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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerri, versteh ich total. Also dass du DARAUF nicht verzichten willst, weil es dir eben wichtig ist.
Ich finde es dann nur befremdlich, anderen bei weniger einflussreichen Sachen Ignoranz und Egozentrik vorzuwerfen (siehe Zitate oben).


weil das für mich nen großen Unterschied macht ob man mal 20min lädt statt 5min zu tanken oder ob man seine Essgewohnheiten komplett umkrempelt.
 
Du wolltest es doch nicht so eng sehen, oder was hast Du da oben geschrieben? :cool:

Wenn eine Alternative nicht gleichwertig ist, beinhaltet sie zwangsläufig Verzicht, wie Gerri geschrieben hat.
 
Das stimmt zwar, aber erinnert wieder daran, dass es komisch ist, dass sich dafür niemand auf die Straße klebt bzw. der Aspekt beim Klima/ Umweltschutz trotz der Relevanz vergleichsweise kaum oder garnicht besprochen wird.

Die letzten beiden Seiten zeigen ja, warum es eher am Rande ist. Sobald das Thema auf den Tisch kommt, wird ein Blödsinn nach dem anderen erzählt.
Das man nicht verzichten will ist ja irgendwo okay und liegt halt an einem selbst. Nach jahrzehntelanger Prägung das tierische Produkte richtig gut für den Menschen sind, irgendwo auch nachvollziehbar,

Gerade das ist aber eine vergleichsweise leichte Stellschraube, aber auch eine sehr persönliche Entscheidung.
 
Du wolltest es doch nicht so eng sehen, oder was hast Du da oben geschrieben? :cool:

Wenn eine Alternative nicht gleichwertig ist, beinhaltet sie zwangsläufig Verzicht, wie Gerri geschrieben hat.

Ich habe geschrieben, dass es niemals eine Alternative geben kann (außer etwas im Grunde identisches), wenn man den Begriff Alternative so eng definiert.

Was Du gemacht hast, ist das ins Lächerliche zu ziehen.

Geronnene Kotze ist aus zwei Gründen keine Alternative zu einem Filetsteak:

1. Geronnene Kotze dürfte angesichts ihrer Herkunft ziemlich ungesund sein. Kotze ist letztlich halb verdautes Essen mit jeder Menge Bakterien, Magensäure und so Zeug angereicht (durch den Verdauungsprozess), dazu vermutlich Dreck (typischerweise kotzt man ja auf den Boden oder in ein Klo oder sonstwohin; die Kotze wird also nicht 'rein' sein) und dann muss die Kotze, damit sie geronnen ist, auch schon eine ganze Weile offen... herumgelegen haben. Vermutlich ein idealer Nährboden für alles was man nicht essen sollte. Geronnene Kotze erfüllt also einen Zweck der Aufnahme von Nahrung (Nährwerte, Kalorien etc. zu sich nehmen ohne sich dabei mehr oder minder zu vergiften) nicht.

2. Geronnene Kotze schmeckt vermutlich eher eklig. Damit erfüllt sie also den zweiten Zweck - Essen soll typischerweise schmecken, gerade bei einem Filetsteak - ebenfalls nicht.

-> Keine Alternative. Das weißt Du natürlich auch.


Irgend eine vegetarische oder vegane Ernährung kann aber durchaus eine Alternative zu einem Filetsteak sein. Denn vegetarisch oder vegan kann man sich durchaus gesund (gerade im Vergleich zu einem Filetsteak) und nährstoffreich ernähren und das kann auch durchaus gut schmecken. Ob man dann am Ende zum Fazit kommt, dass das keine gleichwertige Alternative ist (weil man das Filetsteak einfach geiler findet; was ich gut verstehen kann) und deswegen doch das Filetsteak isst, ist dann das nächste Thema.
 
Zukünftige Generationen in den nächsten Jahrhunderten werden darüber lachen wenn sie erfahren was für uns im Jahr 2024 zu einschneidend war und "unseren Genuss" verhinderte. Und weinen.

Darüber, mit welchem Verzicht gewisse Vorgänge auf dem Planeten hätten weiter verlangsamt werden können um genau diesen Generationen ein besseres Leben zu ermöglichen. In einer Zeit, in der "echtes Fleisch" ohnehin nur noch in der Theorie oder für die oberen 0,1% der Gesellschaft existieren wird.

Und nein, ich nehme mich da nicht außen vor. Ich bin selber Fleischesser und gebe ehrlich zu dass mir Verzicht auf einen Döner oder Burger mit Fleisch oder ein Steak beim Grillen schwerfällt. Auch wenn ich meinen Konsum soweit reduziert habe dass es Fleisch maximal 1x die Woche, manchmal auch nur alle 10-14 Tage gibt und beim Grillen auch sehr viel pflanzliches (grüner Spargel, Maiskolben und Fackelbrot sind mega!) aufgetischt wird.

Mein Gewissen beruhigt dabei ein wenig dass ich bei pflanzlicher Ernährung generell etwas eingeschränkter bin als andere (mechanische Herzklappe = INR Wert zwischen 2 und 2,5 zwingend mittels Marcoumar (Blutverdünner) Einnahme erforderlich. Daher soll ich möglichst wenig Vitamin K zu mir nehmen und Fleisch ist da oftmals deutlich unkomplizierter in der Ernährung.). Aber klar, ein vollständiger Verzicht wäre natürlich besser und ein bisschen nehme ich es auch als "Ausrede".
 
@Donald
Ich glaube, die wenigsten werden dir einen Strick daraus drehen, das du ab und zu Tierprodukte zu dir nimmst. Oftmals einfach auch gut zu wissen, das man darüber nachdenkt, Bewusstsein dafür schafft und auch mal verschiedene andere Produkte probiert und eventuell auch etwas Neues für sich entdeckt... und ich finde das schon ziemlich cool, das du es reduziert hast.
 
Zukünftige Generationen in den nächsten Jahrhunderten werden darüber lachen wenn sie erfahren was für uns im Jahr 2024 zu einschneidend war und "unseren Genuss" verhinderte. Und weinen.

Darüber, mit welchem Verzicht gewisse Vorgänge auf dem Planeten hätten weiter verlangsamt werden können um genau diesen Generationen ein besseres Leben zu ermöglichen. In einer Zeit, in der "echtes Fleisch" ohnehin nur noch in der Theorie oder für die oberen 0,1% der Gesellschaft existieren wird.

Und nein, ich nehme mich da nicht außen vor. Ich bin selber Fleischesser und gebe ehrlich zu dass mir Verzicht auf einen Döner oder Burger mit Fleisch oder ein Steak beim Grillen schwerfällt. Auch wenn ich meinen Konsum soweit reduziert habe dass es Fleisch maximal 1x die Woche, manchmal auch nur alle 10-14 Tage gibt und beim Grillen auch sehr viel pflanzliches (grüner Spargel, Maiskolben und Fackelbrot sind mega!) aufgetischt wird.

Mein Gewissen beruhigt dabei ein wenig dass ich bei pflanzlicher Ernährung generell etwas eingeschränkter bin als andere (mechanische Herzklappe = INR Wert zwischen 2 und 2,5 zwingend mittels Marcoumar (Blutverdünner) Einnahme erforderlich. Daher soll ich möglichst wenig Vitamin K zu mir nehmen und Fleisch ist da oftmals deutlich unkomplizierter in der Ernährung.). Aber klar, ein vollständiger Verzicht wäre natürlich besser und ein bisschen nehme ich es auch als "Ausrede".

geb ich dir Recht aber zukünftige Generationen werden vllt auch Fleisch für Spottpreise aus dem 3D Drucker bekommen und da wär ich direkt dabei
 
Was Du gemacht hast, ist das ins Lächerliche zu ziehen.
Nein, tatsächlich? Ich dachte eigentlich, daß man das nicht extra erwähnen muß.

Ob man dann am Ende zum Fazit kommt, dass das keine gleichwertige Alternative ist […] ist dann das nächste Thema.
Und genau hier sind wir dann wieder beim …. Thema! Wenn es nicht gleichwertig ist (eine individuelle und durchaus subjektive Bewertung), ist es und bleibt es … Verzicht. Und darum ging es in der Ursprünglichen Aussage.

Btw. Respekt für deine detaillierte Analyse des Vergleichs, die Zeit wird Dir niemand wiedergeben….
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt zwar, aber erinnert wieder daran, dass es komisch ist, dass sich dafür niemand auf die Straße klebt bzw. der Aspekt beim Klima/ Umweltschutz trotz der Relevanz vergleichsweise kaum oder garnicht besprochen wird.
Das ist in sofern nicht komisch, als dass die Proteste der LG nicht darauf abzielen die Mitmenschen zu gängeln oder zu erziehen, sondern die Politik an ihre Aufgabe zu erinnern – nämlich die Klimakrise durch politisches Handeln zu lösen, oder es zumindest zu versuchen – und für dieses Anliegen eine größtmögliche Öffentlichkeit herzustellen um damit auch einen gesellschaftlichen Druck zu erzeugen.
 
Das ist in sofern nicht komisch, als dass die Proteste der LG nicht darauf abzielen die Mitmenschen zu gängeln oder zu erziehen, sondern die Politik an ihre Aufgabe zu erinnern – nämlich die Klimakrise durch politisches Handeln zu lösen, oder es zumindest zu versuchen – und für dieses Anliegen eine größtmögliche Öffentlichkeit herzustellen um damit auch einen gesellschaftlichen Druck zu erzeugen.

LG könnte ja aber auch die Politik daran erinnern, die Klimakrise durch deutlich reduzierte Massentierhaltung zu lösen.
 
Ist schon ein bisschen verrückt, wenn man einen Vergleich Fleisch/(E-)Auto macht. Auf der einen Seite geht es um Lebewesen mit Gefühlen, auf der anderen Seite um Blech und Elektronik/etc. Das Ziel ist natürlich klar, wir müssen dringend etwas gegen den Klimawandel machen. Ein gesunder Menschenverstand kann eigentlich die Antwort geben, worauf man eher verzichten sollte, auch wenn es eine Änderung in der Lebensqualität darstellt.
Respekt und Schutz von (Tier-)Leben sollte da eher verfolgt werden, nur um mal ins Gedächtnis zu rufen, was Fleisch ist. Besonders, wenn man damit vermutlich mehr gegen den Klimawandel erreichen kann. Das bedeutet ja nicht, dass man die Technik von E-Autos nicht weniger verfolgen muss, die bisher ja noch weit entfernt vom Einsatz für die breite Masse ist.
Ich bin übrigens kein Vegetarier, aber versuche sehr bewusst mit Fleischkonsum umzugehen und auch ein E-Auto ist aufgrund der bestehende Nachteile weiterhin keine Alternative zum herkömmlichen PKW. Sobald Technik, Infrastruktur und Preis/Leistung stimmen, bin ich dabei.
 
Warum sollte man auch seinen Konsum (Lebensqualität) einschränken, sind ja alles die anderen schuld ,die sich weigern ein E-Auto zu fahren und weiter mit fossilen Brennstoffen heizen.
So Leute sollten lieber nicht mit dem Finger auf andere zeigen.
Wer im Glashaus sitzt... :deal:

Bin auch nicht bereit meine Freiheit (Lebensqualität) für andere einzuschränken, möchte selber entscheiden mit welcher Technologie ich mobil bin und wie oft ich Urlaub mache.
Zur Zeit gibt es da für mich keine brauchbaren Alternativen.
 
du sagst gleichzeitig man soll nicht mit dem Finger auf andere Leute zeigen und scheißt im nächsten Satz auf alles. Haste gut hinbekommen, hat sich richtig gelohnt dass du hier reingeschaut hast.

So gehen anständige Diskussionen kaputt.
 
Ich hatte gestern irgendwo hier im Forum das Video von Benecke gesehen.
Es gab es auch nochmal mit den großen Slides

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Ab 13.30… das macht mir echt Angst und ist sehr realistisch.
 
Ist schon ein bisschen verrückt, wenn man einen Vergleich Fleisch/(E-)Auto macht. Auf der einen Seite geht es um Lebewesen mit Gefühlen, auf der anderen Seite um Blech und Elektronik/etc. Das Ziel ist natürlich klar, wir müssen dringend etwas gegen den Klimawandel machen. Ein gesunder Menschenverstand kann eigentlich die Antwort geben, worauf man eher verzichten sollte, auch wenn es eine Änderung in der Lebensqualität darstellt.
Respekt und Schutz von (Tier-)Leben sollte da eher verfolgt werden, nur um mal ins Gedächtnis zu rufen, was Fleisch ist. Besonders, wenn man damit vermutlich mehr gegen den Klimawandel erreichen kann. Das bedeutet ja nicht, dass man die Technik von E-Autos nicht weniger verfolgen muss, die bisher ja noch weit entfernt vom Einsatz für die breite Masse ist.
Ich bin übrigens kein Vegetarier, aber versuche sehr bewusst mit Fleischkonsum umzugehen und auch ein E-Auto ist aufgrund der bestehende Nachteile weiterhin keine Alternative zum herkömmlichen PKW. Sobald Technik, Infrastruktur und Preis/Leistung stimmen, bin ich dabei.


Verrückt ist noch relativ milde ausgedrückt. Die Welt & das Kilma ist nicht zu Retten, wenn wir allesamt auf E-Autos umsteigen und alles andere so belassen wie es ist, man sieht aber gut, das es ein schöner Freifahrtschein sein kann, "Ich fahre ein E-Auto oder sogar zwei und kann beim Rest so leben wie eh und je". Und da lasse ich mir dann auch nicht reinreden, umgekehrt stelle ich aber alle als Idioten hin, die sich kein E-Auto kaufen.

Das E-Auto kann ein Anfang sein, der generelle Konsum von allem möglichen müsste aber auch Weltweit geringer werden aber das passt ja nicht in den Kapitalimus. Die Weltwirtschaft müsste jährlich schrumpfen anstatt zu wachsen und wir alle müssten nach und nach auf vieles verzichten. Gar kein Auto ist z.B. sicher noch viel besser als ein E-Auto.

Esse auch gerne Fleisch, weil man so erzogen wurde und es gewohnt ist, da muss in der Erziehung von klein auf ein Umdenken stattfinden. Vielleicht mal ab einem gewissen Alter einen Schlathof besuchen, das Stück Fleischwurst was man als Kind oft an der Fleischtheke hingehalten bekommt, wird dann einen ganz anderen Stellenwert bekommen und ist mit Ekel anstatt Fleischeslust verbunden.
 
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