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6-Monate-Challenge mit dir selbst: Verzicht auf Konsum

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Seit ich wieder studiere und deswegen Stunden reduzieren musste, betreibe ich das quasi unbewusst. :ugly: Spiele kaufe ich dank gamepass kaum noch, Klamotten nur wenns nötig ist und so unnötigen Elektronik schnick schnack wie Alexa schon gar nicht. Ich vermisse nichts um ehrlich zu sein. Es ist sogar ganz angenehm nicht in dieser Mühle des immer neuesten Produkts und Trends zu stecken. In einer Gesellschaft in der Shopping als Hobby und Freizeitbeschäftigung anerkannt ist, auf jeden Fall mal ein interessantes Gegenstück.

story of my entire life.

War noch nie besonders konsumorientiert. Schuhe kaufen, wenn die alten kaputt sind, neue Klamotten vielleicht 1x-2x im Jahr, Handys hab ich mir noch nie selber gekauft, sondern immer irgendwelche "alten" abgegriffen. Juckt mich auch alles nicht sonderlich, heutzutage noch weniger als damals. Gibt wenig Dinge, die ich mir wirklich mal "gönne".
 
Nee, eben nicht! Oder wollt ihr nur eine Selbstbeweihräucherungsblase? Ihr wollt über Konsum und den Sinn oder Unsinn einer Reduktion reden, na klar, gerne. Ich bin auch nicht der Konsum-Heini (was man an meiner Frequenz im Frisch-gekauft-Thread gut sehen kann).

Wenn ich mich hier aber mit Veganern über Fleisch, mit Kapitalismuskritikern über unser Wirtschaftssystem und mit Ökos über die Umwelt und CO² streiten will, brauche ich gar nicht hier zu bleiben. Dafür gibt es schon genug Threads. Außerdem artet es eh nur in eine Überbietungsdiskussion, wer denn besser ist, aus.

Um eine Selbstbeweihräucherungsblase gehts hier doch auch nicht.

Fakt: Die westliche Welt konsumiert zu viel. (Da sind wir uns doch [hoffentlich] alle einig.)
Daher: Ein Thread in dem es um Verzicht geht.


Edit: und natürlich bin ich verwundert über die vielen Stimmen die einfach in eine völlig andere Kerbe schlagen.
 
Um Verzicht, weil einen der Konsum selbst belastet? Okay, dann bin ich dabei. Wenn es um Verzicht geht, weil wegen der Umwelt/der Tiere/dem Weltfrieden/dem pösen Kapitalismus, blablubb, dann bin ich raus. Und ja, daß kann man trennen.
 
Herrgott nochmal, was ist denn jetzt die challenge? Oder geht's einfach nur um Diskussion? Dann bitte den Titel ändern und den Thread schließen. Is eh für die Tonne und noch sinnbefreiter als so mancher Thread über aufsteigende popsternchen.
 
Wenn es um Verzicht geht, weil wegen der Umwelt/der Tiere/dem Weltfrieden/dem pösen Kapitalismus, blablubb, dann bin ich raus. Und ja, daß kann man trennen.

Umso interessanter ist ja, dass unser Konsum mit genau diesen Themen zusammenhängt und man dies praktisch gesehen nicht so einfach voneinander trennen kann und das alles unmittelbar ineinander greift.

Daher: Ein Thread zum Verzicht (für die, die sich dafür interessieren).
 
UOTE="Cale, post: 4556199, member: 586"]Um Verzicht, weil einen der Konsum selbst belastet? Okay, dann bin ich dabei. Wenn es um Verzicht geht, weil wegen der Umwelt/der Tiere/dem Weltfrieden/dem pösen Kapitalismus, blablubb, dann bin ich raus. Und ja, daß kann man trennen.[/QUOTE]
Nein, das kann man nicht trennen. Umweltbelastung und Ausbeutung sind direkte folgen von unserem Konsum.

Ich glaube Wölkchen geht es primär um die Selbstreflexion.
 
Daß Du das zentrale Thema nicht erfaßt hast? Nein, wundert mich nicht. Lies Dir den Start-Post ruhig nochmal durch...

Tut mir leid, dass ich mich so an dir festbeiße.
Du lieferst mir ja auch keinen Grund dazu wieso ich dass tuen sollte.
Und bist auch nicht alleinig der Grund/Ursprung meiner Verwunderung, wohin der Thread in den ersten Seiten hindriftete.


Ich hab mich nur tatsächlich etwas darüber gewundert - in einem Thread in dem es um dass reflektieren des eigenen Konsums gehen sollte - auf den ersten Seiten erstmal darüber gesprochen wird, dass man doch dafür Arbeiten geht um sich einen gewissen Luxus zu leisten, dass es da nix zu reflektieren gibt, da es eh alles Augenwischerei ist, man bei Verzicht eh gleich das Arbeiten niederlegen kann um zum Harzer zu werden oder man das Thema einfah mit einem "Challenge abgelehnt" kommentiert, weil es völlig genügt einfach nicht jedem Hype nach zu rennen.

