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Coronavirus / Covid-19

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Das ist alles schon mehr als scheinheilig.
Wurde nicht abgestimmt usw... Sollen also die Wissenschaftler ihre fundierte Meinung nach der Tageslaune der Politiker zurechtbiegen?

nunja, vllt. Hätte Wieler aber mit Lauterbach einfach mal reden können und nicht sowas aus dem nichts raushauen
 
Zuletzt bearbeitet:
nunja, vllt. Hätte Wieler aber mit Lauterbach einfach mal reden können und nicht sowas aus dem nichts raushauen
Es ging ja auch nicht um die Inhalte, sondern um die Art der Kommunikation. Es wurde explizit angesprochen, dass solche Maßnahmen auch den Leuten verkauft werden müssen und dass hier begleitende Maßnahmen stattfinden müssen zur Kommunikation. Da kann das RKI nicht einfach so n Tweet raushauen…. Aber man kann es sich immer so hin drehen wie man will.
 
Bis aufs Shoppen, Familientreffen, ...
Es ist schon hart. Ich käme nur schon verarscht vor, wenn ich auf einer Intensivstation arbeiten würde.

Weil Deutschland ja auch für seine Großfamilien bekannt ist. Einkaufen kannste bis 13 Uhr. Der Einzelhandel ist mit 2G unterwegs, Supermärkte hätten auch in einem Lockdown offen. Danach ist 2,5 Tage Funkstille, niemand fährt zur Arbeit. Omikron wird sich da sicherlich nicht rasant verbreiten können. Das passiert dann in Berlin z.B. zwischen den Jahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ob mit oder ohne Lockdown.
 
Habt ihr mitbekommen dass in bayern jetzt spielwarenläden zum täglichen bedarf gehören? :gerri:
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nunja, vllt. Hätte Wieler aber mit Lauterbach einfach mal reden können und nicht sowas aus dem nichts raushauen
seh ich auch so, hörer in die hand ist nicht so schwer...hat mit zensur auch nichts zu tun.
aber ja, ein wissenschaftliches institut sollte sowas auch ohne absprache mit der politik kund tun dürfen NUR in der angespannten Lage aktuell eher nicht.
 
Das wäre doch alles keine große Sache wenn sich die Politik an die Handlungsempfehlungen der Wissenschaft halten würde.
Soll ein wissenschaftliches Institut nun mit ihren Erkenntnissen hinterm Berg halten nur weil die Politik offensichtlich nicht daran interessiert ist, wissenschaftliche Empfehlungen umzusetzen?

Ich kann das Handeln absolut nachvollziehen, wenn man die Politiker*innen über Hinterzimmergespräche nicht erreicht und sie in den vergangenen zwei Jahren trotzdem immer die Schuld von sich weisen, nach dem Motto "das konnte ja niemand ahnen", dann nimmt man auf solche Gepflogenheiten eben keine Rücksicht mehr.

Wenn die Bundesregierung meint, die Handlungsempfehlungen ihres Expert*innenrats und die Erkenntnisse des RKI nicht ausreichend umsetzen zu müssen, dann bitteschön. Wenn man dann aber den Schwarzen Peter an das RKI schiebt, dann spielt man doch das Spiel der Politik mit - und daran habe zumindest ich wenig Interesse.
 
Das RKI hat doch ihren Job gemacht.

Klar Weihnachten verbieten und das 3 Tage davor hat sich die Ampel nicht getraut denn sie wissen ja so oder so dass der 28.12 nicht so anfangen wird wie der 23.12 aufgehört hat. Harter Lockdown ab 28.12, Einzelhandel wird komplett geschlossen werden damit die Leute nicht auf die Idee kommen in die Stadt zu stürmen um Geschenke zurück zu geben. Innerhalb der dann kommenden 2 Wochen werden die ganzen Krankheitsfälle bekannt werden. Eventuell wird jeder sich vor Antritt der Arbeit freitesten müssen. Was ja nicht so blöd wäre.
 
Letzten Donnerstag war Frau Bandwurm im Kindergarten zum Plätzchen backen. Veranstaltung war 2G+. Sonntag dann die Info via WA-Gruppe, dass eine der Muttis danach mehrere Schnelltests positiv wie negativ hatte und gestern kam das positive PCR Testergebnis auf Delta. Die gute Frau wurde vom Gesundheitsamt informiert, dass die die Kontaktpersonen bei Delta nicht interessieren und sie doch bitte alle selber informieren soll, was sie auch tat. Meine Gemahlin war daraufhin heute morgen zum PCR Test, unterschiedliche Schnelltests seit Sonntag negativ.

So ganz prickelnd finde ich das Vorgehen vom Gesundheitsamt ja nicht, sich auf ein aktives Verhalten von Infizierten zu verlassen. Mir fallen da genug Hemmnisse ein, das so nicht zu tun. Aber gut, hier hats anscheinend funktioniert.
 
Letzten Donnerstag war Frau Bandwurm im Kindergarten zum Plätzchen backen. Veranstaltung war 2G+. Sonntag dann die Info via WA-Gruppe, dass eine der Muttis danach mehrere Schnelltests positiv wie negativ hatte und gestern kam das positive PCR Testergebnis auf Delta. Die gute Frau wurde vom Gesundheitsamt informiert, dass die die Kontaktpersonen bei Delta nicht interessieren und sie doch bitte alle selber informieren soll, was sie auch tat. Meine Gemahlin war daraufhin heute morgen zum PCR Test, unterschiedliche Schnelltests seit Sonntag negativ.

So ganz prickelnd finde ich das Vorgehen vom Gesundheitsamt ja nicht, sich auf ein aktives Verhalten von Infizierten zu verlassen. Mir fallen da genug Hemmnisse ein, das so nicht zu tun. Aber gut, hier hats anscheinend funktioniert.
Schau dir die Masse anpositiven Tests an, die schaffen das einfach nicht, das ist mit Sicherheit keine Faulheit oder böse Absicht.

Lauterbach soll die RKI Warnapp verpflichtend machen, ebenso die Möglichkeit dass man selbst entscheiden kann ob man den möglichen "Infektionsort" dem anderen teilen möchte. Niemand hätte dadurch auch nur einen einzigen Nachteil aber immerhin würde das einen großteil des Jobs des Gesundheitsamtes übernehmen, zusätzlich könnte man diese APP mit der Katwarn bzw. NINA App verknüpfen, im Grunde tun die Apps ja dasselbe, einen warnen. Auch beim Hochwasser hätte die App dann ausgeschlagen.

Irgendwas müssen die doch machen und das bitte sofort.

Und wir brauchen verpflichtende Tests für Arbeitnehmer. Selbst 1 Test pro Woche wäre schon besser als wie man es aktuell handhabt mit 0 Tests.
 
Aber die Politik hat doch die Empfehlungen (die von vor ~4 Tagen) im wesentlichen umgesetzt oder nicht?
Naja, darüber lässt sich streiten, das Positionspapier ist an den meisten Stellen (vermutlich bewusst) sehr unkonkret formuliert: Stellungnahme Expertenrat.

Ich finde aber insbesondere die Formulierung "Aus dem geschilderten Szenario ergibt sich Handlungsbedarf bereits für die kommenden
Tage." ist nicht in Einklang zu bringen mit dem politischen Handeln (zaghafte Maßnahmen die erst 9 Tage später gelten sollen) und insbesondere auch mit der politischen Kommunikation (während die Stellungnahme veröffentlicht wurde wurde Herr Lauterbach nicht müde medial einen Lockdown in den kommenden Tagen auszuschließen).

Bemerkenswert finde ich auch, dass dieser Satz direkt auf den Absatz folgt, in dem festgestellt wird dass das Gesundheitssystem nicht mehr so funktioniert wie es sollte und daran auch nichts mehr zu ändern sein wird durch die heraufziehende Omikron-Welle. Ob angesichts dessen wirklich davon gesprochen werden kann, dass die Politik "im Wesentlichen" die Empfehlungen verantwortungsbewusst umsetzt - ich finde da darf man geteilter Meinung sein.
 
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