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VOTE Kommunikation am Arbeitsplatz: Telefon oder Mail?

Kommunikation am Arbeitsplatz: am liebsten Telefon oder Mail?


  • Umfrageteilnehmer
    49

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zuerst bitte lesen:

https://www.zeit.de/arbeit/2019-08/...ienz-ablenkung-erreichbarkeit/komplettansicht

Ich gehe mal davon aus, dass die gute Dame ihren Text in ähnlicher Verfassung geschrieben hat, wie unser @Cycron , wenn er über Mieten schreibt. :D

Aber davon abgesehen steckt natürlich auch einiges an Wahrheit in ihrem Geschreibsel. Aber halt auch nicht nur.

Ich schreibe auch viele Mails. Weitergabe von kurzen Infos, Bestätigungen in Schriftform, Angebote und Unterlagen, Menschen, mit denen man gerade nicht unbedingt reden will...

Aber ich brauche auch oft schnell eine Info vom Kunden. Mails kann mein Gegenüber, bewusst oder unbewusst, herrlich den ganzen Tag ignorieren. Oft gibt es auch Sachverhalte, die einfach schwierig, oder nur mit sehr viel hin und her per Mail zu klären sind. Dagegen reicht ein 5 minütiges Telefonat. Der Bauer hat sein Handy auch auf der Weide dabei. Aber wer sagt mir, dass er am Abend noch seine Mails checkt? Dazu kommt auch, dass das Telefonat auch im Geschäftsleben die persönlichere Art der Kommuniktation ist. Viele Menschen bevorzugen das noch, in einigen Fällen ist es mMn auch angebrachter. Wenn ich einen Kunden anrufe, dass sein neues Auto da ist, dann freut er sich. Eine lapidare Mail mit der Info ist unemotional. Wenn ich ihm eine Mail schicke, dass sein Auto sich verspätet, dann denkt er sich, dass ich ihn mit einer Mail "abspeisen" will...

Ich nutze mittlerweile auch viel WhatsApp bei manchen Kunden. Schneller und effizienter geht in der heutigen Zeit kurze Kommunikation kaum. Allerdings muss das vom Kunden ausgehen.

Ganz allgemein fällt mir in der letzten Zeit aber auf, dass viele Kolumnen den Leser nur noch zwischen schwarz und weiss wählen lassen. Man vertritt eine radikale Meinung, stützt die mit ein paar Belegen, fertig. Der Leser fühlt sich entweder bestätigt in seiner eigenen Meinung, oder er lässt es sein. So einfach sind Sachverhalte aber eben oftmals nicht. Weder beim Mietendeckel, noch beim Telefon.

Wie kommuniziert ihr am liebsten im Büro / geschäftlich?
 
Den Artikel nur überflogen. Aber wie polemisch und aus der persönlichen Blase heraus geschrieben ist der denn bitte? Ich finde, es hängt einfach von der Situation ab. In der Regel schreibe ich mehr Mails, aber wenn es komplexer wird telefoniere ich erst einmal.
 
Die erste Hälfte des Artikels ist noch ok, in der zweiten wimmelt es von Beispielen, die ich ihr einfach nicht abnehme.

Jedenfalls hängt es bei mir von der Situation ab bzw. von der Person. Gibt leider zu viele Bekloppte hier, die ihre Arbeit nicht erledigen, wenn ich sie nur mündlich drauf hinweisen würde. In dem Fall dann Mail, dann kann man mehr Druck aufbauen. Ich telefoniere auch einfach ungern und bin froh kein Diensttelefon zu haben.
 
Bin voll auf der Seite der Autorin und kann fast jeden ihrer angesprochenen Punkte gut nach empfinden.

Wir haben hier auch so einige Experten in der der Firma. Ich stelle eine Frage per Mail und bekomme einen Anruf zurück. Oder die, die erst eine Mail schreiben und zwei Minuten später anrufen und fragen: "Hast du meine Mail gesehen?".
Ich hasse es. Schreibt mir doch einfach kurz und präzise. Das lenkt mich nicht ab, ich habe Zeit über den Sachverhalt nachzudenken, und ich kann das Vereinbarte bei Bedarf auch in ein paar Tagen nochmal nachlesen.
 
Bin voll auf der Seite der Autorin und kann fast jeden ihrer angesprochenen Punkte gut nach empfinden.

Wir haben hier auch so einige Experten in der der Firma. Ich stelle eine Frage per Mail und bekomme einen Anruf zurück. Oder die, die erst eine Mail schreiben und zwei Minuten später anrufen und fragen: "Hast du meine Mail gesehen?".
Ich hasse es. Schreibt mir doch einfach kurz und präzise. Das lenkt mich nicht ab, ich habe Zeit über den Sachverhalt nachzudenken, und ich kann das Vereinbarte bei Bedarf auch in ein paar Tagen nochmal nachlesen.

