Zuerst bitte lesen:
https://www.zeit.de/arbeit/2019-08/...ienz-ablenkung-erreichbarkeit/komplettansicht
Ich gehe mal davon aus, dass die gute Dame ihren Text in ähnlicher Verfassung geschrieben hat, wie unser @Cycron , wenn er über Mieten schreibt.
Aber davon abgesehen steckt natürlich auch einiges an Wahrheit in ihrem Geschreibsel. Aber halt auch nicht nur.
Ich schreibe auch viele Mails. Weitergabe von kurzen Infos, Bestätigungen in Schriftform, Angebote und Unterlagen, Menschen, mit denen man gerade nicht unbedingt reden will...
Aber ich brauche auch oft schnell eine Info vom Kunden. Mails kann mein Gegenüber, bewusst oder unbewusst, herrlich den ganzen Tag ignorieren. Oft gibt es auch Sachverhalte, die einfach schwierig, oder nur mit sehr viel hin und her per Mail zu klären sind. Dagegen reicht ein 5 minütiges Telefonat. Der Bauer hat sein Handy auch auf der Weide dabei. Aber wer sagt mir, dass er am Abend noch seine Mails checkt? Dazu kommt auch, dass das Telefonat auch im Geschäftsleben die persönlichere Art der Kommuniktation ist. Viele Menschen bevorzugen das noch, in einigen Fällen ist es mMn auch angebrachter. Wenn ich einen Kunden anrufe, dass sein neues Auto da ist, dann freut er sich. Eine lapidare Mail mit der Info ist unemotional. Wenn ich ihm eine Mail schicke, dass sein Auto sich verspätet, dann denkt er sich, dass ich ihn mit einer Mail "abspeisen" will...
Ich nutze mittlerweile auch viel WhatsApp bei manchen Kunden. Schneller und effizienter geht in der heutigen Zeit kurze Kommunikation kaum. Allerdings muss das vom Kunden ausgehen.
Ganz allgemein fällt mir in der letzten Zeit aber auf, dass viele Kolumnen den Leser nur noch zwischen schwarz und weiss wählen lassen. Man vertritt eine radikale Meinung, stützt die mit ein paar Belegen, fertig. Der Leser fühlt sich entweder bestätigt in seiner eigenen Meinung, oder er lässt es sein. So einfach sind Sachverhalte aber eben oftmals nicht. Weder beim Mietendeckel, noch beim Telefon.
Wie kommuniziert ihr am liebsten im Büro / geschäftlich?
https://www.zeit.de/arbeit/2019-08/...ienz-ablenkung-erreichbarkeit/komplettansicht
Ich gehe mal davon aus, dass die gute Dame ihren Text in ähnlicher Verfassung geschrieben hat, wie unser @Cycron , wenn er über Mieten schreibt.
Aber davon abgesehen steckt natürlich auch einiges an Wahrheit in ihrem Geschreibsel. Aber halt auch nicht nur.
Ich schreibe auch viele Mails. Weitergabe von kurzen Infos, Bestätigungen in Schriftform, Angebote und Unterlagen, Menschen, mit denen man gerade nicht unbedingt reden will...
Aber ich brauche auch oft schnell eine Info vom Kunden. Mails kann mein Gegenüber, bewusst oder unbewusst, herrlich den ganzen Tag ignorieren. Oft gibt es auch Sachverhalte, die einfach schwierig, oder nur mit sehr viel hin und her per Mail zu klären sind. Dagegen reicht ein 5 minütiges Telefonat. Der Bauer hat sein Handy auch auf der Weide dabei. Aber wer sagt mir, dass er am Abend noch seine Mails checkt? Dazu kommt auch, dass das Telefonat auch im Geschäftsleben die persönlichere Art der Kommuniktation ist. Viele Menschen bevorzugen das noch, in einigen Fällen ist es mMn auch angebrachter. Wenn ich einen Kunden anrufe, dass sein neues Auto da ist, dann freut er sich. Eine lapidare Mail mit der Info ist unemotional. Wenn ich ihm eine Mail schicke, dass sein Auto sich verspätet, dann denkt er sich, dass ich ihn mit einer Mail "abspeisen" will...
Ich nutze mittlerweile auch viel WhatsApp bei manchen Kunden. Schneller und effizienter geht in der heutigen Zeit kurze Kommunikation kaum. Allerdings muss das vom Kunden ausgehen.
Ganz allgemein fällt mir in der letzten Zeit aber auf, dass viele Kolumnen den Leser nur noch zwischen schwarz und weiss wählen lassen. Man vertritt eine radikale Meinung, stützt die mit ein paar Belegen, fertig. Der Leser fühlt sich entweder bestätigt in seiner eigenen Meinung, oder er lässt es sein. So einfach sind Sachverhalte aber eben oftmals nicht. Weder beim Mietendeckel, noch beim Telefon.
Wie kommuniziert ihr am liebsten im Büro / geschäftlich?

