Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja... Mal sehen. Ich lese auch immer wieder, das GRRMs Ende sehr ähnlich dem der Serie ist.
Ich will aber keine Quellen posten weil das auch ständig heruminterpretiert wird.
 
Unsinn, aber die Vorstellung ist zu schön, da zitiere mich gern nochmal selbst :O_o:

Meine persönliche GOT-Theorie:
Egal was passiert, das wird übel enttäuschend und GRRM hat am Ende die Serienschreiber getrollt. Das alles nur mit einem perversen Plan möglichst viele Bücher zu verkaufen. Er hat nämlich die Bücher längst fertig und wartet nur darauf, dass enttäuschte Serienfans Band 6 und 7 massenhaft kaufen.

GOT startete 2011. Das letzte Buch erschien 2011 :kaffee:
 
Eigentlich kann es kein Serien-Ende geben, welches keinen Shitstorm nach ziehen wird. Die Fanbase ist zu groß, die Erwartungshaltung so groß und die Wunschvorstellungen so unterschiedlich, dass das gar nicht gut gehen kann. Nach dem Finale muss ich vermutlich erst einmal einen Monat die sozialen Medien meiden, weil man allerorts über Rants und wutgefüllte Texte stolpern wird. :ugly:
 
Dass man niemanden zufriedenstellen kann, halte ich aber für falsch.

Meine Erwartungen an das Finale von GoT waren immer gemäßigt, eben weil ich mir durchaus darüber im Klaren bin, dass niemand das Rad neu erfinden kann. Das Einzige was ich mir von GoT wirklich erwartet habe ist, dass der Ton, welcher die Serie ausgezeichnet hat, möglichst gut beibehalten wird. Nachvollziehbare Charakterentwicklungen, Konsequenzen für dumme Taten, Dialoge wie Degengefechte.

Ob der Night King in einer oder in drei Folgen stirbt ist mir egal, ob er von Arya oder Jon gekillt wird ist mir egal, wer am Ende auf dem Thron sitzt oder ob es überhaupt noch einen Thron gibt ist mir egal, aber erzählt es bitte so wie man GoT kennengelernt hat, nachvollziehbar...
 
Ich hab nicht gesagt, dass man niemanden zufriedenstellen kann. Ich sagte, dass es zu viele Leute gibt, die unterschiedliche Erwartungshaltung haben. D.h. ein paar werden zufrieden mit dem Ende sein, aber viele andere nicht und gerade die letzte Gruppe wird sich wieder mal Gehör verschaffen.
 
Das ist aber vollkommen normal und menschlich, dass negative Stimmen immer am lautesten sind. Dank Internet kann man da auch ohne große Konsequenzen richtig abgehen. Man sollte das alles immer nicht für bare Münze nehmen und sich nicht davon runterziehen lassen...und schon gar nicht als allgemeinen Tenor wahrnehmen...dass das gar nicht so einfach ist, zeigt uns ja schon die Politik.

Ich nehme nicht mal meine eigenen Hasstiraden ernst, mach das ja auch zu gern
 
Klar ist das normal. Ändert aber nichts daran, dass es bei solchen Medienereignissen einfach eine Dimension angenommen hat, die ich schon fast verstörend finde. Ändert ja nichts daran, dass GoT einzigartig ist und einen wahnsinnigen Erfolg vorzuweisen hat. Trotzdem wird irgendeine Welle losgetreten und die Leute schaukeln sich gegenseitig hoch. Ich persönlich empfinde so etwas als nervig, besonders dann, wenn man an allen Ecken und Enden dadrüber stolpert. Und wie gesagt, ich gehe einfach davon aus, dass uns ein Shitstorm ins Haus steht, egal wie es auch enden mag.
 
Was mir jetzt grad wirklich erst bewusst geworden ist. Das zentrale Problem ist bran und allgemein die ansteigende übernatürliche/fantasy Komponente seit den letzten staffeln. Bran ist der Grund warum man so viel erwartet und so viel interpretiert und jetzt kommt es:

Bran ist einzig und allein da um den Plot Richtung dany vs jon zu bewegen.

