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KT Was zockt ihr zurzeit?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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:liebe:

Ich verliebe mich gerade wieder neu. Es ist so toll und fast die gleichen Vibes wie damals auf der Playstation.

Wie ist das eigentlich wenn man noch nie einen FF-Teil gespielt hat? Kann man direkt mit dem Teil einsteigen ohne auf völlig verlorenem Posten zu stehen? Hadere da ständig mit mir, will gleichzeitig aber nicht beim Urschleim (sprich bei allen vorherigen Teilen) beginnen :)
 
Wie ist das eigentlich wenn man noch nie einen FF-Teil gespielt hat? Kann man direkt mit dem Teil einsteigen ohne auf völlig verlorenem Posten zu stehen? Hadere da ständig mit mir, will gleichzeitig aber nicht beim Urschleim (sprich bei allen vorherigen Teilen) beginnen :)

Sind alle eigenständig (also I - XV, Spin-Offs logischerweise nicht) und VII ist ein guter Einstieg.
 
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:liebe:

Ich verliebe mich gerade wieder neu. Es ist so toll und fast die gleichen Vibes wie damals auf der Playstation.
Ich würde es auch so gerne nochmal spielen, hab aber Angst, dass die doch sehr, sehr schlecht gealterte Optik meine enorm hohe Erinnerung (ist für mich quasi DAS prägende Spieleerlebnis meiner Jugend) an das Spiel beeinträchtigen könnte.

Deswegen warte ich wohl auf das Remake (hahahahaha) und hoffe, dass SE es nicht vergeigt.
 
Mich würde die Optik nicht stören, glaube ich. Ich fand nur damals schon die Zufallskämpfe nervtötend und komme da heute gar nicht mehr mit klar. Ansonsten würde ich sofort zugreifen. Gerade für die Switch wäre das der perfekte Titel.
 
Mich würde die Optik nicht stören, glaube ich. Ich fand nur damals schon die Zufallskämpfe nervtötend und komme da heute gar nicht mehr mit klar. Ansonsten würde ich sofort zugreifen. Gerade für die Switch wäre das der perfekte Titel.

Die kann man mittlerweile bei VII und IX mit eingebauten "Cheats" beschleunigen oder sogar komplett deaktivieren.
 
Die kann man mittlerweile bei VII und IX mit eingebauten "Cheats" beschleunigen oder sogar komplett deaktivieren.

Das funktioniert wie genau? Wenn ich mich dann zu einem Savepoint vorarbeiten möchte, deaktiviere ich die und zum grinden kann ich sie wieder aktivieren? Oder wie habe ich mir das vorzustellen? Kann mich noch am Anfang bei der Flucht aus dem Reaktor erinnern, wie ich alle drei Sekunden in einen neuen Kampf verwickelt wurde. Und auch allgemein teilweise ne halbe Stunde länger spielen musste, weil ich einfach nicht zurück zu einem Savepoint gekommen bin.
 
Mich würde die Optik nicht stören, glaube ich. Ich fand nur damals schon die Zufallskämpfe nervtötend und komme da heute gar nicht mehr mit klar. Ansonsten würde ich sofort zugreifen. Gerade für die Switch wäre das der perfekte Titel.
Mit denen hab ich kein Problem. Dafür aber mit Level-Grinding. Und das ist auch Bestandteil von FFVII, v.a. wenns an die optionalen Sachen geht.
 
Mit denen hab ich kein Problem. Dafür aber mit Level-Grinding. Und das ist auch Bestandteil von FFVII, v.a. wenns an die optionalen Sachen geht.

Mir rauben die den letzten Nerv, aber fürs Grinden, aber auch fürs allgemein Aufleveln sind sie dann halt auch teilweise notwendig. Das Remake wird vermutlich nicht vor Release der PS5 erscheinen, aber ob ich mir das Original nochmal gebe... Mal sehen. Das Deaktivieren der Zufallskämpfe finde ich schon einmal ganz gut.

Aber vielleicht packe ich lieber FFXII oder FFXV in die PS4. Hab beide Spiele noch zu Hause rumstehen und nie angepackt.
 
