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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

extraleben schrieb:
Aber warum ist die Wahrscheinlichkeit erhöht z Bsp eine 5 zu würfeln nachdem ich schon 4 mal eine Sechs gewürfelt habe wenn das Ergebnis eines neuen Wurfes absolut gar nichts mit dem Wurfergebnis aller vorherigen Würfe zu tun hat ?

Unabhängig ist nicht synonym "mit absolut gar nichts zu tun haben". Die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Zahl pro Wurf zu würfeln bleibt gleich, egal wie oft du schon gewürfelt hast. Das meint man mit unabhängig. Die Wahrscheinlichkeit beim 4. Versuch eine andere (!!) Zahl zu werfen steigt natürlich linear zur Abnahme der bestimmten Zahl.

Sprich: die Chance immer wieder eine bestimmte Zahl zu werfen nimmt ab (1/6), die Chance auf andere Zahlen nimmt zu (5/6). Ob die bestimmte Zahl dabei eine 6 ist, oder eine andere spielt keine Rolle.


Das Gestez der großen Zahlen will uns erklären daß nach vielen vielen Würfen eine Ausgeglichenheit hergestellt wird. In der Praxis kann man das sogar nachvollziehen. Aber in der Theorie macht das für mich keinen Sinn. Was geht da rein ?

Solange die Wahrscheinlichkeit für alle Elemente gleich bleibt, wird auch eine Ausgeglichenheit hergestellt. 16, Periode treffer a 100 Würfe.


edit : daß die Wahrscheinlichkeit GERINGER wird 2mal ne 6 HINTEREINANDER zu würfeln macht ja noch SInn, aber daß man AUSSCHLIEßLIch 6en würfelt, egal wie unwahrscheinlich, schließt das Gesetz aus. Warum ?

ich vermute, weil die Wahrscheinlichkeit einfach nicht bei 100% liegt. Wenn das trotzdem ginge, bricht die ganze Theorie sofort in sich zusammen. Ein Zahl mit unter 100% Wahrscheinlichkeit kann nicht zu 100% gewürfelt werden.
 
Dow Jones schrieb:
0.5 x 0,5 x 0,5 = 0,125


das ist die wahrscheinlichkeit dass etwas mit 50% chance 3x hintereinander eintritt.

zB 50% chance beim straße überqueren überfahren zu werden

wahrscheinlichkeit für 3x überquert 3x überfahren worden = 12,5%

war zwar schon im bett aber nochmal für ein edit aufgestanden :ulgy:
bezogen aufs fahren:
gegeben: 10% wahrscheinlichkeit bei 1 gefahrenen kilometer einen unfall zu haben

also hat man nach einem gefahrenen kilometer eine chance von 90% unfallfrei zu sein
jetzt fährt man den 5. kilometer welcher ebenfalls wahrscheinlichkeit von 10% für einen unfall hat

die wahrscheinlichkeit jetzt noch unfallfrei zu sein liegt jedoch nur noch bei 0,9^5 = ~59%


dweezzu schrieb:
du meinst also wenn ich n Würfel mehrmals werfe wird die Chance kleiner als 1:6?

kapier nicht, worauf du hinaus willst

die Wahrscheinlichkeiten werden addiert...wenn ich ne Sechs will ist meine Chance bei einem Wurf 1:6, bei drei Würfen 3:6, also 1:2

troll physics?

dann würfel ich demnächst 5x und erhalte 3,2,5,6,1, gehe zum buchmacher und setze 10000€ darauf mit dem nächsten wurf eine 4 zu bekommen?


natürlich alle angaben ohne gewähr!11
 
extraleben schrieb:
Alles richtig was ihr sagt. Aber warum ist es laut Gestz nicht möglcih unendlich oft eine 6 zu würfeln (weil Theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit da) ?

Nein, es ist, imo, hier theoretisch (im Gegensatz zu praktisch) nicht möglich unendlich oft eine 6 zu würfeln, da es in diesen LaPlace-ähnlichen Rechnungen mindestens noch eine weitere andere Größe gibt. Und die ist notwendigerweise vorhanden! Und da diese andere Größe vorhanden ist, muss sie zumindest 1 mal auftauchen. Deshalb ist es unmöglich, dass eine Größe unendlich oft auftritt. In einem Grafen würde sie sich der 0 bzw. Unendlich annähern können, aber eben nicht erreichen.

