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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

pil schrieb:
Gibt es nach wie vor keine betäubungspfeile wie man es aus der tierwelt kennt?

Bei Betäubung ist folgendes Problem gegeben. Die Dosierung muss 100% passen. Warum verdienen Anästhesisten wohl ihre Kohle? Wenn die Dosierung nicht 100% auf den Menschen ausgerechnet ist, passiert eines von zwei Dingen. 1: sofortiger Tod 2: leichter Schwindel bis gar nichts.
 
Ich hab mir das Video auch grad angeschaut. (darf man das eig. hier reinstellen?)

Also Teaser oder Waffen mit Gummigeschossen wären schon sinnvoll und sollten in jedem Polizeiauto zukünftig vorhanden sein. Dann wäre so was nicht passiert. Einfach von außerhalb des Brunnens Teasern und der Typ wäre erst mal ausgeknockt.

Wäre ich der Polizist, hätte ich wahrscheinlich erst ein paar Schüsse in die Beine gejagt. Normal wäre er dadurch auch zu Boden gegangen. Aber wer weiß das schon.

Schlussfolgerung: Nächstes mal nicht zu Nahe zu kommen der ein Messer in der Hand hat, aus sicherer Entfernung Gummigeschosse oder einen Teaser benutzen.
 
Ich denke, der Sheriff ist deshalb in den Brunnen gestiegen, weil sie befürchteten, der Mann würde sich sonst selbst umbringen. Und dabei einfach zusehen, geht nun mal auch nicht. Aber tasern ist halt so eine Sache. Ich kenne mich mit den Dingern nicht aus, kann mir aber vorstellen, dass die in einem Brunnen eine ganz besondere Wirkung entfalten :ugly:
 
Arbeitet der Taser nicht mit einem kurzen Stromschlag? Der könnte doch durch das Wasser deutlich verlängert werden oder? Bin aber auch kein Experte in Physik.

Naja, ich bleibe jedenfalls dabei: Der Mann geht echt schnell auf den Polizisten zu und das mit einem Messer in der Hand. Ich hätte da vielleicht auch geschossen.

Ich finde es auch echt schade, dass im Internet und vor allem in diesem Forum immer wieder absolute Einzelfälle, deren Bewertung uns einfach nicht zusteht (weil wir davon keine Ahnung haben) herangezogen werden, um scheinbar unsere Polizei durch den Dreck zu ziehen. Die Jungs und Mädels machen im großen und ganzen einen sehr guten Job und ich wage mal zu behaupten, dass in keinem Land der Welt die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Polizeigewalt zu werden, geringer ist als in DE. Dass bei gut 200.000 Polizisten, die tagtäglich im Einsatz sind, auch mal Fehler passieren, ist klar. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Aber diese Art, wie hier von einigen jedes Mal von oben herab jede eventuell misslungene Polizeiaktion kommentiert wird, finde ich zum Kotzen :drunter:
 
Nun ja, ich finde der Polizist hat richtig gehandelt. Ich meine, da stürmt ein nackter Irrer mit einem Messer auf ihn zu. Da hat man nicht mehr lange Zeit um zu zielen. Ausserdem ist es wohl sehr schwierig in einer solchen Situation auch zu treffen. Und der Nackte wollte den Polizisten sicherlich nicht nur um Kleider bitten. Ansonsten: das was Bart sagt.
 
Yzerman schrieb:
Nun ja, ich finde der Polizist hat richtig gehandelt. Ich meine, da stürmt ein nackter Irrer mit einem Messer auf ihn zu. Da hat man nicht mehr lange Zeit um zu zielen. Ausserdem ist es wohl sehr schwierig in einer solchen Situation auch zu treffen. Und der Nackte wollte den Polizisten sicherlich nicht nur um Kleider bitten. Ansonsten: das was Bart sagt.

Zumal man auf dem Video auch hört, wie der Polizist die Person vor dem Schuss 2x aufforder "Das Messer [wegzutun/weglegen/wieauchimmer]". Wenn man sich dann in der Rückwärtsbewegung in einem Brunnen auf das Ende des Brunnens zubewegt und weiß, dass man noch über eine Barriere steigen muss, weiß ich nicht, wie man da vernünftig handeln soll.

Schwieriges Thema, allerdings würde ich nicht behaupten, dass der Polizist in dieser Szene falsch gehandelt hat. Nicht gesagt ist jedoch, dass man das ganze Thema anders hätte angehen können.
 