Habe mir gerade einmal Gameplay von FF VII angesehen. Ohje, wusste nicht, dass das Spiel SO alt ist :D. Ohne es damals gespielt zu haben und der damit verbundenen emotionalen Bindung wird es mir wohl sehr schwer fallen, mich mit der doch sehr schlecht gealterten Grafik anzufreunden. Insofern warte ich da wohl auch lieber auf das Remake :)
 
Das funktioniert wie genau? Wenn ich mich dann zu einem Savepoint vorarbeiten möchte, deaktiviere ich die und zum grinden kann ich sie wieder aktivieren? Oder wie habe ich mir das vorzustellen? Kann mich noch am Anfang bei der Flucht aus dem Reaktor erinnern, wie ich alle drei Sekunden in einen neuen Kampf verwickelt wurde. Und auch allgemein teilweise ne halbe Stunde länger spielen musste, weil ich einfach nicht zurück zu einem Savepoint gekommen bin.

Ja, kannst du einfach per Tastenkombination ein- und ausschalten. Ein paar dieser Komfortfunktionen deaktivieren Trophies/Achievements. Aber das sollte auf der Switch ja kein Problem sein.
 
Wenn der Nostalgie-Faktor nicht im Spiel ist, würde ich vor den älteren Final Fantasies auch eher warnen. Die sind inzwischen doch sehr altbacken. Ich hab mich vor einigen Jahren mal an Teil 7 versucht und hab es nach einer Weile doch wieder sein lassen.
 
Mal wieder / immer noch Transit King Tycoon (mobile)

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Erinnert ein wenig an die gute alte Industriegigant Zeit, Städte und Produktionstätten mit Strassen verbinden, dann Trucks einsetzen um Waren hin un her zu befördern. Mit weiterem Verlauf werden neue Gebiete freigeschalten, dort gibts wieder neue Städte und neue Rohstoffe, neue Fabriken etc ... Die Produkte werden auch immer komplexer und benötigen Halbfabrikate etc etc.

Strassen, Trucks, Fabriken etc lassen sich aufwerten, mit höheren Levels werden neue Trucks verfügbar. Ohne ingame Käufe gut zu spielen, dauert einfach länger.

Man hat auch immer "zu wenig" Trucks so dass man nie alle Produktionszweige laufen lassen kann, durch dieses Hin und Herwechseln hat man ständig was zu tun.
 
Spider-Man [PS4]

41% durch die Kampagne durch und jede Menge an Sidequests gemacht. Und die FOrtbewegung durch die Stadt macht immer noch unfassbaren Spaß. Und das führt dazu, dass ich einen Spaß an den Collectibles und den Sidequests hab wie schon seit langem nicht mehr. Ich denke fast, ich werde das Spiel 100%en, etwas, was ich noch bei keinem OW-Game gemacht hab.
Liegt auch daran, dass Manhattan im Spiel nicht überbordend groß ist und der Content damit nicht zu arg dünngewalzt werden musste. Nicht jede OW muss 50 km² groß sein und Aufgaben für 100+ Stunden beinhalten.

Die Kämpfe gehen auch gut ab. Ich hab ein paar Stunden gebraucht, bis ich richtig drin war und auch jetzt kann man durchaus schnell mal vom Mob überrannt werden, wenn man nicht aufpasst und man gegen Konstellationen mit Snipern, Raketen, Brutes etc. kämpft. Aber wenn man das Moveset verinnerlicht hat und abwechslungsreich kämpft, Gadgets einsetzt usw. sieht das aus wie in einem guten Actionfilm und transportiert das Superhero-Feeling mit der damit verbundenen Überlegenheit ziemlich perfekt.
Inszenierung ist durch die Bank weg 1A Extraklasse. Auch auf der PeasantS4 sieht Manhattan sooooo gut aus, dass ich am liebsten direkt ne Reise in den Big Apple buchen würde.

Story nimmt auch gut Fahrt auf. Bin gerade
beim Reveal von Mr. Negative und nach der kurzen Sektion, in der man als Miles Morales spielt.
Insomniac hat die Atmosphäre der MCU-Filme echt sehr sehr gut eingefangen, muss man sagen.

Und ich hoffe, die Animatoren von Spidey haben alle Preise und Auszeichnungen bekommen, die es dafür gibt. Holy crap, gibt es da unfassbar viele Animationen und in jeder Animation stecken so unfassbar viele Details und Realitätsnähe, das ist echt Zucker.

Ich kann Sony nur dafür danken, die Flagge des klassischen Single Player Spiels dermaßen hoch zu halten wie in dieser Gen. Die Konsolenexclusives sind fast durch die Bank sehr spielenswert bis essenziell für jeden Gamer und qualitative Speerspitze der gesamten Generation. Bitte so weitermachen, dann kann ich auch auf eine PS5 nicht verzichten.
 
