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Ausschreitungen in Stuttgart

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wer entscheidet denn was unnötige Fragen sind?
Wenn man nichts mehr fragen soll, was man auch googeln kann,
gäbe es hier aber einen ganz schönen Beitragsschwund.
Ein Forum ist doch da um sich auszutauschen. Ich habe auch schon öfter Fragen gestellt,
die ich auch hätte googeln können. Wo liegt das Problem? :?

Ich denke solch eine Frage wären an sich kein Problem, wenn es nicht auch hier Menschen gäbe die anfällig für rassistische Narrative wären und aus der folgenden Antwort für sich nicht auch gleich auf das Problem schließen würden. Daher läuft so eine Frage vielleicht auch immer Gefahr die Diskussion in eine unangenehme Richtung zu lenken.

Denn die Antwort ist nicht -> Es waren Ausländer -> Das Problem sind Ausländer.
Sondern: Es waren Menschen aus dem gesellschaftlichem Rand (davon sind häufig viele mit Migrationshintergund [Wieso?]) -> Das Problem ist Komplex.
Sprich: Die Zugehörigkeit ist bei der Problemsuche eher Zweitrangig, weil an sich ein völlig anderes gesellschaftliches Problem dahinter steht.

Ergo: Wer über die Herkunft/Zugehörigkeit der Täter sprechen will, sollte heutzutage einfach Wissen welches Thema er da aufmacht und welche Breitseite (wenn unkommentiert/unzugeordnet) er da offen lässt. Das geht dann auch einfach auf seine Kappe.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Weißte Bescheid. :D

(wobei ich den irgendwie sehr cool finde..)

Ich finds schon bedenklich an welchen Bullshit du so kommst. Ein Video mit 200 Aufrufen. :ugly:

Hast irgendwie so eine Bullshit Push Abo?
 
Wer entscheidet denn was unnötige Fragen sind?
Wo liegt das Problem? :?
Weißt du was Suggestivfragen sind? Das war eine.
@Mingo, kannst du was zum aktuellen wissenschaftlichen Stand sagen? Ist das Konsens, dass sich die Verhaltenunterschiede zwischen Mann und Frau hauptsächlich/ausschließlich auf die Einflüsse sozialer Systeme zurückführen lassen?
Darüber gibt es keinen Konsens. In den zum Vergleich zu den Geisteswissenschaften enorm überfinanzierten Naturwissenschaften hat man natürlich grundsätzlich ein positivistisches Verständnis von Wirklichkeit: die Wirklichkeit, die wir kennen, wahrnehmen, und auch wissenschaftlich untersuchen können, ist eine tatsächliche Wirklichkeit.
Während hingegen in den Geisteswissenschaften konstruktivisitische Betrachtungsweisen (mit)bestimmend sind: die Wirklichkeit ist zunächst keine tatsächliche, sondern sie erscheint uns als eine je spezifische, abhängig von Subjekt- und Objektpositionen konstruierte Wirklichkeit.

Damit werden nun aber biologische Unterschiede - also "positive" Befunde, beispielsweise die Unterschiede, mit denen wir zwischen Mann und Frau unterscheiden - nicht grundsätzlich geleugnet.
Jedoch wird davon ausgegangen, dass jegliche soziale Bedeutung, jeglicher Sinn, der aus diesen Unterschieden abgeleitet wird, sozial konstruiert ist.
Nun klingt das Wort "Konstruktion" und seine Verbform "konstruieren" leider so, als wäre dies zwingend mit einer Intentionalität verbunden; als könne man sich je nach belieben eine Wirklichkeit und eine Gesellschaftsordung 'konstruieren', die dann möglicherweise einer 'natürlichen Ordnung' entgegenstehen.
Dabei ist das ein beiläufiger Prozess, der zunächst allem sozialen Handeln zugrunde liegt - und der umso größere soziale Wirkmächtigkeit entfaltet, je weniger seine grundsätzliche Konstruiertheit als solche erkannt wird.
Nehmen wir als Beispiel Geschlecht, das in unserer Gesellschaft als ein zentrales Unterscheidungsmerkmal (wenn nicht gar als das zentrale Unterscheidungsmerkmal) sozial wirkt. Es mag biologische Unterschiede geben, die man daraus abgeleitet "Mann" und "Frau" zuschreibt, aber warum folgt daraus, dass diese Menschen bspw. in der Öffentlichkeit getrennte Toiletten benutzen? Dafür gibt es keinerlei 'biologische Notwendigkeit'. Warum finden wir es ungewöhnlich, wenn ein augenscheinlicher Mann ein als feminin markiertes Kleid trägt? Es gibt keine biologischen Zwänge, die ein Kleid als Kleidungsstück für Männer ausschließt.
Das sind nur zwei Beispiele, wie Geschlecht sozial konstriert wird. D.h. alle boliogischen, genetischen Unterschiede ausgeklammert, vollzieht sich die Sinn- und Bedeutungszuschreibung in der sozialen Konstruktion.
 
Ich denke solch eine Frage wären an sich kein Problem, wenn es nicht auch hier Menschen gäbe die anfällig für rassistische Narrative wären und aus der folgenden Antwort für sich nicht auch gleich auf das Problem schließen würden. Daher läuft so eine Frage vielleicht auch immer Gefahr die Diskussion in eine unangenehme Richtung zu lenken.

Denn die Antwort ist nicht -> Es waren Ausländer -> Das Problem sind Ausländer.
Sondern: Es waren Menschen aus dem gesellschaftlichem Rand (davon sind häufig viele mit Migrationshintergund [Wieso?]) -> Das Problem ist Komplex.
Sprich: Die Zugehörigkeit ist bei der Problemsuche eher Zweitrangig, weil an sich ein völlig anderes gesellschaftliches Problem dahinter steht.

