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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Marlene Mortler wechselt ins Europaparlament!

Die Bundesregierung braucht eine neue Drogenbeauftragte. Die CSU-Politikerin Marlene Mortler, die dieses Amt bisher bekleidet, wurde am Sonntag überraschend ins Europaparlament gewählt – und sie wird dieses Mandat, wie es aussieht, wohl auch annehmen. Über die Nachfolge ist noch nicht entschieden.

Mortler werde zum 1. Juli Mitglied des Europäischen Parlaments, teilte ihre Sprecherin dem Tagesspiegel auf Anfrage mit. Ihre Aufgaben als Drogenbeauftragte werde sie "bis zu einer geordneten Übergabe weiterführen".

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Gut möglich, dass dabei auch Frust über ihren bisherigen Posten mitgespielt hat. Zwar hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die als Hardlinerin geltende Drogenbeauftragte trotzig im Amt gehalten. Doch bei SPD und Opposition steht die CSU-Politikerin mächtig unter Beschuss. Nicht nur, weil sie unbeirrt von allen gesellschaftlichen Debatten gegen die Legalisierung von Cannabis kämpft. Auch aus konservativer Sicht war Mortlers harscher Cannabis-Kurs alles andere als erfolgreich.

https://www.tagesspiegel.de/politik...te-wechselt-ins-europaparlament/24387676.html
 
Das ist echt super. Neben den Kiffern atmet auch die Gamesbranche auf.

Ich weiß halt nicht ob das gut oder schlecht ist (im Zweifel letzteres) kann die nicht mit ihren verhalten EU mäßig noch mehr kaputt machen/blockieren?

Mal schauen wer jetzt letztendlich nachrückt.
 
Gesundheitsausschuss lehnt Modellprojekte und Entkriminalisierung ab

Weit über ein Jahr hat der Bundestag die zukunftsweisenden Anträge der Opposition zu Cannabis liegen lassen. Heute hat der Gesundheitsausschuss nun den Antrag der FDP zur rechtlichen Klarstellung kommunaler Modellprojekte und den Antrag der Linken zur Entkriminalisierung der Konsumenten abgelehnt. Die SPD zeigt sich damit weiter reformunfähig und die FDP überrascht und enttäuscht, indem sie zusammen mit der Großen Koalition den Antrag der Linken abgelehnt hat.

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Das ist vor allem enttäuschend mit Blick auf die SPD, zumal die SPD-Abgeordneten im Gesundheitsausschuss beiden Themen eigentlich sehr aufgeschlossen gegenüberstehen und sicher am liebsten zugestimmt hätten. Dieser Vorgang dürfte für viele Hanffreunde und Wähler ein weiterer Sargnagel für die SPD sein.

Doch auch die FDP hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Sie hat den Antrag der Linken für eine weitere Entkriminalisierung abgelehnt - entgegen allen Beteuerungen der Liberalen, dass genau das eines ihrer Ziele sei. Auf Twitter begründete Wieland Schinnenburg diesen Verrat am Wähler damit, dass die FDP "nicht Schwarzmark-Cannabis legalisieren" möchte, sondern nur eine Freigabe von Cannabis aus verlässlichen Quellen befürworte. Als Argument für eine weitere Kriminalisierung von Cannabiskonsumenten ist das nicht akzeptabel!

Ganz vorbei ist es allerdings noch nicht mit den Anträgen. Der Bundestag selbst muss noch entscheiden, das Votum des Gesundheitsausschusses ist dafür nur ein Vorzeichen. Das Cannabiskontrollgesetz der Grünen stand heute nicht auf der Tagesordnung und über die Petition des DHV wurde auch noch nicht abgestimmt.

https://hanfverband.de/nachrichten/...hnt-modellprojekte-und-entkriminalisierung-ab
 
gut so! wär ja noch schöner wenn man diese Haschischspritzerei auch noch fördern würde!

