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Der erdrückende Klimawandel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Dr. Acula @DaMeep Mein Beitrag war sarkastisch gemeint.
Die Klimakatastrophe werden wir nicht verhindern wenn wir hier und da etwas an unserem Konsumverhalten ändern.

Stimmt, mit deinem Sarkasmus hast du mir die Augen geöffnet. Warum soll ich schon groß Verzicht üben, oder denken, dass meine kleinen Veränderungen was bewirken. Heute abend gibts erstmal schön Rinderschwarte und den Vertrag für den Hummer H2 werd ich morgen gleich beim Fachhändler holen. Jemand ne gute Reiseroute, wo man möglichst viel mit dem Flugzeug weite Strecken fliegt?
 
Stimmt, mit deinem Sarkasmus hast du mir die Augen geöffnet. Warum soll ich schon groß Verzicht üben, oder denken, dass meine kleinen Veränderungen was bewirken. Heute abend gibts erstmal schön Rinderschwarte und den Vertrag für den Hummer H2 werd ich morgen gleich beim Fachhändler holen. Jemand ne gute Reiseroute, wo man möglichst viel mit dem Flugzeug weite Strecken fliegt?
Ich würde mir auch wünschen, dass ich mit meinem Lebensstil einen größeren Einfluss darauf hätte das Klima zu retten. Aber dass wir den Klimakollaps auch nur ansatzweise verhindern können indem wir uns individuell und im Privaten nur in klimafreundlichem "Verzicht" üben, das ist nunmal leider eine Illusion.
Das bedeutet ja nicht, dass es falsch ist so zu leben. Es ist nur keine Lösung für das Problem.
 
Ich würde mir auch wünschen, dass ich mit meinem Lebensstil einen größeren Einfluss darauf hätte das Klima zu retten. Aber dass wir den Klimakollaps auch nur ansatzweise verhindern können indem wir uns individuell und im Privaten nur in klimafreundlichem "Verzicht" üben, das ist nunmal leider eine Illusion.
Das bedeutet ja nicht, dass es falsch ist so zu leben. Es ist nur keine Lösung für das Problem.

Und deine Konsequenz daraus ist "einfach weiter so", mein Nachbar ist Umweltsau, also kann ich das auch? Hat ja eh keinen Sinn? Ich finde das maximal egoistisch und zu kurz gedacht. Ja der große Wurf ist wohl nur mit globalen Regularien zu schaffen, aber es fängt unten an, bei den einfachen Menschen. Wenn der Fleischkonsum abnehmen würde, weil jeder bewusster Fleisch konsumiert, oder mehr Menschen sich für den Veganismus entscheiden, dann fällt die Daseinsberechtigung für die Massentierhaltung weg. Da brauchste dann auch von Oben nichts mehr regulieren. Ja vlt. ist das illusorisch, aber ich steck nicht gern meinen Kopf in den Sand ;)
 
Man muss ja nicht den Kopf in den Sand stecken, man kann ja seinen Beitrag leisten aber alles andere ist halt eine Illusion. Schau dir nur mal an wie viele Leute noch am Verbrenner festhalten obwohl man genau weiß dass es scheiße ist.
 
Hab ich doch gar nicht gesagt?

edit: vielleicht schaust du einfach nochmal worauf Ich meinen sarkastischen Kommentar verfasst habe und was ich damit wohl kritisiere.

Dein Beitrag hätte aus meiner Sicht Sinn ergeben, wenn er eben nicht "sarkastisch" gemeint gewesen wäre. Denn dieses mit dem Finger auf andere zeigen finde ich auch nicht gut.

Außerdem impliziert dein Verweis darauf, dass der Beitrag "sarkastisch" gemeint gewesen wäre, ja indirekt dennoch, dass es egal wäre, was "die Armen" machen, wenn "die Reichen" eh den Großteil der Emissionen verursachen.
 
Ich bin 55, wenn alles gut geht, habe ich noch 10 bis 15 Jahre.
Deshalb hat der Klimawandel für mich keine große Bedeutung.
Es gibt genug andere Dinge, über die ich mir Gedanken mache,
da brauche ich nicht noch ein zusätzliches Problem, an dem ich sowieso nichts ändern kann.

Dass die Jüngeren und die Leute mit Kindern sich Sorgen machen,
kann ich verstehen. Aber ich glaube nicht, dass man den Klimawandel noch aufhalten kann.

Ich lebe eh klimafreundlich, wenn auch eher unbewusst. Bin noch nie geflogen,
werde es auch nie tun, mache keine großen Reisen, Auto habe ich vor einigen Jahren verschenkt,
Fleischkonsum habe ich stark eingeschränkt, zum einen aus gesundheitlichen Gründen
und zum anderen weil ich die Massentierhaltung abartig finde.
 
Dein Beitrag hätte aus meiner Sicht Sinn ergeben, wenn er eben nicht "sarkastisch" gemeint gewesen wäre. Denn dieses mit dem Finger auf andere zeigen finde ich auch nicht gut.
Ach die armen Superreichen, die uns die Erde kaputt machen, auf der wir alle leben, wollen nicht dass man mit dem Finger auf sie zeigt :traurig:
Außerdem impliziert dein Verweis darauf, dass der Beitrag "sarkastisch" gemeint gewesen wäre, ja indirekt dennoch, dass es egal wäre, was "die Armen" machen, wenn "die Reichen" eh den Großteil der Emissionen verursachen.
Auch wenn ich das nicht gesagt habe, aber richtig ist offensichtlich, dass Treibhausgase ausstoßen in der Regel ein teures Vergnügen ist, dass man sich als armer Mensch quasi gar nicht leisten kann.
Wenn wir also das Spiel des ökologischen Fußabdrucks¹ unbedingt spielen wollten, dann wäre - im Schnitt - der Fußabdruck eines armen Menschen zumindest "egaler" als der eines Reichen.

¹Das Konzept ist u.a. deshalb schwierig: https://www.ardalpha.de/wissen/umwe...rint-shell-exxon-bp-taeuschung-klima-100.html
 
Die einzige faire Lösung wäre, wenn jeder Mensch ein Kontingent an CO2 Ausstoß frei hätte, nutz er nicht alles, bekommt er Geld raus, benötigt er mehr, muss er dafür zahlen.
Es wird aber wahrscheinlich nie diese faire Lösung geben, deshalb muss man diese Großverschwender an den Pranger stellen, zumal sie die letzten sind, die die Folgen zu spüren bekommen. Sie sind als Individuen einfach die größten Klimakiller und können das auch nicht mit dubiosen CO2-Zertifikaten schönrechnen.

Ungeachtet dessen darf natürlich jeder einzelne trotzdem seinen Beitrag dazu leisten.
 
Ach die armen Superreichen, die uns die Erde kaputt machen, auf der wir alle leben, wollen nicht dass man mit dem Finger auf sie zeigt :traurig:

Gehts nicht noch ne Stufe polemischer?

Dass ich damit meinte, dass man sich deshalb nicht darin bestrebt sehen sollte NICHTS zu machen, weil die anderen ja viel schlimmer sind, hast du schon mitbekommen, oder?

Sollte man darauf hinweisen, dass Reiche einen ökologisch beschissenen Fußabdruck haben? Ja, das hab ich auch nie bestritten, aber man sollte deswegen nicht denken, dass man nicht selbst auch etwas leisten könnte. Sonst ist man in der Debatte an dem Punkt, dass Deutschland ja die Energiewende auch sein lassen kann, weil China eine viel größere Umweltsau ist.

Ich finde es halt wichtiger als gutes Beispiel auch im Kleinen vorranzugehen, als mit den Finger auf andere zu zeigen und so die eigene Untätigkeit zu rechtfertigen.
 
Passt hier eigentlich ganz gut rein:
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Wie sich der Typ am Anfang rettet, oh Mann. Klimawandel in full effect.
 
Ich finde es halt wichtiger als gutes Beispiel auch im Kleinen vorranzugehen, als mit den Finger auf andere zu zeigen und so die eigene Untätigkeit zu rechtfertigen.
Ja da kann man dann wenigstens sagen, wenn die Welt untergeht "Ätsch ist eure Schuld und nicht meine, hab ja was getan hat nur niemanden interessiert" :grins:

Ich seh das jetzt viel relaxter, denn ändern kann ich eh nichts, ich leb ein bisschen autarker, weil ich es mir leisten kann und das war es. Erwärmung is eh nimmer aufhaltbar, dass es ja nicht nur der Faktor Mensch ist(auch wenn es ein gr0ßer ist).
Was würde denn passieren, wenn wir es beschleunigen? Würde das System dann nicht irgendwann wieder umkippen?
 
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