Btw. Das sind natürlich Bemerkungen über Logik. Man merkt an dieser Stelle auch, dass die Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht dort stehenbleiben kann. Was sie, nebenbei bemerkt auch nicht tut. Von höherer Mathematik habe ich aber zu wenig Ahnung. Ich beschäftige mich maximal aufn Klo damit. :lol:

Pillendreher schrieb:
war zwar schon im bett aber nochmal für ein edit aufgestanden :ulgy:
bezogen aufs fahren:
gegeben: 10% wahrscheinlichkeit bei 1 gefahrenen kilometer einen unfall zu haben

also hat man nach einem gefahrenen kilometer eine chance von 90% unfallfrei zu sein
jetzt fährt man den 5. kilometer welcher ebenfalls wahrscheinlichkeit von 10% für einen unfall hat

die wahrscheinlichkeit jetzt noch unfallfrei zu sein liegt jedoch nur noch bei 0,9^5 = ~59%

Jo, habe ich mir auch überlegt. Die Wahrscheinlichkeit auf ein bestimmtes Ereignis in Folge wird immer abnehmen. Ob das nun Unfälle sind oder nicht. Der Fehler (!!!) besteht jetzt für mich darin einfach den Gegenwert des anderen auszurechnen. Man kann nämlich einfach sagen, dass es den Gegenwert "kein Unfall" so nicht gibt, da einfach noch so viele andere Dinge passieren können, "liegen bleiben", "zu spät kommen", "verfahren" und vieles mehr. Und schon müsste man nicht mehr mit diesen Werten rechnen. Zumindest rechnet man nicht die Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten Fall aus, der so gar nicht existiert. Vergleiche mit der Gruppe anderer Zahlen auf dem Würfel und nicht eine andere bestimmte Zahl. In der Logik gibt es ähnliche Bemerkungen über sog. negative Tatsachen!

Schwierig wird es hier, weil fälschlicherweise angenommen wird, dass wer Fall A (Unfall) verneint automatisch nicht-A (unfallfrei) annimmt. Aber aus dem Fehlen von A folgt nicht notwendigerweise Nicht-A. Es kann auch B, C, D daraus folgen.


Nun kann man aber sagen, dass LaPlace und co eigentlich, in der Praxis, gar nichts nutzen, da auch Zufälle eine Rolle spielen. Und schon haben wir die Grenzen der klassischen Wahrscheinlichkeit gesprengt und können nur noch Statistiken aufzählen, die gar keinen Verlauf enthalten!

Wäre auch okay, denn auch so würde der Behauptung, dass mit der Distanz die Unfallgefahr steigt, der Boden entzogen. :ugly:
 
Dow Jones schrieb:
extraleben schrieb:
Alles richtig was ihr sagt. Aber warum ist es laut Gestz nicht möglcih unendlich oft eine 6 zu würfeln (weil Theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit da) ?

Nein, es ist, imo, hier theoretisch (im Gegensatz zu praktisch) nicht möglich unendlich oft eine 6 zu würfeln, da es in diesen LaPlace-ähnlichen Rechnungen mindestens noch eine weitere andere Größe gibt. Und die ist notwendigerweise vorhanden! Und da diese andere Größe vorhanden ist, muss sie zumindest 1 mal auftauchen. Deshalb ist es unmöglich, dass eine Größe unendlich oft auftritt. In einem Grafen würde sie sich der 0 bzw. Unendlich annähern können, aber eben nicht erreichen.

Interessant, aber rein praktisch ist es doch möglich unendlich oft ne 6 zu würfeln, wieso nicht auch theoretisch ? Wieso kann man theoretisch "irgendwas" "dazudichten" wenn doch praktisch ganz klar feststeht welche Möglichkeiten es gibt (in unserem Fall die 1 bis 6). DAS versteh ich nicht. Werde mich Morgen mal mit Laplace beschäftigen. Sehr spannend das Ganze.
 
Dow Jones schrieb:
Pillendreher schrieb:
war zwar schon im bett aber nochmal für ein edit aufgestanden :ulgy:
bezogen aufs fahren:
gegeben: 10% wahrscheinlichkeit bei 1 gefahrenen kilometer einen unfall zu haben

also hat man nach einem gefahrenen kilometer eine chance von 90% unfallfrei zu sein
jetzt fährt man den 5. kilometer welcher ebenfalls wahrscheinlichkeit von 10% für einen unfall hat

die wahrscheinlichkeit jetzt noch unfallfrei zu sein liegt jedoch nur noch bei 0,9^5 = ~59%

Jo, habe ich mir auch überlegt. Die Wahrscheinlichkeit auf ein bestimmtes Ereignis in Folge wird immer abnehmen. Ob das nun Unfälle sind oder nicht. Der Fehler (!!!) besteht jetzt für mich darin einfach den Gegenwert des anderen auszurechnen. Man kann nämlich einfach sagen, dass es den Gegenwert "kein Unfall" so nicht gibt, da einfach noch so viele andere Dinge passieren können, "liegen bleiben", "zu spät kommen", "verfahren" und vieles mehr. Und schon müsste man nicht mehr mit diesen Werten rechnen. Zumindest rechnet man nicht die Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten Fall aus, der so gar nicht existiert. Vergleiche mit der Gruppe anderer Zahlen auf dem Würfel und nicht eine andere bestimmte Zahl. In der Logik gibt es ähnliche Bemerkungen über sog. negative Tatsachen!

