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Coronavirus / Covid-19 (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist immer die Frage, mit welchen Generationen wir uns vergleichen. 80er, 60er, Nachkrieg, zweiter Weltkrieg, 20er, erster Weltkrieg, 19. Jahrhundert, Mittelalter, Steinzeit.

Alle hatten ihr Päckchen zu tragen.

Aber so n Tiefflieger im Nacken oder ein Säbelzahntiger, der einem den Kopp abreißt ist bestimmt ne greifbarere Gefahr als ein unsichtbarer Virus und Einschränkungen im sozialen miteinander. Der ist doch auch nicht zu unterschätzen.

Wir leben halt im hier und jetzt, da können mir tausend Vergleiche mit krasseren Einschränkungen kommen, es ändert doch nicht an meiner Situation.
Es haben auch Generationen die Pest erlebt und überlebt und die Welt ist trotzdem weitergegangen. ODer die spanische Grippe, antoninische Pest. Alles nicht greifbare Gefahren, und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Aus den Kindern und deren Nachfahren ist trotzdem was entstanden.

Aber ja, schon innerhalb einer Generation ändert sich die Sichtweise auf Kinder schonmal drastisch. Heute darf auch kaum noch ein Kind alleine den ganzen Tag durch die Wälder rennen.
 
Es haben auch Generationen die Pest erlebt und überlebt und die Welt ist trotzdem weitergegangen. ODer die spanische Grippe, antoninische Pest. Alles nicht greifbare Gefahren, und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Aus den Kindern und deren Nachfahren ist trotzdem was entstanden.

Aber ja, schon innerhalb einer Generation ändert sich die Sichtweise auf Kinder schonmal drastisch. Heute darf auch kaum noch ein Kind alleine den ganzen Tag durch die Wälder rennen.

Also die Pest und spanische Grippe als nicht greifbare Gefahr zu titulieren, ist schon echt ziemlich whow :lol:

Es gibt Kinder die kommen gut durch die Pandemie und welche, denen geht es anderes.
Das kann auch gut an deren Eltern oder anderen Vorbelastungen liegen.
Es ist erwiesen, dass Gewalt und Misshandlungen deutlich zugenommen haben.
Abseits davon, es gibt ja Gott sei Dank auch normale Familien, ist das für alle Kinder trotzdem eine Extremsituation.
Man kann nicht alles, was gerade passiert, von den Kindern fern halten. Das ist schlichtweg unmöglich und es sterben jeden Tag gut und gerne 1.000 Menschen nur in unserem Land und woher kommt die Erwartungshaltung, an Kindern soll das vorbei gehen und zwar makellos ? Die Angst, die Oma und Opa haben und nicht gänzlich verbergen können ? Die Hobbys, die nicht mir ausgeübt werden können ? Evtl. sogar ein Todesfall im Umfeld ? Weil es früher schon Schlimmeres gab ? Ernsthaft ? Das kann doch im Ernst keine Begründung sein.

Ich kann nur appellieren, lasst das Thema Kinder hier raus.
Es führt zu nichts.
Das verdient sogar einen eigenen Thread.
Dann stoßen einfach nicht grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen aufeinander.
E
 
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Also die Pest und spanische Grippe als nicht greifbare Gefahr zu titulieren, ist schon echt ziemlich whow :lol:
E
Habe das nur aufgeführt weil in dem Post aufkam, dass Corona ja eine nicht greifbare Gefahr ist im Vergleich zu anderen Dingen, die unsere vorfahren "durchmachen"mussten, und das ja ganz anders sei. War nur darauf bezogen, dass diese "nicht greifbare Gefahren" schon vorher gab, wenn man die so bezeichnen will. Man sollte halt auch den zitierten Post lesen um den Zusammenhang zu verstehen.

Aber so n Tiefflieger im Nacken oder ein Säbelzahntiger, der einem den Kopp abreißt ist bestimmt ne greifbarere Gefahr als ein unsichtbarer Virus und Einschränkungen im sozialen miteinander. Der ist doch auch nicht zu unterschätzen.
 
Wobei man sich schon fragen kann warum alle so skeptisch sind bei einem Impfstoff aus Russland oder China.
Einfach ganz normal testen wie die "Westlichen" Impfstoffe auch und gut ist. Wenn der gut ist und Lieferbar sollte man das einfach nutzen.
 
