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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
Bitte? Natürlich hast Du in einer dunklen Gasse hinterm Bahnhof eher die Chance, Ärger zu kriegen, als tagsüber mitten auf dem Jungfernstieg :skep:

Es geht mir doch darum zu sagen daß Vergewaltigungen im Verhältnis so gut wie nie Frauen passieren die Abends/Nachts "alleine" durch die Stadt laufen, das ist einfach nur ein schlechtes Klischee. 1. Wann kann man schon alleine in der Stadt unterwegs sein ?
2. Dunkle Straßen sind Vergewaltigungsschwerpunkte oder was ?

Natürlich gibt es Orte die man meiden sollte, egal ob Frau oder Mann. ABer das hat nix mit dunklen Gassen zu tun. Als ob ein Vergewaltiger in der dunklen Gasse auf sein Opfer warten würde. Es ist so daß das Opfer erstmal einige Zeit verfolgt wird.
 
Wir brauchen für jede popelige, regelmäßig betreute Webseite ein Impressum und Homepages müssen auch registriert werden.

das ist eben die Konsequenz daraus, das ein großer Teil der Menschen so Sorglos mit dem Internet umgeht und ohne Bedenken ihren echten Namen und sogar Adressen im Netz veröffentlichen. Ein bischen mehr gesunder Menschenverstand im Umgang mit dem Netz würde da schon helfen.
Ein bisschen mehr Auseinandersetzen mit deutschen Gesetzen und Pflichtangaben bezüglich Homepages, würde dir helfen.

Und eine Homepage oder ein Blog ist heute einfach ein alltägliches Ding in unserem völlig normalen Leben, wir sind nicht mehr im Jahr 1996. Das hat nix mit "meinen Daten um mich werfen" zu tun.

klar ist es bzgl Vergewaltigungswahrscheinlichkeit schlimmer zu heiraten als Nachts durch den Park zu gehen. Aber deswegen kannst du nicht gleich "absolut nichts" daraus machen. Natürlich ist das ohne Vorwurf an die Personen, aber wer sich Nachts und alleine in dunklen Gassen aufhält hat durch sein Verhalten selbstverständlich ne höhere Chance drauf, als Kellerkind Dörte-Kunigunde.
Ja, solange wir unseren Kindern und auch unseren Opfern schön weiter beibringen "Mach nicht dies und zieh dich bloß nicht so an, damit du nicht vergewaltigt wirst/Du bist selbst Schuld, du hast dich so angezogen/in der dunklen Gasse aufgehalten!" statt "Vergewaltige nicht, du dummes Dreckschwein!", wird das wohl auch weiter so bleiben...
 
dweezzu schrieb:
der Einwand geht nach dem, was ich geschrieben habe, jetzt aber mal voll ins Leere

Nicht. Schau : genausogut könntest du sagen wer nicht im öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt wird auch kein Opfer dessen. Das mag stimmen aber wer kann das schon ? Und selbst auf wenig befahrenen Strecken werden Menschen zu Verkehrsopfern. Verstehste ?
 
doch, natürlich...und es ist mega banane das zu diskutieren

wer 150.000 km im Jahr macht, hat ne höhere Wahrscheinlichkeit, dass er in einen Unfall verwickelt wird als jemand mit 1.000 km
wer das Navi sichtbar im Auto liegen lässt, hat ne ne höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Karre aufgebrochen wird

das hat nix mit Schuld zu tun, das Unrecht kommt _nur_ von der Gegenseite. Das bestreitet doch niemand.

ich hab recht

over.
 
dweezzu schrieb:
doch, natürlich...und es ist mega banane das zu diskutieren

wer 150.000 km im Jahr macht, hat ne höhere Wahrscheinlichkeit, dass er in einen Unfall verwickelt wird als jemand mit 1.000 km
wer das Navi sichtbar im Auto liegen lässt, hat ne ne höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Karre aufgebrochen wird

das hat nix mit Schuld zu tun, das Unrecht kommt _nur_ von der Gegenseite. Das bestreitet doch niemand.

ich hab recht

over.

Naja. Solange der Straßenverkehr der selbe ist, ist die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu habe bei jeder Ausfahrt die selbe. Bei wiederholten Ausfahrten wird wird doch die Chance auf ein bestimmtes Ereignis immer geringer. So ähnlich, wie die Wahrscheinlichkeit nacheinander mehrere Male im Lotto zu gewinnen doch auch immer niedriger wird. Also steigt die Chance auf einen Unfall nicht, sie bleibt entweder gleich oder nimmt ab. :ugly:
 
Cale schrieb:
Dow Jones schrieb:
Bei wiederholten Ausfahrten wird wird doch die Chance auf ein bestimmtes Ereignis immer geringer.