Outward (PC)

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Am Anfang war ich ziemlich skeptisch und um es kurz zu formulieren, die meisten initialen Eindrücke waren eher negativ aber das Spiel wächst von Stunde zu Stunde immer mehr (liegt ua daran, dass einem das Spiel NICHTS von seinen unmengen an verschiedenster Mechaniken erklärt, die sich nach und nach auftürmen und man im Grunde alles selbst herausfinden muss, daher einen am Anfang erstmal hoffnungslos überfordert) und mittlerweile habe ich mich richtig in Outward verliebt.

Man kann es zu Recht als Hardcore Open World Titel bezeichnen, da es so gut wie alle Komfortoptionen heutiger Open World Spiele nicht bedient (keine Mini Map, keine Schnellreise, keine Quest Marker, keine lustigen Icons über Köpfen,...niente) und die Spielerfahrung durchgehend ziemlich hart, um nicht zu sagen brutal ist. Das Spiel schenkt einem überhaupt nichts und ist wohl für viele vercausualisierte Spieler ein Horror Trip. Es hält nicht Händchen mit dem Spieler und so kann es durchaus vorkommen, dass man sich endlich denkt: YEAH, läuft langsam richtig gut und plötzlich trifft man irgendeine schlechte Entscheidung und fühlt sich danach wie nach einem Reset.

In typischer Gothic Manier spielt man hier keinen Helden, keinen Auserwählen (Inquisitor, Dragonborn, whatever), sondern ist ein absoluter Nobody und das Spiel behandelt einen auch wie einen. Man startet das Spiel auch direkt nach einem Schiffbruch und durch eine Blutschuld der eigenen Familie mit einem fetten Schuldenberg an der Backe. Schafft man es nicht innerhalb einer gewissen Zeit die Schulden zurückzuzahlen, verliert man auch gleich mal sein Haus. Eigentlich fühlt sich es sich durchgehend wie ein Low Fantasy Game an, da man sich sehr realistisch gibt, mit seinem SEHR (!!!) ausgeprägtem und wichtigen Survival Part, mit dem Unterschied, dass es sich um ein High Fantasy Szenario handelt, in dem man halt den Regular Guy spielt.

Ein richtig tolles Feature ist zum Beispiel die Todes Mechanik. Wenn man in Outward stirbt, triggert man nämlich ein Szenario, abhängig davon wo man starb, wieso man starb und inklusive einems RNG Faktors. Zum Beispiel wird man von Banditen erschlagen und findet sich danach versklavt in deren Gefangenschaft wieder. Gibt also nicht die Möglichkeit eine Situation immer und immer wieder zu versuchen, bis man es packt, denn die "Tode" haben hier wirklich Konsequenzen für den folgenden Spielverlauf. Der Spieler kann nicht einfach wie in anderen Open World RPGs einen neuen Speicherstand vor einer potentiellen Gefahr anlegen, um nach einem Fehlschlag wieder an diesem Punkt erneut zu starten. Nope, das Spiel speichert für einen und man muss mit seinen Entscheidungen und den daraus resultierenden Konsequenzen leben. Dadurch, dass es in Outward keinen Weg zurück gibt, spielt man es auch ganz anders bzw. kreiert das eine ganz eigene, ziemlich spannende Atmosphäre. In Outward befindet man sich eigentlich immer in einer Situation die über den eigenen Horizont hinaus geht und trifft ständig auf Situationen wo man sich denkt, dass man dafür noch nicht bereit ist und meistens hat man auch recht mit diesem Bauchgefühl. Verleiht dem Exploration Fokus des Spiels sehr viel Würze und Immersion.

Das Kampfsystem ist Dark Soul esque. Es ist weit nicht so gut wie in einem Dark Souls und sicher nicht die große Stärke des Spiels, da es sich etwas klobig anfühlt aber man gewöhnt sich daran und macht was es soll. Man muss Encounter auch nicht unbedingt head on angehen, sondern kann es auch sehr taktisch spielen, mit Fallen und dergleichen. Gibt also viele Möglichkeiten innerhalb des Kampfsystems. Magie gibt es ebenso aber man startet das Spiel wie erwähnt als Regular Guy und wenn man es auf Magie abgesehen hat, muss man sich erst innerhalb der Welt Zugang dazu verschaffen und letztendlich auch seine Lebensessenz für den Zugang dazu opfern, was dem Ganzen die nötige Balance gibt. Das Magiesystem ist übrigens ziemlich ungewöhnlich aber sehr interessant.