Es gibt sicherlich etliche gute Gründe, weshalb man eher eine Mail schreiben sollte, als kurz durchzuklingeln. Gerade wenn es um Kleinigkeiten geht. Gleichzeitig gibt es aber auch die Spezialisten, die lieber zwei Dutzend Mails hin und her schreiben, anstatt einmal kurz zum Telefon zu greifen und den Sachverhalt kurz zu klären. Ich finde einfach, dass das von wahnsinnig vielen Faktoren abhängt. Pauschal könnte ich gar nicht sagen, was besser oder effizienter wäre, auch wenn ich grundsätzlich lieber ne Mail schreibe, als zum Telefonhörer greife.

Die Autorin sollte mal darüber nachdenken, Privat- und Diensthandy zu separieren, wenn sie nicht im Himalaya, auf dem Klo oder im Krankenhaus angerufen werden möchte.
 
Noch ein Nachtrag: meine Handy-Nummer haben nur Kunden, mit denen ich auch privat befreundet bin. Insofern bin ich mir nichtmals sicher, ob die DSGVO hier zu 100% massgeblich wäre.
das ist ein guter punkt. dass du kundendaten auf deinem privathandy hast ist eigentlich schon nicht so geil. bei whatsapp wirds halt schwierig, u.a. gibt whatsapp (telefon)daten von kontakten weiter, die gar kein whatsapp nutzen. daher ist bei sowas immer vorsicht geboten.
 
Mein Handy liegt den ganzen Tag vor mir auf dem Schreibtisch. Über den Arbeitstag verteilt (10 bis 11 Stunden) guck ich da wahrscheinlich ~15 Minuten drauf. Ich schreib auch mal was. Das ist bei uns aber kein Thema, wenn das nicht ausartet. Ich sitze eh direkt neben dem Büro meiner Chefin.

Verbieten lassen würde ich mir das Handy aber auch nur ungern. Ich habe zwei Kinder, eins in der Schule, eins im Kindergarten. Tochter hat gerade Waldwoche, wenn da was passiert, wäre ich schon gerne "normal" erreichbar.
 
Also ich schreibe viele Mails, alleine schon weil ich auch viele Daten verschicke.
Vertragsunterlagen, Bestelleintritte, Rechnungen, BWAs, Jahresabschlüsse etc.
Auch schreibe ich Mails der Dokumentation halber, damit es hinterher nicht heißt "wußte ich nichts von", "das haben Sie mir nie gesagt" oder sowas.
Allerdings telefoniere ich auch viel, es gibt halt Sachverhalte, da schreibste 2 Seiten um das vernünftig zu formulieren was Du überhaupt willst, das kann man besser mal eben in 2 Minuten Dialog durchkauen. Zumal sich dann auch noch Fragen und Rückfragen daraus entwickeln können, dann schreibt man nur hin und her.
Zudem rufen mich ja auch Kunden und Lieferanten an und fragen bestimmte Sachen nach.
Also ich würde sagen bei mir ist es ca. 59,9% Mail und 39,9% Telefon und 0,2% Fax.
Ich bin aber auch kein Troglodyt und scheue den Kontakt mit Menschen nicht. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz allgemein fällt mir in der letzten Zeit aber auf, dass viele Kolumnen den Leser nur noch zwischen schwarz und weiss wählen lassen. Man vertritt eine radikale Meinung, stützt die mit ein paar Belegen, fertig. Der Leser fühlt sich entweder bestätigt in seiner eigenen Meinung, oder er lässt es sein. So einfach sind Sachverhalte aber eben oftmals nicht. Weder beim Mietendeckel, noch beim Telefon.

QFT

@Topic: mal so, mal so. Telefon meist, wenn es dringend ist und man nur eine kurze Info braucht, oder wenn es zu kompliziert zu formulieren ist. Ansonsten gerne per Mail, wobei daß in meinem Job wegen dem Datenschutz ein wenig tricky ist. Oft geht es da um finanzielle Sachverhalte, da ist immer verschlüsselte Kommunikation angesagt, insbesondere wenn man sich nicht sicher seinkann, wer alles die Mails lesen kann. Whatsapp geht aus diesem Grund gar nicht, außer es geht um sowas wie Terminbestätigungen oder Smalltalk.

Ich bin aber auch immer froh, wenn mich keiner am Telefon nervt, wenn ich gerade was zu tun habe :D
 
Am liebsten per Mail oder neuerdings widerliches Workplace(Facebook) gechatte. Hab zwar ein Diensthandy aber mit dem telefoniere ich nach Möglichkeit nicht.
 

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