Ich bin mir im Moment trauriger Weise wirklich sicher das es darauf hinaus läuft. Das ist schon echt bitter und eines dieser typisch simplen Tools die von durchschnittlichen Serien benutzt wird und ich denke durch die Abwesenheit der Bücher bewegt sich die Serie halt auf dem Niveau eines normalen fantasy Drehbuchs.
 
Erklär das mal bitte ein wenig genauer. Warum Bran jetzt ein MacGuffin ist, kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Aktuell sieht es eher danach aus, als wenn der Night King ein MacGuffin war.
 
Was ihr für ne Wahrnehmung habt ist schon faszinierend. Es hat sich gefühlt das ganze forum wie bekloppt auf Staffel 8 gefreut. Das man nicht immer alles toll findet ist doch völlig normal und nur richtig. Da wäre man ja verblendet. Aber der Tenor war doch immer großteils positiv. Die 8. Ist die erste Staffel, und auch erst ab Folge 3, wo der Tenor steil bergab geht. Mit Folge 4 ist es nun endgültig vorbei. Das ist schon ein Novum für die Serie.

True. Früher waren die unglaubwürdigen Situationen sparsamer verteilt.

Momentan kommen halt die Dummheiten, die man bereits kennt, zusammen mit den enttäuschenden Auflösungen lang aufgebauter Geschichtsstränge. Die negativen Ströme potenzieren sich und es bildet sich ein Bullshit-Bingo.

Und trotzdem freue ich mich wieder auf Montag, ein paar Schläge vertrage ich noch.

Dass man niemanden zufriedenstellen kann, halte ich aber für falsch.

Meine Erwartungen an das Finale von GoT waren immer gemäßigt, eben weil ich mir durchaus darüber im Klaren bin, dass niemand das Rad neu erfinden kann. Das Einzige was ich mir von GoT wirklich erwartet habe ist, dass der Ton, welcher die Serie ausgezeichnet hat, möglichst gut beibehalten wird. Nachvollziehbare Charakterentwicklungen, Konsequenzen für dumme Taten, Dialoge wie Degengefechte.

Ob der Night King in einer oder in drei Folgen stirbt ist mir egal, ob er von Arya oder Jon gekillt wird ist mir egal, wer am Ende auf dem Thron sitzt oder ob es überhaupt noch einen Thron gibt ist mir egal, aber erzählt es bitte so wie man GoT kennengelernt hat, nachvollziehbar...

Da setze ich auch mal meinen Stempel drunter.
 
Erklär das mal bitte ein wenig genauer. Warum Bran jetzt ein MacGuffin ist, kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Aktuell sieht es eher danach aus, als wenn der Night King ein MacGuffin war.
Sie brauchen ja irgendwie einen Aufhänger um in möglichst kurzer Zeit (Geld und so) den Konflikt zwischen dany und Jon zu entwickeln. Aber wie? Ganz einfach. Bran sieht in der Vergangenheit das Jon eigentlich Anspruch auf den Thron hat. Damit ist brans Aufgabe erfüllt. Das ist sein Nutzen für die Serie. Das und vielleicht noch das er den night King anlockt wenn man so will. Deswegen bleibt er ja nun auch in winterfell. Er könnte ja super nützlich sein für den kommenden Krieg, sei es als scout, als Seher was auch immer aber er kommt nicht mit. Sein arc ist beendet.

Das gleiche mit dany. Irgendwie müssen sie sie zur mad queen entwickeln also stellen sie nun Jon als Mann des Volkes dar während sie alleine ist. Das man als Chef nicht der beliebteste ist sollte ihr klar sein und im Norden ist sie auch einfach eine fremde. Das könnten ihr auch ihre Berater sagen, machen sie aber nicht. Aktuell passiert viel aus pacing Gründen was zu starken moments of disbelief fühlt, zumindest empfinde ich das so.
 
Dafür hätte es aber nicht Bran gebraucht. Die Info hatte er ja schon von Sam erhalten.

Allein wegen Hodor ist er wichtig. :D
 
Und Hodor ist inwiefern wichtig? Um das Tor zuzuhalten, damit Bran Wikipedia von Westoros werden darf. Wielange Bran da alleine schon hingetragen wurde und wofür war das jetzt alles gut?
 
Zurück
Oben