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1. Bundesliga 2016/2017

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Bei Leicester City von Wunder zu sprechen wo ein Investor Millionen reinpumpt ist aber auch das falsche Beispiel.
Das wäre genauso ein Wunder wie wenn Rasenballsport mal Meister werden würde, nachdem die 50Millionen für neue Spieler ausgegeben haben.
Jeder Verein trägt natürlich zum Gesicht der Bundesliga bei, ein Schlüssel bei der Aufteilung finde ich aber gut auch und gerade für die kleineren und Traditionsvereine, denn die -anders als die immernur zitierten Bayern und Dortmunder- profitieren doch eben auch mehr daran.

Imo nicht, wenn man guckt, wie wenig Geld die trotzdem zur Verfügung haben, im Vergleich zu den Top-Mannschaften und davon gibt es in England ja nicht gerade wenig. Das wird ein deutscher Verein ohne Investoren, so wie es im Moment aussieht, nicht schaffen. Mit Investoren vielleicht schon, aber dann regt sich der Fan auch darüber auf. Das ist doch Anzeichen genug, dass am derzeitigen Verteilungsschlüssel des DFB etwas nicht stimmt.

Wenn RB Leipzig 50 Mios für Spieler ausgibt, dann haben sie mehr Geld für Spieler ausgeben, als 90% der Bundesliga. Dann SIND die auf einmal, was das Gehalt angeht, ganz vorne mit dabei. Leicester City ist das dann immer noch nicht.

Selbstverständlich profitieren vor allem Vereine davon, die nicht Bayern oder Dortmund heißen, am meisten davon. Deshalb wird so eine Umverteilung auch seit Jahren gefordert. Denke aber nicht, dass das kommt, solange die Liga selbst profitabel ist, und das scheint ja so zu sein, wird sich da auch nichts ändern.
 
Das wird ein deutscher Verein ohne Investoren, so wie es im Moment aussieht, nicht schaffen. Mit Investoren vielleicht schon, aber dann regt sich der Fan auch darüber auf. Das ist doch Anzeichen genug, dass am derzeitigen Verteilungsschlüssel des DFB etwas nicht stimmt.

Das liegt nicht am Verteilungsschlüssel, sondern daran, dass die Bayern einfach übermächtig sind.
Selbst wenn die anderne Vereine das doppelte an Fernsehgeldern zur Verfügung hätte könnte niemand den Bayern das Wasser reichen.
Die arbeiten halt auch extrem gut, was man ihnen eben zugestehen muß.
Und andere Verfolger der Bayern mußten dann dem Druck nachgeben oder haben sich selbst zerfleischt.
Dortmund war schon so gut wie zu Grabe getragen und haben sich dann mit erstmal sehr bescheidenen Mitteln aber guter Arbeit als zweite Macht im deutschen Fußball mittlerweile etabliert. Ähnliches für Gladbach, die mit herausragender Arbeit sich selbst zu einer Spitzenmannschaft entwickelt haben, mit der man immer rechnen muß.
Aber man kann nun auch nicht erwarten oder verlangen, dass dann 2, 3, 4 Jahre Erfolg ausreichen um die Dominanz der Bayern zu zerstören. Die machen diese gute Arbeit (natürlich Begünstigt durch ihre Vormachtstellung und entsprechendes Geld) schon seit Jahrzehnten. Das muß man dann auch einfach mal anerkennen.
 
Zumal man dann auch noch anführen kann:
Wenn die Bayern irgendwann mal anfangen sollten sich selbst zu vermarkten, was immer mal wieder als Drohgebärde angeführt wurde, dann würden die anderen Vereine aber gucken was ihnen dann übrig bleibt.
So ist die Verteilung hier
1.LigaFernsehgelder201617.jpg

Das finde ich durchaus sehr human.
Vorallem wenn man dann den Vergleich mit Spanien hat, wo Barcelona und Real dann 40% der Gesamteinnahmen bekommen.
 
Das liegt nicht am Verteilungsschlüssel, sondern daran, dass die Bayern einfach übermächtig sind.
Selbst wenn die anderne Vereine das doppelte an Fernsehgeldern zur Verfügung hätte könnte niemand den Bayern das Wasser reichen.
Die arbeiten halt auch extrem gut, was man ihnen eben zugestehen muß.
Und andere Verfolger der Bayern mußten dann dem Druck nachgeben oder haben sich selbst zerfleischt.
Dortmund war schon so gut wie zu Grabe getragen und haben sich dann mit erstmal sehr bescheidenen Mitteln aber guter Arbeit als zweite Macht im deutschen Fußball mittlerweile etabliert. Ähnliches für Gladbach, die mit herausragender Arbeit sich selbst zu einer Spitzenmannschaft entwickelt haben, mit der man immer rechnen muß.
Aber man kann nun auch nicht erwarten oder verlangen, dass dann 2, 3, 4 Jahre Erfolg ausreichen um die Dominanz der Bayern zu zerstören. Die machen diese gute Arbeit (natürlich Begünstigt durch ihre Vormachtstellung und entsprechendes Geld) schon seit Jahrzehnten. Das muß man dann auch einfach mal anerkennen.

Ja, ich gestehe denen das ja auch zu. Wenn es eine einfache Lösung für das Problem gäbe, hätten wir das ja auch schon längst.

Der DFB vermarktet aber nicht nur die Bayern, sondern auch die Liga. Die müssen im Interesse der Liga entscheiden. Und imo wäre es für die Liga selbst besser, wenn die Bayern stärkere Konkurrenten hätten. Diese kann man eben in ihrem Aufbauprozess unterstützen, indem sie, wenn sie international spielen, auch gegen die anderen Vereine aus dem Ausland anstinken könnten. Insgesamt bekommen die Vereine einfach viel zu wenig Geld. Der DFB hat, mal abgesehen von den Fernsehgeldern aber auch wenig Möglichkeiten da gegenzusteuern.

Ich habe auch nicht verlangt, dass das 4 Jahre Erfolg ausreichen, um eine Dominanz zu brechen, aber wenn sich nichts verändert, dann wird das eben auch nicht passieren. Dann können die anderen Vereine so gut arbeiten, wie sie wollen, sie werden eben nicht mithalten können. Das Problem hat ja nicht nur der DFB, das ist im Weltfußball momentan leider so, dass es sehr schwierig ist, international erfolgreiche Vereine einzuholen.
 
Zumal die Bayern und Dortmund mittlerweile auch, ja eigentlich auch mit die einzigen sind, die die Auslandsvermarktung vehement antreiben.
Die machen ihre Vorbereitung in Asien oder Arabien oder den USA um die Märkte zu erschließen, was auch nicht so angenehm und Kräftezehrend ist, während die anderen eben ihr Trainingslager in Spanien aufschlagen.
Das sind auch so Sachen, dann halt gerne mal untern Tisch fallen in der Betrachtung.
 
Natürlich würde es für "die Meisten" Sinn ergeben, denn dort, wo "die Meisten" sind, fließt das meiste Geld hin.
Und deine These, dass Freiburg für den deutschen Fußball schon immer relevanter war als Nürnberg, möchte ich doch mal stark anzweifeln (auch wenn's jetzt nichts mit dem Thema zu tun hat, aber die These finde ich schon steil).

Gegenwart + Zukunft. Nicht Vergangenheit.
 
Moment, du redest von "gerecht" und möchtest dann das Fernsehgeld, welches durch die Vermarktung reinkommt einfach an alle in gleichen Teilen verteilen?
Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?
Das ist als würde man alle Gehälter von den Leuten einziehen und dann die Gesamtsumme auf alle Leute verteilen.
Ganz egal ob Zahnarzt oder Aushilfskraft.

Genau DA liegt doch die Gerechtigkeit, das jeder die Chance bekommt zu wachsen, größer, besser zu werden...
 
Wie gesagt: Man sehen ob du das auch so siehst wenn wir das mit deinem Gehalt machen.
Gerecht heißt halt nicht immer gleich verteilt.
 
Das liegt nicht am Verteilungsschlüssel, sondern daran, dass die Bayern einfach übermächtig sind.
Selbst wenn die anderne Vereine das doppelte an Fernsehgeldern zur Verfügung hätte könnte niemand den Bayern das Wasser reichen.
Die arbeiten halt auch extrem gut, was man ihnen eben zugestehen muß.
Und andere Verfolger der Bayern mußten dann dem Druck nachgeben oder haben sich selbst zerfleischt.
Dortmund war schon so gut wie zu Grabe getragen und haben sich dann mit erstmal sehr bescheidenen Mitteln aber guter Arbeit als zweite Macht im deutschen Fußball mittlerweile etabliert. Ähnliches für Gladbach, die mit herausragender Arbeit sich selbst zu einer Spitzenmannschaft entwickelt haben, mit der man immer rechnen muß.
Aber man kann nun auch nicht erwarten oder verlangen, dass dann 2, 3, 4 Jahre Erfolg ausreichen um die Dominanz der Bayern zu zerstören. Die machen diese gute Arbeit (natürlich Begünstigt durch ihre Vormachtstellung und entsprechendes Geld) schon seit Jahrzehnten. Das muß man dann auch einfach mal anerkennen.

