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Der Weltraum – Unendliche Weiten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was ich beispielsweise auch nie machen würde, alle Hunde als Köter zu bezeichnen. Oder alle Radfahrer und Autofahrer als Deppen. Keine Ahnung, was so schwer daran ist, Pauschalisierungen zu vermeiden. Konkretere Ansagen machen einen Dialog so viel einfacher und verständlicher.
Die Hunde fühlen sich sicherlich in ihrer Ehre gekränkt, wenn sie Köter genannt werden!
 
19d7ee4453o31.jpg
[URL]https://www.esa.int/spaceinimages/Images/2019/09/Mars_Express_view_of_Terra_Sabaea_and_Arabia_Terra[/URL]
 
Unser Nachbarplanet könnte fast drei Milliarden Jahre lang habitabel gewesen sein
Der Planet Venus könnte zwei bis drei Milliarden Jahre lang ein mildes, lebensfreundliches Klima besessen haben – und sogar einen Ozean, wie nun ein Modell nahelegt. Erst vor rund 700 Millionen Jahren machte ein drastischer Treibhauseffekt unseren Nachbarplaneten zu einer heißen, wolkigen Hitzehölle. Wäre dieses Ereignis nicht gewesen, könnte die Venus sogar noch heute lebensfreundlich sein, wie Forscher berichten.
https://www.scinexx.de/news/kosmos/wie-lebensfreundlich-war-die-venus/
 
Heut Abend ist wieder die jahrlich stattfindene SpaceX Präsentation. Diesmal mit einem Update zum Starship.

In 2 Stunden geht es los:

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Edit: Wurde so eben um 1 Stunde nach hinten verlegt, oder Youtube hat mir das falsch angezeigt. :roll:
 
Nach dem man letztes Jahr endlich bestätigen konnte Wasser auf dem Mars gefunden zu haben:

Wasser auf dem Mars: Es fließt, das Wasser fließt - Zeit Online
Erstmals gibt es Belege für flüssiges Wasser auf dem Mars – nach jahrzehntelanger Suche. Zwar spürte ein Astronomenteam keinen Ozean auf, aber weit mehr als eine Pfütze.

Und man letztes Jahr auch noch einen "möglichen" Hinweis für Leben auf dem Mars gefunden hat:

NASA Finds Ancient Organic Material, Mysterious Methane on Mars - nasa.gov
NASA’s Curiosity rover has found new evidence preserved in rocks on Mars that suggests the planet could have supported ancient life, as well as new evidence in the Martian atmosphere that relates to the search for current life on the Red Planet. While not necessarily evidence of life itself, these findings are a good sign for future missions exploring the planet’s surface and subsurface.

The new findings – “tough” organic molecules in three-billion-year-old sedimentary rocks near the surface, as well as seasonal variations in the levels of methane in the atmosphere – appear in the June 8 edition of the journal Science.

Organic molecules contain carbon and hydrogen, and also may include oxygen, nitrogen and other elements. While commonly associated with life, organic molecules also can be created by non-biological processes and are not necessarily indicators of life.




Glaubt Dr. James L. Green (NASA Chief Scientist, Director of the National Space Science Data Center and Director of Planetary Science Division at NASA), dass wir dank NASA's Mars 2020 Rover und des ExoMars-Rovers der Europäischen Weltraumorganisation, innerhalb von wenigen Wochen nach der Landung auf dem Mars in März 2021, erste handfeste Anzeichen für vergangenes Leben auf dem Mars finden werden:



Life on Mars could be found within two years but world is ‘not prepared’, Nasa’s chief scientist says - Independent

Nasa is close to finding life on Mars but the world is not ready for the “revolutionary” implications of the discovery, the space agency’s chief scientist has said.

Dr Jim Green has warned that two rovers from Nasa and the European Space Agency (ESA) could find evidence of life within months of arriving on Mars in March 2021.