Äh nö. Die Wahrscheinlichkeit pro km/Ausfahrt bleibt gleich, bei mehr km/Ausfahrten steigt auch die Gesamtwahrscheinkeit auf ein Unfall.

Äh nö. Jede Ausfahrt ist unabhängig von der Vorigen. Also bleibt die Wahrscheinlichkeit immer gleich.
 
Obwohl, du meintest vielleicht je mehr km gefahren werden (pro Ausfahrt) desto höher die Wahrscheinlichkeit, das sollte hinkommen

Dow Jones schrieb:
So ähnlich, wie die Wahrscheinlichkeit nacheinander mehrere Male im Lotto zu gewinnen doch auch immer niedriger wird.

Nein. Die Wahrscheinlichkeit ist immer dieselbe, denn die Ereignisse sind unabhängig voneinander.

edit : im Grunde sprichst du hier ne Thematik an die mich schon lange beschäftigt (als Nicht-Mathematiker) und die ich trotzdem widersprüchlich finde : das Gesetz der großen Zahlen. Wenn ein und dasselbe Ereignis immer wieder die gleiche Wahrscheinlichkeit hat einzutreffen dann sollte es doch auch ein Ergebnis geben das immer nur dasselbe Resultat zur Folge hat. Bei einem Münzwurf wäre das z Bsp immer nur Kopf zu treffen oder Zahl. Laut des Gesetzes kommt das aber nicht vor. Theoretisch sollte es das aber. Und wird es auch. aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit die gegen Null geht, aber eben nie Null sein kann. Kann mir da jemand helfen dieses Paradoxon aufzulösen ?

die Frage an den Mathematiker lautet : Warum ist es anscheinend (also langfristig) nicht möglich unendlich viele male Zahl zu werfen ?
 
Ja, das meine ich aber nicht.

Nehmen wir an, die Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall ist bei 1/297 (0.003367). DIESE wahrscheinlichkeit ist natürlich immer gleich! Nun werden aber, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, die Ereignisse multipliziert.

0.003367 x 0.003367 x 0.003367 = 3,817 hoch -8.

Oder

0.5 x 0,5 x 0,5 = 0,125

Ergo, so meine Überlegung. Die Chance bei jeder neuen Fahrt in einen Unfall zu geraten, sollte eher abnehmem, als zunehmen. Deshalb finde ich diese, desto mehr km du gefahren bist, desto höher die Wahrscheinlichkeit einen Unfall, auch schwierig bzw. falsch.

Aber da ich Philosophie studiere und nicht Mathe, lasse ich mich da gerne belehren, wenn mir einer sagt, wo genau ich hier Fehler mache.
 
du meinst also wenn ich n Würfel mehrmals werfe wird die Chance kleiner als 1:6?

kapier nicht, worauf du hinaus willst

die Wahrscheinlichkeiten werden addiert...wenn ich ne Sechs will ist meine Chance bei einem Wurf 1:6, bei drei Würfen 3:6, also 1:2
 
dweezzu schrieb:
du meinst also wenn ich n Würfel mehrmals werfe wird die Chance kleiner als 1:6?

kapier nicht, worauf du hinaus willst

die Wahrscheinlichkeiten werden addiert...wenn ich ne Sechs will ist meine Chance bei einem Wurf 1:6, bei drei Würfen 3:6, also 1:2

Die Chance bei einem Würfel eine Zahl zu würfeln ist bei 1/6. Das verändert sich auch nicht. Die Chance aber 2 mal die selbe (!!!) Zahl hintereinander (!!!) zu würfeln ist eben nicht 1/6. Hier wird nicht addiert, hier wird multipliziert. Es wird genau dann nicht multipliziert, wenn die Ergebnisse voneinander abhängig sind. Aber genau das ist beim Würfeln und bei Autofahrten nicht der Fall.
 
Aber warum ist die Wahrscheinlichkeit erhöht z Bsp eine 5 zu würfeln nachdem ich schon 4 mal eine Sechs gewürfelt habe wenn das Ergebnis eines neuen Wurfes absolut gar nichts mit dem Wurfergebnis aller vorherigen Würfe zu tun hat ? Das Gestez der großen Zahlen will uns erklären daß nach vielen vielen Würfen eine Ausgeglichenheit hergestellt wird. In der Praxis kann man das sogar nachvollziehen. Aber in der Theorie macht das für mich keinen Sinn. Was geht da rein ?

edit : daß die Wahrscheinlichkeit GERINGER wird 2mal ne 6 HINTEREINANDER zu würfeln macht ja noch SInn, aber daß man AUSSCHLIEßLIch 6en würfelt, egal wie unwahrscheinlich, schließt das Gesetz aus. Warum ?
 
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