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MULTI Death Stranding (Directors Cut)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Puh. Irgendwie drückt das Spiel genau die richtigen Knöpfe bei mir. Samstag und Sonntag 20 Stunden gespielt. Ich weiß nicht, wann oder ob ich das überhaupt schon mal hatte. Dabei bin ich erst in Kapitel 3. Auf jeden Fall eine richtig einmalige und geile Erfahrung, aber nicht für jeden. Verstehe jeden, den das nicht anspricht.
 
Ich würde dem Spiel sogar eine Chance geben, weil ich als World Explorer glaub ich richtig gut in das Spiel eintauchen könnten. Aber mit zwei kleinen Kindern stellt sich die Option gar nicht, wenn ich mir die aktuellen Spielzeiten von manchen hier so ansehe.
Davon lass ich mich nicht abhalten. Man muss sich halt bewusst sein, dass man sich dann eben für Wochen einem Spiel commited.
Ich spiel z.B. seit Ende September Borderlands 3, aber da ich quasi alle Nebenmissionen mach, dauert das ein Weilchen, wenn man im Schnitt mal Abends ne Stunde zocken kann.
 
Ich kann das hingegen völlig verstehen. Wenn ich kaum eine Cutscene beendet, geschweige denn zum Spielen komme. Dann muss ich das Spiel erst einmal ein wenig nach hinten schieben, in der Hoffnung, dass sich das irgendwann etwas lockert. Ich würde das auch gerne austesten, bin aber immer noch skeptisch, ob mich das wirklich abholt und das Zeitproblem spielt bei der Entscheidung doch eine wichtige Rolle für mich. Dass mich das Spiel im Idealfall für einige Monate an der Stange halten würde, ist nichts, was mich irgendwie abschrecken würde.
 
Ja, das mit den Cutscenes kann ein Problem sein. Hab ich vor ein paar Monaten bei Tales of Zestiria gemerkt. Da plant man ne Stunde Zocken und Bett um 11 Uhr ein und um 10:50 startet ne lange Cutscene oder man latscht ne Stunde auf der Suche nach nem Savepoint rum.
Und man liegt dann halt gegen 12 im Bett.

Hat meiner Schlafmenge nicht gerade gut getan :ulgy:
 
Ich würde dem Spiel sogar eine Chance geben, weil ich als World Explorer glaub ich richtig gut in das Spiel eintauchen könnten.

Gibt es in der Welt denn überhaupt Sachen zu entdecken? Sehe da immer nur karge Landschaft und dann halt hier und da mal ein "Haus" wo die Pakete abgeliefert werden.

Gibt es Orte die man entdecken kann und dann ggf eine Quest starten wie bei Witcher und co?
 
Und jedes Mal beim Abgeben einer Fracht, am Ende der Statistik oder nicht :ugly:
Also klickst nur sinnlos durch, ja? :D
Mach ich tatsächlich meistens, too much information für meinen Geschmack. :gerri:

Gibt es in der Welt denn überhaupt Sachen zu entdecken? Sehe da immer nur karge Landschaft und dann halt hier und da mal ein "Haus" wo die Pakete abgeliefert werden.
Gibt es Orte die man entdecken kann und dann ggf eine Quest starten wie bei Witcher und co?
Es gibt schon viel zu entdecken, die Welt erzählt in gewisser Weise selber kleine Geschichten, auch wenn der überwiegende Teil der Welt eben von Zerstörung gekennzeichnet ist.

Quests gibt es in der Welt aber keine zu finden, abgesehen von zahlreichen zurückgelassenen Lieferungen, die man übernehmen und zum Abschluss bringen kann.
 
Personen mit Strang Verträgen sehen u. A. öfters die Konstruktionen des Anderen. Wenn ich es richtig verstanden habe. Weiß noch nicht, wie sinnvoll das ist und was ich damit überhaupt anstelle. :D
 
Am Wochenende habe ich mal intensiver reingeschnuppert: Ja zuerst ist es gewöhnungsbedürftig und die Cutscenes scheinen kein Ende zu nehmen. Wenn man sich aber dann mal auf die "Socken" gemacht hat stellte sich bei mir schnell schon gewisser "Suchteffekt" ein. Das Gelände ist sehr fordernd und ich freue mich jedesmal wie ein Schnitzel darüber, wenn ein anderer Spieler eine Leiter oder ein Seil zurückgelassen hat, weil ich wieder einmal vergessen habe mich gescheit auszurüsten! Das ist eine geniale Idee!!! Ähnlich wie bei Day´s Gone ist man bis auf wenige Ausnahmen ständigen Gefahren in der Spielwelt ausgesetzt, wie der Zeitregen oder die Gegner, die sehr häufig unverhofft auftauchen. Die Story ist ziemlich durchgeknallt wie ich finde aber das ist eben "Kojima"! Und B.B. hat es mir richtig angetan - es wird zwar immer davor gewarnt eine persönliche Beziehung aufzubauen aber natürlich fühlt man sich verantwortlich und es appelliert schon an meine "Vatergefühle" wenn das B.B. weint oder wimmert, weil es Angst bekommt oder es ihm sonst nicht gut geht - da stand ich schon öfter vor der Entscheidung zu kämpfen oder mich um B.B. zu kümmern. B.B. ist definitiv der zweite Videospiel-Charakter nach Trico von "the last Guardian" der es geschafft hat so eine emotionale Verbindung herzustellen! Ich weiss nicht ob ich das immer gut finde aber es intensiviert das "Spielgefühl" enorm! Mein erstes kurzes Fazit lautet: Death Stranding ist ein Kunstwerk zum spielen voller Philosophischer Grundfragen, sehr intelligent und tiefgründig. Durch das entschleunigte Spielprinzip und vieler ellenlangen Cutscenes definitiv nicht für jedermann und erst Recht nicht für "Fastfoodgamer" die den schnellen Kick und eine Actionszene nach der anderen brauchen. Wer allerdings bereit ist sich auf Kojimas tiefgründiges Meisterwerk einzulassen, wird schnell in dem Spiel versinken und einiges über sich selbst lernen. Das ist, glaube ich, der wesentliche Grundsatz, den Kojima hier verfolgt und das hat er imo genial gelöst, auch wenn es einige "Spielstunden" Zeit braucht, um die aussergewöhnliche Tiefgründigkeit des Spiels zu begreifen!
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Zuletzt bearbeitet:
Nachdem ich gestern in Kapitel 8 angekommen bin und dieses wohl auch bald abschließen werde, muss ich nochmal betonen auf wie vielen Ebenen ich dieses Spiel meisterhaft finde.

Die Welt ist im Kontext der Geschichte so unglaublich glaubhaft und realistisch designed wie in keinem Spiel zuvor (imo).
Klar, im Vergleich zu anderen Titeln hat man sich überwiegend auf die reine Landmasse konzentriert, da eben der überwiegende Teil der Zivilisation ausgelöscht wurde, aber die wenigen Hinterlassenschaften der einst bewohnten und von Menschheit geprägten Welt sind ebenso schön designed.

Dann ist da dieses Charakterdesign, welches ich überwältigend finde.
Mir fällt gerade kein Spiel ein, welches seine Figuren so lebhaft und realitätsgetreu darstellte wie das hier der Fall ist.
Da gibt es so viel Mimik, so viele feine Animationen, die den Figuren Leben einhauchen und keine Szene wirkt wie die andere. Neben Norman Reedus, der perfekt getroffen wurde, empfand ich
Mamas Schwester
als extrem beeindruckend, insbesondere in Bezug auf die Gesichtsanimationen.

Die Hauptfiguren der Geschichte haben zudem alle faszinierende Hintergrundgeschichten, die mitunter auch sehr bewegend sind.

Bisher wäre mein Fazit: Man muss sich insbesondere in den ersten 2-3 Kapiteln etwas durchkämpfen, da der Lieferantenjob insbesondere dort mangels technischem Equipment sehr beschwerlich ausfällt.
Auf der anderen Seite zeigt einem die Welt dort direkt wo der Frosch die Locken hat (was sich später auch nicht grundlegend ändert, man kommt dann aber besser damit klar). Nach dem Anfang und der eigenen Einarbeitungszeit belohnt einen das Spiel aber mit seiner faszinierenden Geschichte, die Dank zahlreicher Mails und Datenquellen zusätzlich an Tiefe gewinnt - wenn man sich denn darauf einlassen möchte.
Natürlich belohnt einen auch die Welt immer wieder mit beeindruckenden Panoramen und Ausblicken sowie seiner genial umgesetzten Naturgewalt inkl. toller Wettereffekte.

... und wenn man Pech hat, hört man ein lautes Grollen und wird von einem herabrollenden Felsen plattgemacht.
 
Sind die privaten schränke eigentlich wie resident evil Boxen? Item in eine legen und an einer anderen wieder heraus, oder bleiben die Gegenstände wo man sie reingetan hat?
 
Ich bin gerade vom Windpark zurückgekehrt. Macht mir schon Spaß, das Game. Aber so richtig umgehauen hat‘s mich bisher auch noch nicht. Finde es schon gewöhnungsbedürftig und auch leicht athmokillend, wenn ich alle naselang auf Spuren und Konstruktionen anderer Spieler stoße. Anderseits hilft das beim Rückweg ungemein. Aber dann finde ich Brückenbauten, wo ich mir denke, wäre die jetzt wirklich nötig gewesen an dieser Stelle?! Leicht stressig finde ich auch diese ganzen optionalen Lieferungen, die man an andere Spieler weitergeben kann. Mach ich meistens erst gar nicht. Überhaupt dieser inflationäre Like-Handel ist schon etwas strange. Ich find‘s auch seltsam, mich ständig mit Hologrammen zu unterhalten. Irgendwie denk ich ständig, die gibts doch alle gar nicht mehr und irgendeine KI verscheißert mich hier von vorne bis hinten, weil sie nicht in der Lage ist, die Lieferungen selbst von a nach b zu bringen. Naja, aber Spaß machts schon und die Welt gefällt mir einfach.
 
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