Witzig ist auch die Tatsache, dass man vor einem Kampf seinen Rucksack ablegen sollte, da man jedes Bisschen an Mobilität benötigt, das man irgendwie bekommen kann. So legt man zB vor einem Dungeon seinen Rucksack ab, packt zuvor noch die allernötigsten Items in seine Taschen und wagt sich danach, mit entsprechender Mobilität vor. Auf der anderen Seite geht man damit natürlich auch das Risiko ein eventuell nicht alles an Fundstücken aus dem Dungeon ziehen zu können, weil man es schlicht nicht alles tragen kann und natürlich kann der Rucksack in der Zwischenzeit auch gelootet werden, von irgendeinem miesen Banditen. Oder man wird ausgeknockt, irgendwohin geschleppt und verliert dadurch seinen Rucksack, den man dann erstmal wieder abholenn muss, jedoch eventuell nicht mehr so befüllt ist wie man ihn zuvor (unfreiwillig) zurückgelassen hat.

Die Formel des Spiels ist ganz klar Trial and Error und Risk vs Reward und setzt das so gekonnt um, dass daraus für mich ein sehr süchtig machender Sog entsteht.

Die Präsentation gibt sich etwas durchwachsen. Der Artstyle ist ziemlich gelungen, denn man merkt, dass die Welt sehr liebevoll mit vielen Details von Hand erstellt wurde und auch den Soundtrack empfinde ich als sehr atmosphärisch. Wie aber nicht anders zu erwarten, von einem Titel dieser Art (Genre und der Tatsache, dass es sich hier um wirklich sehr, sehr kleines und unbekanntes Team handelt), ist das Spiel geplagt von so einigen Bugs und Glitches (bin dafür aber nicht sonderlich anfällig, solange es nicht "gamebreaking" wird, was es bei mir bisher auch nicht wurde) und auf der technischen Seite der Grafik gibt es natürlich auch nicht viel zu bestaunen, außer einem ganz ansehnlichen Lighting, in gewissen Situationen. Gibt sogar Voice Acting aber es sind nur manche Dialoge vertont und das ohne klare Linie, liegt aber wohl am Faktor Budget und Zeit.

Outward ist auch nicht direkt Story driven. Man kreiert in dem Spiel seine eigene Geschichte, was jedoch nicht bedeutet, dass es in dieser Welt keine Geschichten gibt. Ganz im Gegenteil sogar, Outward ist zB ein exzellentes Beispiel für Environmental Storytelling, mindestens auf einem Niveau mit Bethesdas Elders Scrolls Reihe. Zudem gibt es auch so etwas wie eine (bzw. mehrere) Hauptstories, die jedoch erst später im Spielverlauf richtig offensichtlich werden.

Bin wirklich begeistert von diesem Spiel. Es traut sich wovor große Reihen wie The Elders Scrolls zurückschrecken, um ja möglichst viele Spieler anzusprechen. Es handelt sich hier um einen mMm ziemlich revolutionären, immersiven und massiven Hardcore Open World Fantasy Simulator, der bis nach oben hin mit (Survival) Mechaniken vollgepackt ist und mit einer enormen Spieltiefe daher kommt. Ein großartiger Rohdiamant von einem Rollenspiel. Ist aber wie man hier denke ich gut herauslesen kann ein extremer Nischen-Titel, der speziell für eine kleine Gruppe an Spielern maßgeschneidert wurde und Triple-A Production Value darf man auch nicht erwarten. Es ist die Art von Spiel in die man sich richtig tief vergraben kann und je tiefer man gräbt, umso mehr bekommt man auch davon zurück. Meinen Nerv trifft Outward voll.

Mit welchen Spielen könnte man es vergleichen? Manchmal fühlt es sich an wie Skyrim mit etlichen hardcore Survival Modes, es hat auch ziemlich viel Gothic DNA in sich aber so richtig vergleichen mit anderen Spielen kann man es nicht, da es doch eine ziemlich einzigartige Mischung ist und sich daher auch sehr frisch anfühlt. Für mich eben wie erwähnt sogar revolutionär.
 
