SirHorst
Ahoy!
Ich sorge mal für etwas Aufklärung.
Punkt nr. 1: Die Aufnahme: Da dein Vater offensichtlich verwirrt/desorientiert aufgegriffen wurde, hat man ihn mit Sicherheit per Psych-KG (Psychisch-Kranken-gesetzt) zwangseingewiesen. Dieses Psych-KG muss richterlich bestätigt werden. Die Anhörung des Patienten muss dazu innerhalb von 24std. stattfinden und kann bei Bestätigung auf einen Zeitraum von 6 Wochen ausgeweitet, vom behandelnden Arzt wiederum jederzeit aufgehoben werden.
Punkt nr. 2: Geschlossene Station: Geschlossene Stationen in diesem Sinne gibt es nicht mehr. Nach Generalüberholung des Psych-KG stehen alle Kliniken vor der Herausforderung, dass sie den Patienten nicht einfach die Freiheit entziehen dürfen, Gesetzesgrundlage hin oder her. Da wäre wir dann bei FeM (Freiheitsentziehenden Maßnahmen) wofür wieder eine Anordnung etc. notwendig wäre was ein komplett eigener Wust an Papierkram ist. Daher gibt es nur noch geschützt geführte Stationen wo das Verlassen der Station von Zwangsuntergebrachten Patienten mit der Information der Polizei einher geht. Natürlich ist das Personal dazu angehalten es gar nicht erst dazu kommen zu lassen. Tatsächlich belegen aktuelle Zahlen das das "öffnen" der Türen ehemals geschlossener Stationen nicht zu vermehrten "Entweichungen" führt.
Punkt nr. 3: Entlassung: Der Vater wurde, wie ja schon erwähnt, richterlich Angehört. Dazu setzen sich Arzt und Richter zu einem Gespräch zusammen (sollte der Patient dazu in der Lage sein) und es wird erörtert ob eine akute (das ist hierbei wichtig) Eigen- oder Fremdgefährdung besteht. Jetzt ist natürlich die Frage warum dein Vater diesen vorübergehenden Zustand der Desorientierung hatte. Für mich klingt es auf Anhieb nach starker Alkoholintoxikation. Ist aber blind geraten. Sollte er sich sowohl vor Richter als auch Arzt gut verkauft haben, kann ihn keiner aufhalten. Er unterschreibt ein Revers in dem der Arzt ihn darüber aufklärt das eine Entlassung nicht empfehlenswert ist und er kann gehen.
Ich hoffe das erklärt zumindest im Ansatz die Lage. Wenn noch Fragen da sind, einfach raus damit.
Punkt nr. 1: Die Aufnahme: Da dein Vater offensichtlich verwirrt/desorientiert aufgegriffen wurde, hat man ihn mit Sicherheit per Psych-KG (Psychisch-Kranken-gesetzt) zwangseingewiesen. Dieses Psych-KG muss richterlich bestätigt werden. Die Anhörung des Patienten muss dazu innerhalb von 24std. stattfinden und kann bei Bestätigung auf einen Zeitraum von 6 Wochen ausgeweitet, vom behandelnden Arzt wiederum jederzeit aufgehoben werden.
Punkt nr. 2: Geschlossene Station: Geschlossene Stationen in diesem Sinne gibt es nicht mehr. Nach Generalüberholung des Psych-KG stehen alle Kliniken vor der Herausforderung, dass sie den Patienten nicht einfach die Freiheit entziehen dürfen, Gesetzesgrundlage hin oder her. Da wäre wir dann bei FeM (Freiheitsentziehenden Maßnahmen) wofür wieder eine Anordnung etc. notwendig wäre was ein komplett eigener Wust an Papierkram ist. Daher gibt es nur noch geschützt geführte Stationen wo das Verlassen der Station von Zwangsuntergebrachten Patienten mit der Information der Polizei einher geht. Natürlich ist das Personal dazu angehalten es gar nicht erst dazu kommen zu lassen. Tatsächlich belegen aktuelle Zahlen das das "öffnen" der Türen ehemals geschlossener Stationen nicht zu vermehrten "Entweichungen" führt.
Punkt nr. 3: Entlassung: Der Vater wurde, wie ja schon erwähnt, richterlich Angehört. Dazu setzen sich Arzt und Richter zu einem Gespräch zusammen (sollte der Patient dazu in der Lage sein) und es wird erörtert ob eine akute (das ist hierbei wichtig) Eigen- oder Fremdgefährdung besteht. Jetzt ist natürlich die Frage warum dein Vater diesen vorübergehenden Zustand der Desorientierung hatte. Für mich klingt es auf Anhieb nach starker Alkoholintoxikation. Ist aber blind geraten. Sollte er sich sowohl vor Richter als auch Arzt gut verkauft haben, kann ihn keiner aufhalten. Er unterschreibt ein Revers in dem der Arzt ihn darüber aufklärt das eine Entlassung nicht empfehlenswert ist und er kann gehen.
Ich hoffe das erklärt zumindest im Ansatz die Lage. Wenn noch Fragen da sind, einfach raus damit.
Das so etwas ein starkes umdenken etc. Erfordert (safewards lässt grüßen) ist klar, aber unsere Kliniken mussten sich darauf einstellen. Da gab es kein "überlegt es euch" sondern nur ein "so isses". 
