Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Bundesliga 2014/2015

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
:D So ein Buch über Klopps Tatikverständnis und wie es da so intern abgeht würd mich aber auch brennend interessieren.
Aber vielleicht leg ich mir den Pep-Schmöker auch mal zu. Know your enemy. ;):D
 
Wird kurz zwei oder dreimal erwähnt. Insbesondere natürlich zu seinem Tod. Es wird erläutert wie nahe sein Tod Pep ging. Für ihn war ganz unüblich das aktuelle Spiel egal und auch nach dem Spiel - wonach er sich immer gerne stundenlang mit dem gelaufenen Spiel befasst und darüber erzählt - hatte er nur Gedanken für ihn.
 
:D So ein Buch über Klopps Tatikverständnis und wie es da so intern abgeht würd mich aber auch brennend interessieren.
Aber vielleicht leg ich mir den Pep-Schmöker auch mal zu. Know your enemy. ;):D

Dortmund war ja letzte Saison auch sehr "prägend" durch Supercup, 2 Buli Partien und eben das Pokalfinale. Hatte es glaub schon mal geschrieben - aber im Buch kommt Dortmund natürlich sehr gut weg. Geht ja rein ums Fußballerische und da wird Dortmund in den Passagen schon entsprechend Respekt gezollt bzw. Pep macht sich ziemlich nen Kopf darum, wie er gegen Dortmund etwas ausrichten kann. Da die Buli für ihn sowieso die härteste Konterliga ist, ist der BVB da der König. Fand ich auch sehr interessant. Insofern sind die Abschnitte sicher auch für Borussen interessant da sie mal frei von dem medialen und Fan Tamtam sind, sondern die Sache rein objektiv sehen. Pep hat den BVB im DFB Pokalfinale wohl auch tatsächlich ernsthaft als Favoriten gesehen und seine Taktik dann auch erstmal nur danach ausgerichtet wie er die brutalen Konter Dortmunds unterbinden kann.
 
:nein: Das meine ich mit Einblicke gewinnen. Das was du da schreibst ist jetzt wieder eher Stammtisch Medienmeinung. Populismus ohne Hintergrundinfos.

Ich versuche es mal kurz so zu erklären wie es im Buch (häufig und ausufernd) beschrieben wird. Tiki-Taka ist eigentlich nur sich den Ball hin und her zu spielen ohne irgend etwas an Raum zu gewinnen. Es werden zwei oder drei Szenen beschrieben wo Pep ausrastet weil die Mannschaft so spielt. Da ist mir gerade eine Stelle gut in Erinnerung, in der Pep wegen einer U Form Passserie fast eskaliert. von Dante zu Alaba zu Ribery zurück zu Alaba zu Dante zu Boateng zu Lahm zu Robben und wieder zurück. Und so weiter und sofort.

Pep will natürlich Ballbesitz spielen - dazu gehören natürlich viele Pässe. In seiner Spielanschauung möchte er dass die gesamte Mannschaft (außer Torwart natürlich) geordnet in die Hälfte des Gegners vorrückt. Dazu ist er der Meinung dass 13 Pässe gespielt werden müssen, damit der Gegner in die eigene Hälfte gedrängt wird und jeder Spieler der eigenen Mannschaft auf seine "Angriffs"position in der gegnerischen Hälfte vorrücken kann. Dadurch wird das Feld, insbesondere Mittelfeld sehr eng, so dass der Gegner nicht mehr gut Kontern kann. Dieses geordnete Vorrücken stellt das erst 2/3 dar und soll langsam vonstatten gehen. Das letzte Drittel soll aber offensiv geprägt sein und von einem schnellen Tempowechsel nach Vorne geprägt sein. Hier sollen entweder die Flügel ins 1:1 kommen um dann den Abschluss zu suchen, der wiederum im Normalfall geblockt wird. Um den geblockten Ball dann in die eigenen Reihen zu kommen sollen dann zwei Spieler bereit stehen, die dann den endgültigen Abschluss suchen sollen. Damit ein Flügel ins 1:1 kommen kann, soll der Gegner durch taktisches Verschieben auf eine Seite gelockt werden um dann mit einem schnellen Querpass auf die andere Seite offen gemacht zu werden.

Die Bayernspieler haben dass in der ersten Saison allerdings nicht so hinbekommen wie er sich das gewünscht hat und sind eben immer wieder in van Gaal Muster gefallen. Was er ihnen aber so auch nicht vorgeworfen hat, da es eine ganz andere Spielweise ist als sie gewohnt sind. Wenn ein Spieler bei Barca aus der La Masia kommt, hat er diese Spielweise und Ballzirkulationen schon 10.000 Stunden seines Lebens geübt und gespielt. Deswegen taten sich auch zugekaufte Spieler bei Barca anfangs sehr schwer damit klar zu kommen. So zumindest die Begründung im Buch. Muss man natürlich alles auch etwas reflektierend sehen.

Jetzt mal versucht simpel zu erklären. Ist komplexer beschrieben. Im Kern soll das Passspiel aber immer zu Raumgewinn und "Vorwärtskommen" führen. Nicht aber zu dem was wir oft gesehen haben, nämlich sich einfach den Ball zu spielen um ihn in den eigenen Reihen zu halten.

Ist dann aber auch ne Definitsionssache - wir Deutschen sehen in Tiki-Taka offensichtlich den Oberbegriff für Ballbesitzfussball ansich. Pep versteht unter Tiki-Taka wie beschrieben das sinnlose hin und her spielen des Balls ohne dass damit letztlich etwas bewirkt wird.

