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Bundesliga 2014/2015

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Es lässt sich eben nicht alles mit einem Video klären! Es gibt doch in jedem Spiel Situationen, wo die Meinungen in komplett andere Richtungen gehen, weil selbst die Wiederholungen keinen éindeutigen Beweis liefern können.

Edit: Mist, ich hab nicht aktualisiert, in der zwischenzeit wurde es ja schon ausdiskutiert :O
 
Der war gut. :lol:

Das Problem ist ja oftmals nicht die fehlende Übersicht oder Einsicht der Parteiischen, es sind die unglaublich diffusen Regelauslegungen und Interpretation der Szenen. Das erlebt man immer wieder, wenn nachträglich Wiederholung publiziert werden und Experten gegenseitig mit Argumenten aufeinander einprügeln.

Die unterschiedlichen Regelauslegung ist auch eher ein Phänomen dieser Talkrunden. Die Schiris haben eigentlich eine klare Auslegung, entscheiden aber aus der Situation und machen Fehler. Das ist ärgerlich, aber so lange es eben kein anderes System gibt auch nicht zu ändern.

Das dann aufgebrachte Aktive die Situation anders sehen ist nachvollziehbar, aber dieser Affenzirkus in den Talkrunden wo Leute sitzen die zuletzt in Zeiten des Schwarz Weiß-Fernsehens aktiv oder selbst nie Profi waren und abstruseste Begründungen abliefern den kann man doch nur bedingt ernstnehmen. "In so einem Traditionsspiel pfeift man doch nicht so kleinlich", "Zu meiner Zeit hättens denn nie gepfiffen". Bezeichnend dass dann Personen wie der zugeschaltete Markus Merck in zwei Sätzen die Regeln und Auslegung kurz erklärt, die Runde im Studio komisch auf Ihre Tablets starrt und danach fröhlich weiter schwadroniert, dass die Regel ihrem Gefühl nach ja auch nicht immer so angewendet werden muss. Bullshit-Bingo vom Feinsten. Das sind keine Experten sondern Ex-Profis die eine Anschlussverwendung suchen und dementsprechend das nachplappern was gefühlt gut ankommt bei der Fanseele.
 
@Art Vandelay
Das ist mir alles zu einfach heruntergebrochen. Zum einen manifestieren sich die unterschiedlichen Regelauslegungen und Interpretationen mit Sicherheit nicht nur in irgendwelchen Talkrunden mit selbsternannten Experten, zum anderen sind solche Auswüchse auch und im Speziellen bei Schiedsrichtern nach jedem Spieltag mehr als deutlich ersichtlich. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn den Entscheidungen ein Regelwerk unterliegt, welches oftmals einen ziemlich großen Interpretationsspielraum schafft und Entscheidungen zusätzlich auch immer situationsbedingt gefällt werden müssen. Da sind etwaige Unstimmigkeiten und unterschiedliche Interpretationen vorprogrammiert und nicht alle davon müssen imo. automatisch als einen Fehler angesehen werden.

Ich bin auch nicht prinzipiell gegen modernere Instrumente um Spielsituationen besser und schneller beurteilen zu können, ich bin aber davon überzeugt, dass z.B. der Videobeweis niemals alle Situationen eindeutig klären wird, wie das vorher proklamiert wurde.
 
Phoenix, Baby!
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Heute fegen wir Hoffenheim vom Platz...und überrollen dann die ganze Liga.

Muahahahahaha
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@flexx Und ich bin halt der Ansicht, dass dieser Interpretationsspielraum zu Teilen daher rührt, dass Journalisten und Talkgäste bei allen Gelegenheiten immer denselben Sermon loslassen. Vor ein paar Jahren gehörte die Diskussion über aktives und passives Abseits zu einem der Lieblingsthemen, heute muss mindestens die "unnatürliche Handbewegung" und die "Vergrößerung der Körperfläche" als Bulletpoint irgendwo mal erwähnt werden. Und da hat dann jeder seine Ansichten dazu, egal ob in der Regel etwas komplett Gegenteiliges festgelegt wurde oder ob Franz Beckenbauer seit 1975 nie wieder ein Regelbuch gelesen hat. Und schon hat man eine erzwungene Diskussion über schwammige Regelauslegungen die dann immer und immer wieder aufgegriffen wird. So macht man aus Nichts ein Thema und bastelt sich selber Content.

Die Torlinientechnik bietet ein sehr hohes Maß an Zuverlässigkeit, dass der Videobeweis alle Situationen eindeutig klären wird hab ich nie behauptet. Aber es würde ja im Zweifel schon für das Erste reichen wenn man beispielsweise sehen kann ob ein Ball durch das Aussennetz im Tor landete oder nicht.
 
Nicht alle aber viele.....
Das mag sein. Ich möchte aber nicht derjenige sein, der dann zukünftig knifflige Situationen wie Elfmeterentscheidungen, Platzverweise oder die Frage nach einer Notbremse oder nicht endgültig per Videoentscheid fällen muss. Fällt dies nur einer? Wenn ja, wer garantiert die richtige Interpretation? Oder fällt der Entscheid im Komitee? Was, wenn selbst da Unstimmigkeit herrscht? Wer entscheidet, wann der Videobeweis zum Einsatz kommt? Wann kommt er innerhalb des Spiels zum Einsatz? Während der heiklen Situation und sorgt im laufenden Spiel für einen Unterbruch? Oder nach der Situation während einer Spielunterbrechung, nachdem eventuell bereits spielentscheidende Ereignisse geschehen sind? Wenn ja, wie wird dann damit umgegangen? Welchen Einfluss nimmt der Videobeweis und die Entscheidung bestimmter Situationen auf zukünftige Spielentscheide? Und welchen Einfluss würden all diese Faktoren auf Spielfluss, Spieldauer und das Spiel als solches nehmen?