The ExoMars Rover, which has been dubbed “Rosalind” in memory of British chemist Rosalind Franklin, will search for extra-terrestrial life by drilling 6.5 feet down into Mars’ core to take samples.
“It will start a whole new line of thinking. I don’t think we’re prepared for the results,” he told The Sunday Telegraph. “I’ve been worried about that because I think we’re close to finding it and making some announcements.”
Dr Green added that the discovery of life on Mars will give scientists a new set of questions to explore.

“What happens next is a whole new set of scientific questions. Is that life like us? How are we related?” he said. “Can life move from planet-to-planet or do we have a spark and just the right environment and that spark generates life – like us or do not like us – based on the chemical environment that it is in?”
Recent research suggests that civilisations could exist on other planets, according to Dr Green.

“There is no reason to think that there isn’t civilisations elsewhere, because we are finding exoplanets [planets outside the solar system] all over the place,” he said.


Seine Besorgnis kann ich dazu nur all zu gut teilen. Würde der fund, dass es mal Leben auf dem Mars gab, doch eine Reihe neuer Fragen aufwerfen und wir der Frage - ob wir nicht alleine im Universum sind - ein Stückchen näher kommen.

Interessant wäre dann zu erforschen, ob das Leben auf dem Mars und der Erde den selben Ursprung hätten (Sprich das leben auf eines der Beiden Planeten beging und zum anderen übergesprungen ist) oder das Leben auf beiden Planeten unabhängig von einender entstanden ist. Letzteres würde bedeutet, dass Leben im Universum deutlich häufiger entsteht als wie wir bisher angenommen haben. Dass Organisches Leben und wir gar nicht so Einzigartig sind wie wir annehmen und das Universum förmlich vor Leben sprießen könnte (sollte Leben Außerhalb unseres Sonnensystems ähnlich häufig entstehen wie hier bei uns). Was natürlich wieder die Frage aufwirft, warum wir trotz alem bisher keinerlei Anzeichen für extraterrestrisches Leben gefunden haben. Und ein Möglicher Great-Filter der Zivilisationen am Ausbreiten hindert deutlich wahrscheinlicher und gefährlicher ist als wir bisher Angenommen haben. Die Frage ist, haben wir den Great-Filter schon hinter uns, oder noch vor uns? Klimawandel anyone?

Dazu gerne das Fermi Paradox, erklärt von Kurzgesagt:

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Seine Besorgnis kann ich dazu nur all zu gut teilen. Würde der fund, dass es mal Leben auf dem Mars gab, doch eine Reihe neuer Fragen aufwerfen und wir der Frage - ob wir nicht alleine im Universum sind - ein Stückchen näher kommen.
Also die Frage habe ich für mich schon mit reiner Mathematik und der ja mittlerweile schon gefundenen Planeten in habitabler Zone beantwortet. Milliarden von Sonnensystemen in unserer Milchstraße x Milliarden von Galaxien = Da muss man nicht groß rechnen. Bei uns stellt sich ja schon für die Venus derzeit die Frage, WANN dort Leben existiert hat. Von Enceladus (mit flüssigem Wasser unter der Eisschicht) mal ganz abgesehen. Natürlich sind wir nicht allein im Universum - Wir können uns nur gegenseitig unmöglich erreichen, selbst wenn man eine ähnliche Kommunikationsstruktur hätte, was sehr sehr unwahrscheinlich ist.
 
Also die Frage habe ich für mich schon mit reiner Mathematik und der ja mittlerweile schon gefundenen Planeten in habitabler Zone beantwortet. Milliarden von Sonnensystemen in unserer Milchstraße x Milliarden von Galaxien = Da muss man nicht groß rechnen. Bei uns stellt sich ja schon für die Venus derzeit die Frage, WANN dort Leben existiert hat. Von Enceladus (mit flüssigem Wasser unter der Eisschicht) mal ganz abgesehen. Natürlich sind wir nicht allein im Universum - Wir können uns nur gegenseitig unmöglich erreichen, selbst wenn man eine ähnliche Kommunikationsstruktur hätte, was sehr sehr unwahrscheinlich ist.
Mit reiner Mathematik kann man aber auch beantworten, dass wir die einzigen Intelligenten Lebewesen sind. Denn ansonsten hätten wir schon Kontakt mit anderen haben müssen...
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Aaaaber selbst hoffe ich auch darauf, das morgen ein paar Außerirdische Hallo sagen :)
 
Mit reiner Mathematik kann man aber auch beantworten, dass wir die einzigen Intelligenten Lebewesen sind. Denn ansonsten hätten wir schon Kontakt mit anderen haben müssen...
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Aaaaber selbst hoffe ich auch darauf, das morgen ein paar Außerirdische Hallo sagen :)
Hmm...Nein, aber Danke für den Beitrag :?
 