In meinen Augen gab es in dieser Szene (also mit Polizist im Brunnen) keine andere Möglichkeit als zu schießen. Er war am Ende des Brunnens und hat nix mehr machen können, ohne den Blick von dem offensichtlich geistig verwirrten Mann mit Messer in der Hand zu wenden. Den er vorher mehrfach aufgefordert hat, das Messer wegzulegen, was er nicht machte und zügig auf ihn zulief.
Beinschuss? Der Kerl stand nach nem Brustschuss noch ein paar Sekunden auch den Beinen... Mit ner Kugel im Bein hätte der locker noch 1-2 Schritte machen können und den Polizisten erreichen. Zumal Beine ein ungünstigeres Ziel abgeben als der Torso und wär der Schuss danebengegangen, hätte der Polizist wohl ne Klinge im Hals gehabt...


Man könnte darüber streiten, wieso er überhaupt in den Brunnen gestiegen ist. Darüber gibt das Video aber keinen Aufschluss. Musste man Angst haben, dass der Kerl sich selbst umbringt? Dann muss die Polizei einschreiten. Musste man Angst haben, dass er gleich Amok läuft und Passanten absticht? Gibt viele Möglichkeiten, wieso es nachvollziehbar wäre, da rein zu gehen und nach dem Rechten zu schauen. Man rechnet ja auch nicht damit, dass man gleich ner blanken Klinge entgegensteht... Passiert wohl selbst in Berlin nicht jedem Polizisten andauernd.

Und zum Thema Betäubung gilt das, was Bart gesagt hat. Dosis zu hoch und der Kerl verreckt. Dosis zu niedrig und der Kerl schüttelt sich einmal und macht weiter (im Ragemode). Dosis richtig und der Wirkeintritt braucht ne Weile. In der Zeit besteht die Gefahr, dass der Kerl komplett austickt und am Ende noch auf Passanten zurennt. Dann hat man ein bewegliches Ziel und die Gefahr ist viel höher als sie vorher war.

Und Taser an der Polizei bergen die Gefahr, dass die Dinger übermäßig eingesetzt werden. Das macht man dann mal bei nem Kerl mit Herzschrittmacher oder Arrhythmien und hat schnell Todesopfer, die man ohne Taser nicht hätte.
 
Weasel1988 schrieb:
Arbeitet der Taser nicht mit einem kurzen Stromschlag? Der könnte doch durch das Wasser deutlich verlängert werden oder? Bin aber auch kein Experte in Physik.

Naja, ich bleibe jedenfalls dabei: Der Mann geht echt schnell auf den Polizisten zu und das mit einem Messer in der Hand. Ich hätte da vielleicht auch geschossen.

Ich finde es auch echt schade, dass im Internet und vor allem in diesem Forum immer wieder absolute Einzelfälle, deren Bewertung uns einfach nicht zusteht (weil wir davon keine Ahnung haben) herangezogen werden, um scheinbar unsere Polizei durch den Dreck zu ziehen. Die Jungs und Mädels machen im großen und ganzen einen sehr guten Job und ich wage mal zu behaupten, dass in keinem Land der Welt die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Polizeigewalt zu werden, geringer ist als in DE. Dass bei gut 200.000 Polizisten, die tagtäglich im Einsatz sind, auch mal Fehler passieren, ist klar. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Aber diese Art, wie hier von einigen jedes Mal von oben herab jede eventuell misslungene Polizeiaktion kommentiert wird, finde ich zum Kotzen :drunter:
Vor allem Dingen sollte man sich selbst mal in die Lage des Polizisten setzen.... Klar sind sie ausgebildet.... Aber hey... Ausbildung <-> Realität .... Da ist eben ein großer Unterschied...sonst dürfte es auch nie Arbeitsunfälle oder Auto Unfälle geben....
 
Hab an anderer Stelle gelesen, dass es für Polizisten eigentlich nicht von Bedeutung sein darf, ob der Typ verrückt ist oder unter Drogen steht. Das sind Ordnungskräfte und das ist für die auch das oberste Ziel, die Ordnung wieder herzustellen. In dem Fall, den Mann zu entwaffnen. Nur muß man halt sagen, dass hier Zielvorstellung und Ergebnis echt bescheiden ausfallen, wenn man sie abgleicht.. Man will den Mann daran hindern, sich selbst zu richten und am Ende hat man ihn dann halt selbst erschossen, um nen Kollegen zu retten.
 
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