Schwierig wird es hier, weil fälschlicherweise angenommen wird, dass wer Fall A (Unfall) verneint automatisch nicht-A (unfallfrei) annimmt. Aber aus dem Fehlen von A folgt nicht notwendigerweise Nicht-A. Es kann auch B, C, D daraus folgen.


Nun kann man aber sagen, dass LaPlace und co eigentlich, in der Praxis, gar nichts nutzen, da auch Zufälle eine Rolle spielen. Und schon haben wir die Grenzen der klassischen Wahrscheinlichkeit gesprengt und können nur noch Statistiken aufzählen, die gar keinen Verlauf enthalten!

Wäre auch okay, denn auch so würde der Behauptung, dass mit der Distanz die Unfallgefahr steigt, der Boden entzogen. :ugly:

:skep:

Also im Extremfall heißt das, dass wenn ich mit meinem Wagen im Jahr nur 1m fahre ne (mindestens) gleiche Wahrscheinlichkeit habe einen Unfall zu bauen, als wenn ich 100.000 km fahre? ;)

Du betrachtest ja hier nur das Ereignis "Unfall", welcher meinetwegen bei 100.000 km geringer ist als bei 1m (bei einem Unfall direkt nach einem Meter wäre das Ergebnis ja ein Unfall pro gefahrenem Meter pro Jahr :lol: ), allerdings kannst du ja nicht sagen, nur weil die Wahrscheinlichkeit dieses einzelnen Falles geringer ist, dass man deshalb automatisch weniger Unfälle haben müsste.

Auf was dweezu hinaus wollte war ja die von dir eben auch genannte Unfallgefahr. Und die steigt natürlich mit jedem gefahrenem Meter. Auch hier wieder das Beispiel mit 1m und 100.000 km: Wie oft kann ich ne 6 Würfeln bei nur einem Versuch und wie viele 6er kann ich Würfeln bei 1.000.000 Versuchen? Und warum muss es denn deiner Ansicht nach sein, dass man nun eine Millionen mal ne 6 würfelt? Wo soll denn dahinter ne Logik stecken? Ist doch völlig wurst was vorher passiert ist. Hat doch mit unserem betrachteten Fall nichts zu tun, da ein Unfall ja nicht wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher wird, wenn bereits ein Unfall passiert ist oder eben nicht.
 
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=n-5DRrRjajU[/vid]

http://www.welt.de/kultur/article113359419/Wenn-Blondinen-mit-Dirndl-Figur-den-Koran-zitieren.html

Vier stark geschminkte Wasserstoffblondinen sitzen in einer Talkshow. Sie wollen in gebrochenem Deutsch beweisen, dass Charles Darwin mit seiner Evolutionstheorie Unrecht hatte. Es ist ein besonders bizarres Beispiel aus dem Reich der religiösen Propaganda: Schöpfungstheorien werden so vom türkischen, seit 2011 bestehenden Satelliten- und Streaming-Sender A9 TV westlich verpackt an die Gläubigen gebracht – auf Türkisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Russisch und Aserbaidschanisch. Der dazugehörige Youtube-Kanal Yaratilistr verzeichnet fast 20.000 Abonnenten und über 67 Millionen Videoaufrufe.
 
extraleben schrieb:
Dow Jones schrieb:
extraleben schrieb:
Alles richtig was ihr sagt. Aber warum ist es laut Gestz nicht möglcih unendlich oft eine 6 zu würfeln (weil Theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit da) ?

Nein, es ist, imo, hier theoretisch (im Gegensatz zu praktisch) nicht möglich unendlich oft eine 6 zu würfeln, da es in diesen LaPlace-ähnlichen Rechnungen mindestens noch eine weitere andere Größe gibt. Und die ist notwendigerweise vorhanden! Und da diese andere Größe vorhanden ist, muss sie zumindest 1 mal auftauchen. Deshalb ist es unmöglich, dass eine Größe unendlich oft auftritt. In einem Grafen würde sie sich der 0 bzw. Unendlich annähern können, aber eben nicht erreichen.

Interessant, aber rein praktisch ist es doch möglich unendlich oft ne 6 zu würfeln, wieso nicht auch theoretisch ? Wieso kann man theoretisch "irgendwas" "dazudichten" wenn doch praktisch ganz klar feststeht welche Möglichkeiten es gibt (in unserem Fall die 1 bis 6). DAS versteh ich nicht. Werde mich Morgen mal mit Laplace beschäftigen. Sehr spannend das Ganze.