Wobei man sich schon fragen kann warum alle so skeptisch sind bei einem Impfstoff aus Russland oder China.
Einfach ganz normal testen wie die "Westlichen" Impfstoffe auch und gut ist. Wenn der gut ist und Lieferbar sollte man das einfach nutzen.

Einfach testen ? Weißt du wie lange klinische Studien dauern ?
Oder einfach einem Obdachlosen spritzen für ne Flasche Doppelkorn und schauen ob er grüne Beulen im Gesicht bekommt ? :D
 
Einfach testen ? Weißt du wie lange klinische Studien dauern ?
Oder einfach einem Obdachlosen spritzen für ne Flasche Doppelkorn und schauen ob er grüne Beulen im Gesicht bekommt ? :D
Die Impfstoffe die wir jetzt einsetzten wurden ja auch nicht lange getestet und wurden im Eilverfahren zugelassen.
Und wenn man bedenkt das wir (so wie es aussieht) noch locker ein Jahr oder länger brauchen für die Impferei, ist da auch noch genug Zeit um diese Impfstoffe zu testen und dann einzusetzen.
 
Die Impfstoffe die wir jetzt einsetzten wurden ja auch nicht lange getestet und wurden im Eilverfahren zugelassen.
Und wenn man bedenkt das wir (so wie es aussieht) noch locker ein Jahr oder länger brauchen für die Impferei, ist da auch noch genug Zeit um diese Impfstoffe zu testen und dann einzusetzen.

Zum Thema Langzeitstudien hatte ich schon mal ein Video gepostet.
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Wobei man sich schon fragen kann warum alle so skeptisch sind bei einem Impfstoff aus Russland oder China.
Einfach ganz normal testen wie die "Westlichen" Impfstoffe auch und gut ist. Wenn der gut ist und Lieferbar sollte man das einfach nutzen.

Na ja, Söder will die Zulassung prüfen lassen. Kann er ja machen, aber grundsätzlich ist es schon so, dass man den Ländern nicht unbedingt trauen kann, was Studien angeht.
 
Na ja, Söder will die Zulassung prüfen lassen. Kann er ja machen, aber grundsätzlich ist es schon so, dass man den Ländern nicht unbedingt trauen kann, was Studien angeht.
Das ist mir klar. Das war ja auch nur die Erwiderung auf snowmans aussage das so eine Studie sehr lange dauert.

China und Russland stehen beide so im Ruf, mehr DIkatur als irgendwas anderes zu sein und kritische Stimmen durch Wegsperren oder Mord direkt verschwinden zu lassen. Auf deren Wort mag man sich daher nur bedingt verlassen.
Muss man ja auch nicht, daher sollten wir die auch selber testen, so wie alle anderen Impfstoffe auch.
Zudem traue ich unsere Gewinnmaximierenden Pharmaindustrie auch nicht viel viel mehr.
Aber genau dafür gibts ja unabhängige Klinische studien/tests.

Und generell traue ich einem Russischen Forscher nicht weniger zu als einem Westlichen. Den die haben den ja Entwickelt und nicht Putin.
 
Das ist mir klar. Das war ja auch nur die Erwiderung auf snowmans aussage das so eine Studie sehr lange dauert.


Muss man ja auch nicht, daher sollten wir die auch selber testen, so wie alle anderen Impfstoffe auch.
Zudem traue ich unsere Gewinnmaximierenden Pharmaindustrie auch nicht viel viel mehr.
Aber genau dafür gibts ja unabhängige Klinische studien/tests.

Und generell traue ich einem Russischen Forscher nicht weniger zu als einem Westlichen. Den die haben den ja Entwickelt und nicht Putin.

Es gibt nicht DIE Pharmaindustrie. Und natürlich sitzen auch in solchen Unternehmen Leute, die sich vermutlich nicht viel um das Produkt an sich kümmern, sondern nur Zahlen im Kopf haben. Ansonsten sitzen in solchen Unternehmen - und es gibt viele verschiedene - Forscher*innen, die ihre Arbeit machen.