Für mich viel zu viele offene Fragen und etwaige wässrige Antworten. Ich bleibe dabei. Der Videobeweis, so, wie er zur Zeit kommuniziert wird, bringt uns nicht weiter.
 
Aktuell kommuniziert auch niemand in Deutschland offiziell über den Videobeweis. Konkretes gibt es dazu nichts, dementsprechend ist es auch schwierig über konkrete Situationen wie der evtl. eingesetzt werden könnte zu diskutieren. Wie soll man klare Antworten auf Fragen haben, so lange nicht das System festgelegt geschweige denn beschlossen wurde?
 
Aber dann müssten die Herren ja vielleicht auch mehr vom Fußball verstehen oder wenigstens vermitteln können.

Ohne sie gesehen zu haben wird in englischen Talkrunden die Taktik eines Spiels wohl wesentlich genauer analysiert, hier hat sich das zwar gebessert, aber ist immer noch bloß knapp über Stammtischniveau.
Deswegen hat mir auch der Klopp bei der WM 06 bei RTL gefallen, weil der mal ein paar Sachen erklärt und näher gebracht hat.

"Was ist das Probleeeeem?"
"Ja also hier steht der Verteidiger zwei Meter weg und dann kommt er nicht hin und dann trifft Robbenxy den Ball optimal. Phänomenal. Chapeau."

Und ich habe dem Zuschauer beschrieben, was er sieht. Für sowas habe ich ihm Deutschunterricht immer eine schwache vier bekommen.
 
@Art Vandelay
Von einem offiziellen Diskurs war afaik auch von Niemandem die Rede. Nach dem Entscheid über die Torlinientechnik wird aber der Ruf nach dem Videobeweis wieder lauter und entsprechend wird darüber gesprochen. Auch im allheiligen Forum. Da ist es natürlich selbstverständlich, dass im Kontext Fragen nach der genauen Auslegung des Videobeweises auftreten. Oder wie kann man ein System befürworten, welches weder schlüssige Argumente noch die nötigen Antworten auf essentielle Fragen bietet?

Die Torlinientechnik bietet ein sehr hohes Maß an Zuverlässigkeit, dass der Videobeweis alle Situationen eindeutig klären wird hab ich nie behauptet.
Hätte man selbiges [den Videobeweis] ließe sich in derselben Zeit eindeutig klären wer denn nun Recht hat oder nicht und der Drops wäre gelutscht.
Deine vorherige Aussage war dahingehend relativ deutlich. Aber gut, dann haben wir dich wohl falsch interpretiert. Sorry dafür!
 
Ach @flexx , gerade wo ich anfing Dich wenigstens ein bisschen zu mögen. :O_o:

Ich versuch es noch mal anders zu schreiben: Du reibst Dich in Deinem Beitrag daran, dass ein Videobeweis ganz viele unterschiedliche Fragen aufwerfen würde wie man das Ding in der Praxis handhabt. Zurecht! Nur sagst Du dann dass dies zur Zeit nichts bringen würde. Aber aktuell ist der Videobeweis ja nichts anderes als reines Wunschdenken, ich hab Deine Aussage dahingehend interpretiert dass das eh alles schwammig ist deswegen kann man sich das dann eh automatisch alles sparen.

Ich befürworte kein konkretes System, sondern die Grundidee, dass der Schiri im Milliardengeschäft Fußball auch technische Möglichkeiten zur Unterstützung bekommt. Wenn irgendwann VIELLEICHT mal ein Videobeweis eingeführt werden soll, dann bewerte ich diese Variante und ob ich sie befürworten würde oder nicht.

Gerade auch immer das Argument mit dem Spielfluss der droht unterbrochen zu werden. Schon jetzt gibt es ohne technische Systeme andauernd Unterbrechungen weil dann eben doch wieder mit dem Schiri diskutiert werden muss. Die Zeit kann man mE auch sinnvoller nutzen, zum Beispiel wenn jemand in der Zwischenzeit ein Video betrachtet und dem Schiri auf dem Platz dann mitteilt "War scheiße der Pfiff" oder "Hattest Recht".

Mein eindeutig in dem zitierten Satz war etwas hochgestochen, das liest sich dann missverständlich im Zusammenhang mit meinen anderen Aussagen. Mea Culpa
 
@Art Vandelay
Ich sage ja nur, dass der Videobeweis, so wie ich ihn aktuell interpretiere, uns nicht weiter bringt. Sprich, er keine adäquate Lösung für das Problem der Fehlentscheide bietet. Und die Argumente der Befürworter des Systems lassen aus meiner Sicht mehr Fragen aufblitzen als Antworten aufkommen.

Ich mag dich trotzdem. :ulgy:
 
stell mir das gerade voll lustig vor, wenn der beim achten mal "war scheisse Dein Pfiff" sagt, was dann passiert?
Wird der Schiri dann ausgewechselt?


VAYA

Variante 1) Der Schiri kriegt wie schon jetzt üblich im anschließenden Gespräch mit den Offiziellen nach dem Spiel den Kopf gewaschen dass er Mist gepfiffen hat
Variante 2) Er sagt seinen Assisstenten per Mikro dass Sie die Klappe halten sollen :O_o:
 
Referees at Work gucken!
Fand ich ganz lustig, zu sehen, wie sich die während dem Spiel gegenseitig zusammen fisten. :ulgy:
 
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