Ergo: Wer über die Herkunft/Zugehörigkeit der Täter sprechen will, sollte heutzutage einfach Wissen welches Thema er da aufmacht und welche Breitseite (wenn unkommentiert/unzugeordnet) er da offen lässt. Das geht dann auch einfach auf seine Kappe.

Jetzt mal unabhängig vom Thema Ausländer oder Migrationshintergrund, was ja auch mit meiner Frage nichts zu tun hatte, bin ich der Meinung, wenn man die richtigen Antworten hat, braucht man sich nicht vor unbequemen Fragen fürchten. Wie ich schon erwähnt habe, Meinungsaustausch ist immer gut, auch oder gerade wenn man völlig unterschiedliche Positionen hat. Wenn man unbequeme Fragen zu einem Thema nicht mehr stellen soll/darf, macht man das Thema damit nur größer als es ist.

Weißt du was Suggestivfragen sind? Das war eine.

Das sehe ich anders. Du versuchst doch nur abzulenken um meine Frage nicht zu beantworten. :ugly:
 
Weder noch, es war die lokale "Party- und Eventszene"!!!:lol:

Schade, wären es eine Personengruppe gewesen ohne ersichtlichem Migrationshintergrund wäre die Umschreibung "aus der Party und Eventszene" wahrscheinlich ohne "Humor" hingenommen worden. Weil es aber Menschen mit Migrationshintergrund sind ist es Lustig, weil Menschen mit Migrationshintergrund keine Personen aus der "Party- und Eventszene" sein können, weil es sind ja offensichtlich Menschen mit Migrationshintergrund!!!

Sorry gar nicht lustig.
Befeuert nämlich ein Narrativ das hier schon gerne ausgeschlachtet und in den Vordergrund gestellt wird.
 
Schade, wären es eine Personengruppe gewesen ohne absehbaren Migrationshintergrund wäre die Umschreibung "aus der Party und Eventszene" wahrscheinlich ohne "Humor" hingenommen worden. Weil es aber Menschen mit Migrationshintergrund sind ist es Lustig, weil Menschen mit Migrationshintergrund keine Personen aus der "Party- und Eventszene" sein können, weil es sind ja offensichtlich Menschen mit Migrationshintergrund!!!

Sorry gar nicht lustig.
Befeuert nämlich ein Narrativ das hier schon gerne ausgeschlachtet und in den Vordergrund gestellt wird.
Doch Seehofers Umschreibung ist schon witzig. :D Ehrlicher wäre gewesen wenn man sie beim Namen genannt hätte, es waren Wichser.
 
ich glaube "man" macht sicher eher lustig darüber, weil man damit suggeriert, dass verschleiert werden solle, dass das menschen mit migrationshintergrund seien und man sich darum irgendein anderes thema ausdenkt.
 
"Von den insgesamt 25 Verdächtigen, die vorläufig festgenommen worden waren, haben zwölf die deutsche Staatsbürgerschaft, einige stammen aus Einwandererfamilien. Drei Verdächtige sind EU-Bürger, bei neun Verdächtigen handelt es sich um Flüchtlinge, einige sind geduldet, andere ausreisepflichtig. Von den 25 Verdächtigen waren 15 schon der Polizei bekannt."

faz.net

Ich hab eben irgendwo gelesen, das die Ermittlungsgruppe der Polizei auf 75 Personen jetzt aufgestockt wird.
 
Schade, wären es eine Personengruppe gewesen ohne absehbaren Migrationshintergrund wäre die Umschreibung "aus der Party und Eventszene" wahrscheinlich ohne "Humor" hingenommen worden. Weil es aber Menschen mit Migrationshintergrund sind ist es Lustig, weil Menschen mit Migrationshintergrund keine Personen aus der "Party- und Eventszene" sein können, weil es sind ja offensichtlich Menschen mit Migrationshintergrund!!!

Sorry gar nicht lustig.
Befeuert nämlich ein Narrativ das hier schon gerne ausgeschlachtet und in den Vordergrund gestellt wird.

Das ist Bullshit. Du kannst auch nur in eine Richtung denken.

Zur Party und Eventszene gehören z.B. auch Frauen. Siehst du auf irgendeinem Video auch nur eine weibliche Person?

Mit der Beschreibung "Party und Eventszene" impliziert man, das es der gewöhnlich Club und Bar Besucher war, der dort (übrigends seit mehreren Tagen) randaliert hat.
Und das ist schlicht Lächerlich.
 
Schade, wären es eine Personengruppe gewesen ohne ersichtlichem Migrationshintergrund wäre die Umschreibung "aus der Party und Eventszene" wahrscheinlich ohne "Humor" hingenommen worden. Weil es aber Menschen mit Migrationshintergrund sind ist es Lustig, weil Menschen mit Migrationshintergrund keine Personen aus der "Party- und Eventszene" sein können, weil es sind ja offensichtlich Menschen mit Migrationshintergrund!!!

Sorry gar nicht lustig.
Befeuert nämlich ein Narrativ das hier schon gerne ausgeschlachtet und in den Vordergrund gestellt wird.
Also, ich habe es als lächerliche und verunglückte Umschreibung für eine größere Personengruppe interpretiert, die gegen das BTM-Gesetz verstoßen hat, imo schon eine Art von Real-Satire, also einfach mal locker durch die Hose atmen!;)
 
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