Edit: Da fällt mir ein, dass Pep einmal das Tiki-Taka bewusst angeordnet hat. In einem einzigen Spiel und das ging in die Hose. Das Rückspiel gegen Arsenal. Da hat er gesagt sie sollen jetzt das spielen was er hasst. Die ersten 10 Minuten einfach nur den Ball hin und her spielen um Arsenal müde zu machen, die wohl rennen werden wie die Irren. wenn die Mannschaft dann sieht dass die Gegner langsam lustloser werden und nicht mehr ganz so aggressiv drauf gehen sollen sie umschalten und ihr Spiel spielen. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert und Neuer wurde in Bedrängnis gebracht. Erst als die Mannschaft dann wieder Peps System spielte, gelang es dann wieder Struktur in das eigene Spiel zu bekommen.

Fand ich selbst auch recht interessant, da ich letzte Saison stellenweise manchmal unangenehm an die van Gaal Zeit zurück gedacht habe und selbst schon etwas Sorge hatte, ob das jetzt das Pepsystem sein sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Buch wird Guardiola wohl endgültig zu einem weltklasse Trainer gemacht. Eigentlich schade, denn die letzten zwei Transfers (Benatia, Alsonso) zeigen doch, wie viel Angst er hat zu versagen. Wahrscheinlich ist er deswegen nicht nach England gewechselt, weil er weiß, dass in der Premiere League fast fünf Mannschaften um den Titel spielen können.
Ich denke, dass er sich mal unter anderen Bedingungen beweisen sollte. So lange er nicht mit weniger Geld - also nicht mal schnell mit zwei hart teuren Transfers auf Verletzungssorgen reagieren zu können - eine Mannschaft erfolgreich spielen lässt, denke ich, darf man ruhig sagen, dass ein Trainer wie Jürgen Klopp mehr Anerkennung für seine Leistungen bekommen sollte. Für mich sind Trainer, die unter schwierigen Umständen eine Mannschaft formen, der Maßstab und nicht ein Trainer, der sich in ein komfortables Nest setzt.
 
Mit dem Buch wird er das sicher nicht gemacht. Hab das beim Lesen eher umgekehrt empfunden. Der Mann ist ein Fußballverrückter, der Tag und Nacht nur über Fußball nachdenkt und darüber redet. Aber das alleine macht ihn nicht zu nem Weltklassetrainer. Dass er einer ist hat er auf dem Feld schon oft genug bewiesen. Aber er steckt tatsächlich selbst voller Selbstzweifel und ist sich oft genug unsicher.

Interessant auch eine Passage in der erzählt wird, dass Pep sich nicht irgendwie als Vorreiter, oder Erfinder einer gewissen Art Fußball sieht. Er sieht sich eher als jemand der kopiert bzw. neu zusammen setzt. Kopiert von den Trainerlegenden der Vergangenheit bis heute. Er dechiffriert deren Spielweise und setzt sie für sich neu zusammen. Natürlich hat er seine eigenen Ideen und Ansichten, aber alles basiert letzten Endes auf Ideen die es schon gab. Fand übrigens aus Bulisicht auch interessant, dass im Buch erwähnt wird, dass er sich sehr für Roger Schmidts Fußball interessiert und auch letzte Saison schon Spiele unter ihm angesehen hat. Als er zu einem Spiel live wollte, kam allerdings die Nachricht von Vilanovas Tod. Hat mich aufhorchen lassen, da Schmidt erst jetzt bei Leverkusen auf meinem Radar erschienen ist.
 
rummenigge geht mir auch einfach nur noch auf den sack. hoeneß war schon anstrengend, aber der hat immerhin nicht permanent irgendeinen dünschiss von sich gegeben, sondern das gezielt eingesetzt.
 
Es gibt ein 60ger Wiesn Trikot
S4WJTn3.jpg
Dvwt9xv.jpg
I9grb4n.jpg
 
Mit dem Buch wird Guardiola wohl endgültig zu einem weltklasse Trainer gemacht. Eigentlich schade, denn die letzten zwei Transfers (Benatia, Alsonso) zeigen doch, wie viel Angst er hat zu versagen. Wahrscheinlich ist er deswegen nicht nach England gewechselt, weil er weiß, dass in der Premiere League fast fünf Mannschaften um den Titel spielen können.
Ich denke, dass er sich mal unter anderen Bedingungen beweisen sollte. So lange er nicht mit weniger Geld - also nicht mal schnell mit zwei hart teuren Transfers auf Verletzungssorgen reagieren zu können - eine Mannschaft erfolgreich spielen lässt, denke ich, darf man ruhig sagen, dass ein Trainer wie Jürgen Klopp mehr Anerkennung für seine Leistungen bekommen sollte. Für mich sind Trainer, die unter schwierigen Umständen eine Mannschaft formen, der Maßstab und nicht ein Trainer, der sich in ein komfortables Nest setzt.

Naja das er ein Weltklasse Trainer ist, das muss er kaum noch beweisen. Immer diese absurde Vorstellung das man mit einer Weltklassemanschaft automatisch alle Titel einfährt. Gerade so eine Mannschaft die mit Top Atlenten gespickt ist, braucht auch einen Top Trainer. Guardiola würde bei jedem Club ein gewinn sein. Ob jetzt Klopp oder Guardiola mehr Anerkennung verdienen ist ja auch wieder blödsinn. Beide haben bis jetzt bewiesen das sie Top Trainer sind, weder er noch Klopp hatten einen Glückstreffer sondern stets bewiesen das sie eine Manschaft wieder und wieder zum Erfolg führen können.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben