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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Versteh ich nicht.
Ich würde mal behaupten, die vegane Ernährung ist der Porsche unter den Mofas.

Außerdem verzerrst du jetzt die Vergleiche. Genauso kann man sagen, nur, weil man mit dem E-Auto von A nach B kommt, istz es noch lange nicht gleichwertig.
bisserl sachlicher kann ma da schon rangehen.
 
Ja du behauptest das.

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ne sorry, das passt hinten und vorne nicht. Aber ist mir auch gerade für nen Samstag Abend zu anstrengend das jetzt weiter zu erörtern. Schönen Abend :)
 
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Ja ist "tiaf" wie man in Wien sagen würde aber kannst heutzutage eh nichts anderes machen ausser darüber zu "lachen".
Viele Menschen meinen immernoch es gäbe den Klimawandel nicht.
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Das ist halt das Problem.
ich setze es für mich nicht um weil ich es noch nicht kann/will und weil mir die Alternative fehlt.
Sobald die da ist werde ich liebend gerne umsteigen, ich hoffe zb dass das künstlich gezüchtete Fleisch in den nächsten Jahren massentauglich wird und bezahlbar.

so würde mir einfach zu viel fehlen, Fleisch ist eben auch Genuss.
Das hat nix mit nem Paradoxon zu tun.
Das ist aber auch sehr einfach gedacht, Gerri. Für DICH bedeutet der Verzehr von Fleisch Genuss, deshalb möchtest du nicht darauf verzichten. Daher investierst du da auch gerne in neue Anschaffungen oder besonders hochwertiges Fleisch. Das ist schon mal prinzipiell ganz gut - also dass du hier nicht auf Billigprodukte aus schlechter Haltung setzt. Mir geht es im Übrigen da durchaus ähnlich, auch für mich ist Essen eine Form von Genuss und von Fleisch (leider. aus Umweltsicht) auch.

Es gibt aber viele Menschen, denen geht es bei der Ernährung nur um den Erhalt von Nährstoffen und dass der Körper funktioniert und man nicht verhungert. Da gibt es keinen Genuss und ob der Körper mit Fleisch oder vegetarisch am Leben gehalten wird, ist ihnen egal. Und es funktioniert ohne Probleme. Du möchtest nicht verzichten, weil es für DICH wichtig ist. Das ist okay. Das ist von mir keine Kritik, möchte ich betonen.

Und für dich ist ein Auto nur die Möglichkeit, von A nach B zu kommen. Für andere, denen wiederum Fleisch vielleicht egal ist, ist ein Benziner eine Form von Genuss. Der Klang des Motors, der Geruch, die Leistungsentfaltung und vieles mehr. Einfach Emotionen. Das ist für dich hingegen nicht nachvollziehbar. Sag mal dem Besitzer eines 68er Mustangs, dass das KEIN Genuss ist und er doch einfach elektrisch fahren soll :D aber das ist nur das Extrembeispiel.


Du siehst also, dass es hier mal wieder um persönliche Präferenzen geht. Sowohl der Fleischgenuss als auch das Fahren eines Benziners ist der Umwelt nicht zuträglich. Allerdings kannst du nur aufgrund eigener Vorlieben es nicht so drehen, wie es gerade passt. :D


Zudem ist es eine Frage der finanziellen Möglichkeiten. Der Verzicht auf Fleisch macht sich sogar positiv im Geldbeutel bemerkbar (zumindest wenn man bislang nicht nur das Haltungsform 1 Fleisch vom Aldi hatte), mal eben auf ein E-Auto umzusteigen ist für den mit Abstand größten Teil der Bevölkerung nicht möglich. Während man einen gut funktionierenden Diesel/Benziner auf dem Gebrauchtmarkt für unter 5000 Euro bekommt, muss ich für ein E-Auto deutlich mehr als das dreifache (eher vierfache) hinlegen. Das ist nur für einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung überhaupt möglich, was man auch an den Verkaufszahlen sieht. Wenn man dann nicht zuhause laden kann (was sicher auch über 90 Prozent der Bevölkerung so geht), wird es noch weniger lohnenswert bzw. überhaupt möglich, eine so große Anschaffung auf sich zu nehmen. Du würdest logischerweise in einer 2-Zimmer-Mietwohnung ohne eigene Lademöglichkeit und mit 1600 Euro netto im Monat auch anders darüber denken. Und nein, kein Vorwurf, sondern eine Feststellung und absolut nachvollziehbar! Wäre komisch, wenn du in deiner Position das anders sehen würdest.


Ich denke also, dass der Verzicht auf Fleisch in der Allgemeinheit deutlich anerkannter sein dürfte als der Umstieg auf ein E-Auto. Wobei das auch eine Generationen-Sache ist. In meinem Umfeld mit hauptsächlich 25-35-jährigen Personen gibt es wahnsinnig viele Vegetarier/Veganer, in der Altersklasse meiner Verwandten mit 55+ hingegen fast gar keine.

In jedem Fall boomen auch Alternativen zur klassischen vegetarischen Ernährung in Form von Fleischersatzprodukten, was man an immer größeren Supermarkt-Abteilungen sieht und dass klassische Fleisch-Anbieter immer mehr darauf setzen - denn da ist Kohle zu holen, ein Markt mit Zukunft.


So oder so: Verzicht auf Genuss fällt nicht leicht - das ist nur menschlich. Aber es geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
das könnte man jetzt sehr weit auffächern aber das würde hier jeden Rahmen sprengen, in ärmeren Regionen bekommen die Leute idR nur mit Fleisch zumindest ansatzweise alle Nährstoffe.
Auch in D muss als Veganer schon genau Bescheid wissen was man wie zu sich nimmt um nicht in irgendeine Unterversorgung zu fallen.
Das mag günstiger sein aber auch durchaus aufwendig. Aber auch das ist wieder ein andere Thema.

Ich finde es allerdings nicht passend Ernährung mit Autos zu vergleichen, da ist schon ein erheblicher Unterschied, gerade was Lebensqualität angeht oder willste mir jetzt sagen dass dir vom fehlenden verbrannten Sprit Lebensqualität verloren geht? nicht wirklich oder?

Das Ladethema haben wir schon zu genüge durch und sind uns da auch einig, auch was die Leute angeht die es sich aktuell nicht leisten können und dass der Staat es fördern sollte, das ist garkein Thema mehr was wir hier diskutieren müssen.
Was wir aber diskutieren können sind die Leute die es sich leisten können und trotzdem dagegen sind bzw. sich weigern aus "mimimi" Gründen.

edit: Im Endeffekt bin ich ja auch nur auf das Fleischthema eingegangen weil ich genau wusste auf was Hairy Rhodan raus wollte.
Und da ist die gesellschaftliche Akzeptanz noch weit unter den anderen Dingen die unter Dekarbonisierung fallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das könnte man jetzt sehr weit auffächern aber das würde hier jeden Rahmen sprengen, in ärmeren Regionen bekommen die Leute idR nur mit Fleisch zumindest ansatzweise alle Nährstoffe.
Auch in D muss als Veganer schon genau Bescheid wissen was man wie zu sich nimmt um nicht in irgendeine Unterversorgung zu fallen.
Das mag günstiger sein aber auch durchaus aufwendig. Aber auch das ist wieder ein andere Thema.

Ich finde es allerdings nicht passend Ernährung mit Autos zu vergleichen, da ist schon ein erheblicher Unterschied, gerade was Lebensqualität angeht oder willste mir jetzt sagen dass dir vom fehlenden verbrannten Sprit Lebensqualität verloren geht? nicht wirklich oder?

Das Ladethema haben wir schon zu genüge durch und sind uns da auch einig, auch was die Leute angeht die es sich aktuell nicht leisten können und dass der Staat es fördern sollte, das ist garkein Thema mehr was wir hier diskutieren müssen.
Was wir aber diskutieren können sind die Leute die es sich leisten können und trotzdem dagegen sind bzw. sich weigern aus "mimimi" Gründen.

edit: Im Endeffekt bin ich ja auch nur auf das Fleischthema eingegangen weil ich genau wusste auf was Hairy Rhodan raus wollte.
Und da ist die gesellschaftliche Akzeptanz noch weit unter den anderen Dingen die unter Dekarbonisierung fallen.
Aber unter die Kategorie der armen Menschen fallen weder du noch ich. Für uns wäre so ein Verzicht also problemlos möglich und wir würden damit leichter der Umwelt etwas gutes tun als für 20.000,00 Euro ein E-Auto kaufen zu müssen.
Aber wir tun es nicht weil wir nicht auf unseren Genuss verzichten wollen, ich nehme mich da ja nicht außen vor.

Davon abgesehen vermag ich nicht zu beurteilen, was in welcher Form die Lebensqualität einschränkt. Für jemanden, dem Essen 0 wichtig ist (und davon kenne ich einige) ist das keinerlei Änderung an der Lebensqualität. Ich kenne aber auch Leute, die putzen 2x die Woche ihr Auto/Oldtimer und könnten jedes Mal vor Freude heulen, wenn sie den Schlüssel umdrehen und sie der V8 anbrüllt. Für die ist ein E-Auto ohne diese Form der Emotion eine Einschränkung der Lebensqualität.
Aber auch diese Einschränkung muss es geben, wenn eine Energiewende her soll. Gleiches gilt für den Fleischkonsum.

Wie gesagt, wir sind nicht in der Lage, das für andere zu beurteilen und vorzugeben. Beides sind Einschränkungen und Verzicht, für den einen mehr, für den anderen weniger. Was man jedoch sagen kann: beides ist nicht gut fürs Klima. Und es passt eben auch nicht, wenn man zwar aufgrund eigener finanzieller Möglichkeiten zum Mini-Teil der Bevölkerung gehört, der sich ein E-Auto kaufen und sogar zuhause laden kann, aber dann das Problem des Fleischkonsums klein redet. Beides muss angepackt werden - und das geht nur durch eigenen Verzicht. Man stirbt schließlich nicht durch ausschließlich vegetarische Ernährung. Ich respektiere aber, wenn das schwer fällt, so ist der Mensch eben. Geht mir schließlich auch so.
 
Ich stimme dir zu aber ich rede es nicht klein. Im Gegenteil.
Mir ging es hier einzig und allein um die gesellschaftliche Akzeptanz und die ist bei kleineren Einschnitten wie nem Auto oder der Heizung trotz gleichwertiger Alternative schon gering, beim Fleisch ohne richtige Alternative ist das Ganze noch aufgeladener.
Man sieht ja schon was passiert wenn es nen veg. Tag in Kitas gibt…..
 
Die meisten sind bereit etwas für das Klima zu machen, sofern sie sich nicht zu weit von ihrer Komfortzone bewegen müssen. Da leben die eine vegan, die andere fahren E-Autos, andere nutzen keinen Flieger oder fahren erst gar nicht in Urlaub, wieder andere nutzen nur das Fahrrad, andere machen anderes. Ist ja alles ok. Schwierig wird es nur, wenn man aus seiner Perspektive heraus anderen vorwirft nicht genau das zu machen, was man selber mal bereit ist zu machen.
 
Ok, das habe ich wo getan?

ich versuche hier die ganze Zeit aus ner gesellschaftlichen Sicht drauf zu schauen und es wird laufend ins Persönliche gezogen.
 
kleineren Einschnitten wie nem Auto oder der Heizung trotz gleichwertiger Alternative schon gering, beim Fleisch ohne richtige Alternative ist das Ganze noch aufgeladener.


Sorry, aber du ignorierst komplett, was ich mehrmals geschrieben habe, und was nun auch Donald gut beschrieben hat.

"Du siehst also, dass es hier mal wieder um persönliche Präferenzen geht. Sowohl der Fleischgenuss als auch das Fahren eines Benziners ist der Umwelt nicht zuträglich. Allerdings kannst du nur aufgrund eigener Vorlieben es nicht so drehen, wie es gerade passt."

"Es ist für dich ein Genuss und du bist nicht bereit, für das Klima Abstriche zu machen, wenn es um dich geht.
Andere sind nicht bereit, Abstriche in anderen Bereichen zu machen. Denen aber genau das vorzuwerfen, das ist paradox."

"Schwierig wird es nur, wenn man aus seiner Perspektive heraus anderen vorwirft nicht genau das zu machen, was man selber mal bereit ist zu machen."



Das sind keine persönlichen Vorwürfe und WENN, dann exakt die gleiche, die du auch bringst.
Ich finde das Thema an sich spannend, deshalb habe ich mich ja auch kurz einkeklinkt. Aber es wird super schwierig/ unmöglich, wenn man bei den Argumenten ... wie sag ich das nett... Scheuklappen auf hat?
 
Wo wir wieder bei der Frage wären wo ich jmd etwas vorgeworfen habe? Mir geht es hier um Niemandes Präferenzen sondern die gesellschaftliche Akzeptanz mancher Klimaschutzmaßnahmen.
Oder denkst du nicht dass Fleischverzicht gesellschaftlich am Schwersten durchzusetzen ist?

ich hab keine Scheuklappen auf, natürlich ist es jetzt schon möglich auf Fleisch zu verzichten aber das wird in unserer Gesellschaft aus absehbare Zeit nicht passieren, das sollte jedem klar sein.

edit:

Das sind keine persönlichen Vorwürfe und WENN, dann exakt die gleiche, die du auch bringst.

sind es jetzt welche oder doch nicht und welche bringe ich? Wäre mal interessant zu wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die gesellschaftliche Akzeptanz der Klimaschutzmaßnahmen wie z.B. dem Heizgesetz und Nachfrage nach E-Autos sollten dir bekannt sein?
Wenn du kein Fleisch essen würdest, dann würdest du dich hier über klimaschädliche Fleischesser aufregen.
Wenn du ein petrolhead wärst, dann würdest du dir kein E-Auto in die Garage stellen wollen.
Wenn du ein niedriges Einkommen hättest, dann wärst du froh, wenn dein altes Auto nochmal durch den TÜV kommen würde.

Ich finde deine Argumentation sehr widersprüchlich, auf der einen Seite postest du hier Bilder von Katastrophen verursacht durch den ''Klimawandel" und wie man denn die Parteien wählen kann, die den Klimawandel ignorieren.
Auf der anderen Seite bist du nicht bereit an deinen Essgewohnheiten etwas zu ändern,da dir die alternativen nicht schmecken.
Dabei bist du mit deinem Gewohnheiten genauso Verursacher des Problems.
Daher solltest du erstmal deine eigenen Lebensgewohnheiten in den Griff bekommen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst.
 
genau das sprech ich doch an, ist das wirklich so schwer zu lesen?



das mache ich wo genau?

Von der gesellschaftlichen Akzeptanz her, ist es denke ich einfacher, mal auf ein Stück Fleisch zu verzichten, als durch sehr hohe Ausgaben für Sanierungen belastet zu werden um irgendwelche Klimavorgaben einhalten zu können.

Na ja, du bist nicht gerade pro Verbrenner, hast du ja hier schon oft genug kundgetan, wie aktuell zum Beispiel bei den Dienstwagen.
Es ist ja schön wenn ein E-Auto perfekt in dein Fahrprofil passt, gehe aber nicht davon aus, dass es bei Millionen anderen genau so passt wie bei dir.

Edit:
Ich möchte deinen Konsum auch nicht verurteilen, ich esse selber gerne Fleisch, ich finde es nur widersprüchlich sobald es darum geht selber verzichten zu müssen oder finanziell überfordert zu werden.
Es gibt nicht die eine Lösung für alle!
 
es geht ja nicht um "mal auf ein Stück Fleisch zu verzichten", wir reden hier von einer kompletten Ernährungsumstellung.
Ernährung ist auf Platz 3 der CO2 Emittenten bzw. Klima"killer" (übrigens 1 Platz hinter Mobilität) und mit veget. Ernährung könnten wir das Ganze um ca. 25% senken, mit veganer Ernährung um ca. 50%.

  • Laut dem Öko-Institut sparen Vegetarier:innen fast 24 Prozent und Veganer:innen über 53 Prozent der Treibhausgasemissionen ein, die bei einer „durchschnittlichen Ernährung“ (47 Kilo Fleisch pro Jahr, 2.000 Kalorien pro Person und Tag) entstehen.

https://utopia.de/ratgeber/die-groessten-klimakiller_172468/

Niemand diskutiert hier über etwas weniger Fleisch essen......

und ja, ich bin gegen Verbrenner, aber wo zeig ich hier mit dem Finger auf Andere? Das haben sowohl du, als auch Hairy mir vorgeworfen. Ich würde für so ne Behauptung gerne einen Beleg sehen?
Ich versuch das hier auf sachlicher, objektiver Ebene zu diskutieren, das scheint aber nicht möglich zu sein.
 
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