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Aaaaber selbst hoffe ich auch darauf, das morgen ein paar Außerirdische Hallo sagen :)

Ich auch damit die der Menscheit endlich ihre krankhaften Wahnvorstellungen austreiben.

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Die immer wieder auftauchende Frage "Wo gibt es anderes Leben in unserem Universum" sollte man auch mal anders betrachten; denn WANN gab es anderes Leben in unserem Universum. Speziell wenn man sich ansieht, dass es mal Leben auf dem Mars und der Venus gegeben haben könnte. Vor Millionen/Milliarden von Jahren.

Wer weiß, wie die Erde in 2 Milliarden Jahren aussieht. Grauer, karger und kalter Stein. Kein Leben, kein Wasser, nur ein paar riesige Krater. Und ein paar Nachbarplaneten wo es Leben gibt, fragen sich ob es auf der Erde mal Leben gab.

Ich glaub die zeitliche Komponente darf man bei der schier unendlichen Größe unseres Universums nicht außer acht lassen.

Aber ich befasse mich leider nur am Rande mit dieser Materie und verstehe vielleicht 0,5% davon. :/
 
Wer weiß, wie die Erde in 2 Milliarden Jahren aussieht. Grauer, karger und kalter Stein. Kein Leben, kein Wasser, nur ein paar riesige Krater. Und ein paar Nachbarplaneten wo es Leben gibt, fragen sich ob es auf der Erde mal Leben gab
Wir werden uns wahrscheinlich eher wie die Venus entwickeln: Brauner, karger und heißer Stein auf Grund des Treibhauseffektes, sofern uns nicht, wie auf dem Mars, die Atmosphäre abhanden kommt.

Das ist tatsächlich alles eine Frage der Entfernungen. Der "moderne" Mensch existiert jetzt seit knapp 200.000 Jahren (Das ist übrigens die doppelte Zeit, die das Licht benötigt, um von einem zum anderen Ende nur unserer Milchstraße zu kommen). Kommunikationstechnik, um mit anderen Sternen und Galaxien in Verbindung zu treten, haben wir seit vielleicht knapp 60 Jahren. Ein Kontakt wäre schon reiner Zufall, wenn man bedenkt, dass alleine das nächstliegende Sonnensystem (Alpha Centauri) schon 4,5 Lichtjahre entfernt ist. Die nächste Galaxie (Andromeda) ist 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt - Und es gibt Milliarden Galaxien mit jeweils Milliarden von Sonnsystemen (ca. 300 Milliarden Systeme alleine in unserer relativ kleinen Milchstraße).

Der Beweis für intelligentes Leben kann nur geführt werden, wenn eine intelligente Zivilisation die Nachricht einer anderen empfängt und das geht nur in einem verschwindend kleinen Zeitfenster, bezogen auf das Alter des Universums.

All das läßt zwei Schlüsse zu:

Wahrscheinlichkeit für intelligentes Leben im Universum: annähernd 100%
Wahrscheinlichkeit, dass wir in den nächsten 2-3 Millionen Jahren davon Kenntnis erlangen: annähernd 0%
 
Das Problem ist, selbst wenn die Menschheit irgendwann einmal Signale einer ausserirdischen Intelligenz empfangen sollte (was nie passieren wird), muss davon ausgegangen werden, dass diese bereits untergegangen ist.
Ausserdem bringt es nix zu antworten, so ein paar zehntausend Jahre auf Antwort zu warten macht einfach keinen Sinn.
 

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