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Gibts auch ne Statistik dazu ob sich der Drogenkonsum bzw. die Anzahl der Konsumenten erhöht hat? Und ob z.b. mehr Konsumenten am Steuer unter Einfluss von Drogen erwischt wurden/ Unfälle gebaut haben?

Das würde mich mal interessieren, Drogen legalisieren hört sich auch für mich nur folgerichtig an, aber es kann eben auch "Nebenwirkungen" geben.
 
Gibts auch ne Statistik dazu ob sich der Drogenkonsum bzw. die Anzahl der Konsumenten erhöht hat? Und ob z.b. mehr Konsumenten am Steuer unter Einfluss von Drogen erwischt wurden/ Unfälle gebaut haben?

Das würde mich mal interessieren, Drogen legalisieren hört sich auch für mich nur folgerichtig an, aber es kann eben auch "Nebenwirkungen" geben.
1. Weil weniger Leute Drogen nehmen
Zugegeben, auch als Befürworter einer liberalen Drogenpolitik würde man wohl nicht ganz ausschließen, dass die Straßen nach einer Entkriminalisierung voll sind mit kiffenden Kids und Junkies, die sich auf der Bank vorm Spielplatz einen Schuss setzen. Aber das Gegenteil ist der Fall: Die Menschen in Portugal nehmen tatsächlich weniger Drogen als zu Zeiten, in denen es noch verboten war. Wie die Statistiken der Transform Drug Policy Foundation und des Europäischen Drogenberichts zeigen, hat sowohl die Zahl der Menschen, die innerhalb des letzten Jahres Drogen genommen haben, als auch derjenigen, die innerhalb des letzten Monats zu Drogen gegriffen haben, seit 2001 langsam abgenommen.


2. Weil weniger junge Leute Drogen nehmen
Der Rückgang der Drogenkonsumenten ist besonders krass bei jungen Menschen: Von den 15- bis 24-Jährigen haben 2012 nur noch 3,4 Prozent im letzten Monat Cannabis genommen. Bei Einführung des Gesetztes 2001 waren es noch 5,5 Prozent. Bei Kokain waren es sogar 0 Prozent im Vergleich zu 5 Prozent damals. Ob das daran liegt, dass verbotene Sachen quasi per Naturgesetz attraktiver sind als das, was erlaubt ist? Auf jeden Fall sollte man das der deutschen Drogenbeauftragten Marlene Mortler mal flüstern, die unbeirrbar das Gegenteil behauptet.
https://www.br.de/puls/themen/welt/drogenpolitik-portugal-102.html

Ich würde einfach mal schlussfolgern, dass somit auch die Zahl der Personen, die unter Drogeneinfluss am Verkehr teilnehmen, nicht zugenommen hat. Finden konnte ich dazu aber nichts.
 
Bitte, bitte mit Zucker oben drauf legalisiert Cannabis.

Die dadurch freigewordene Energie können wir dann für den Kampf gegen Zucker verwenden.

Wir wohnen an der Schweizer Grenze.
Dadurch weiß ich nicht wirklich, wie es dort tatsächlich abläuft aber grad so Massenveransltaltungen
wie Streetparade zeigen mir persönlich, dass Cannabis ganz sicher nicht das größte Problem ist.
Vorher kommen da ne Menge andere Dinge.
 
In Deutschland wehren sich die Politiker aus Prinzip.

Mit gesundem Menschenverstand hat das nichts mehr zu tun.
Es würde Arbeitsplätze schaffen, die Polizei kann sich wirklichen Problemen annehmen, die gerichte würden entlastet, das gesundheitsrisiko durch gestrecktes Zeug würde eliminiert, man würde steuern einnehmen die man in Bildung und Pflege stecken könnte.

In den Ländern wo es legal ist sieht man ja dass die Mär vom Kiffer zum Drücker in einer Woche sich nicht erfüllt.

Alkohol und vor allem die schlechte Ernährung ( sei es durch gen Technik oder durch unmengen an Zucker) sind ein gesellschaftliches Problem welches aber dank Lobbyisten und Marktmacht nicht angegangen wird.
 
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