LaPlace würde auch zugestehen, dass du milionenfach hintereinander eine 6 würfeln könntest. Aber halt nicht unendlich oft. Das liegt daran, dass Methematiker einen anderen Begriff von unendlich haben. Wir im Alltag würden im Zweifel immer noch einen weiteren Wurf hinzudenken. Wessen Verständnis da besser ist, weiß ich nicht. Das ist eine Anwendungsfrage.
 
Hana-Bi schrieb:
Also im Extremfall heißt das, dass wenn ich mit meinem Wagen im Jahr nur 1m fahre ne (mindestens) gleiche Wahrscheinlichkeit habe einen Unfall zu bauen, als wenn ich 100.000 km fahre? ;)

Du betrachtest ja hier nur das Ereignis "Unfall", welcher meinetwegen bei 100.000 km geringer ist als bei 1m (bei einem Unfall direkt nach einem Meter wäre das Ergebnis ja ein Unfall pro gefahrenem Meter pro Jahr :lol: ), allerdings kannst du ja nicht sagen, nur weil die Wahrscheinlichkeit dieses einzelnen Falles geringer ist, dass man deshalb automatisch weniger Unfälle haben müsste.

Ja, im Extremfall heißt es genau das. Du hast insofern recht, als das die Ausgangswahrscheinlichkeit ggf. eine andere sein kann. Die Frage ist also, was als Standardstrecke festgelegt wird. Hier sollte man einen plausiblen Wert festlegen. Das kann kein CM Strecke sein, aber auch nicht 100.000km. Ist die Strecke unter einem Set von Bedinugen aber bestimmt, bleibt die Ausgangswahrscheinlichkeit gleich, die Chance auf ein spezielles Ereignis nimmt ab.

Auf was dweezu hinaus wollte war ja die von dir eben auch genannte Unfallgefahr. Und die steigt natürlich mit jedem gefahrenem Meter.
Das stimmt so nicht. Siehe oben.

Auch hier wieder das Beispiel mit 1m und 100.000 km: Wie oft kann ich ne 6 Würfeln bei nur einem Versuch und wie viele 6er kann ich Würfeln bei 1.000.000 Versuchen? Und warum muss es denn deiner Ansicht nach sein, dass man nun eine Millionen mal ne 6 würfelt? Wo soll denn dahinter ne Logik stecken? Ist doch völlig wurst was vorher passiert ist. Hat doch mit unserem betrachteten Fall nichts zu tun, da ein Unfall ja nicht wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher wird, wenn bereits ein Unfall passiert ist oder eben nicht.

Ich meine, du wirst hier im Normalfall sowieso feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis sowieso festlegt, wie oft man Würfeln bzw. fahren muss.

Noch einmal, er will sagen, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist bei 150.000km einen Unfall zu haben, als bei 1000km. Wenn 150.000km eine Standardstrecke wäre, ist die Wahrscheinlichkeit sicher eine andere als bei 1000km als Standardstrecke. Aber sie ist eben anders und nicht in Relation! Von Ausgangswahrscheinlichkeit war aber gar nicht Thema.

Dwee hat aber was ganz anderes gemacht. Der hat die Wahrscheinlichkeit pro 1000km einfach immer wieder addiert, den Bruch umgerechnet und hat behauptet, dass die Wahrscheinlichkeit steigt. Und DAS ist merkwürdig und alles was ich sagen wollte. Wir können bzw. haben uns ja schon darauf geeinigt, dass die Ausgagngswahrsheinlichkeit gleich bleibt. Wen ich aber spezielle Ereignisse in Relation bringen will, um zu sagen, ob sie ansteigen oder abfallen, dann stellt man fest, dass sie eher Abfallen. Das muss man nicht tun, klar, aber das ist imo das Kriterium, das wir anlegen müssen, um überhaupt eine Veränderung festzustellen!
 
Dow Jones schrieb:
Die Chance bei einem Würfel eine Zahl zu würfeln ist bei 1/6. Das verändert sich auch nicht. Die Chance aber 2 mal die selbe (!!!) Zahl hintereinander (!!!) zu würfeln ist eben nicht 1/6. Hier wird nicht addiert, hier wird multipliziert. Es wird genau dann nicht multipliziert, wenn die Ergebnisse voneinander abhängig sind. Aber genau das ist beim Würfeln und bei Autofahrten nicht der Fall.

Da hast du doch Deine Antwort.

Wenn man die Wahrscheinlichkeit beziffern könnte, mit der du jeden Tag am Bahnhof X (auf dem Zug Y) um 12 Uhr ankommt, überfahren wirst dann hast du das Würfelbeispiel. Da die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis eintritt fest ist.

Auf einer Fahrstrecke irgendeinen Unfall zu haben unterliegt aber nicht der Gesetzmäßigkeit eines Würfels.
 
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