Bei Russland/China, wäre ich mir nicht sicher, wer hier Vorgaben macht, die das Unternehmen beeinflusst. Aber jo: Sollen die überlegen, ob sie deren Impfstoff testen.

Ich bin mir aktuell nicht sicher, ob ich einen anderen als den Biontech/Phizer Impfstoff haben möchte. Mir wäre da eine Studie, ob man die beiden mixen könnte wichtig. Da ich schon gerne einen höheren Schutz als 65% oder was haben will.
 
Sagen die Russen. Da könnte ich auch genauso gut meinen Friseur fragen, wenn ich noch einen hätte.

Nee das sagen echt nicht nur die Russen. Er ist konzeptionell auch durchdachter, da die Boosterdosis auf einem anderen Trägervirus basiert als die erste Dosis. Deshalb kooperiert astrazeneca nun auch mit den Russen. Bei Astrazeneca basieren beide Dosen auf dem gleichen Virus. Das führt dazu, dass bei der Boosterdosis der Trägervirus vom Immunsystem zu schnell erkannt und beseitigt wird. Das ist auch eine mögliche Erklärung dafür, warum die Ergebnisse im regiment mit einer halben Dosis als Basisimpfung besser waren, als bei zwei Mal der gleichen Dosis.

Dem russischen Impfstoff hat die eigene Politik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als Namen Sputnik V gewählt, zugelassen bevor die Phase 3 beendet war, vermutlich auch einzelne Ergebnisse geschönt etc. Das hat natürlich zu Misstrauen geführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nee das sagen echt nicht nur die Russen. Er ist konzeptionell auch durchdachter, da die Boosterdosis auf einem anderen Trägervirus basiert als die erste Dosis. Deshalb kooperiert astrazeneca nun auch mit den Russen. Bei Astrazeneca basieren beide Dosen auf dem gleichen Virus. Das führt dazu, dass bei der Boosterdosis der Trägervirus vom Immunsystem zu schnell erkannt und beseitigt wird. Das ist auch eine mögliche Erklärung dafür, warum die Ergebnisse und regiment mit einer halben Dosis als Basisimpfung besser waren, als bei zwei Mal der gleichen Dosis.

Dem russischen Impfstoff hat die eigene Politik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als Namen Sputnik V gewählt, zugelassen bevor die Phase 3 beendet war, vermutlich auch einzelne Ergebnisse geschönt etc. Das hat natürlich zu Misstrauen geführt.

Mag sogar sein. Aber ich lehne etwas aus Putins Laboren grundsätzlich ab. Solange das nicht von unabhängigen Stellen umfänglich überprüft wurde habe ich schon gleich dreimal keinen Bock drauf.
 
Mag sogar sein. Aber ich lehne etwas aus Putins Laboren grundsätzlich ab. Solange das nicht von unabhängigen Stellen umfänglich überprüft wurde habe ich schon gleich dreimal keinen Bock drauf.

Klar, das ist ja Voraussetzung dafür. Ohne unabhängige Prüfung würde ich mir auch nichts geben lassen (egal was und von wem). Der Antrag ist ja eingereicht bei der Ema und die wird ja dann nach den gleichen Maßstäben prüfen, wie bei den anderen auch.
 
Es haben auch Generationen die Pest erlebt und überlebt und die Welt ist trotzdem weitergegangen. ODer die spanische Grippe, antoninische Pest. Alles nicht greifbare Gefahren, und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Aus den Kindern und deren Nachfahren ist trotzdem was entstanden.

Aber ja, schon innerhalb einer Generation ändert sich die Sichtweise auf Kinder schonmal drastisch. Heute darf auch kaum noch ein Kind alleine den ganzen Tag durch die Wälder rennen.
Natürlich geht das Leben weiter, das ist ja klar. Aber früher hats keinen interessiert, wie es mit der Psyche der Menschen (bzw. kinder in diesem Fall) aussieht. Heutzutage wird halt auch darauf geschaut.
Früher ging es um das reine Überleben. Das haben wir zum Glück hinter und gelassen. Ich find jedenfalls, dass das ein Glück ist.
Mir gings auch eher um die Aussage, dass Kinder gefälligst mit der Situation klar zu kommen haben. Das ist mir viel zu salopp formuliert.
 
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