen-vor-den-asylanten-d4712.html

„Unsere Gäste wollen hier entspannen und nicht Dunkelhäutige oder Frauen mit Kopftuch sehen!“ - Undelohs Bürgermeister Albert Homann machte am Montagabend nicht einmal den Versuch, ausländerfeindliche Aussagen zu unterbinden. Selbst Sätze wie „Wer schützt unsere Frauen und Kinder vor den Asylanten?“ ließ Homann in einer hitzigen Diskussion zu.


Extrablatt: Die Dschungelcamp-Deppen machen Karriere.

Fiona Erdmann macht sich in einer RTL-Serie naggelisch und Joey Heindle bekommt offenbar eine eigene Dokusoap.

http://unterhaltung.de.msn.com/was-wird-aus-den-dschungelcampern#image=1
 
Da fällt einem echt nix mehr ein......

Hexenjagd auf Papua-Neuguinea: Junge Mutter lebendig verbrannt

http://www.spiegel.de/panorama/hexenjagd-auf-papua-neuguinea-junge-mutter-lebendig-verbrannt-a-882003.html
 
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