Und mit dieser Verwunderung stehe ich tatsächlich nicht ganz alleine da.


Vielleicht hast du damit recht, dass ich das Thema zu sehr auch mit "Umwelt/der Tiere/dem Weltfrieden/dem pösen Kapitalismus, blablubb" verbinde und es mir bei dem Thema nicht nur um den persönlichen Verzicht des Konsum-Wahns alleine geht. Für mich gehört das alles einfach auch unmittelbar zusammen, wenn wir über das Reflektieren des eigenen Konsums sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also eine Challenge wäre Verzicht auf den KAuf von Konsumgüter für mich nicht wirklich. Früher hab ich auch alles mögliche gekauft, einfach weil ich es in dem Moment unbedingt haben wollte.
Aber das ist schon lange vorbei. Zu Weihnachten hab ich mir ein Sonos One gegönnt, aber mit dem Kauf habe ich drei Jahre lang gehadert :lol:. Ich überlege mir sehr lange, ob ich etwas wirklich brauche, oder obs nur ein kurzfristiges Verlangen ist.
Mein Handy hab ich vor zwei jahren gekauft, und ich hab nicht vor, in den nächsten 2,3 Jahren wieder eins zu kaufen. Das Handy davor hatte ich 5 Jahre. Das Teil tut das, was ich will, und das reicht mir.

Leisten könnte ich mir das Meiste ohne Probleme, aber ich frag mich immer wozu? Muss ich das wirklich haben? Meistens ist die Antwort nein. Und ich habe auch gar keine Zeit mehr, mich mit dem ganzen SchnickSchnack zu beschäftigen.
Da leg ich das Geld lieber zur Seite, oder mach mit den Kindern einen schönen Ausflug, bei dem ich nicht aufs Geld schaue oder sowas.
 
Find es etwas schade was aus meinem Thread gemacht wird. Für mich ist es durchaus ein wichtiges Thema. Wer sich selbst damit nicht identifizieren kann, muss sich nicht angesprochen fühlen - braucht es aber auch nicht ins Lächerliche ziehen. Dachte eigentlich, wir wären alle erwachsen.

Unabhängig davon muss man sich auch nicht an dem Wort "Challenge" aufhängen. Es ist kein Wettbewerb mit Regeln, sondern eine persönliche Herausforderung an einen selbst. Für den einen ist sie eben größer (da gehöre ich dazu), der andere hat damit kein Problem und wiederum andere kein Interesse daran. Dann klickt einfach weg, aber macht euch nicht über mich lustig.
 
Dann machen wir einfach wieder On-Topic weiter.

Also mir fällt das sich "Einschränken" momentan eh nicht so schwer, da ich zur Zeit eh nicht in Geld schwimme.
Das wenige Geld dass ich habe versuch ich aber möglichst bewusst einzusetzen und in Produkte zu investieren von denen ich auch lange was von habe (dafür gebe ich dann gerne auch mal etwas mehr Geld aus). In meinem Freundeskreis hat sich auch ein Bewusstsein entwickelt auf Fernreisen zu verzichten. Im Sommer fliegen wir nicht mehr nach Portugal oder Spanien, sondern fahren nach Brandenburg oder an die Ostsee. Und wenn es doch mal ans Mittelmeer gehen soll, dann halt mit Auto oder dem Zug.

Möbel werden gerne auch mal gebraucht über Kleinanzeigen geschossen (So alte Vollholz-Dinger sind eh viel schöner, als der neumodische Span-Scheiß). Bei neuen Klamotten wird natürlich auf gute Qualität und Herkunft geachtet. Nützt uns ja nix, wenn die Qualität nicht stimmt und der Schuh nach nem halben Jahr wieder kaputt ist und wieder neue her müssen. ect.
 
Das mit den Möbeln stimmt definitiv. Wir haben auch mehrere alte Stücke bei ebay kleinanzeigen geholt, unter anderem ein altes Küchenbuffet aus den 50ern. Das haben wir wieder etwas aufgehübscht. An sowas hat man ( oder haben wir) auch viel Freude.
Mags eh nicht, wenn die Leute immer alles wegwerfen. In meiner Familie ist es aber mittlerweile Usus, erstmal uns zu fragen, ob wirs noch wollen, bevor etwas rausfliegt. :D
Hat auch nix mit Geiz zu tun, eher was mit Wertschätzung gegenüber der Handwerkskunst von früher.
Mein Kleiderschrank, den ich als Kind hatte, hat vor x-Jahren ein Verwandter von mir gemacht. Der hat schon unzählige Umzüge mitgemacht und dient mittlerweile als unser Garderobenschrank. Ich mag sowas :-)
 
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