Es soll auf Dauer gerechter werden und eben nicht NOCH unfairer.
 
Wie gesagt: Man sehen ob du das auch so siehst wenn wir das mit deinem Gehalt machen.
Gerecht heißt halt nicht immer gleich verteilt.

Was sind denn das für Vergleiche? Du kannst doch nicht das Gehalt eines normalen Arbeitnehmers mit dem Vermarktungsgeld eines Bundesligisten vergleichen?
Von dem Einen leben Menschen und von dem Anderen will man eine Fußballliga gerechter machen. Der Vergleich ist absoluter Schwachsinn.
 
Was sind denn das für Vergleiche? Du kannst doch nicht das Gehalt eines normalen Arbeitnehmers mit dem Vermarktungsgeld eines Bundesligisten vergleichen?
Von dem Einen leben Menschen und von dem Anderen will man eine Fußballliga gerechter machen. Der Vergleich ist absoluter Schwachsinn.

Vom einen leben die Menschen und vom anderen die Fußballvereine.
Wie gesagt man kann das Wort "gerecht" halt unterschiedlich auslegen.
Eine gerechte Verteilung ist nicht immer eine Gleichverteilung.
Und wenn die, die eben auch dafür Sorgen dass soviel Geld in die Kasse kommen, nämlich die, die ins Ausland gehen und da die Werbetrommel rühren, diejenigen die am meisten Leute mobilisieren und Erfolg haben, zu wenig aus dem Gesamtetat bekommen ... dann vermarkten die sich halt selber.
Dann gucken die anderen aber zum Teil mal ganz blöd aus der Wäsche
 
War mir schon klar, nur an was machst du fest, dass Freiburg "wesentlich wichtiger" ist?

Der Art der Fans bzw. dem Auftreten des ganzen Vereins in der Außendarstellung, angefangen bei Streich bis zu den Fans.
Dem gesunden finanziellen Verhalten und wirtschaften über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg, dort sitzen kluge Leute am Ruder.
Der Nachwuchsarbeit, die dort sicher ihresgleichen sucht bzw. sehr selten zu finden ist in Deutschland (und das ist imo für den DFB und die deutsche Liga mit das Wichtigste).

An solchen Dingen mach ich es fest.
 
Der Art der Fans bzw. dem Auftreten des ganzen Vereins in der Außendarstellung, angefangen bei Streich bis zu den Fans.
Dem gesunden finanziellen Verhalten und wirtschaften über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg, dort sitzen kluge Leute am Ruder.
Der Nachwuchsarbeit, die dort sicher ihresgleichen sucht bzw. sehr selten zu finden ist in Deutschland (und das ist imo für den DFB und die deutsche Liga mit das Wichtigste).

An solchen Dingen mach ich es fest.
Das Auftreten "der Fans"? Dass einige mal über die Stränge schlagen, geschenkt, das passiert bei 90% der Vereine (ja, selbst die Freiburger zündeln und randalieren).
Ein Streich wird von vielen sehr, sehr kritisch gesehen. Außerdem ist er bei anderen Vereinen und Schiedsrichtern einer der unbeliebtesten Personen und durfte auch schon Geldstrafen zahlen, aufgrund von Beleidigungen und Entgleisungen.

Soll ich dir jetzt aufzählen, wer bei uns ausgebildet wurde? Wie viele von uns in den Jugendnationalmannschaften spielen? Wie gut unsere Jugendmannschaften dastehen? Dass unser NLZ ebenfalls ausgezeichnet wurde?

Und mal ganz davon abgesehen können für den sportlichen Erfolg und die finanzielle Gestaltung des Vereins die Fans am wenigsten.
Ist es dann nicht umso bemerkenswerter und gehört honoriert, wenn trotz Missständen die Fans ins Stadion gehen und auf Hauptjahresversammlungen ihre Kritik äußern und den Aufsichtsrat wählen?
 
Es soll auf Dauer gerechter werden und eben nicht NOCH unfairer.
ich glaube du und ich haben eine fundamental andere vorstellung von "gerechtigkeit".

wieso soll denn ein verein wie wolfsburg, der einem konzern gehört, kaum auswärtsfans hat und im tv so gut wie niemanden interessiert die gleiche kohle bekommen wie köln, die keinem konzern gehören, keinen investor haben, dafür ein volles haus, egal wer kommt, aufwärtsfans haben und von die im tv ziemlich sicher deutlich mehr menschen ansprechen? oder mainz? oder freiburg?
 
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