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Gast
es gibt nun ein kleines making of zum teaser 
http://www.behance.net/gallery/Cyberpunk-2077/6573211
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BAZONG schrieb:Ohja. Dasselbe Mündungsfeuer und dieselben Partikeleffekte möchte ich sehen. Plus Spuren der einzelnen Projektile in der Luft
Aber hohe Ziele kann man sich ja stecken. Guerilla Games haben das mit KZ2 ja auch geschafft und teils übertroffen.
Dennoch glaube ich nicht daran, dass das Spiel SO aussehen wird. Never![]()
el_barto schrieb:Ja, Killzone 2 sah verblüffend ähnlich aus wie der Render Target Trailer.
Lass da mal höchstens ein paar marginale Unterschiede sein, aber sie sind extrem nah rangekommen.
lüsterneLINDA schrieb:el_barto schrieb:Ja, Killzone 2 sah verblüffend ähnlich aus wie der Render Target Trailer.
Lass da mal höchstens ein paar marginale Unterschiede sein, aber sie sind extrem nah rangekommen.
ich kenns ja nur von gameplayvideos..


. Aber auch extrem aufwendig umzusetzen.Die azurblauen Augen strahlen, die braunen Haare sind perfekt gestylt, das Make-up sitzt. Als die Kamera das leicht glitzernde Rouge auf den Wangen der Frau einfängt, denken wir nicht an eine Massenmörderin. Aber sie ist umgeben von reglosen Körpern mit klaffenden Wunden.
Polizei-Gleiter kreisen über der blutigen Szene, schwer bewaffnete Spezialeinheiten bringen sich in Stellung. Wie konnte das bloß passieren? Die junge Frau wollte doch nur schön und berühmt sein. Sie hat doch nur eine BD eingelegt, um ihr Leben für ein paar Momente zu versüßen. Eine BD? Blu-ray-Disc? Nein, die sind im Jahr 2077 längst Schnee von vorvorgestern. Das Unterhaltungsmedium der Zukunft heißt »Brain Dance« - ein Chip, der sich in das neuronale Nervensystem einklinkt und den Benutzer in eine Fantasiewelt entführt. Einmal ein Bilderbuch-Held sein, der seine Traumfrau rettet? Bitte die entsprechende BD einlegen. Mit Haien tauchen, ohne nass zu werden? Bitte 79 E-Dollar überweisen. Schöne, neue Welt also - so lange der Chip im Hirn nicht die Kontrolle übernimmt.
Stärker, schöner, besser
Das Gehirnchip-Szenario von Cyberpunk 2077 erinnert an den Taktikklassiker Syndicate und zeichnet eine Gesellschaft, die vom Wahn nach absoluter Schönheit und maximaler Effizienz besessen ist. Wer es sich leisten kann, der lässt sich einen Mikroprozessor transplantieren, auf dem alles Erlebte abgespeichert wird.
Die Idee dahinter: Wer nichts vergisst, der lernt schneller dazu, erledigt also seinen Job besser, macht schnell Karri-ere und verdient mehr Geld. Dieses Geld wiederum kann er in Upgrades investieren, die in den Körper eingesetzt werden; oder alternativ auch drübergestülpt. Falten beispielsweise sind längst kein Problem mehr - einfach eine neue Gen-Tech-Haut über das alte Gesicht ziehen. Rheuma? Wozu gibt's künstliche Muskeln? Das funktioniert ganz hervorragend - jedenfalls, bis das Silizium die Oberhand gewinnt.
Psychos gegen Psycho-Jäger
Genau hier liegt auch das Problem der Frau. »Sie hat ihr natürliches Gewebe durch künstliches ersetzen lassen«, erklärt uns der Studiochef Marcin Iwinski von CD Projekt ( The Witcher 3 ). »Und weil sie außerdem noch etliche andere Upgrades vornehmen ließ, ist der Chip in ihrem Kopf überhitzt«.
An diesem Punkt wird's kritisch, denn wenn die Hardware durchbrennt, entwickelt die Software ein Eigenleben - und der Besitzer mutiert. Weil das menschliche Gehirn mit künstlichen Armen nicht viel anfangen kann, übernimmt kurzerhand das Computerprogramm. Aus den fein manikürten Händen der Frau schießt plötzlich Titan und verbiegt sich zu einer Sichel. Der Körper verliert die Kontrolle, die Sichel schneidet wahllos durch Passanten. Aus der attraktiven Dame ist ein »Psycho« geworden, ein Mensch auf dem Weg zum fremdgesteuerten Cyborg.
Reguläre Polizeieinheiten können hier nichts mehr ausrichten, da der Körper der Frau von Titanplatten durchzogen ist. Hier muss panzerbrechende Munition ran, ein Job für Max-Tac. Diese Abkürzung steht für »Maximum Force Tactical Division« und beschreibt eine Eliteeinheit der Polizei, die immer dann anrückt, wenn ein Psycho durchdreht. Die Mitglieder dieser Einheit nennen sich selbst »Psycho Squad«.
Vom Papier auf den Bildschirm
Das Szenario von Cyberpunk 2077- die Stadt Night City - könnte zwiespältiger nicht sein. Hoch oben in den Wolkenkratzern feiern die Reichen rauschende Partys, lassen sich von Kellnerinnen bedienen, die offenbar zur Hälfte aus Titan bestehen, saufen im grellen Neonlicht. Aber je tiefer es nach unten geht, desto ärmlicher werden die Verhältnisse. Fensterscheiben sind eingeschlagen, Mülltonnen brennen. Menschen in zerrissener Kleidung irren umher, einige bereits auf dem Weg zum Psycho. Ihre Haut ist aufgerissen, Titan ragt daraus hervor. Suchscheinwerfer der Polizei tasten durchs Halbdunkel.
Die Entwickler erklären sich zwar zu großen Fans von Blade Runner, doch Night City basiert auf einem Hinter-grundwerk mit 4.200 Seiten. Geschrieben hat es der US-Amerikaner Michael Alyn Pondsmith, der Erfinder des Pen&Paper-Rollenspiels Cyberpunk 2020. »Wir wollen die Pen&Paper-Fans abholen, das Universum aber auch für alle anderen öffnen«, erklärt Pondsmith. Er und sein Team arbeiten Hand in Hand mit CD Projekt und integrieren viele Namen und Charaktere, die Fans bereits aus der Vorlage kennen.
Beispielsweise den Hightech-Konzern Dynalar Tech, der seine neuen Produkte mit einem weiblichen Hologramm auf der Flaniermeile von Night City bewirbt. Oder News 54, einen Fernsehsender, der in Zwischensequenzen immer mal wieder über Raubüberfälle, Morde oder Vergewaltigungen berichtet. »Die Spielwelt soll sich real anfühlen, jede TV-Sendung wird die Geschichte bereichern«, ergänzt Marcin Iwinski. Jedes Ereignis, über das die Reporter berichten, soll im Spiel auch tatsächlich relevant sein. Wenn also ein Börsen-Analyst über den sinkenden Aktienkurs des Tech-Konzerns Arasaka spekuliert, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Spieler da seine Finger im Spiel hatte.
Ein lupenreines Rollenspiel
Wie bei The Witcher soll auch die Handlung von Cyberpunk nicht komplett linear verlaufen und mehrere Handlungsstränge umfassen. Night City ist zudem frei begehbar, ein Abenteuer-Sandkasten voller Nebenquests und Shops, in denen man neue Upgrades für Waffen und den eigenen Körper kaufen kann. Gemäß der Vorlage soll Cyberpunk 2077 zudem keine seichte Schnetzelorgie werden, sondern ein lupenreines Rollenspiel. So gibt's im Pen&Paper-Original neun Klassen, die sich komplett vom Genre-Standard verabschieden. Ingenieure, Soldaten oder Meuchelmörder findet man nicht; stattdessen kann man sich entscheiden, als Polizist für Recht und Ordnung zu sorgen; als Journalist die Wahrheit über die Megakonzerne herauszufinden; als Rockerboy den Revoluzzer zu mimen, der mit lauter Musik gegen die Oberschicht pöbelt; oder als »Netrunner« reiche Firmen um ihr Vermögen zu hacken.