Donnerstag Abend Dex beendet und noch keinen Plan fürs nächste Game gehabt, dank Game Pass ist die Auswahl immer groß und da hab ich dann mal in Recore reingeschaut, ein weiterer Titel, dem ich ohne Gamepass wahrscheinlich nie eine Chance gegeben hätte.
Nach den ersten 2 Stunden bin ich regelrecht begeistert, was auch daran liegt, daß es in der aktuellen Generation zu selten so einen Genremix gibt, der in Richtung Ratched & Clank geht.
Die Grafik ist nicht bombe jedoch durchs hinzugepatchte HDR stimmig und ausreichend. Aber entscheidend ist das Gameplay und da finde ich das Movement sehr geil und die Kämpfe spaßíg.
Dazu noch ein paar Sammelaufgaben und Loot und schon ist der Fikka on the hook. :lol:

All hail Game Pass, all hail zocken. :headbang:
 
Immer noch Assassins Creed Origins. Ich bin immer noch der Meinung das die Welt wirklich der Grund ist wieso man das Spiel zocken sollte. Ich bin und war immer noch völlig hin und weg von dem Spiel, leider gibt es doch einige Punkte die man nun relativieren muss. Zuerst mal die Story, das alles ganz nett aber so richtig haut sie mich jetzt noch nicht von den Socken. Hab aktuell 62 Stunden auf der Uhr und habe in der Mainquest gerade die Echse und das Krokodil platt gemacht. Während die anderen Storyteile für mein Gefühl irgendwie dahin geplätschert sind, war die Krokodil Story bis jetzt mein absolutes Highlight. Man konnte sich schon denken das da etwas passiert aber das war schon überraschend und stark umgesetzt. Keine Ahnung wo ich storytechnisch stehe, aber da kommt hoffentlich noch mehr. Ebenso finde ich die KI der Gegner sehr sehr schwankend. Einmal nimmt man ein Lager ein und die Soldaten raffen es nicht wenn 2 Meter neben ihnen einer umgemurkst wird, andere Male sehen die dich gefühlt aus 100 Meter Entfernung und greifen dich sofort an.

Auch hab ich das Gefühl das der SG schwankt oder unausgewogen ist? Wenn ich z.b. eine Quest mit einer niedrigen Stufe annehme (ich bin aktuell Stufe 40), kommt es ab und zu vor das einige wenige Gegner, die mir eigentlich völlig unterlegen sein sollten, mit 2 oder 3 Hieben die halbe Energieleiste abziehen. Vlt kommt es mir auch nur so vor, aber wenn ich mit voll aufgelevelten Attributen und ca 10 - 15 Stufen über Empfehlung spiele, dann aber den Arsch voll bekomme, ist das ärgerlich. Kommt natürlich nicht immer vor, aber ab und zu.

Letzter Punkt der mich hier stört, zwar am wenigstens, aber doch stört ist das einige Texturen beim genauen hinschauen doch sehr matschig wirken. Einige Gesichter und Umgebungen wirken sehr verwaschen und laden entweder zu spät oder gar nicht nach. Aber das mir bei Syndicate aber auch schon aufgefallen, dachte das ist hier bisschen besser gemacht aber diese "Kinderkrankheiten" sind immer noch vorhanden. Ach und kommt mir das nur so vor oder ist das ein Running Gag im Spiel das jedesmal, egal ob ich im Meer, See, wo auch immer schwimme, ein kleines Boot ankommt und genau vor mir hält und mir den Weg versperrt?

Aber unabhängig von den Punkten bin ich noch überzeugt dass das Spiel vom der Gesamtwelt her das beste AC ist. Ich fand die Geschwister bei Syndicate irgendwie cooler als Bayek, aber trotzdem zieht mich das ganze Setting hier noch etwas mehr in den Bann als London. Hätte damals nicht geglaubt das mich je wieder so etwas packt wie die Witcher 3 Welt, aber hier haben sie es wirklich geschafft. Irgendwo ist immer was zu tun, die Sidequests gleichen sich zwar alle im Kern irgendwann, werden aber doch so erzählt das es nicht langweilig wird. Belohnungen gibt es auch genug, ich hab nun z.b. die Phylakes kaputt gekloppt, geile Belohnung. Ich hab die "Final Fantasy Quest" gemacht und das besondere Schwert, Schild und Chocobo Vieh bekommen, das alles motiviert einfach immer weiter zu machen und die Welt zu erforschen.
 
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