Das blutet geradezu Potenzial für vielfältige Lösungswege à la Deus Ex . Um den Protagonisten macht CD Projekt übrigens noch ein Geheimnis, verrät aber schon mal, dass in den gezeigten Szenen der Max-Tac-Polizist Hammerman die ausgerastete Frau vor seinen Kollegen rettet und für sein Team rekrutiert. Erinnert sie ihn vielleicht an seine Tochter Belinda? Die ist nämlich pikanterweise ein Star im Geschäft der Brain-Dance-Filme. Wir werden also mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder Hammerman selbst spielen - oder die unlängst gerettete Frau.
Krise, Kollaps, Chaos
Die Vorgeschichte von Cyberpunk 2077 beginnt bereits anno 2020. In diesem Jahr erschütterte eine Wirtschaftkrise die Welt, die US-Regierung konnte ihr Militär nicht mehr finanzieren und lagerte die nationale Sicherheit an private Söldnerfirmen aus. Polizei und Nationalgarde werden gleichgeschaltet und sämtliche Kontrollmechanismen fallen weg.
Das Resultat: Konzerne teilen die Stadt wie Verbrechersyndikate unter sich auf. Und wie das mit der Macht nun mal so ist, können die Mächtigen gar nicht genug davon haben. Die »Mächtigen«, das sind in diesem Fall der US-Rüs-tungskonzern Militech, der unter anderem die Polizeieinheiten für die Night City stellt, sowie das japanische Hightech-Konsortium Arasaka, dessen CEO gerne Japan als alleinige Weltmacht etablieren möchte.
Als die Unternehmen beginnen, sich gegenseitig Killer auf den Hals zu hetzen, mutiert die Angelegenheit zum Krieg. Dabei werden laut Chefautor Pondsmith sogar kleine taktische Bomben eingesetzt, um dem Gegner ein Labor oder gleich das ganze Hauptquartier unter den Füßen weg zu sprengen. Schon bald stapfen gewaltige Mechs in der Größe eines AT-AT-Walkers aus Star Wars durch die Straßen von Night City. Die Zivilbevölkerung leidet, kann aber nichts dagegen ausrichten.
Hacker, die sich wiedersetzen und versuchen, die dunklen Machenschaften aufzudecken, werden festgenommen und hingerichtet. Auch die Brain-Dance-Technologie spielt den Konzernen in die Hände, denn so merken viele Bewohner erst gar nicht, was da eigentlich passiert, weil sie in ihrer Traumwelt ohnehin das Leben eines anderen führen. Wie gesagt, durch Cyberpunk weht mehr als nur ein Hauch Syndicate. Nur dass wir die Gehirnchip-Welt diesmal nicht in einem Taktik-, sondern in einem waschechten Rollenspiel erleben.

Ein lupenreines Rollenspiel
Wie bei The Witcher soll auch die Handlung von Cyberpunk nicht komplett linear verlaufen und mehrere Handlungsstränge umfassen. Night City ist zudem frei begehbar, ein Abenteuer-Sandkasten voller Nebenquests und Shops, in denen man neue Upgrades für Waffen und den eigenen Körper kaufen kann. Gemäß der Vorlage soll Cyberpunk 2077 zudem keine seichte Schnetzelorgie werden, sondern ein lupenreines Rollenspiel. So gibt's im Pen&Paper-Original neun Klassen, die sich komplett vom Genre-Standard verabschieden. Ingenieure, Soldaten oder Meuchelmörder findet man nicht; stattdessen kann man sich entscheiden, als Polizist für Recht und Ordnung zu sorgen; als Journalist die Wahrheit über die Megakonzerne herauszufinden; als Rockerboy den Revoluzzer zu mimen, der mit lauter Musik gegen die Oberschicht pöbelt; oder als »Netrunner« reiche Firmen um ihr Vermögen zu hacken.

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